UBS steigert Reingewinn im 2. Quartal um 53% auf CHF 1,2 Milliarden Montag, 27. Juli 2015 - 06:03
Bereinigter1 Vorsteuergewinn von CHF 1,6 Milliarden
Verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 0.32
Zunahme des den Aktionären zurechenbaren Reingewinns im ersten Halbjahr 2015 um 73% auf CHF 3,2 Milliarden
Bereinigte1 annualisierte Rendite auf das Eigenkapital abzüglich Goodwill und anderer immaterieller Vermögenswerte von 12,0% im ersten Halbjahr 2015
Anstieg der branchenführenden harten Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III (vollständig umgesetzt) um 70 Basispunkte auf 14,4%
Anstieg der Leverage Ratio für systemrelevante Schweizer Banken (vollständig umgesetzt) um 10 Basispunkte auf 4,7%
UBS-Mitarbeitende leisteten im ersten Halbjahr 53 000 Stunden Freiwilligenarbeit
Gründung einer Konzern-Dienstleistungsgesellschaft als Tochtergesellschaft im dritten Quartal 2015
Zürich/Basel, 27. Juli 2015 – UBS hat im zweiten Quartal trotz der anhaltenden Markt- und Konjunkturunsicherheit einen soliden bereinigten1 Vorsteuergewinn von CHF 1635 Millionen erzielt. Damit stellte sie erneut ihre fundamentale Ertragskraft und die Stärke ihres Geschäftsmodells unter Beweis. Der den Aktionären von UBS Group AG zurechenbare Reingewinn betrug CHF 1209 Millionen, was einer Steigerung von 53% gegenüber dem zweiten Quartal 2014 entspricht. Das verwässerte Ergebnis pro Aktie belief sich auf CHF 0.32.
«Ich bin sehr zufrieden mit dem Quartalsergebnis. Wir haben unsere Dynamik trotz der anhaltenden Herausforderungen des Marktes aufrechterhalten. Die Gründung von UBS Switzerland AG war ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Verbesserung der Abwicklungsfähigkeit. Wir bleiben weiter darauf fokussiert, den Vorsprung auszubauen, den wir uns mit unserer klaren Strategie erarbeitet haben, unsere Effektivität und Effizienz weiter zu verbessern und in profitables Wachstum zu investieren.»
Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer
Die Information in dieser Mitteilung ist, sofern nicht anders angegeben, auf konsolidierter Basis für UBS Group AG ausgewiesen.
Wichtige Finanzkennzahlen der UBS AG sind am Ende dieser Mitteilung aufgeführt. Die Finanzinformationen für UBS AG unterscheiden sich nicht wesentlich von jenen für UBS Group AG. UBS AG veröffentlicht ihre konsolidierten Quartalsergebnisse ausschliesslich in elektronischer Form am 31. Juli 2015. Sie sind abrufbar unter www.ubs.com/quartalsbericht.
Finanzkennzahlen der Unternehmensbereiche
- Wealth Management erzielte das beste Ergebnis in einem zweiten Quartal seit 2009 mit einem bereinigten1 Vorsteuergewinn von CHF 769 Millionen und robusten Nettoneugeldern von CHF 8,4 Milliarden (unter Ausklammerung der Effekte des Bilanz- und Kapitaloptimierungsprogramms). Auf ausgewiesener Basis beliefen sich die Nettoneugelder auf CHF 1,8 Milliarden.
- Wealth Management Americas wies einen bereinigten1 Vorsteuergewinn von USD 231 Millionen aus, wobei der Geschäftsertrag und die Produktivität der Finanzberater Rekordwerte erreichten.
- Retail & Corporate verzeichnete das beste zweite Quartal seit 2010. Der bereinigte1 Vorsteuergewinn von CHF 414 Millionen spiegelte ein starkes Wachstum des Nettoneugeschäfts bei Privatkunden wider.
- Global Asset Management meldete einen bereinigten1 Vorsteuergewinn von CHF 134 Millionen und robuste Nettoneugelder von CHF 8,3 Milliarden (ohne Berücksichtigung der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds).
- Die Investment Bank erzielte einen bereinigten1 Vorsteuergewinn von CHF 617 Millionen, wobei im Aktiengeschäft das beste Ergebnis in einem zweiten Quartal seit 2012 verbucht wurde. Die bereinigte1 Rendite auf dem zugeteilten Eigenkapital betrug 33,8%, ohne dass das Risikoprofil erhöht wurde.
