Deutsche Bank erzielt im zweiten Quartal 2015 Gewinn nach Steuern von 818 Mio Euro Donnerstag, 30. Juli 2015 - 08:28
Frankfurt am Main, 30. Juli 2015
Deutsche Bank erzielt im zweiten Quartal 2015 Gewinn nach Steuern von 818 Mio Euro
Konzernergebnis
- Gewinn nach Steuern von 818 Mio € im 2. Quartal 2015, nach 238 Mio € im 2. Quartal 2014
- Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital) von 5,7%, verglichen mit 2,1% im Vorjahresquartal
- Gewinn vor Steuern (IBIT) im Vergleich zum 2. Quartal 2014 um 34% auf 1,2 Mrd € gestiegen
- Konzernerträge um 17% auf 9,2 Mrd € gestiegen, zurückzuführen auf Wachstum in allen Geschäftsbereichen und vorteilhafte Wechselkursbewegungen
- Zinsunabhängige Aufwendungen im Vergleich zum 2. Quartal 2014 um 17% auf 7,8 Mrd € gestiegen
- Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten von 1,2 Mrd € im 2. Quartal 2015, verglichen mit 470 Mio € im Vorjahresquartal. Bilanzielle Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten lagen zum Quartalsende bei 3,8 Mrd €
Kapital und Verschuldungsquote
- Harte Kernkapitalquote (CET1)* von 11,4% zum Quartalsende, ein Plus von 30 Basispunkten im Vergleich zum 1. Quartal 2015
- Hartes Kernkapital* im Vergleich zum 31. März 2015 um 0,5 Mrd € auf 47,4 Mrd € gesunken
- Risikogewichtete Aktiva (RWA)* gegenüber dem 1. Quartal 2015 um 4% auf 415,8 Mrd € verringert
- Verschuldungsquote* von 3,6%, ein Plus von rund 20 Basispunkten gegenüber dem Vorquartal
- Leverage Exposure* im Vergleich zum Vorquartal um 6% auf 1.461 Mrd € gesunken
- Materielles Nettovermögen je Stammaktie (unverwässert) im Vergleich zum 1. Quartal 2015 um 4% auf 39,42 € gesunken – da das den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbare Eigenkapital aufgrund von negativer sonstiger erfolgsneutraler Eigenkapitalveränderung, Auszahlung der Dividende und des AT1-Kupons gesunken ist
*bei vollständiger Umsetzung der Capital Requirements Regulation (CRR)/Capital Requirements Directive 4 (CRD4)
Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE/NYSE: DB) hat heute ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2015 vorgelegt. Die Konzernerträge stiegen um 17% auf 9,2 Mrd €, während sich die Zinsunabhängigen Aufwendungen ebenfalls um 17% auf 7,8 Mrd € erhöhten. Der Gewinn vor Steuern belief sich im zweiten Quartal 2015 auf 1,2 Mrd €, nach 917 Mio € im Vorjahresquartal.
"Das zweite Quartal verdeutlicht die Stärken der Deutschen Bank, aber auch die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen“, sagte John Cryan, Co-Vorsitzender des Vorstands. „Das solide Ertragswachstum unterstreicht die grundlegende Stärke unseres Geschäfts und das Engagement unserer Mitarbeiter. Allerdings werden auch unsere Herausforderungen deutlich: Inakzeptabel hohe Kosten, anhaltend hohe Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten, zu bilanzintensive Geschäfte und insgesamt eine Rendite für unsere Aktionäre, die zu niedrig ist.“
Weiter sagte er: „Diese Themen müssen wir angehen – das ist keine Frage der Strategie. Die Strategie 2020 baut auf den Stärken der Deutschen Bank auf und daran halten wir fest. Damit unsere Strategie Erfolg hat, müssen wir effizienter werden. Wir müssen diszipliniert sein bei der Frage, wie, wo und mit wem wir Geschäfte tätigen. Wir müssen alle Länder, Geschäftsfelder, Produkte und Geschäftsbeziehungen, die ökonomisch nicht vertretbar sind, kritisch betrachten. Unsere Bilanzsumme müssen wir reduzieren, indem wir die vielen Aktiva mit geringen Erträgen abbauen. Die Komplexität unserer Organisation müssen wir reduzieren, denn diese verhindert effektive Entscheidungen, klare Verantwortlichkeiten und führt zu verschwenderisch hohen Kosten. Nur so können wir attraktive Erträge für unsere Aktionäre verdienen.“
Schließlich sagte er: „Unser finanzielles Ergebnis spiegelt nicht unser enormes Potenzial wider. Die Deutsche Bank ist ein Institut ersten Ranges, mit langjährigen und nachhaltigen Kundenbeziehungen, starken Produkten, erfahrenen und engagierten Mitarbeitern, einer wertvollen Marke und einer außergewöhnlichen Position in unserem Heimatmarkt. Wir fühlen uns verpflichtet sicherzustellen, dass unser Finanzergebnis diese grundlegenden Stärken widerspiegelt.“
Konzernergebnisse (Tabelle 1)
Zinsunabhängige Aufwendungen (Tabelle 2)
Die Erträge des Konzerns stiegen im zweiten Quartal 2015 um 1,3 Mrd € (17%) auf 9,2 Mrd €. Rund 570 Mio € dieser Entwicklung waren auf günstige Wechselkursbewegungen zurückzuführen.
