Evolva gibt das Finanzergebnis für das 1. Halbjahr 2015 bekannt Mittwoch, 26. August 2015 - 07:02
MEDIENMITTEILUNG
Evolva gibt das Finanzergebnis für das 1. Halbjahr 2015 bekannt
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26. August 2015 – Evolva (SIX: EVE) gab heute die Finanzergebnisse für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2015 bekannt. Die zusammengefasste Halbjahresbilanz sowie die Powerpoint Präsentation stehen auf der Website von Evolva zur Verfügung.
Wichtigste Höhepunkte im 1. Halbjahr:
- Markteinführung unseres Produkts Nootkaton in Geschmacks- und Duftstoffanwendungen
- Nootkaton nimmt die erste regulatorische Hürde für die Zulassung als Insektenschutzmittel in den USA.
- Die Nachfrage nach Resveratrol übertraf die Erwartungen, allerdings von einer tiefen Basis aus
- Erfolgreiche Verbesserung der Resveratrol-Stammkultur und Wechsel des Herstellers
- IFF hat die Zahl der Produkte mit fermentiertem Vanillin deutlich erhöht
- Benachrichtigung von Cargill über die Absicht zur Ausübung der 45%-Option auf Stevia
- Weitere Fortschritte in Bezug auf Stevia-Stammkultur, DSP, Prozess, Zulassung, Kunden. Beginn der Vorbereitungen für die Stevia-Produktion
- Erhalt von Meilensteinzahlungen im Rahmen der Kooperationen mit Roquette, Ajinomoto und L’Oréal
- Entwicklung von Stammkulturen im Rahmen der Kooperation mit Roquette abgeschlossen; Roquette fährt intern fort
- Entwicklung von Stammkulturen im Rahmen der Kooperation mit Ajinomoto abgeschlossen; Ajinomoto fährt intern fort
- Veröffentlichung einiger Aspekte unserer Kooperation mit BASF (im Bereich Ergotalkaloide)
- Neue Kooperation mit Valent BioSciences im Bereich von Bioaktivstoffen für die Landwirtschaft
- Neue Kooperation mit Takasago im Bereich Geschmacks- und Duftstoffingredienzien
- Zusätzliche Kooperation mit Cargill im Bereich Ingredienzien
- Abschluss des Verkaufs der Reihe EV-035
- Scale-up-Labor in Kopenhagen vollständig betriebsbereit
- Erfolgreiche Integration von Allylix – Konzentration der Geschäftstätigkeit in Lexington
Finanzielle Höhepunkte:
- Umsatz von CHF 8,3 Mio., gegenüber CHF 5,0 Mio. im 1. Halbjahr 2014
- Bestand an liquiden Mitteln von CHF 47,4 Mio. am 30. Juni 2015
- Geplante Kapitalerhöhung, um die Einführung von Stevia und weitere Wachstumsinitiativen zu finanzieren
Neil Goldsmith, CEO von Evolva, sagte: «Wie letzten März angekündigt, erweist sich 2015 als ein Jahr mit bedeutenden Leistungen. Insbesondere bei der Erweiterung unserer Produktions- und Marketingkompetenzen haben wir eindrucksvolle Fortschritte erzielt. Die jüngste Einführung unseres Nootkaton-Produktes bestätigt einmal mehr, dass sich Evolva erfolgreich zu einer vollwertigen Anbieterin von Ingredienzien in den von ihr gewählten Sparten entwickelt.»
Jakob Dynnes Hansen, CFO, kommentierte: «Die Halbjahresergebnisse entsprechen unserer Erwartungen, und der Umsatz konnte stark gesteigert werden. Der höhere Verlust beruht vor allem auf der Konsolidierung von Allylix und den vermehrten Aktivitäten zur Einführung und Produktion unserer Ingredienzien. Unsere Pipeline ist gefüllt mit Projekten, die in den kommenden Jahren einen Umsatz- und Gewinnbeitrag leisten werden. Stevia ist nur ein Beispiel unter vielen. Um eine solide Finanzierung dieser Projekte sicherzustellen, werden wir in den nächsten Monaten eine Kapitalerhöhung durchführen.»
