Bank Linth überzeugt mit sehr gutem Geschäftsjahr 2014 Dienstag, 10. Februar 2015 - 07:00
Medienmitteilung
Uznach, 10. Februar 2015
Bank Linth überzeugt mit sehr gutem Geschäftsjahr 2014
Der Jahresgewinn 2014 der Bank Linth beträgt 19.9 Mio. Franken, was einer Steigerung um 17.8 Prozent entspricht. Dies ist das beste Jahresergebnis seit 2009. Der Generalversammlung vom 16. April werden zwei Neubesetzungen im Verwaltungsrat vorgeschlagen: Frau Karin Lenzlinger Diedenhofen und Herr Gabriel Brenna stellen sich als Kandidaten für die Nachfolge von Hans Fäh und Urs Müller zur Wahl.
«Ein solches Ergebnis ist im heutigen Marktumfeld alles andere als selbstverständlich» sagt Georges Knobel, Präsident des Verwaltungsrats der Bank Linth. «2014 vereint höheren Kundenzuspruch mit gesteigertem Ertrag und tieferen Kosten». Die Strategie und die daraus abgeleiteten Massnahmen machen sich im vorliegenden Abschluss positiv bemerkbar.
Erneut starkes Bilanzwachstum
Die gesamten Kundenausleihungen lagen per Ende 2014 bei 5'213 Mio. Franken (+4.9 %). Die Hypothekarausleihungen legten um 334 Mio. Franken zu. Trotz des starken Wachstums hielt die Bank unverändert an den hohen Anforderungen an die Kreditfähigkeit und -würdigkeit fest. Die Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste kamen im Jahr 2014 auf einen Betrag von 0.1 Mio. Franken.
Die Kundengelder stiegen erfreulich um 186 Mio. auf 3'940 Mio. Franken (+4.2 %). Der Netto-Neugeld-Zufluss (Net New Money) betrug 181 Mio. Franken. Das Total der verwalteten Vermögen überschritt im Berichtsjahr erstmals die Sechs-Milliarden-Grenze und erreichte per Jahresende 6'268 Mio. Franken, was gegenüber dem Vorjahr (5'983 Mio. Franken) einer Zunahme von 4.8 % entspricht.
Die Bilanzsumme der Bank Linth nahm auch im Jahr 2014 zu. Gegenüber dem Vorjahr erzielte die Bank Linth ein Wachstum von 355 Mio. Franken (+6.4 %) auf 5'865 Mio. Franken.
Das Eigenkapital der Bank Linth stieg im Vergleich zum Vorjahr um 17.5 Mio. Franken. Eine wichtige Kennzahl für die Sicherheit der Banken ist der Eigenmitteldeckungsgrad. Mit insgesamt 417.0 Mio. Franken an eigenen Mitteln beträgt dieser 156.4 %. Damit erfüllt die Bank Linth die im 2014 erneut erhöhten Anforderungen der Eigenmittelvorschriften klar.
Ertragssteigerung von 6.2 %
Der Geschäftsertrag 2014 fällt mit 87.4 Mio. Franken um 6.2 Prozent besser aus als im Vorjahr. Trotz des anhaltenden Margendrucks und des ausserordentlich tiefen Zinsniveaus erfolgte im Zinsengeschäft ein Wachstum von 2.1 % oder 1.3 Mio. Franken auf neu 61.8 Mio. Franken. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte erfreuliche 10.6 Prozent zu und steuerte 18.1 Mio. Franken zum Geschäftsertrag bei. Damit verdient die Bank Linth inzwischen jeden fünften Franken im Anlagegeschäft.
Im Handelsgeschäft führten höhere Erträge aus dem Devisengeschäft für Kunden zu einem Zuwachs von 2.1 Mio. Franken.
Dank konsequentem Kostenmanagement gelang es, den Geschäftsaufwand um weitere 2.1 % auf 56.2 Mio. Franken zu reduzieren. Der Personalaufwand verringerte sich dabei um 0.6 Mio Franken, beziehungsweise 1.8 % auf 32.2 Mio. Franken. Der Sachaufwand konnte gegenüber dem Vorjahr um 0.6 Mio. Franken oder 2.4 % gesenkt werden.