Das Ertragswachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal wurde im Wesentlichen durch das Wachstum in Corporate Banking & Securities (CB&S) von 804 Mio € (23%) und Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) von 282 Mio € (25%) getragen.
Die Erträge in der NCOU beliefen sich auf 201 Mio € und lagen damit um 253 Mio € über dem Vergleichswert des zweiten Quartals 2014. Diese Zunahme resultierte vorwiegend aus einem Verlust im Zusammenhang mit der Fremdfinanzierung von Maher Terminals im zweiten Quartal 2014.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im zweiten Quartal 2015 auf 151 Mio € und war damit um 98 Mio € (39%) geringer als im Vorjahreszeitraum.
Vor dem Hintergrund des Kreditumfelds blieben große Einzelkundenkreditereignisse aus. Zudem wurden Auflösungen von Vorsorgen verzeichnet, die teilweise im Zusammenhang mit dem Verkauf von notleidenden Krediten standen.
Die Zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich im Berichtsquartal auf 7,8 Mrd € und lagen damit um 1,1 Mrd € (17%) über dem Vergleichswert des Vorjahres. Wechselkursbewegungen machten rund 530 Mio € der Steigerung im Quartalsvergleich aus. Die Kosten im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten waren mit 1,2 Mrd € im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 um 757 Mio € höher.
Die Zinsunabhängigen Aufwendungen wurden zudem von einem höheren Personalaufwand beeinflusst. Dieser ist zum Teil auf Neueinstellungen im Zusammenhang mit regulatorischen Anforderungen und im Zusammenhang mit Wachstumsstrategien zurückzuführen. Des Weiteren wurden Anpassungen der Vergütung aufgrund des Marktumfeldes vorgenommen. Aufgewogen wurde dies teilweise durch die Einsparungen aus dem OpEx-Programm sowie den Verkauf von The Cosmopolitan of Las Vegas 2014 und der Reduzierung der Umsetzungskosten für das OpEx-Programm.
Der Gewinn vor Steuern betrug im Berichtsquartal 1,2 Mrd € nach 917 Mio € im zweiten Quartal 2014. Dieser Anstieg ist auf die günstige Ertragsentwicklung und niedrigere Risikovorsorge im Kreditgeschäft zurückzuführen, der teilweise durch einen Anstieg der zinsunabhängigen Aufwendungen kompensiert wurde.
Das Ergebnis nach Steuern belief sich im zweiten Quartal 2015 auf 818 Mio € gegenüber 238 Mio € im Vorjahreszeitraum. Der Ertragsteueraufwand lag im Berichtsquartal bei 410 Mio €, verglichen mit 679 Mio € im zweiten Quartal 2014. Die effektive Steuerquote lag im zweiten Quartal 2015 bei 33%.
Kapital und Verschuldungsquote (Tabelle 3)
Die Harte Kernkapitalquote (CET1) bei vollständiger Umsetzung der CRR/CRD4 lag zum Ende des zweiten Quartals 2015 bei 11,4% und damit 30 Basispunkte über dem Wert zum 31. März 2015. Das Harte Kernkapital nach CRR/CRD4 (Vollumsetzung) sank im Vergleich zum ersten Quartal 2015 um 0,5 Mrd € auf 47,4 Mrd € - nahezu unverändert abgesehen von Wechselkursveränderungen.
Die risikogewichteten Aktiva (RWA) nach CRR/CRD4 (Vollumsetzung) reduzierten sich zum Ende des zweiten Quartals 2015 im Vergleich zum Vorquartal um 15,6 Mrd € auf 415,8 Mrd €. Dies spiegelt um 10 Mrd € gesunkene RWA für Marktrisiken und eine Reduktion von 5 Mrd € aus Wechselkursveränderungen wider – letzteres korrespondierend mit dem Wechselkurseffekt im harten Kernkapital.
