Credit Suisse gibt Erhöhung von Rückstellungen für hypothekarkreditbezogene Rechtsstreitigkeiten bekannt Freitag, 27. Februar 2015 - 22:56
Zürich, 27. Februar 2015 Die Credit Suisse hat heute bekannt gegeben, dass sie ihre Rückstellungen für hypothekarkreditbezogene
Rechtsstreitigkeiten um CHF 277 Mio. erhöht hat nach der Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse für 2014 am 12. Februar 2015.
Entwicklungen bei branchenweiten Rechtsstreitigkeiten und Untersuchungen
in den USA bezüglich Hypotheken haben zu einer Erhöhung von
Rückstellungen für solche Angelegenheiten nach der Bekanntgabe der
vorläufigen Ergebnisse für 2014 am 12. Februar 2015 geführt.
Die Credit Suisse ist gemäss Rechnungslegungsgrundsätzen verpflichtet,
die Auswirkungen dieser neuen Informationen auf ihre Finanzposition und
die Ergebnisse für 2014 zu prüfen. Entwicklungen, die die Höhe der
Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten materiell
beeinflussen, sind in den Ergebnissen für 2014 zu berücksichtigen, wenn
sie vor Finalisierung der Jahresrechnung bekannt werden.
Angesichts dieser Entwicklungen und gemäss den Anforderungen der
Rechnungslegung hat die Credit Suisse ihre Rückstellungen für
Rechtsstreitigkeiten für das vierte Quartal 2014 um CHF 277 Mio. erhöht.
Die Anpassung der am 12. Februar 2015 bekannt gegebenen vorläufigen
Finanzergebnisse um diese Belastung führt für das vierte Quartal 2014
zu einem ausgewiesenen Reingewinn von CHF 691 Mio., nach einem Verlust
von CHF 476 Mio. im vierten Quartal 2013. Für das Gesamtjahr 2014 und
unter Berücksichtigung derselben Anpassung beläuft
sich der ausgewiesene Vorsteuergewinn (Kernergebnis) auf CHF 3‘232
Mio., verglichen mit CHF 3‘504 Mio. in 2013. Der den Aktionären
zurechenbare Reingewinn 2014 beläuft sich auf CHF 1‘875 Mio. nach CHF
2‘326 Mio. in 2013. Da die Belastung durch die Erhöhung
der Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten im nicht strategischen
Geschäft der Division Investment Banking anfällt, bleiben die
strategischen Vorsteuerergebnisse (Kernergebnis) für das vierte Quartal
2014 sowie für das Gesamtjahr 2014 der Credit Suisse mit
CHF 1‘449 Mio. bzw. CHF 6‘790 Mio. unverändert.
Unter Berücksichtigung dieser Belastung betrug die Quote des harten
Kernkapitals (CET1) gemäss Basel III per Ende 2014 auf
Look-through-Basis 10,1% und die Quote des harten Kernkapitals (CET1)
gemäss Basel III 14,9%.
Als Folge dieser Entwicklungen hat die Credit Suisse auch ihre Schätzung
für das vierte Quartal 2014 der realistischen und nicht durch
bestehende Rückstellungen gedeckten Gesamtkosten für bestimmte
Verfahren, bei denen die Gruppe eine Schätzung für realistisch
hält, auf eine Bandbreite von CHF 0 bis CHF 1,8 Mia. erhöht (verglichen
mit der zuvor ausgewiesenen Bandbreite von CHF 0 bis CHF 1,3 Mia.).
Die endgültige geprüfte Jahresrechnung 2014 der Credit Suisse Group wird
im Geschäftsbericht 2014 enthalten sein, der am oder um den 20. März
2015 veröffentlicht werden wird.
Die angepasste Medienmitteilung zum Finanzergebnis des vierten Quartals
2014, die angepasste Folienpräsentation sowie die angepasste Zeitserie,
welche diese Belastung berücksichtigen, sind verfügbar unter:
www.credit-suisse.com/results
Anfragen
Media Relations Credit Suisse, Zürich +41 844 33 88 44, New York +1 212 325 52 00,
media.relations@credit-suisse.com
Investor Relations Credit Suisse, Zürich +41 44 333 71 49, New York +1 212 325 55 27,
investor.relations@credit-suisse.com
Credit Suisse AG
Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden
Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse
(nachfolgend «die Credit Suisse»). Als integrierte Bank kann die Credit
Suisse ihren Kunden ihre Expertise aus Private Banking, Investment
Banking und Asset Management aus einer Hand anbieten. Die Credit Suisse
bietet Unternehmen, institutionellen Kunden und vermögenden
Privatkunden weltweit sowie Retailkunden in der Schweiz fachspezifische
Beratung, umfassende Lösungen und innovative Produkte.
Die Credit Suisse mit Hauptsitz in Zürich ist in über 50 Ländern tätig
und beschäftigt etwa 45 800 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der
Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse, sind
in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary
Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit
Suisse finden Sie unter
www.credit-suisse.com.
