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Medieninformation: Schlatter plant die Stärkung der Bilanz durch eine Kapital­erhöhung Freitag, 10. April 2015 - 18:00

Medieninformation

Schlatter plant die Stärkung der Bilanz durch eine Kapital­erhöhung

S c h l i e r e n, 10. April 2015. Die Schlatter Industries AG beabsichtigt, ihre Eigenkapitalbasis durch eine ordentliche Kapitalerhöhung in Verbindung mit einem Kapitalschnitt zu stärken. Die entsprechenden Anträge gelangen an der Generalversammlung vom 5. Mai 2015 zur Abstimmung. Die Kapitalerhöhung wird im Umfang von mindestens CHF 10 Mio. durch einen Hauptaktionär garantiert.

Wie anlässlich der Publikation des Jahresergebnisses am 13. März 2015 kommuniziert, plant die Schlatter Gruppe zur Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis eine Kapitalerhöhung. Durch den geplanten Mittelzufluss von mindestens CHF 10 Mio. erhält das Unternehmen Zeit, um sich auf die veränderte Wechselkurssituation einzustellen, Kostensenkungsmassnahmen umzusetzen sowie strategische Initiativen voranzutreiben.

Anträge an die Generalversammlung

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 5. Mai 2015 eine ordentliche Kapitalerhöhung verbunden mit einer Herabsetzung des Nennwerts der Schlatter-Aktie. Dabei soll zunächst der Nennwert von derzeit CHF 31.59 auf neu CHF 16.00 je Namenaktie herabgesetzt werden. Anschliessend soll das Aktienkapital durch die Ausgabe von mindestens 415‘328 und maximal 639‘375 neuen Namenaktien erhöht werden. Das Bezugsrecht der bestehenden Aktionäre bleibt gewahrt.

Ein Hauptaktionär garantiert die Kapitalerhöhung

Die Kapitalerhöhung ist durch eine feste Zusage einer Hauptaktionärin, der Huwa Finanz- und Beteiligungs AG, bereits heute gesichert. Die Huwa garantiert, dass der Gesellschaft aus der Kapitalerhöhung mindestens CHF 10 Mio. zufliessen. Der Bezugspreis wird bei mindestens CHF 23.00 je Aktie liegen.

Vorbehältlich der Zustimmung der Aktionäre soll die Kapitalerhöhung noch im ersten Halbjahr 2015 abgeschlossen werden. Die Details der Transaktion werden später bekanntgegeben; ein Bezugsrechtshandel wird stattfinden.

Beteiligung des Managements wird ausgebaut

Mit Blick darauf, dass Verwaltungsrat und Geschäftsleitung die Restrukturierung der Schlatter Gruppe im Interesse der Aktionäre rasch und zielgerichtet umsetzen, sollen sie ihr Honorar respektive ihre variable Vergütung für 2015 ausschliesslich in Aktien beziehen. Das Management der Schlatter Gruppe würde sich somit am Unternehmen beteiligen respektive die bereits bestehende Beteiligung ausbauen und sich verpflichten, die so erhaltenen Aktien während zwei Jahren nicht zu verkaufen. Der Verwaltungsrat beantragt deshalb der Generalversammlung die Schaffung von genehmigtem Kapital für ein entsprechendes Management-Beteiligungsprogramm im Umfang von bis zu 40‘000 Aktien.

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