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Mit aktivem Bilanzmanagement und durch weiteres Wachstum bei den
Kundenausleihungen steigerte die Zuger Kantonalbank im vergangenen
Geschäftsjahr den Ertrag in ihrem Kerngeschäft – dem Zinsgeschäft – um
0,4% auf 155,1 Millionen Franken. Bereinigt um Sondereffekte
verzeichneten die Erträge im Kommissionsgeschäft eine leichte Abnahme
(-3,0%). Limitierend wirkten dabei das ruhige Handelsgeschäft sowie ein
Rückgang bei Vertriebskommissionen. Die in den Vorjahren beschlossene
Umstellung der Pensionskasse der Zuger Kantonalbank vom Leistungs- auf
das Beitragsprimat und die Senkung des technischen Zinssatzes belasteten
die Erfolgsrechnung mit einer einmaligen Zuweisung von 18,5 Millionen
Franken. Ohne Einrechnung dieser Pensionskassenzuweisung stieg der
Geschäftsaufwand um 1,1% auf 98,9 Millionen Franken, und der
Bruttogewinn sank leicht auf 110,0 Millionen Franken (-3,6%). Der Jahresgewinn ist mit 61,2 Millionen Franken gleich hoch wie 2013.
Neue Kundengelder – umsichtige Kreditpolitik Die
Bilanzsumme nahm 2014 um 3,9% auf 13,8 Milliarden Franken zu. Im
kompetitiven Markt für Finanzierungen baute die Zuger Kantonalbank ihre
Position aus und steigerte die Kundenausleihungen bei unverändert
konsequentem Risikomanagement um 264 Millionen Franken (+2,4%) auf
11,4 Milliarden Franken. Auch die der Bank anvertrauten Kundengelder
nahmen im vergangenen Geschäftsjahr um 2,1% auf 9,1 Milliarden Franken zu. Der Netto-Neugeldzufluss im Anlagegeschäft erreichte erfreuliche 162 Millionen Franken.
Sehr gut positioniert im Branchenvergleich Die
Zuger Kantonalbank hat ihre Eigenmittel im letzten Jahr um 14,6
Millionen Franken geäufnet. Diese weitere Stärkung der
Eigenkapitaldeckung entspricht der vorausschauenden Eigenmittelpolitik
der Bank. Das verfügbare regulatorische Kapital betrug per Ende Jahr
16,6% (Vorjahr: 16,5%). Mit dieser hohen Eigenkapitalausstattung sichert
sich die Zuger Kantonalbank wertvollen Handlungsspielraum und
positioniert sich im Branchenvergleich sehr gut.
Unveränderte Dividende Der Generalversammlung vom
2. Mai 2015 wird die Ausrichtung einer Dividende von unverändert 175
Franken pro Aktie beantragt. Damit schüttet die Zuger Kantonalbank 82,5%
des Jahresgewinnes an ihre Aktionäre aus.
Ausblick 2015 Die Zuger Kantonalbank erwartet
auch 2015 sehr anspruchsvolle Rahmenbedingungen. Die Zinsen werden noch
für längere Zeit auf sehr tiefem Niveau verharren. Die Liquidität der
Zuger Kantonalbank ist hoch, bewegt sich aber unterhalb der Grenze, ab
welcher der Schweizerischen Nationalbank Negativzinsen zu bezahlen sind.
Negative LIBOR-Zinssätze machen Massnahmen zur Absicherung der
Zinsänderungsrisiken wirtschaftlich äusserst unattraktiv. Dies kann sich
negativ auf das Zinsergebnis 2015 auswirken.
In der Wirtschaftsregion Zug wird die Bautätigkeit ein wesentlicher
Treiber der Konjunktur bleiben. Im Rahmen der bestehenden Kreditpolitik
wird die Bank die Ausleihungen an Kunden ausdehnen. Ebenfalls wachsen
will die Zuger Kantonalbank im Anlagegeschäft.
Die Zuger Kantonalbank ist überzeugt, dass die Wirtschaftsregion Zug
trotz all dieser Entwicklungen gute Voraussetzungen bietet, den
kontinuierlichen Geschäftsgang der letzten Jahre auch 2015 fortzuführen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung Zuger Kantonalbank, Baarerstrasse 37, 6301 Zug
Telefon +41 41 709 18 25 E-Mail: pascal.niquille@zugerkb.ch
Zug, 27. Januar 2015 |