Ergebnis der berichtspflichtigen Segmente und Corporate Center

Performance des Konzerns, der Unternehmensbereiche und des Corporate Center im Überblick
Das Ergebnis von UBS im zweiten Quartal stellte erneut ihre Gewinnstabilität und -diversifikation, die Stärke ihres Geschäftsmodells und die Vorteile einer frühzeitig definierten und diszipliniert umgesetzten Strategie unter Beweis.
UBS weist einen den Aktionären zurechenbaren Reingewinn von CHF 1209 Millionen aus, was einem Anstieg von 53% gegenüber dem zweiten Quartal 2014 entspricht. Das verwässerte Ergebnis pro Aktie beträgt CHF 0.32. Zum bereinigten1 Vorsteuergewinn des Konzerns von CHF 1635 Millionen trugen alle Unternehmensbereiche und Regionen bei. Die bereinigte1annualisierte Rendite auf das Eigenkapital abzüglich Goodwill und anderer immaterieller Vermögenswerte belief sich in den ersten sechs Monaten 2015 auf 12,0% und lag damit über dem Ziel für 2015 von rund 10%.
Mit einer harten Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung von 14,4% per Ende Juni baute die Bank ihre starke Kapitalposition aus. Dieser Wert liegt über dem Mindestziel von 13,0% und über den Vergleichswerten aller anderen globalen Grossbanken. Ihre vollständig umgesetzte Leverage Ratio für systemrelevante Schweizer Banken (SRB) stieg im zweiten Quartal auf 4,7%, da der Leverage Ratio Denominator (LRD) für SRB auf Basis einer vollständigen Umsetzung um CHF 33 Milliarden abnahm. Dies ist auf eine deutliche Reduzierung der Vermögenswerte des Non-core und Legacy Portfolios zurückzuführen. Seit dem dritten Quartal 2012 hat UBS den LRD des Non-core und Legacy Portfolios von CHF 293 Milliarden auf CHF 70 Milliarden verringert.
Die Gründungen von UBS Group AG und UBS Switzerland AG waren wichtige Meilensteine, um vor dem Hintergrund des sich wandelnden regulatorischen Umfelds die Abwicklungsfähigkeit des Konzerns zu verbessern. Im Juni übertrug die Bank rund 2,7 Millionen Kunden sowie Vermögen in Höhe von zirka CHF 300 Milliarden, hauptsächlich von ihrem Schweizer Privat- und Firmenkunden- sowie Vermögensverwaltungsgeschäft, auf UBS Switzerland AG. UBS ist die erste Bank, die diesen Schritt in der Schweiz vollzogen hat. Darüber hinaus hat UBS ein eigenständigeres Geschäfts- und Betriebsmodell für UBS Limited in Grossbritannien umgesetzt und in den USA Pläne für eine Zwischenholdinggesellschaft eingereicht. Im dritten Quartal wird UBS eine Konzern-Dienstleistungsgesellschaft als Tochtergesellschaft von UBS Group AG gründen, in die in den nächsten Jahren Shared Services und Supportfunktionen des Konzerns überführt werden. Dies wird dazu beitragen, die operative Kontinuität dieser geschäftskritischen Dienstleistungen der Bank im Fall einer Abwicklung aufrechtzuerhalten. UBS erfüllt mit diesen Massnahmen die Voraussetzungen für einen Rabatt auf den vorgeschriebenen progressiven Kapitalpuffer für systemrelevante Schweizer Banken. Dies sollte eine Senkung der regulatorischen Gesamtkapitalanforderungen für den Konzern zur Folge haben.
UBS erhielt den «Award for Excellence» von Euromoney als «Best Global Wealth Manager» und wurde im vierten Jahr in Folge als «Best Bank in Switzerland» ausgezeichnet. Ausserdem ehrteEuromoney die UBS Investment Bank als «Best Flow House in North America» und «Best Equity House in Western Europe» und erkannte damit den Erfolg ihres kundenorientierten Modells an. UBS Neo – die E-Commerce-Plattform des Unternehmens für verschiedene Anlageklassen – wurde bei der diesjährigen Vergabe der Digital FX Awards durch die Zeitschrift Profit & Loss als «Best Platform» ausgezeichnet.
