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Credit Suisse: Gastgewerbe und MEM-Industrie leiden 2015 am stärksten unter der Frankenstärke Dienstag, 03. Februar 2015 - 10:05

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Pressemitteilung
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03. Februar 2015

Gastgewerbe und MEM-Industrie leiden 2015 am stärksten unter der
Frankenstärke

Credit Suisse veröffentlicht Branchenhandbuch 2015

Die Credit Suisse hat heute das Branchenhandbuch 2015 veröffentlicht. Die
Aufhebung der EUR-Wechselkursuntergrenze mit der darauf folgenden
Aufwertung des Schweizer Frankens dürfte im laufenden Jahr die Agenda
vieler Branchen dominieren. Die Ökonomen der Credit Suisse erwarten, dass
vor allem das Gastgewerbe, die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie
(MEM) und der Detailhandel unter der neuerlichen Frankenstärke leiden
werden. Der Grossteil der binnenorientierten Dienstleistungsbranchen dürfte
hingegen verhältnismässig weniger betroffen sein. Dennoch verlieren diese
Branchen im Vergleich zu den dynamischen Vorjahren, unabhängig der
aktuellen Frankenstärke, etwas an Zugkraft. Zum ersten Mal enthält das
Branchenhandbuch zudem eine Beschäftigungsprognose auf Branchenebene. Die
von der Frankenstärke betroffenen Sektoren Gastgewerbe, Industrie und
Handel dürften 2015 zusammen rund 0,7% der Stellen abbauen. Die Ökonomen
der Credit Suisse gehen dennoch davon aus, dass gesamtwirtschaftlich ein
Stellenplus resultiert, da Unternehmensdienstleister und staatsnahe
Branchen netto voraussichtlich weiterhin Arbeitsplätze schaffen.
Mittelfristig attestieren die Ökonomen der Credit Suisse insbesondere den
Branchen Pharma, Gesundheitswesen und Medtech ein überdurchschnittliches
Wachstumspotenzial. Auch für die Informatik und die Beratungsbranche sind
die mittelfristigen Aussichten günstig.

https://www.credit-suisse.com/news/de/media_release.jsp?ns=42464