Die nach CRR/CRD4-Regeln (vollständige Umsetzung) ermittelte Verschuldungsquote lag zum 30. Juni 2015 bei 3,6%. Das nach CRR/CRD4-Regeln ermittelte Leverage Exposure war mit 1.461 Mrd € zum Quartalsende um 88 Mrd € niedriger als zum 31. März 2015, was hauptsächlich auf eine Reduzierung des Derivate-Engagements und Wechselkurseffekte zurückzuführen war.
Die Bilanzsumme sank im Vergleich zum 31. März 2015 um 261 Mrd € oder 13% auf 1.694 Mrd €, hauptsächlich getrieben durch die Reduzierung des Derivate-Engagements.
Segmentergebnisse
Corporate Banking & Securities (CB&S) - (Tabelle 4)
Die Erträge von CB&S stiegen im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 um 804 Mio € oder 23% auf 4,3 Mrd €, was auf eine erhöhte Marktvolatilität und günstige Wechselkursentwicklungen zurückzuführen war.
Die Erträge enthalten einen Nettogewinn von 213 Mio € aus kreditbezogenen Bewertungsanpassungen (Credit Valuation Adjustment – CVA) im Zusammenhang mit der Absicherung der RWA, aus refinanzierungsbezogenen Wertanpassungen (Funding Valuation Adjustment – FVA) sowie aus Bewertungsanpassungen für bestimmte Verbindlichkeiten aus Derivategeschäften (Debt Value Adjustment, DVA). Im zweiten Quartal 2014 war hier ein Verlust von 111 Mio € verzeichnet worden.
Die Erträge in Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) lagen im Berichtsquartal mit 2,1 Mrd € im zweiten Quartal 2015 um 286 Mio € (16%) über dem Wert des zweiten Quartals im Vorjahr.
Die Erträge von Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) beinhalteten Bewertungsanpassungen für CVA und DVA, die zu einer Ertragszunahme um 99 Mio € führten. Dies vergleicht sich mit einem Verlust von 41 Mio € im zweiten Quartal 2014.
Die Erträge im Devisenhandel waren aufgrund der gestiegenen Marktvolatilität deutlich höher als im Vorjahresquartal. Im Bereich Distressed Products wurden im Berichtszeitraum aufgrund der starken Performance in Europa und Nordamerika deutlich höhere Erträge als im Vergleichsquartal des Vorjahres erzielt. Im Flow-Credit-Geschäft lagen die Erträge infolge der schwierigen Marktbedingungen und der deutlichen Ausweitung der Spreads unter dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Die Erträge in Global Liquidity Management waren aufgrund der gedämpften Performance in Europa deutlich niedriger. Die Erträge aus RMBS waren stark rückläufig, und die Erträge in Emerging Markets waren aufgrund der schwierigen Marktlage niedriger als im Vergleichsquartal des Vorjahres.
Sales & Trading (Equity) beliefen sich im Berichtsquartal auf 1,0 Mrd €, was im Vergleich zum Vorjahresquartal einem Anstieg um 274 Mio € (39%) entspricht. Prime Finance verzeichnete aufgrund der Zunahme von Kundenvolumina gegenüber dem Vorjahresquartal einen deutlichen Ertragsanstieg. Im Bereich Equity Derivatives wurden im Berichtszeitraum aufgrund der günstigen Marktbedingungen in Asien signifikant höhere Erträge als im Vergleichsquartal des Vorjahres erzielt.
Die Erträge aus dem Emissions- und Beratungsgeschäft stiegen verglichen mit dem zweiten Quartal 2014 um 42 Mio € (5%) auf 853 Mio €. Treiber für den Anstieg der Erträge im Bereich Advisory gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres war das höhere Gebührenaufkommen im Markt. Die Erträge im Anleiheemissionsgeschäft haben sich aufgrund des Ertragsanstiegs in Nordamerika verbessert.
Bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft in CB&S im zweiten Quartal 2015 wurde eine Nettozuführung von 57 Mio € nach 44 Mio € im Vorjahresquartal ausgewiesen. Diese Zunahme ist auf eine Erhöhung der Rückstellungen für das Leveraged Finance Portfolio zurückzuführen, die durch niedrigere Vorsorgen für Schiffsfinanzierungen teilweise kompensiert wurden.