Überblick über die Geschäftstätigkeit
Produkte (und Partnerschaften)
Die auf Fermentation basierenden Technologien von Evolva ermöglichen es, ein breites Spektrum von natürlichen Ingredienzien auf eine bessere Weise herzustellen. Evolva will gemäss ihrer Strategie nach und nach ein Portfolio an Ingredienzien für den Einsatz im Gesundheits-, Wellness- und Ernährungssektor aufbauen. Einige Ingredienzien wollen wir selbst vermarkten, andere wiederum über Partner.
Seit wir im Jahr 2010 damit begonnen haben, unseren Geschäftsschwerpunkt zu verlagern, haben wir eine bedeutende Pipeline solcher Ingredienzien aufgebaut, die alle durch Hefefermentation hergestellt werden. Für einige Ingredienzien haben wir alle Arbeiten selbst finanziert, bei anderen haben wir mit Partnern zusammengearbeitet. Wieder andere haben wir durch Akquisition in unser Portfolio aufgenommen. Kursiv geschriebene Produktnamen sind Codewörter für Produkte, über die wir noch nicht kommuniziert haben. Weitere noch nicht bekannt gegebene Ingredienzien befinden sich in der internen Entwicklung.
Resveratrol
Im Oktober 2014 haben wir Resveratrol an der Supply Side West Expo in Las Vegas eingeführt. Es ist damit unser erstes kommerzielles Produkt. Wir haben mehrere Vertriebsvereinbarungen mit Fokus auf Nahrungsergänzungsmitteln unterzeichnet. Geplant ist, Vereinbarungen mit weiteren Distributoren zu abzuschliessen und sowohl die geografische Reichweite als auch die Einsatzpalette unseres Resveratrol-Produkts zu erweitern. Überdies arbeiten wir direkt mit einer Anzahl potenzieller Schlüsselkunden zusammen (d.h., Kunden, die Resveratrol nutzen und so die Umsatzvolumen in den kommenden Jahren erwartungsgemäss erhöhen könnten). Zudem wollen wir in Ländern ausserhalb Nordamerikas und Europas die Zulassung erwirken. Um mit dem Produkt Mehrwert zu erzielen, arbeiten wir mit Dritten an der Formulierung für neue Anwendungen, prüfen mit mehreren potenziellen Hauptkunden Anwendungen für Resveratrol, die diese interessieren, und verfolgen weitere Entwicklungsinitiativen für das Produkt.
Des Weiteren werden wir in Zusammenarbeit mit der klinischen und akademischen Gemeinschaft weiterhin Daten zu Resveratrol generieren und uns um eine verbesserte Produktionseffizienz bemühen. Im 1. Halbjahr 2015 kam es beinahe zu einem «Ausverkauf» von Resveratrol, da die Nachfrage die Erwartungen übertraf (allerdings von einer sehr tiefen Basis aus).
Um grössere Mengen an Resveratrol zu produzieren, mussten wir den Auftragsfertiger wechseln (von Kanada nach Italien). Der neue Auftragsfertiger hat nun erfolgreich neue Chargen für uns produziert. Im 1. Halbjahr 2015 führten wir zudem einen Hefestamm ein, der bei der Herstellung von Resveratrol rund doppelt so effizient ist wie der Stamm, den wir bei der Einführung 2014 eingesetzt hatten. Wie bei allen von uns eingeführten Produkten arbeiten wir laufend an der Verbesserung der Hefestämme.
Vanillin
Wir haben die Entwicklung von Vanillin im Jahr 2014 erfolgreich abgeschlossen und IFF hat Mitte 2014 mit der Kommerzialisierung des Produkts begonnen. 2015 steigerte IFF die Zahl der Produkte, die unser Vanillin enthalten, beträchtlich.
Evolva stehen bei Erreichen bestimmter Umsatzvolumen Meilensteinzahlungen sowie ein Teil des Bruttogewinns von IFF zu. Letzterer wird in Form von Lizenzzahlungen entrichtet. 2015 erwarten wir keine Zahlungen von IFF, 2016 dagegen schon. Möglicherweise werden wir Anwendungsgebiete für Vanillin weiterverfolgen, die nicht unter die Partnerschaft mit IFF fallen. Wir erwägen auch, uns stärker in die Produktion und Vermarktung einzubringen und Vanillin zusammen mit unseren anderen Produkten herzustellen (IFF arbeitet zurzeit mit einem dritten Auftragsfertiger zusammen).