Wealth Management erzielte mit einem bereinigten1 Vorsteuergewinn von CHF 769 Millionen das beste Ergebnis in einem zweiten Quartal seit 2009. Der Unternehmensbereich generierte erneut Erträge von hoher Qualität. Die Zunahme der wiederkehrenden Erträge ist auf den anhaltenden Erfolg der strategischen Initiativen, mit denen UBS das Kreditgeschäft ausbauen und die Anzahl Mandate steigern will, sowie auf weitere preisliche Massnahmen zurückzuführen. Die bereinigten Nettoneugelder in Höhe von CHF 8,4 Milliarden waren Zuflüssen aus allen Regionen und Segmenten zu verdanken, insbesondere aus Asien/Pazifik, wo die Bank eine marktführende Stellung innehat, und von Ultra-High-Net-Worth-Kunden. Das Programm zur Optimierung der Bilanz und Kapitalposition, das UBS in der ersten Jahreshälfte 2015 umsetzte, führte im Berichtsquartal zu Abflüssen von Nettoneugeldern in Höhe von CHF 6,6 Milliarden. Auf ausgewiesener Basis beliefen sich die Nettoneugelder auf CHF 1,8 Milliarden.
Wealth Management Americas verzeichnete einen bereinigten1 Vorsteuergewinn von USD 231 Millionen. Der Geschäftsertrag und die wiederkehrenden Nettoerträge stiegen auf Rekordwerte, und die Produktivität der Finanzberater war erneut branchenführend. Der Vorsteuergewinn wurde beeinflusst durch höhere Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten sowie andere Rückstellungen. Die Nettoneugelder lagen mit USD 0,7 Milliarden leicht im Minus, was auf saisonbedingte Abflüsse von rund USD 3,9 Milliarden im Zusammenhang mit der Zahlung von Einkommenssteuern zurückzuführen war.
Retail & Corporate wies mit einem bereinigten1 Vorsteuergewinn von CHF 414 Millionen das beste Ergebnis in einem zweiten Quartal seit 2010 aus. Die Wachstumsrate des Nettoneugeschäftsvolumens bei Privatkunden war für ein zweites Quartal besonders hoch. Die Wertberichtigungen für Kreditrisiken gingen zurück, während der Sachaufwand zunahm, hauptsächlich aufgrund von gestiegenen Aufwendungen für Rückstellungen im Kundengeschäft von Corporate & Institutional.
Global Asset Management verzeichnete ohne Berücksichtigung der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds robuste Nettoneugelder von CHF 8,3 Milliarden, wobei sich die Zuflüsse von Drittkunden gegenüber dem Vorquartal mehr als verdoppelten. Der bereinigte1 Vorsteuergewinn belief sich auf CHF 134 Millionen. Im Quartalsverlauf nahmen die Netto-Managementgebühren vor allem bei traditionellen Anlagen und im globalen Immobiliensegment zu. Demgegenüber stand ein Rückgang der performanceabhängigen Erträge bei O'Connor und A&Q, der einen allgemeinen Trend im Sektor der alternativen Anlagen widerspiegelt.
Die Investment Bank erzielte mit einem bereinigten1 Vorsteuergewinn von CHF 617 Millionen – nach den sehr starken Ergebnissen im ersten Quartal – erneut ein solides Resultat. Investor Client Services profitierte vom besten Ergebnis im Aktienbereich in einem zweiten Quartal seit Beginn der beschleunigten Umsetzung ihrer Strategie 2012, und einer soliden Entwicklung im Devisen-, Zins- und Kreditgeschäft, obwohl die Kundenaktivität zurückging und im ersten Quartal aussergewöhnlich hohe Devisenerträge verzeichnet worden waren. Corporate Client Solutions verbesserte sein Ergebnis dank höherer Erträge in erster Linie in den Bereichen Debt Capital Markets, Equity Capital Markets und Advisory. Der Unternehmensbereich blieb innerhalb seines Risikoprofils und seiner zugeteilten Ressourcen. Seine Ergebnisse zeugten abermals von der Stärke seines Geschäftsmodells und kundenorientierten Ansatzes. Die bereinigte1 Rendite auf zugeteiltem Eigenkapital für das zweite Quartal belief sich auf 33,8%.
