PressemitteilungUnternehmungsergebnis per 31. Dezember 2014 Entwicklung Nettoergebnis hält mit der Umsatzausweitung nicht SchrittGranges-près-Marnand, 21. April 2015 - Im Geschäftsjahr 2014 wurde ein Nettoumsatz von CHF 150.8 Mio. erreicht. Diese Steigerung von 8.7% (2013: CHF 138.7) ist im Wesentlichen auf die Integration der im Berichtsjahr erstmals vollkonsolidierten Akquisition (01.09.2013) derGrands Moulins de Cossonay Sàrl, à Penthalaz, zurückzuführen. Der Marktanteil der Groupe Minoteries SA (GMSA) in der Schweiz dürfte damit bei einem knappen Drittel liegen. Dem höheren EBITDA (CHF 13.3 Mio. – Vorjahr CHF 12.3 Mio. – steht ein EBIT von CHF 6.2 Mio. (Vorjahr CHF 6.6 Mio.) gegenüber, was mit dem höheren Abschreibungsbedarf (2014: CHF 7.1 Mio. / 2013:CHF 5.7 Mio.) der Akquisition in Verbindung steht. Das Nettoergebnis ist mit CHF 5.2 Mio. (Vorjahr CHF 5.1 Mio.) nur marginal besser und reflektiert die harschen Wettbewerbsbedingungen. Sowohl quantitativ wie auch qualitativ fielen die Ernten der letzten zwei Jahre (2013/2014) weit unterdurchschnittlich aus, was – abgesehen vom Wettbewerbsdruck – auf dem Markt für Weichweizenmehl einen zusätzlichen Kostenschub und damit auch eine weitere Komprimierung der Margen mit sich brachte. Der Kostenanteil der Rohstoffe erhöhte sich denn auch auf etwas über 70% (Vorjahr 68.6%), was die fast schicksalshafte Verknüpfung/Verbindung zwischen der Urproduktion (Getreideproduktion) und der 1. Verarbeitungsstufe (Mühlen) zum Ausdruck bringt. Die Bedingungen für die Akteure der Wertschöpfungskette haben sich im Berichtsjahr keinesfalls entspannt. So hatten beispielsweise die Unternehmen der 2. Verarbeitungsstufe, welche konsumfertige Produkte (Biskuits/Teige etc.) auf der Basis von Weichweizenmehl exportieren, auch schon bei einem Kursverhältnis von CHF 1.20/Euro zunehmend Mühe, ihre Stellung im EU-Raum auch nur annähernd zu halten, weil sich «Bern» unverständlicherweise schwer tut, den von der WTO zugestandenen Handlungsspielraum im Interesse der Festigung des Produktionsstandortes Schweiz auszunutzen (Schoggigesetz). Zudem sind griffige Massnahmen, um die jedes Jahr steigenden Importe von Fertigprodukten (tiefgekühlte Backwaren-/Biskuits) unter Kontrolle zu bringen – ganz abgesehen vom verwerflichen Einkaufstourismus, der auch unsere Branche tangiert – nicht in Sicht. Unmassgeblich der Aufhebung des Mindestkurses durch die Nationalbank am 15.01.2015, der die Markt- und Wettbewerbsbedingungen für die an der Wertschöpfung beteiligten Stufen (Getreideproduzenten – Mühlen – mehlverarbeitendes Gewerbe/Industrie) zusätzlich akzentuiert hat, gilt es, nicht allein darauf zu setzen, dass sich die Rahmenbedingungen mittel- bis langfristig verbessern. Vielmehr wurde uns mit den in den letzten Jahren erfolgten Akquisitionen ein Mittel in die Hand gegeben, damit die Kosten komprimiert werden können, um auch die Margen wieder ins Lot zu bringen. Gleichzeitig steht die Reduktion der Verbindlichkeiten – die im Jahre 2014 trotz hohen Investitionen im Produktionsbereich um etwas mehr als CHF 6 Mio. abgebaut werden konnten – im Vordergrund unserer Bemühungen. Dies deshalb, um mit einer anvisierten Eigenkapitalquote von über 70% wieder den notwendigen Handlungsspielraum in einem sich weiter konzentrierenden Mehlmarkt zu schaffen. Der Generalversammlung wird eine unveränderte Dividende von CHF 5.00 pro Aktie vorgeschlagen. Zusätzliche Informationen Groupe Minoteries SA Marc Müller (DG) Mobiltel.: 079 352 21 01 marc.mueller@minoteries.ch Valorensymbol: GMI Handelssymbol: 1'294'946 Direkter Link zum Geschäftsbericht 2014 auf unserer Website: http://www.minoteries.ch/fileadmin/2015/rg/04/21/de/Geschaftsbericht/index.html |