Nootkaton
Wir führten Nootkaton im August 2015 in unsere Geschmacks- und Duftstoffanwendungen ein. 2015 wird der Umsatz- und Gewinnbeitrag von Nootkaton noch bescheiden sein, doch ab 2016 rechnen wir mit einer Steigerung, sobald Nootkaton als Insektenschutzmittel zugelassen wird. Am 19. August 2015 bestätigte die US-amerikanische Umweltschutzbehörde (EPA) die Klassifizierung von Nootkaton als biochemische Substanz. Damit dürfte die Zulassung als Insektenschutzmittel in den USA zeitlich näher rücken. Bis wir die Zulassung erhalten, wird der gesamte Produktumsatz in den USA aus Anwendungen im Bereich Geschmacks- und Duftstoffe stammen. Wir führen mit mehreren potenziellen Hauptkunden der Sparten Körperpflege und Haushalt Gespräche über den Einsatz von Nootkaton und haben verschiedene Formulierungen entwickelt, um das Anwendungsspektrum des Produkts zu erweitern. Derzeit arbeiten wir für die Herstellung von Nootkaton mit Auftragsfertigern in Kanada und den USA zusammen. Kürzlich haben wir für die Produktion zu einer Stammkultur gewechselt, die rund 30% effizienter ist als die Stammkultur, die wir für die Einführung verwendeten.
Als Ableger unseres Nootkaton-Programms wollen wir noch vor Ende 2015 Valencen einführen, eine mit Orangen assoziierte Geschmacks- und Duftstoffingredienz.
Stevia
Wie bereits 2014 war unser grösstes Forschungsprogramm im 1. Halbjahr 2015 Stevia gewidmet. Mit unserem Partner Cargill erzielten wir weitere Fortschritte bei der Entwicklung von Stammkulturen, der Produktreinigung, der Produktzulassung und Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Scale-up des Produktionsprozesses. Cargill erzielte gute Fortschritte hinsichtlich potenzieller Kunden für die Lancierung.
Im März 2015 gab Cargill öffentlich bekannt, dass unsere durch Fermentation hergestellte Stevia-Ingredienz intern für Tee, Beerenwasser, Zitronen-Limetten-Soda und Cola getestet worden sei und dabei sehr gute Ergebnisse erzielt worden seien: «Zuckerähnlich, ohne Nachgeschmack, nicht bitter.»
Wie im Mai 2015 mitgeteilt, wollen wir eine Option ausüben, um uns neben Cargill zu 45% an der Vermarktung dieser Süssstoffe zu beteiligen. Hierzu ist eine Einigung beider Unternehmen über die endgültigen Bedingungen erforderlich. Ebenfalls im Mai 2015 gaben Evolva und Cargill die Entscheidung bekannt, die technischen Planungsarbeiten für die Umrüstung eines bestehenden Produktionswerks von Cargill in Blair (Nebraska, USA) in Angriff zu nehmen, um dort Stevia-Süssstoffe der nächsten Generation herzustellen. Die Gesamtinvestition beider Unternehmen wird sich in dieser Phase auf USD 3 Mio. belaufen. Wir gehen davon aus, dass die Ausübung der Option mit keinen weiteren Kosten verbunden sein wird, bis die endgültige Vereinbarung vorliegt, was voraussichtlich in der 2. Jahreshälfte 2015 der Fall sein wird. Evolva erwartet, dass bei Unterzeichnung der endgültigen Vereinbarung in den nächsten zwei bis drei Jahren Investitionen von einem USD-Betrag im niedrigen zweistelligen Millionenbereich getätigt werden müssen. Ausgehend vom gegenwärtigen Stand der Planung und der Prognosen ist die Markteinführung des ersten durch Fermentation hergestellten Stevia-Produkts für 2016 zu erwarten.
Beide Parteien haben ihren Bestand an geistigem Eigentum intensiv ausgebaut, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu bewahren. Bisher wurden mehrere umfassende Anträge von Evolva für Verträge über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Patentwesens (Patent Cooperation Treaty, PCT) veröffentlicht und 2015 wurden mehrere weitere Anträge eingereicht.