Die Zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich auf 3,0 Mrd € und stiegen damit gegenüber dem Vorjahresquartal um 398 Mio € (15%). Ursächlich für diese Zunahme waren Wechselkursänderungen, Bankenabgaben sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit aufsichtsrechtlichen Anforderungen.
Das Ergebnis vor Steuern stieg im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 um 372 Mio € auf 1,2 Mrd €.
Private & Business Clients (PBC) - (Tabelle 5)
In PBC erhöhten sich die Erträge um 0,2% im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6 Mio € auf 2,4 Mrd €. Die im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 gestiegenen Erträge im Kreditgeschäft und Wertpapier- und Versicherungsgeschäft sind auf höhere Kreditvolumina bzw. höhere Transaktionsvolumina zurückzuführen. Dieses Wachstum wurde teilweise durch einen Rückgang der Erträge im Einlagengeschäft aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds ausgeglichen.
Die Erträge aus Postdienstleistungen und bankfremden Produkten sanken im Vergleich zum zweiten Quartal 2014. Dieser Rückgang war auf einen neuen Vertrag mit der Deutsche Post DHL zurückzuführen, der zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist.
Die Erträge aus Sonstigen Produkten stiegen gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres aufgrund der besseren Performance der Beteiligung an der Hua Xia Bank, die teilweise durch niedrigere nicht-operative Aktivitäten der Postbank aufgehoben wurde.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft reduzierte sich um 45 Mio € (31%) auf 100 Mio €. Dies war auf die Effekte aus dem Verkauf ausgewählter Portfolios, die Qualität des Kreditportfolios von PBC und das anhaltend günstige wirtschaftliche Umfeld in Deutschland zurückzuführen.
Die Zinsunabhängigen Aufwendungen verringerten sich gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 53 Mio € (3%) auf 1,8 Mrd €. Die Umsetzungskosten gingen unter der Berücksichtigung der Diskussion über die Strategie 2020 um 56 Mio € zurück. Zudem wirkte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal der Wegfall der Aufwendungen für die Erstattung von Kreditbearbeitungsgebühren günstig aus. PBC erzielte dank Effizienzsteigerungen weiterhin inkrementelle Einsparungen. Diese Effekte wurden teilweise durch höhere Kosten aufgehoben, die vor allem durch aufsichtsrechtliche Anforderungen und Aufwendungen für Technologie verursacht wurden.
Das Ergebnis vor Steuern stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 104 Mio € (27%) auf 483 Mio €.
Global Transaction Banking (GTB) - (Tabelle 6)
Die Erträge stiegen in GTB gegenüber dem Vorjahresquartal um 115 Mio € (11%) auf 1,1 Mrd €, wozu Wechselkursänderungen und Volumenszuwächse beitrugen. Die Erträge in Trade Finance erhöhten sich trotz anhaltend niedriger Margen. Securities Services verzeichnete ein Ertragswachstum hauptsächlich in Amerika. Cash Management litt nach wie vor unter einem anhaltend niedrigen Zinsniveau.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich auf positive 12 Mio € und ging aufgrund hoher Auflösungen sowie eines geringen Risikovorsorgeniveaus gegenüber dem zweiten Quartal 2014 um 59 Mio € zurück.
Die Zinsunabhängigen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 113 Mio € (15%) auf 874 Mio €. Der Anstieg war hauptsächlich auf Kosten im Zusammenhang mit einer Rechtsstreitigkeit sowie höhere Ausgaben zur Erfüllung aufsichtsrechtlicher Anforderungen zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Steuern ist um 62 Mio € (28%) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres auf 283 Mio € gestiegen.
Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) - (Tabelle 7)
Die Erträge in Deutsche AWM lagen im Berichtsquartal mit 1,4 Mrd € um 282 Mio € (25%) über dem Wert des Vorjahresquartals, unterstützt durch günstige Wechselkursveränderungen. Dieses Wachstum beruhte auf einer breiten Basis über alle Produktbereiche hinweg: Managementgebühren, erfolgsabhängige und transaktionsbezogene Erträge, Zinsüberschuss sowie Erträge aus Sonstigen Produkten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresquartal.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 1 Mio € im zweiten Quartal 2015, was die anhaltend hohe Qualität des Kreditbuchs der Deutschen AWM belegt.
Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im zweiten Quartal 2015 mit 1,0 Mrd € um 57 Mio € (6%) über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Dies resultierte aus Wechselkurseffekten, höheren ertragsabhängigen Aufwendungen, gestiegenen Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten und erhöhten Vergütungsaufwendungen, die vor allem auf aufsichtsrechtliche Anforderungen und strategische Neueinstellungen zurückzuführen waren.