Nach Abschreibungen, ausserordentlichen Positionen und Steuern resultiert für die Bank Linth ein Jahresgewinn von 19.9 Mio. Franken. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 3.0 Mio. Franken oder 17.8 %. «2014 war nicht zuletzt wegen des niedrigen Zinsniveaus und zunehmender regulatorischer Komplexität für den Bankensektor ein weiteres äusserst anspruchsvolles Jahr. Ich freue mich sehr über dieses ansprechende Bilanzwachstum und den starken Erfolgsausweis», kommentiert David Sarasin, Vorsitzender der Geschäftsleitung.
Unveränderte Dividendenausschüttung und zwei Ersatzwahlen in den Verwaltungsrat
An der Generalversammlung vom 16. April 2015 in Rapperswil-Jona wird der Verwaltungsrat eine unveränderte Dividende von 8 Franken pro Namenaktie beantragen.
Auf die kommende Generalversammlung werden Hans Fäh und Urs Müller als Verwaltungsräte aus dem Gremium ausscheiden. Der Verwaltungsrat beantragt, Frau Karin Lenzlinger Diedenhofen und Herr Gabriel Brenna als neue Mitglieder des Verwaltungsrats zu wählen.
Ausblick 2015
2015 stehen für die Bank Linth in ihrer weiteren Entwicklung drei Ziele im Zentrum: die Verstärkung der Kundennähe und das Eingehen auf die sich ändernden Bedürfnisse, die Schaffung von mehr Zeit zugunsten unserer Kunden und weitere Effizienzsteigerungen.
Der SNB-Entscheid von Anfang Jahr hält die Zinsen tief und bringt grosse Kursschwankungen und Unsicherheit in die Märkte. Dadurch sind speziell im Hypothekargeschäft die Zinsen unter Druck. Voraussagen zum Verlauf des Geschäftsjahres 2015 sind darum äusserst schwierig. Die Bank Linth setzt alles daran, ihre Kosten im Griff zu behalten. Bei den Erträgen (sowohl im Zinsen- als auch im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft) sind in der aktuellen Situation aber keine verlässlichen Aussagen möglich.
Wichtige Termine
- Donnerstag, 16. April 2015, 166. ordentliche Generalversammlung
- Dienstag, 18. August 2015, Halbjahresergebnis 2015
Karin Lenzlinger Diedenhofen
Dr. Karin Lenzlinger Diedenhofen, schweizerische Staatsangehörige, studierte Wirtschaftswissenschaften und Sozialpsychologie an den Universitäten von St. Gallen, Boston und Harvard und promovierte zum Dr. oec. HSG. Nach dem Studienabschluss trat Frau Lenzlinger 1992 in die Firma Lenzlinger Söhne AG in Nänikon/Uster ZH ein, wo sie die Führung des Geschäftsbereichs Doppelböden übernahm. Seit 1999 leitet sie das Unternehmen. Sie übergibt diese Funktion im Mai 2015 einem Nachfolger, ist aber weiterhin Delegierte des Verwaltungsrats. Frau Lenzlinger ist Mitglied des Verwaltungsrats der MCH Group, Basel, und der SV Group, Dübendorf. Des Weiteren wirkt sie als Vizepräsidentin der Interessegemeinschaft Schweizerische Parkettindustrie (ISP), als Delegierte bei Bauenschweiz (Dachorganisation der Bauwirtschaft), als Präsidentin der Zürcher Handelskammer sowie als Mitglied des Vorstands von Economiesuisse. Karin Lenzlinger Diedenhofen wohnt mit ihrer Familie in Wermatswil ZH.
Gabriel Brenna
Dr. Gabriel Brenna, schweizerisch-italienischer Doppelbürger, studierte Elektrotechnik an der ETH Lausanne und promovierte an der ETH Zürich. Nach dem Studienabschluss war er zuerst in diversen Positionen in der High-Tech-Industrie tätig, bei Philips Semiconductors AG in Zürich sowie Advanced Circuit Pursuit AG in Zollikon. Von 2005 bis 2012 arbeitete er bei McKinsey & Company in verschiedenen Funktionen in Zürich und London, zuletzt als Partner und Leiter der Schweizer Private Banking und Risk Management Practice. Branchenschwerpunkte seiner Tätigkeit bei McKinsey & Company bildeten das Private Banking sowie das Retail & Corporate Banking. Seit Oktober 2012 ist Gabriel Brenna Mitglied der Gruppen- und Geschäftsleitung der Liechtensteinischen Landesbank AG, Vaduz FL, und Leiter der Division Private Banking. Zudem ist er Aufsichtsratspräsident der Liechtensteinischen Landesbank (Österreich) AG in Wien. Gabriel Brenna wohnt mit seiner Familie in Thalwil ZH.