Noch vor knapp zehn Jahren gab es praktisch keinen Markt für Stevia-basierte Süssstoffe. Heute gelten diese als die kalorienfreien Süssstoffe mit dem grössten Wachstum. Laut Schätzungen des Global Stevia Institute enthielten Anfang 2015 rund 5 000 Produkte Stevia-Süssstoffe. Die Grösse des Markts für Stevia hoher Reinheit wird derzeit auf 1 200 Tonnen an Produkten auf kommerzieller Basis geschätzt (Quelle: LMC International 2015). Doch aus Pflanzen gewonnene Steviolglykoside sind nach wie vor mit Nachteilen bezüglich Kosten, Geschmack und Formulierung verbunden, die eine Markteinführung im grösseren Stil und höhere globale Umsätze verhindern. Nach Auffassung von Evolva wird ihr durch Fermentation hergestelltes Stevia-Produkt helfen, diese Schwierigkeiten zu überwinden, damit sich das wahre globale Marktpotenzial von Stevia-Süssstoffen entfalten kann.
Safran
Wir haben einen Hefestamm für alle drei Hauptingredienzien von Safran entwickelt. Mit dieser Stammkultur läuft nun die Fermentation auf Laborebene, wo wir die Produktivität zu maximieren versuchen. Wir planen, potenziellen Kunden noch dieses Jahr Proben für eine der wichtigsten Safrankomponenten zu Testzwecken zur Verfügung zu stellen. Zudem beabsichtigen wir, wichtige Anwendungen von Safran zur Erfüllung der Kundenansprüche zu evaluieren. Das Zulassungsverfahren läuft: Wir bereiten die Einreichung eines GRAS-Antrags (Generally Recognized as Safe) bei der Flavor & Extract Manufacturers Association (FEMA) vor. Das Patentportfolio wurde zudem durch mehrere provisorische Anmeldungen, die auf den jüngsten Entdeckungen basieren, gestärkt. Wir rechnen damit, Ende 2016 durch Fermentation hergestellten Safran auf den Markt bringen zu können.
Ruby
«Ruby» ist eine Familie strukturell verwandter Ingredienzien mit Anwendungen in Nahrungsmitteln, Körperpflegeprodukten und anderen Märkten. 2012 schloss Evolva mit Roquette (Lestrem, Frankreich) eine Partnerschaft für eine spezifische Ingredienz der Ruby-Familie ab. Die Partnerschaft umfasst die Konstruktion des Stoffwechselwegs, die Verbesserung der Stammkulturen und das Scale-up. Roquette besitzt für bestimmte Ingredienzien der Ruby-Familie Exklusivrechte, während Evolva die Rechte an den übrigen Ingredienzien behält.
Nach der Lieferung eines ersten Hefestamms im Mai 2015 haben wir Roquette kürzlich eine finale, optimierte Version zur Verfügung gestellt. Dies sollte einen schlankeren, effizienteren Fermentationsprozess für die Produktion der Zielingredienz im Bereich Nahrungsmittel ermöglichen. Damit hat Evolva ihren Teil am Projekt erfüllt. Für die weiteren Schritte auf dem Weg zur kommerziellen Herstellung ist Roquette zuständig. Aufgrund des erfolgreichen Projektabschlusses erwartet Evolva in den kommenden Monaten eine Meilensteinzahlung. Evolva arbeitet zurzeit an der Entwicklung und Vermarktung einer zweiten Ingredienz in der Ruby-Familie, für welche sie die Rechte behalten hat.
Sandelholz
Der hohe Preis des ostindischen Sandelholzöls und das Fehlen eines stabilen Angebots sind bedeutende Probleme in der Lieferkette für die Sandelholzkomponenten alpha- und beta-Santalol. Für Evolva ist es somit eine Chance, diese Ingredienzien mittels Fermentation zu produzieren. Sie dürften in Ersatzrezepturen für Sandelholzöl, als Streckmittel für Sandelholzöl und als eigenständige Duftingredienzien zur Anwendung kommen.