Diese Effekte wurden teilweise durch geringere Umsetzungskosten im Rahmen des OpEx-Programms und gesunkene Aufwendungen im Versicherungsgeschäft ausgeglichen.
Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsquartal 422 Mio € und war damit um 218 Mio € (107%) höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Non-Core Operations Unit (NCOU) - (Tabelle 8)
Die Erträge der NCOU erhöhten sich im Berichtszeitraum um 253 Mio € auf 201 Mio €. Diese Zunahme resultierte vorwiegend aus einem Verlust von 314 Mio € aus im Zusammenhang mit der Fremdfinanzierung von Maher Terminals im zweiten Quartal 2014.
Außerdem haben sich die Portfolioerträge nach der Veräußerung von Vermögenswerten reduziert. Dieser Rückgang wurde teilweise durch die Nettoeffekte aus Bewertungs- und Marktwertanpassungen kompensiert. Die NCOU generierte im Berichtsquartal durch ihre Aktivitäten zum Risikoabbau Gewinne von 71 Mio € gegenüber Gewinnen von 52 Mio € im Vergleichsquartal 2014.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im Berichtsquartal 5 Mio € und war damit um 14 Mio € oder 72% geringer als im Vorjahresquartal.
Die Zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen gegenüber dem zweiten Quartal 2014 um 586 Mio € (113%) auf 1,1 Mrd €. Der Anstieg war im Wesentlichen durch höhere Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten bedingt. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen ohne Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten waren um 27% niedriger als im Vorjahr. Grund hierfür war die Veräußerung von Vermögenswerten einschließlich The Cosmopolitan of Las Vegas.
Der Verlust vor Steuern erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 319 Mio € auf 909 Mio €. Dieser Anstieg war hauptsächlich auf Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten in diesem Quartal zurückzuführen.
Consolidation & Adjustments (C&A) - (Tabelle 9)
C&A verzeichnete im zweiten Quartal 2015 einen Verlust vor Steuern von 250 Mio € gegenüber einem Verlust vor Steuern von 124 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Ursächlich für diese Entwicklung waren im Wesentlichen Bewertungs- und zeitliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Bilanzierungsmethoden bei der Managementberichterstattung und der Berichterstattung gemäß IFRS, die zu einem negativen Effekt von 156 Mio € gegenüber negativen 12 Mio € im Vorjahresquartal führten. Des Weiteren leistete eine refinanzierungsbezogene Bewertungsanpassung im zweiten Quartal 2015 einen negativen Beitrag von 109 Mio € gegenüber einem negativen Effekt von 26 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Außerdem beinhaltet das zweite Quartal einen Verlust von 92 Mio € aus dem Erwerb zusätzlicher Postbank-Aktien im Zusammenhang mit dem angekündigten Squeeze-Out.
Diese Effekte wurden teilweise durch einen positiven Effekt von 139 Mio € aus Bankenabgaben gegenüber negativen 3 Mio € im Vorjahresquartal aufgehoben. Die in C&A im ersten Quartal 2015 gebuchte Abgrenzung wird im Laufe des Jahres den Unternehmensbereichen zugewiesen.
Die vollständige Presse-Information, inklusive Tabellen, ist hier abrufbar.
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Die Ergebnisse des 2. Quartals 2015 werden am Donnerstag, 30. Juli 2015, in einer Analysten-Konferenz um 15.00 Uhr erläutert (MEZ). Die Konferenz wird im Internet übertragen: http://www.deutsche-bank.de/ir/video-audio
Der vollständige Zwischenbericht zum 30. Juni 2015 kann im Internet abgerufen werden: www.deutsche-bank.de/2Q2015. Ebenso ein Zahlenanhang (nur englisch): www.deutsche-bank.de/ir/finanztabellen
Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.
Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 20. März 2015 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.