Corporate Center – Services wies einen Verlust vor Steuern von CHF 253 Millionen aus.Corporate Center – Group Asset and Liability Management erzielte einen Vorsteuergewinn in Höhe von CHF 132 Millionen. Corporate Center – Non-core und Legacy Portfolio verbuchte zwar einen Verlust vor Steuern von CHF 145 Millionen, erzielte aber weitere Fortschritte beim Risikoabbau in seiner Bilanz. Die risikogewichteten Aktiven (RWA) und der Leverage Ratio Denominator für systemrelevante Schweizer Banken sanken um CHF 4 Milliarden beziehungsweise CHF 14 Milliarden.
UBS ist auf eine langfristige Wertschöpfung für ihre Anleger und Kunden bedacht. Gleichzeitig will sie einen positiven Beitrag zu den Gemeinschaften leisten, in denen sie tätig ist. Im Juni beispielsweise lancierte UBS eine Kampagne in Nord- und Südamerika mit dem Ziel, dass sich bis zur Hälfte ihrer dortigen Belegschaft in Freiwilligenprogrammen engagiert. Bislang haben UBS-Mitarbeitende in Nord- und Südamerika ungefähr 20 000 Stunden gemeinnützige Arbeit geleistet. Das entspricht etwa 70% der 2014 dort insgesamt geleisteten Freiwilligenstunden. Zusammen mit dem Engagement anderer UBS-Mitarbeitender rund um den Globus wurden in der ersten Jahreshälfte 2015 über 53 000 Stunden an Freiwilligenarbeit für die Gemeinschaft geleistet.
Ausblick
Wie schon in den vergangenen Jahren werden voraussichtlich saisonale Effekte die Erträge und Gewinne im dritten Quartal beeinflussen. Ausserdem bleiben viele der zugrunde liegenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen und geopolitischen Probleme bestehen und werden in absehbarer Zukunft wahrscheinlich nicht gelöst werden. Trotz bestehender und neuer Herausforderungen setzen wir uns weiterhin für die disziplinierte Umsetzung unserer Strategie ein, um so den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern und für unsere Aktionäre nachhaltige Renditen zu erwirtschaften.
1 Siehe Abschnitt «Bereinigte Ergebnisse» am Ende dieser Mitteilung für weitere Informationen zu den bereinigten Ergebnissen.
Weitere Informationen
UBS wird ihre latenten Steueransprüche (DTA) im Rahmen des jährlichen Planungsprozesses voraussichtlich neu bewerten. Möglicherweise wird dabei der Prognosezeitraum für aktivierte DTA in den USA von sechs auf sieben Jahre verlängert. Bei einer allfälligen Veränderung des Prognosezeitraums könnte der kombinierte Effekt aus aktualisierten Geschäftsprognosen und der Verlängerung des Prognosezeitraums für DTA in den USA in einer DTA-Höherbewertung von zirka CHF 1,5 Milliarden resultieren.
Im Einklang mit der angepassten Beurteilung für die Performance einzelner Segmente verwendet UBS ab dem zweiten Quartal Marktpreise (Fair Value Accounting) statt amortisierte Kosten für bestimmte interne Finanzierungstransaktionen zwischen Corporate Center – Group ALM und der Investment Bank sowie Corporate Center – Non-core und Legacy Portfolio. Diese Behandlung verbessert die Ausrichtung auf Mark-to-Market als Basis für das Risikomanagement dieser Transaktionen innerhalb der Investment Bank und Corporate Center – Non-core und Legacy Portfolio. Die Bedingungen der Finanzierungstranskationen bleiben ansonsten unverändert. Im Zusammenhang mit dieser Anpassung werden die Gewinne und Verluste aus der Veränderung des eigenen Kreditrisikos von finanziellen Verpflichtungen zum Fair Value in Corporate Center – Group Asset and Liability Management ausgewiesen, anstatt in Corporate Center – Services. Vorangegangene Berichtsperioden sind entsprechend dieser Änderungen angepasst worden.
Als Folge der anhaltenden Bestrebungen zur Optimierung ihrer Rechtsstruktur geht UBS davon aus, dass Währungsumrechnungsgewinne oder -verluste, die zuvor direkt im Eigenkapital als Übriges Comprehensive Income verbucht wurden, aufgrund des Verkaufs oder der Schliessung von Niederlassungen und Tochtergesellschaften als Gewinn oder Verlust erfasst werden. In der zweiten Hälfte 2015 rechnet UBS mit Währungsumrechnungsverlusten von netto zirka CHF 120 Millionen aufgrund solcher Verkäufe, obwohl sich Gewinne oder Verluste auf mehrere Berichtsperioden verteilen könnten. Entsprechend bisheriger Praxis werden diese Gewinne und Verluste als Bereinigungsfaktoren berücksichtigt. Die Erfassung von Währungsumrechnungseffekten in der Gewinn- und Verlustrechnung hat keinen Einfluss auf das Eigenkapital der Aktionäre oder das regulatorische Kapital.
