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Gebäudeversicherung Bern Halbjahresbericht 2015: Höhere Schadenssummen zeigen Notwendigkeit des Klimaengagements Freitag, 14. August 2015 - 18:49

GVB
 
Medienmitteilung
 
Höhere Schadenssummen zeigen Notwendigkeit des Klimaengagements
Halbjahresbericht 2015
 
Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) blickt auf ein schadensintensives erstes Halbjahr zurück. Die Feuer- und insbesondere die Elementarschäden in Höhe von insgesamt 34,5 Millionen Franken übersteigen die Vorjahreszahlen deutlich. Dies zeigt einmal mehr, wie der Klimawandel die GVB direkt betrifft und wie notwendig ihr Engagement in diesem Bereich ist. Am von der GVB unterstützten Swiss Energy and Climate Summit präsentieren Tony Blair und weitere namhafte Referenten konkrete Lösungen für die Energiewende.
 

Die durch Brände entstandenen Gebäudeschäden sind mit 20,5 Millionen rund 4,3 Millionen Franken höher als im Vorjahr. Der Zuwachs ist jedoch im Vergleich zu jenem der Elementarschäden noch bescheiden: Im ersten Halbjahr 2015 belaufen sich die Elementarschäden auf 14,5 Millionen Franken – ein Plus von 10,1 Millionen Franken zum ersten Halbjahr 2014.

 

Hochwasser, Hagel und Gewitter

Im Mai litt insbesondere die Region Bielersee unter einem der schlimmsten Hochwasser der letzten 100 Jahre. Mit rund 3 Millionen Franken blieben die Gebäudeschäden zum Glück relativ gering. Dies hat mehrere Gründe. So wurden in den vergangenen Jahren mit den Hochwasserstollen wie zum Beispiel in Thun und Lyss wirkungsvolle Schutz- und Wasserregulierungsmassnahmen realisiert. Dazu kam ein ausgefeiltes Management der Wasserpegel der Seen und der Aare. Dennoch war ein grosser Einsatz von Feuerwehren und Zivilschutz nötig, um Schlimmeres zu verhindern. Die GVB dankt den Organisationen für ihre professionelle Arbeit und den unermüdlichen Einsatz.

 

Unwetter am ersten Juniwochenende verursachten Schäden in Höhe von 5 Millionen Franken. 2‘447 Schadensmeldungen gingen bei der GVB ein. Davon betrafen 2‘193 Meldungen Schäden durch einen heftigen Hagelzug am Abend des 6. Juni. In der Gemeinde Mühlethurnen wurden mit 388 Schäden rund 54 % der Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. Auch die umliegenden Gemeinden Kirchdorf und Gerzensee waren mit 242 respektive 102 Schäden stark betroffen.

 

Mitte Juni folgte ein Unwetter im Seeland mit einer Schadenssumme von 2,5 Millionen Franken. Von den eingegangenen 150 Schadensmeldungen stammte mehr als die Hälfte aus der Gemeinde Ins.

 

Das 400 000. versicherte Gebäude steht in Faulensee

Doch auch ein positives Ereignis konnte die GVB Gruppe im Berichtszeitraum verzeichnen: Mit einem Plusenergie-Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage in Faulensee am Thunersee konnte das 400 000. Gebäude versichert werden. Die Eigentümer Claudia Stich und Martin Ryter haben sich für einen umfassenden Rundumschutz ihres neuen Heims entschieden.

 

Wachstum bei den Nettoprämien

Insbesondere dank der positiven Geschäftsentwicklung ihrer Tochtergesellschaft GVB Privat-versicherungen AG konnte die Gebäudeversicherung Bern im konsolidierten Halbjahresabschluss ein weiteres Wachstum bei den Nettoprämien verzeichnen. Durchwachsen zeigt sich das Anlageergebnis: Der Frankenschock sowie die Negativzinsen haben die Aktienmärkte negativ beeinflusst. Die Performance der Kapitalanlagen konnte dank des hohen Immobilienanteiles ein leichtes Plus verzeichnen, was zu einem befriedigenden Halbjahresergebnis beitrug.

 

Tony Blair am SwissECS in Bern

Die GVB engagiert sich auch im laufenden Jahr für einen wirksamen Klimaschutz, weil der Klimawandel zu wachsenden Elementarschäden und damit zu direkten Auswirkungen in ihrem Kerngeschäft führt. Dazu unterstützt sie wiederum als Hauptpartner den Swiss Energy and Climate Summit (SwissECS), der am 16. und 17. September in Bern stattfindet. Gast an der führenden Energie- und Klimakonferenz der Schweiz ist in diesem Jahr unter anderem Tony Blair. Der ehemalige britische Premierminister wird bei seinem Auftritt über die internationale Klimapolitik und die geopolitischen Auswirkungen des Kampfes um die Energieressourcen sprechen. Daneben präsentiert der SwissECS dem Publikum verschiedene Weltneuheiten im Bereich der Energiespeicher. Effiziente und wirtschaftliche Speicher sind unerlässlich, um die Energiewende mit Hilfe von unregelmässig produzierenden Solar- und Windkraftwerken zu schaffen.

 

Kontakt

Stephanie Kriesel
Leiterin Kommunikation
Gebäudeversicherung Bern
Papiermühlestrasse 130
3063 Ittigen

 

Telefon 031 925 16 18, Fax 031 925 16 16

 

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