Frankfurt am Main, July 30, 2015
Deutsche Bank reports second quarter 2015 net income of EUR 818 million
Group results
- Net income of EUR 818 million in 2Q2015 compared with EUR 238 million in 2Q2014
- Annualized post-tax return on average tangible shareholders’ equity of 5.7% compared with 2.1% in prior year quarter
- Income before income taxes (IBIT) of EUR 1.2 billion, up 34% from 2Q2014
- Net revenues of EUR 9.2 billion, up 17% year-on-year, reflecting growth in all businesses and favorable foreign exchange movements
- Noninterest expenses of EUR 7.8 billion, up 17% from 2Q2014
- Litigation charges of EUR 1.2 billion compared with EUR 470 million in 2Q2014. Litigation reserves held on balance sheet of EUR 3.8 billion at quarter end
Capital and leverage
- Common Equity Tier 1 (CET1) ratio* of 11.4% at quarter end, up 30 bps from 1Q2015
- CET1 capital* of EUR 47.4 billion, down EUR 0.5 billion from 1Q2015
- Risk-weighted assets (RWA)* of EUR 415.8 billion, down 4% from 1Q2015
- Leverage ratio* of 3.6%, up approximately 20 bps from 1Q2015
- Leverage exposure* of EUR 1,461 billion, down 6% from 1Q2015
- Tangible Book Value per share of EUR 39.42 decreased 4% compared to 1Q2015 as shareholders’ equity decreased due to negative Other Comprehensive Income, payment of dividend and AT1 coupon
*Fully-loaded Capital Requirements Regulation (CRR) / Capital Requirements Directive 4 (CRD4) basis
Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) today reported second quarter results. Group net revenues rose 17% from the prior year, to EUR 9.2 billion with noninterest expenses 17% higher at EUR 7.8 billion. Income before income taxes was EUR 1.2 billion in 2Q2015, compared with EUR 917 million in 2Q2014.
“The second quarter highlights the strengths of and challenges facing Deutsche Bank,” said John Cryan, Co-Chief Executive Officer. “Solid revenue growth underscores the fundamental strengths of our businesses and the commitment of our people. However, our challenges are also evident in the unacceptably high level of our costs, our continuing burden of heavy litigation charges, a balance sheet that must be more efficient, and the poor overall returns to our shareholders.”
He continued: “We must address these challenges. This is not a question of strategy; Strategy 2020 is built around the strengths of Deutsche Bank and we commit to it. But for our strategy to succeed, we must become more efficient. We must be disciplined in how, where and with whom we do business. We must critically review any countries, business lines, products, and relationships that are unattractive. We must shrink our balance sheet, focusing on our many low-return assets. We must reduce organizational complexity, which inhibits effective decision making, blurs accountability and embeds wasteful cost. Only by doing this can we produce the attractive returns our shareholders deserve.”
He concluded: “Our financial performance does not reflect our tremendous potential. Deutsche Bank is a first rate institution built around long-standing and deep client relationships, strong product lines, skilled and committed staff, an invaluable brand and an exceptional position in our home market. We are dedicated to ensuring that our financial performance reflects those inherent strengths.”
Group Results (Table 1)
Noninterest expenses (Table 2)
Group net revenues in 2Q2015 were EUR 9.2 billion, an increase of EUR 1.3 billion, or 17%. Approximately EUR 570 million of the revenue growth was attributable to favorable foreign exchange movements.
Business revenue growth compared to 2Q2014 was principally driven by the 23% (EUR 804 million) growth in CB&S and 25% (EUR 282 million) growth in Deutsche AWM.
In NCOU, revenues of EUR 201 million were EUR 253 million higher than 2Q2014 which included a loss from the restructuring of our holding of Maher Terminals debt.
Provision for credit losses was EUR 151 million in 2Q2015, a decrease of EUR 98 million, or 39%, compared with 2Q2014.
The credit environment remained benign with no significant single name credit provisions in the quarter, along with provision releases in part related to ongoing non-performing loan sales.
Noninterest expenses were EUR 7.8 billion in 2Q2015, up EUR 1.1 billion, or 17%, compared with 2Q2014. Foreign exchange movements accounted for approximately EUR 530 million of the quarterly increase.
Litigation-related costs were EUR 1.2 billion, an increase of EUR 757 million compared with 2Q2014.
Noninterest expenses were also affected by increased expenses for staff compensation and benefits, driven in part by hiring to improve regulatory compliance and for business growth, and market-driven compensation adjustments. These were partly offset by OpEx savings, the sale of The Cosmopolitan of Las Vegas in 2014, and lower cost-to-achieve expenditure.
Group income before income taxes was EUR 1.2 billion in 2Q2015 versus EUR 917 million in 2Q2014 reflecting revenue growth and lower provision for credit losses. This was partly offset by higher noninterest expenses.
Net income for 2Q2015 was EUR 818 million, compared with EUR 238 million in the prior year. Income tax expense in 2Q2015 was EUR 410 million versus EUR 679 million in 2Q2014. The effective tax rate in 2Q2015 was 33%.