Im zweiten Quartal 2015 wurden die Anforderungen für den progressiven Kapitalpuffer von UBS von 5,4% auf 4,5% gesenkt. Dies ist zurückzuführen auf aktualisierte LRD und Angaben zu den Marktanteilen für das Finanzjahr 2014, die von der FINMA im Juni 2015 bereitgestellt wurden. Als Folge davon haben sich die Gesamtkapitalanforderungen per 2019 auf Basis einer vollständigen Umsetzung auf 17,5% und auf Basis einer stufenweisen Umsetzung per 30. Juni 2015 auf 12,6% verringert.
UBS geht davon aus, dass das Umfeld der Finanzbranche auf absehbare Zeit von hohen Aufwendungen für Rechtsfälle und ähnliche Angelegenheiten geprägt sein wird und die Bank sich mit einer Reihe von erheblichen Forderungen und regulatorischen Anforderungen konfrontiert sehen wird.
Quartalsbericht und Präsentation
Um Transparenz zu schaffen und gewissen falschen und irreführenden Informationen entgegenzutreten, die öffentlich gemacht wurden, hat sich UBS entschieden, ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2015 einen Tag früher zu publizieren.
Die Präsentation der Ergebnisse des zweiten Quartals 2015 von UBS wird am Montag, 27. Juli 2015, ab 6.00 Uhr MESZ auf www.ubs.com/quartalsbericht zur Verfügung gestellt.
Der UBS-Bericht für das zweite Quartal 2015 und der Aktionärsbrief können am Dienstag, 28. Juli 2015, ab 06.45 Uhr MESZ, unter www.ubs.com/quartalsbericht abgerufen werden.
Die Ergebnispräsentation wird am Montag, 27. Juli 2015, stattfinden. Das Ergebnis wird präsentiert von Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer, Tom Naratil, Group Chief Financial Officer und Group Chief Operating Officer, Caroline Stewart, Global Head of Investor Relations, und Hubertus Kuelps, Group Head of Communications & Branding.
Zeit
- 10.00–12.00 Uhr (MESZ)
- 09.00–11.00 Uhr (BST)
- 04.00–06.00 Uhr (US EST)
Audio-Webcast
Die Präsentation für Analysten kann per Audio-Webcast und anhand der Slide-Show live unterhttp://www.ubs.com/global/de/about_ubs/investor_relations/quarterly_reporting/2015.htmlmitverfolgt werden.
Aufnahme des Webcast
Ein Audio-Playback der Ergebnispräsentation wird im späteren Tagesverlauf aufhttp://www.ubs.com/global/de/about_ubs/investor_relations.html bereitgestellt.
UBS Group AG und UBS AG
Kontakt
Schweiz: +41-44-234 85 00
UK: +44-207-567 47 14
Americas: +1-212-882 58 57
APAC: +852-297-1 82 00
www.ubs.com
Hinweis betreffend zukunftsgerichtete Aussagen – 2. Quartal 2015
Diese Mitteilung enthält «zukunftsgerichtete Aussagen», unter anderem Prognosen des Managements zur finanziellen Performance von UBS sowie Aussagen über erwartete Auswirkungen von Transaktionen und strategischen Initiativen in Bezug auf das Geschäft und die künftige Entwicklung von UBS. Während diese zukunftsgerichteten Aussagen die Einschätzung und Erwartungen von UBS zu den vorgenannten Themen widerspiegeln, können Risiken, Unsicherheiten und andere wichtige Faktoren die tatsächlich eintretenden Entwicklungen und Ergebnisse beeinflussen und dazu führen, dass diese wesentlich von den Erwartungen von UBS abweichen. Hierzu gehören u.a.: (i) der Grad des Erfolgs bei der Umsetzung der strategischen Pläne von UBS, einschliesslich der Kostensenkungs- und Effizienzinitiativen sowie der geplanten weiteren Verringerung der risikogewichteten Aktiven (RWA) und des Leverage Ratio Denominator (LRD) nach Basel III sowie der Beibehaltung ihres erklärten Kapitalrückführungsziels; (ii) die Entwicklung der Märkte, auf denen UBS tätig ist oder von denen UBS abhängt, inklusive Schwankungen an den Wertpapiermärkten, der Liquidität, Risikoprämien, Wechselkurse und Zinsen, Auswirkungen des Wirtschaftsumfelds und von Marktentwicklungen auf die finanzielle Position