Agate
«Agate» ist eine Familie strukturell verwandter Ingredienzien mit Anwendungen in der Körperpflege. Im Jahr 2013 hat Evolva für eine Teilgruppe der Agate-Familie eine Partnerschaft mit Ajinomoto (Tokio, Japan) abgeschlossen. Die Partnerschaft umfasst die Konstruktion des Stoffwechselwegs und die Optimierung der Hefestämme. Ajinomoto besitzt die Exklusivrechte für diese Teilgruppe der Agate-Ingredienzien.
Im März 2015 gaben wir den erfolgreichen Abschluss der ersten Projektphase bekannt. Damit wurde eine Meilensteilzahlung in Höhe von mehreren Hunderttausend Schweizer Franken fällig. Die zweite Phase des Projekts wurde kürzlich abgeschlossen, indem wir Ajinomoto eine tragfähige Stammkultur und einen Herstellungsprozess für die Ingredienz lieferten. Ajinomoto plant nun intern die Weiterentwicklung, das Scale-up und die Vermarktung der Ingredienz. Die Parteien verhandeln derzeit über eine entsprechende Anpassung der heute geltenden Vereinbarung (bisher war man davon ausgegangen, dass Ajinomoto die Weiterentwicklung in den nächsten zwölf Monaten nicht intern durchführen würde). Wir rechnen mit Lizenzzahlungen für künftige Produktverkäufe durch Ajinomoto.
Opal
«Opal» ist eine Familie strukturell verwandter Ingredienzien mit Anwendungen in Kosmetika und anderen Märkten. Im Februar 2014 hat Evolva für Opal eine Partnerschaft mit L’Oréal (Paris, Frankreich) abgeschlossen. Die Partnerschaft umfasst die Konstruktion des Stoffwechselwegs und die Verbesserung der Stammkulturen, was vor allem in den Aufgabenbereich von Evolva fällt, sowie die Anwendungstests, für die in erster Linie L’Oréal zuständig ist. L’Oréal besitzt im Bereich der Kosmetika die Exklusivrechte für Opal, während Evolva die Rechte für andere Märkte behält.
Mit der Partnerschaft wurden gute Fortschritte erzielt und im Januar 2015 wurde ein erster Meilenstein erreicht. L’Oréal führt bereits die ersten Anwendungstests durch. Unter der Voraussetzung der erfolgreichen Markteinführung von Opal dürften unsere langfristigen Umsätze aus der Zusammenarbeit mit L’Oréal im kosmetischen Anwendungsbereich und aus unserer Vermarktung der Opal-Ingredienzien in anderen Bereichen stammen.
Adlerholz
Adlerholz wird von Weihrauch- und Parfümherstellern geschätzt, insbesondere in Ostasien und im Nahen Osten. Dies hat jedoch zu einer Übererntung geführt und die Adlerholz-Baumarten wurden gemäss Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen (CITES oder Washingtoner Artenschutzübereinkommen) als gefährdete Art eingestuft. Wenn sich die Ingredienzien von Adlerholz mittels Fermentation herstellen lassen, werden die natürlich wachsenden Baumbestände geschont und der Einsatz dieser Ingredienzien könnte stark ausgedehnt werden. Mit Unterstützung der malaysischen Regierung gingen wir eine Partnerschaft mit der Universiti Malaysia Pahang (UMP, Pahang, Malaysia) ein, um ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum für die Naturprodukte Malaysias zu schaffen, das sich zunächst auf das Adlerholz konzentriert. Wir arbeiten mit der UMP im ersten Teil der Forschungsphase zusammen und konzentrieren uns auf die Hauptmoleküle, die mit Hefe fermentiert werden.
Coral
«Coral» ist eine Familie strukturell verwandter Ingredienzien mit Anwendungen in Nahrungsmitteln und Getränken. Im Januar 2015 schloss Evolva für Coral eine Partnerschaft mit Cargill (Minneapolis, USA) ab. Dies stellt die zweite Kooperation der beiden Unternehmen dar. Die Partnerschaft baut auf unserer Zusammenarbeit mit Cargill für Stevia auf. Coral hat jedoch keinerlei Bezug zu Stevia. Evolva und Cargill werden sich die Kosten dafür teilen. In der ersten Phase der Kooperation betreibt Evolva Grundlagenforschung, wobei sich die Unternehmen die Projektkosten teilen. Nach Abschluss dieser Phase werden die beiden Parteien die künftige Entwicklung des Projekts besprechen.