Capital and leverage (Table 3)
The bank’s fully loaded CRR/CRD4 Common Equity Tier 1 (CET1) capital ratio was 11.4% at quarter end, 30 bps higher compared with the ratio at 31 March 2015.
Fully loaded CRR/CRD4 CET1 capital as of 30 June 2015 was EUR 47.4 billion, down EUR 0.5 billion from the first quarter, however unchanged on a foreign exchange-neutral basis.
Fully loaded CRR/CRD4 risk-weighted assets (RWA) decreased by EUR 15.6 billion to EUR 415.8 billion at the end of 2Q2015, compared with the prior quarter, including EUR 10 billion lower market risk RWA and a foreign exchange driven reduction of EUR 5 billion, offsetting the corresponding foreign exchange effect on CET1 capital.
The CRR/CRD4 leverage ratio on a fully loaded basis was 3.6% as of 30 June 2015.
Leverage exposure was EUR 1,461 billion at quarter end, a decrease of EUR 88 billion from 31 March 2015, mainly from a reduction of derivatives exposure and foreign exchange movements.
Total assets were EUR 1,694 billion as of quarter end, a decrease of EUR 261 billion, or 13%, versus 31 March 2015. The reduction is primarily due to a reduction of derivatives balances.
Segment results
Corporate Banking & Securities (CB&S) - (Table 4)
CB&S net revenues of EUR 4.3 billion increased by EUR 804 million, or 23%, from 2Q2014, driven by increased market volatility and favorable foreign exchange rate movements.
Net revenues included a EUR 213 million net gain from Credit Valuation Adjustment (CVA) relating to RWA mitigation hedging, Debt Valuation Adjustment (DVA) and Funding Valuation Adjustment (FVA) compared to a loss of EUR 111 million in 2Q2014.
Debt Sales & Trading net revenues of EUR 2.1 billion were up EUR 286 million, or 16%, versus 2Q2014.
Debt Sales & Trading net revenues included valuation adjustments for CVA and FVA totaling a gain of EUR 99 million. This compares to a loss of EUR 41 million in 2Q2014.
Foreign Exchange revenues were significantly higher, driven by increased market volatility. Revenues in Distressed Products were also significantly higher reflecting strong performance in Europe and North America.
Flow Credit revenues were significantly lower than 2Q2014 driven by difficult market conditions and widening spreads. Revenues in Global Liquidity Management were significantly lower, driven by subdued performance in Europe.
RMBS revenues were significantly lower and Emerging Markets revenues were lower compared to 2Q2014, reflecting challenging market conditions.
Equity Sales & Trading net revenues of EUR 1.0 billion increased by EUR 274 million, or 39%, compared to 2Q2014.
Prime Finance revenues were significantly higher than 2Q2014 driven by increased client balances. Revenues in Equity Derivatives increased significantly compared to 2Q2014 primarily due to favorable market conditions in Asia.
Origination and Advisory net revenues of EUR 853 million increased by EUR 42 million, or 5%, compared to 2Q2014. Revenues in Advisory were higher than 2Q2014 reflecting an increased fee pool. Debt Origination revenues were higher driven by increased revenues in North America.
CB&S provision for credit losses was EUR 57 million, versus EUR 44 million in 2Q2014, reflecting increased provisions taken in the Leveraged Finance portfolio, partially offset by lower provisions in the Shipping portfolio.
CB&S noninterest expenses of EUR 3.0 billion increased by EUR 398 million, or 15%, compared to 2Q2014. The increase was driven by adverse foreign exchange rate movements, bank levies, and costs relating to meeting regulatory requirements.
CB&S income before income taxes of EUR 1.2 billion increased by EUR 372 million compared to 2Q2014.
Private & Business Clients (PBC) - (Table 5)
PBC net revenues of EUR 2.4 billion increased by EUR 6 million, or 0.2%, compared to 2Q2014.
Revenues from Credit products and Investment & Insurance products increased in the quarter reflecting improved loan volumes and higher transaction volumes.
That growth was partly offset by lower Deposit product revenues driven by the continued low interest rate environment in Europe.
Revenues in Postal and supplementary Postbank Services also declined due to a new contract with Deutsche Post DHL, effective since 1 January 2015.
Other product revenues increased reflecting an improved performance of the HuaXia equity investment, partly offset by lower Postbank non-operating activities.
PBC provision for credit losses of EUR 100 million declined by EUR 45 million or 31% from 2Q2014 reflecting the benefits of selective portfolio sales as well as the quality of the loan book and the ongoing benign economic environment in Germany.