bzw. die Bonität von Kunden und Gegenparteien von UBS sowie der Grad des Erfolgs bei der Umsetzung geschäftlicher Anpassungen als Folge von veränderten Markt-, regulatorischen und sonstigen Bedingungen; (iii) Änderungen der Verfügbarkeit von Kapital und Finanzierung, inklusive Änderungen der Risikoprämien und Ratings von UBS, oder aufgrund von Anforderungen an Bail-in-Schuldtitel oder das verlustabsorbierende Kapital; (iv) Änderungen oder die Umsetzung der Finanzgesetzgebung und Regulierung in der Schweiz, den USA, in Grossbritannien und auf anderen Finanzplätzen, die möglicherweise zu strengeren Kapital- (einschliesslich der Leverage Ratio), Liquiditäts- und Finanzierungsanforderungen, zusätzlichen Steueranforderungen, Abgaben, Beschränkungen der erlaubten Tätigkeiten, Vergütungsbeschränkungen oder anderen Massnahmen führen; (v) Unsicherheit darüber, wann und in welchem Umfang die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) einer Reduktion der zusätzlichen RWA aufgrund der zwischen UBS und der FINMA vereinbarten Ausweitung der operationellen Risikokapital-Analyse zustimmen oder eine begrenzte Reduzierung der Kapitalanforderungen aufgrund der Massnahmen zur Verringerung des Abwicklungsrisikos gutheissen wird; (vi) der Grad des Erfolgs bei der Gründung einer US-Zwischenholdinggesellschaft und Implementierung der erhöhten prudentiellen US-Standards, des Squeeze-out-Verfahrens für Minderheitsaktionäre der UBS AG und anderen Veränderungen, die UBS an ihrer rechtlichen Struktur oder ihrem operativen Modell möglicherweise vornehmen wird, inklusive der möglichen Auswirkungen solcher Veränderungen und ähnlicher Veränderungen, die bereits früher vorgenommen wurden, oder der möglichen Notwendigkeit weiterer Anpassungen der Rechtsstruktur oder des Buchungsmodells als Reaktion auf rechtliche und regulatorische Anforderungen, darunter Kapitalanforderungen, Abwicklungsanforderungen sowie Vorstösse in der Schweiz und anderen Ländern betreffend obligatorischer Strukturreformen für Banken; (vii) die Änderung der Wettbewerbsposition von UBS, einschliesslich der Frage, ob Unterschiede bei regulatorischen Kapital- und sonstigen Anforderungen auf wichtigen Finanzplätzen sich nachteilig auf die Konkurrenzfähigkeit von UBS in bestimmten Geschäftsfeldern auswirken; (viii) Änderungen der in unserem Geschäft anwendbaren Verhaltensstandards aufgrund von möglichen neuen Regulierungen oder der neuartigen Durchsetzung bestehender Standards, einschliesslich der Einführung neuer oder erhöhter Pflichten im Umgang mit Kunden oder bei der Ausführung und Handhabung von Kundentransaktionen; (ix) die Haftung von UBS oder mögliche Einschränkungen oder Strafen, welche die Aufsichtsbehörden UBS infolge von Rechtsstreitigkeiten, vertraglichen Forderungen und regulatorischen Untersuchungen auferlegen; (x) die Folgen von steuerlichen oder regulatorischen Entwicklungen für das grenzüberscheitende Geschäft von UBS und dementsprechende mögliche Änderungen von Weisungen und Grundsätzen von UBS; (xi) die Fähigkeit von UBS, Mitarbeiter für sich zu gewinnen und an sich zu binden, die für die Ertragsgenerierung sowie die Führung, Unterstützung und Kontrolle ihrer Geschäftsbereiche erforderlich ist und die möglicherweise durch Wettbewerbsfaktoren, u.a. die Vergütungspolitik, beeinflusst wird; (xii) Änderungen der Rechnungslegungsstandards oder -grundsätze und Bilanzierungsbestimmungen oder deren Auslegungen, die den Ausweis von Gewinnen oder Verlusten, die Bewertung des Goodwill, die Berücksichtigung von latenten Steueransprüchen und andere Aspekte beeinflussen; (xiii) Grenzen der Effizienz der UBS-internen Prozesse für