Tourmaline
Unter dem Codenamen «Tourmaline» werden mehrere Ingredienzien mit breiter Anwendung in Geschmacks- und Duftstoffen sowie anderen Märkten zusammengefasst. Im März 2015 gingen wir mit Takasago (Tokio, Japan) eine exklusive Kooperationsvereinbarung für bestimmte Ingredienzien von Tourmaline ein. Takasago besitzt die Exklusivrechte für bestimmte Tourmaline-Ingredienzien für Geschmacks- und Duftstoffe sowie ausgewählte andere Märkte. Das Projekt befindet sich noch in einer frühen Phase, hat aber gut begonnen.
Ergotalkaloide (die zuvor unter dem Code-Namen «Beryll» bekannte Ingredienz)
Ergotalkaloide bilden eine Familie natürlicher Produkte, die vom Pilz Ergot produziert werden. Einige Ergotalkaloide können möglicherweise in Pflanzenschutzmitteln eingesetzt werden, während andere als Pharmazeutika interessant sein könnten. 2011 schlossen wir eine Partnerschaft mit BASF (Ludwigshafen, Deutschland) ab, um einen auf Hefefermentation basierenden Herstellungsprozess für bestimmte Ergotalkaloide zu entwickeln, die im Pflanzenschutz zur Anwendung kommen sollen. BASF leistete eine Vorabzahlung und Forschungszahlungen an Evolva. Im Jahr 2013 schlossen wir den ersten Teil der Zusammenarbeit mit der Übergabe einer Stammkultur an BASF erfolgreich ab. Seitdem führt BASF Forschungsarbeiten durch, um die Produkte kommerziell zu qualifizieren. Bei Markteinführung der Produkte von BASF hat BASF Lizenzzahlungen an Evolva zu entrichten. Einige Forschungsergebnisse im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden im August 2014 in der Fachzeitschrift «Microbial Cell Factories» veröffentlicht. Andere Aspekte wurden im Februar 2015 in «Angewandte Chemie» behandelt.
Vanadium
Im März 2015 gaben wir die Unterzeichnung einer exklusiven Vereinbarung mit Valent BioSciences Corporation (VBC), einer Tochtergesellschaft der in Tokio ansässigen Sumitomo Chemical Company, bekannt. Die Vereinbarung deckt die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung einer Klasse hochwertiger Ingredienzien ab, die als Bioaktivstoffe der nächsten Generation in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen sollen. In der ersten Phase der Kooperation liegt der Fokus auf der Entwicklung von Hefestämmen, die die gewünschten Ingredienzien produzieren. Evolva trägt in dieser Phase die Hauptverantwortung, während VBC die Vermarktung übernimmt. Die Unternehmen arbeiten hingegen gemeinsam an Scale-up und Produktion. Die ersten Produkte aus dieser Zusammenarbeit werden voraussichtlich in vier bis fünf Jahren auf den Markt kommen. Die Gesamtausgaben für dieses Projekt in den kommenden fünf Jahren werden sich schätzungsweise auf CHF 12–14 Mio. belaufen. Evolva und VBC haben vereinbart, sich den Forschungs- und Entwicklungsaufwand und die Gewinne aus dem Verkauf der Ingredienzien zu teilen. Das Projekt befindet sich noch in einer frühen Phase, hat aber gut begonnen.
Legacy-Produkte
Bis 2010 konzentrierte sich Evolva auf die Erforschung und Entwicklung neuartiger pharmazeutischer Produkte. Danach nahmen wir eine Neuausrichtung auf unser heutiges Geschäftsmodell vor. In der Folge wurden EV-077 und GC-072/EV-035 auslizenziert oder verkauft. Wir sind nach wie vor am Erfolg dieser Produkte beteiligt.
Im 1. Halbjahr 2015 genehmigte die US-Regierung die Übertragung («Novation») des GC-072-Vertrags an Emergent BioSolutions Inc. (NYSE: EBS). Damit wurde eine Zahlung von USD 4 Mio. an Evolva fällig, nach einer Vorabzahlung von USD 1,5 Mio. im Dezember 2014.
Im Juni 2015 gab Serodus die Bewilligung eines Antrags für eine klinische Studie durch das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bekannt. Das BfArM erteilte damit grünes Licht für eine Phase-IIa-Sicherheitsstudie mit SER150 (EV-077) bei Patienten, bei denen diabetische Nephropathie diagnostiziert wurde.