PBC noninterest expenses of EUR 1.8 billion decreased by EUR 53 million, or 3%, compared to 2Q2014.
That decrease was driven by a EUR 56 million reduction in cost-to-achieve expenses on the back of the Strategy 2020 discussions and the absence of loan processing fees booked in 2Q2014. PBC continued to realize savings from efficiency measures, which were partly offset by higher regulatory-related expenses and spending in technology.
PBC income before income taxes of EUR 483 million increased by EUR 104 million, or 27%, compared to 2Q2014.
Global Transaction Banking (GTB) - (Table 6)
GTB net revenues of EUR 1.1 billion increased by EUR 115 million, or 11%, from 2Q2014, supported by favorable foreign exchange movements and volume growth.
Revenues in Trade Finance grew despite continued low margins. In Securities Services, revenues increased mainly in the Americas. In Cash Management, the business continued to suffer from the ongoing low interest rate environment.
GTB provision for credit losses was positive at EUR 12 million in 2Q2015 showing a decrease of EUR 59 million compared to 2Q2014 due to a high level of releases and recoveries as well as low provision levels.
GTB noninterest expenses of EUR 874 million increased by EUR 113 million, or 15%, compared to 2Q2014. The increase was primarily driven by foreign exchange movements, a higher litigation-related charge, as well as higher expenses to comply with regulatory requirements.
GTB income before income taxes of EUR 283 million increased by EUR 62 million, or 28%, compared to 2Q2014.
Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) - (Table 7)
Deutsche AWM net revenues of EUR 1.4 billion increased by EUR 282 million, or 25%, compared to 2Q2014, supported by favorable foreign exchange movements.
This growth was broad based across product categories, with Management Fees, Performance and Transaction Fees, Net Interest Income and Other Product revenues increasing versus the prior year period.
Deutsche AWM provision for credit losses was EUR 1 million in 2Q2015, demonstrating the continued high quality of the Deutsche AWM loan book.
Deutsche AWM noninterest expenses of EUR 1.0 billion were up EUR 57 million, or 6%, compared to 2Q2014.
The increase was driven by foreign exchange movements, higher revenue-driven and business volume related costs as well as higher litigation costs.
Furthermore, increased compensation costs mainly due to regulatory and strategic hirings contributed to the increase. This was partly offset by lower cost-to-achieve related to OpEx and lower policyholder benefits and claims.
Deutsche AWM income before income taxes of EUR 422 million in 2Q2015 increased by EUR 218 million, or 107%, compared to 2Q2014.
Non-Core Operations Unit (NCOU) - (Table 8)
NCOU net revenues of EUR 201 million increased by EUR 253 million compared to 2Q2014, predominantly due to the EUR 314 million loss related to the debt financing of Maher Terminals that was recorded in 2Q2014.
In addition, portfolio revenues have declined from asset sales, which were partially offset by valuation adjustments and mark-to-market impacts on NCOU’s portfolio. NCOU’s de-risking activity generated revenue gains of EUR 71 million compared to net gains of EUR 52 million in 2Q2014.
NCOU provision for credit losses of EUR 5 million in 2Q2015 was EUR 14 million, or 72%, lower compared to the prior year quarter.
NCOU noninterest expenses of EUR 1.1 billion increased by EUR 586 million, or 113%, compared to 2Q2014, predominantly due to higher litigation-related charges. Noninterest expenses excluding litigation-related charges were 27% lower than 2Q2014, driven by asset sales including The Cosmopolitan of Las Vegas.
NCOU loss before income taxes of EUR 909 million increased by EUR 319 million compared to 2Q2014, primarily driven by litigation-related charges.
Consolidation & Adjustments (C&A) - (Table 9)
C&A loss before income taxes was EUR 250 million in 2Q2015, compared to a loss of EUR 124 million in 2Q2014.
This reflected a loss of EUR 156 million for valuation and timing differences from different accounting methods used for management reporting and IFRS compared to negative EUR 12 million in 2Q2014.
In addition, FVA was a negative EUR 109 million in 2Q2015, in contrast to a negative EUR 26 million in 2Q2014.
Lastly, 2Q2015 reflects a loss of EUR 92 million resulting from the purchase of additional Postbank shares as part of the publicly announced squeeze out process.
These impacts were partially offset by a positive impact of EUR 139 million in bank levy compared to a negative EUR 3 million in 2Q2014, as a portion of the bank levy charge incurred in 1Q2015 was allocated to the corporate divisions in the quarter.
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