Risikomanagement, -kontrolle, -messung und -prognose sowie von Finanzmodellen im Allgemeinen; (xiv) die Fähigkeit von UBS, bei technologischen Entwicklungen mit der Konkurrenz Schritt halten zu können, namentlich im Handelsgeschäft; (xv) operatives Versagen wie Betrug, Fehlverhalten, unautorisierte Handelsgeschäfte und Systemausfälle; (xvi) Einschränkungen der Fähigkeit von Tochtergesellschaften des Konzerns, direkt oder indirekt Darlehen an die UBS Group AG zu gewähren oder Ausschüttungen an sie vorzunehmen und (xvii) die Folgen, die diese oder andere Faktoren oder nicht absehbare Ereignisse für die Reputation der Bank haben können, sowie deren Folgewirkungen auf unser Geschäft und unsere Performance. Die Reihenfolge der oben genannten Faktoren stellt keinen Hinweis auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit oder das mögliche Ausmass ihrer Konsequenzen dar. Unsere geschäftlichen und finanziellen Ergebnisse können auch von anderen, in bisherigen und zukünftigen Berichten und Pflichtmeldungen – u.a. an die US Securities and Exchange Commission (SEC) – identifizierten Faktoren nachteilig beeinflusst werden. Weitere Informationen zu diesen Faktoren finden sich in Dokumenten von UBS und Pflichtmeldungen, u.a. dem auf Formular 20-F erstellten Jahresbericht für das am 31. Dezember 2014 zu Ende gegangene Geschäftsjahr, die UBS bei der SEC eingereicht hat. UBS ist nicht verpflichtet (und lehnt ausdrücklich jede Verpflichtung ab), ihre zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund von neuen Informationen, künftigen Ereignissen oder aus anderen Gründen anzupassen.
Bereinigte Ergebnisse
Sofern nicht anders angegeben, sind in den «bereinigten» Zahlen des zweiten Quartals 2015 für den Konzern und die Unternehmensbereiche folgende Positionen, soweit anwendbar, nicht enthalten: Gewinn von CHF 259 Millionen aus der Bewertung des eigenen Kreditrisikos, Gewinn von CHF 56 Millionen aus der Veräusserung des belgischen Wealth-Management-Onshore-Geschäfts, Gewinn von CHF 11 Millionen aus einer weiteren Veräusserung von Anteilen unserer Investition in Markit sowie Nettorestrukturierungskosten von CHF 191 Millionen und eine Wertminderung von CHF 11 Millionen auf immaterielle Anlagen. Für das erste Quartal 2014 waren folgende Posten ausgeklammert: Gewinn von CHF 226 Millionen aus der Bewertung des eigenen Kreditrisikos, Gewinn aus der Veräusserung von Immobilien in Höhe von CHF 378 Millionen, Gewinn aus dem Verkauf einer Tochtergesellschaft in Höhe von CHF 141 Millionen sowie Nettorestrukturierungskosten von CHF 305 Millionen. Bei den bereinigten Ergebnissen handelt es sich um Finanzkennzahlen ausserhalb der Rechnungslegungsstandards (Non-GAAP financial measures) gemäss Definition der SEC. Siehe Abschnitt «Group performance» des Finanzberichts für das zweite Quartal 2015 für weitere Informationen zu den bereinigten Ergebnissen.
Rundungsdifferenzen
Die Summe der in diesem Dokument ausgewiesenen Zahlen stimmt möglicherweise nicht genau mit den in den Tabellen und im Text dargestellten Gesamtbeträgen überein. Prozentangaben und Veränderungen von Prozentangaben werden mittels der gerundeten Zahlen, die in den Tabellen und im Text dargestellt sind, berechnet und können von einem Wert, der auf nicht gerundeten Zahlen basiert, abweichen.
Tabellen
Fehlende Angaben innerhalb eines Tabellenfelds bedeuten generell, dass das Feld entweder nicht anwendbar oder ohne Bedeutung ist oder dass per relevantem Datum oder für die relevante Periode keine Informationen verfügbar sind. Nullwerte zeigen generell an, dass die entsprechende Zahl exakt oder gerundet Null ist.
Sprachversionen
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