Die vorstehend erörterte Schätzung der Gruppe der realistischen und
nicht durch bestehende Rückstellungen gedeckten Gesamtkosten sowie die
genannten Zahlen für Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten beziehen
sich ausschliesslich auf Verfahren, bei denen die
Gruppe eine Schätzung für realistisch hält und die in Anhang 38 zur
konsolidierten Jahresrechnung im Geschäftsbericht der Gruppe auf
Formular 20-F erläutert werden und auf deren aktuellen Stand in den
Quartalsberichten eingegangen wird (einschliesslich des
Geschäftsberichts der Gruppe auf Formular 20-F, der voraussichtlich am
20. März 2015 veröffentlicht werden wird). Es liegt in der Natur der
Sache, dass die Wahrscheinlichkeit oder realistische
Eintrittsmöglichkeit von Kosten sowie die Höhe beziehungsweise
Bandbreite möglicher Kosten sich bei zahlreichen Gerichtsverfahren der
Gruppe nicht ohne Weiteres abschätzen lassen. Die kumulierten
Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten der Gruppe umfassen Schätzungen
der Kosten, der Zusatzkosten oder der Kostenbandbreiten
bei Verfahren, bei denen Kostenfolgen wahrscheinlich sind und sich
realistisch abschätzen lassen. Annahmen beruhen naturgemäss auf Ermessen
und aktuell verfügbaren Informationen. Dabei wird eine Vielzahl von
Faktoren berücksichtigt, unter anderem Art und Natur
des Verfahrens, der Fortschritt in der Angelegenheit, erhaltene
Rechtsauskünfte von Rechtsanwälten, unsere Verteidigung und Erfahrungen
in ähnlichen Angelegenheiten sowie unsere Einschätzung der
Angelegenheiten, einschliesslich Vergleichen, unter Einbezug
anderer Beklagter in ähnlichen oder damit verbundenen Fällen oder
Verfahren. Bevor die Kosten, die zusätzlichen Kosten oder die
Kostenbandbreite für ein bestimmtes Verfahren angemessen abgeschätzt
werden können, sind die Tatsachen und die Rechtslage, die oftmals
komplex sind, zu evaluieren. Nach Ansicht der Gruppe lässt sich bei
bestimmten Verfahren aufgrund ihrer Komplexität, des neuartigen
Charakters bestimmter Forderungen, der kurzen bisherigen Verfahrensdauer
und der bis anhin begrenzten Befunde sowie gegebenenfalls
weiterer Faktoren keine realistische Gesamtkostenbandbreite abschätzen.
Nähere Informationen finden sich in Anhang 38 zur konsolidierten
Jahresrechnung im Geschäftsbericht der Gruppe auf Formular 20-F sowie im
Anhang «Litigation» in jedem Quartalsbericht.
Cautionary statement regarding forward-looking information
This press release contains statements that constitute forward-looking
statements. In addition, in the future we, and others on our behalf, may
make statements that constitute forward-looking statements. Such
forward-looking statements may include, without
limitation, statements relating to the following:
–our plans, objectives or goals;
–our future economic performance or prospects;
–the potential effect on our future performance of certain contingencies; and
–assumptions underlying any such statements.
Words such as “believes,” “anticipates,” “expects,” “intends” and
“plans” and similar expressions are intended to identify forward-looking
statements but are not the exclusive means of identifying such
statements. We do not intend to update these forward-looking statements
except as may be required by applicable securities laws. By their very
nature, forward-looking statements involve inherent
risks and uncertainties, both general and specific, and risks exist
that predictions, forecasts, projections and other outcomes described or
implied in forward-looking statements will not be achieved. We caution
you that a number of important factors could
cause results to differ materially from the plans, objectives,
expectations, estimates and intentions expressed in such forward-looking
statements. These factors include:
–the ability to maintain sufficient liquidity and access capital markets;
–market and interest rate fluctuations and interest rate levels;
–the strength of the global economy in general and the strength of the
economies of the countries in which we conduct our operations, in
particular the risk of continued slow economic recovery or downturn in
the US or other developed countries in 2015 and beyond;
–the direct and indirect impacts of continuing deterioration or slow recovery in residential and commercial real estate markets;
–adverse rating actions by agencies in respect of sovereign issuers,
structured credit products or other credit-related exposures;
–the ability to achieve our objectives, including improved performance,
reduced risks, lower costs, and more efficient use of capital;
–the ability of counterparties to meet their obligations to us;
–the effects of, and changes in, fiscal, monetary, trade and tax policies, and currency fluctuations;
–political and social developments, including war, civil unrest or terrorist activity;
–the possibility of foreign exchange controls, expropriation,
nationalizations or confiscations in countries where we conduct
operations;
–operational factors such as systems failure, human error, or the failure to implement procedures properly;
–actions taken by regulators with respect to our business and practices
in one or more of the countries where we conduct operations;
–the effects of changes in laws, regulations or accounting policies or practices;
–competition in geographic and business areas in which we conduct our operations;
–the ability to retain and recruit qualified personnel;
–the ability to maintain our reputation and promote our brand;
–the ability to increase market share and control expenses;
–technological changes;
–the timely development and acceptance of our new products and services and the perceived overall value of these products and
services by users;
–acquisitions, including the ability to integrate businesses
successfully, and divestitures, including the ability to sell non-core
assets;
–the adverse resolution of litigation and other contingencies;
–the ability to achieve our cost efficiency goals and cost targets; and
–our success at managing the risks involved in the foregoing.
We caution you that the foregoing list of important factors is not
exclusive. When evaluating forward-looking statements, you should
carefully consider the foregoing factors and other uncertainties and
events, including the information set forth in “Risk Factors”
in I – Information on the company in our Annual Report 2013.