PI Industries, die Lizenznehmerin von Pomecinen, hat die weitere Entwicklung eingestellt. Dieses Programm ruht zurzeit.
Integration von Allylix
Bei der Integration der im Dezember 2014 übernommenen Allylix wurden im 1. Halbjahr 2015 weitere signifikante Fortschritte erzielt. Das F+E-Team am Allylix-Standort Lexington (Kentucky, USA) arbeitet nun eng mit seinen Pendants an den übrigen Evolva-Standorten zusammen. Nach der Schliessung des vormaligen Hauptsitzes von Allylix in San Diego (Kalifornien, USA) wurden sämtliche Verwaltungsfunktionen in Lexington zusammengezogen. IT-, Buchhaltungs- und Berichtssysteme wurden ebenfalls integriert. Einige wenige Mitarbeitende von Allylix – hauptsächlich in San Diego – haben das Unternehmen nach der Übernahme verlassen.
Weitere Aktivitäten im 1. Halbjahr 2015:
- Neue Evolva-Website und spezifische Produkt-Websites für Resveratrol und Nootkaton
- Bedeutender Ausbau unserer Social-Media- und zugehörigen Aktivitäten
- Fertigstellung des Scale-up-Labors in Kopenhagen mit Downstream-Processing- (DSP) und Fermentationskapazitäten
Personal
Per 30. Juni 2015 beschätigte Evolva 154 Vollzeitarbeitskräfte. Hiervon waren 119 direkt in die Forschung und Entwicklung, sowie in die Produktion involviert. Die übrigen Mitarbeiter waren mit Führungstätigkeiten, sowie kaufmännischen und anderen administrativen Tätigkeiten betraut
Die Evolva-Aktie
Die Evolva-Aktie zeigte im 1. Halbjahr 2015 mit einem Kursanstieg um 24% auf CHF 1.64 per 30. Juni 2015 eine starke Performance. Die Liquidität der Aktie blieb hoch: Im 1. Halbjahr 2015 wurden im Durchschnitt täglich 2,1 Mio. Aktien gehandelt. Per Ende Juni 2015 waren 332,8 Mio. Aktien ausstehend. Dies entspricht einer Zunahme von 1,6% seit dem 31. Dezember 2014 aufgrund der Ausübung von Optionen durch Mitarbeitende und Mitgliedern der Geschäftsleitung.
Finanzbericht
CHF Mio. | 1. Januar – 30. Juni | |
2015 | 2014 | |
Umsatz | 8,3 | 5,0 |
Forschungs- und Entwicklungsaufwand (F&E) | (18,1) | (11,6) |
Produktionskosten | (0,9) | - |
Vertriebs-, Verwaltungskosten (Selling, general & administrative expenses, SG&A) | (6,2) | (4,3) |
Finanzaufwand und Steuerertrag | (0,1) | 0,3 |
Nettoergebnis | (17,0) | (10,6) |
Nettoveränderung der flüssigen Mittel | (13,6) | 35,1 |
Gewinn pro Aktie (CHF) | (0,05) | (0,04) |
30. Juni 2015 | 31. Dez. 2014 | |
Liquide Mittel und Festgeldanlagen | 47,4 | 60,7 |
Total Aktiven | 191,0 | 212,6 |
Eigenkapital | 156,7 | 175,0 |
Überblick
Die wichtigsten Einflussfaktoren für die Finanzergebnisse von Evolva waren im 1. Halbjahr 2015 folgende:
- der Abschluss des Verkaufs der Reihe EV-035
- die Konsolidierung von Allylix im Finanzergebnis von Evolva
- das Scale-up und die Produktion von Resveratrol und Nootkaton
- der Beginn von drei neuen Kooperationen (mit Cargill, Takasago und Valent)
- ein nicht liquiditätswirksamer Aufwand im Zusammenhang mit früheren Biodefense-Projekten
- die Aufwertung des Schweizer Frankens im Januar 2015
- die Tilgung der Schulden von Allylix
Der Gesamtumsatz stieg verglichen mit dem 1. Halbjahr 2014 um 66%. Der Betriebsaufwand erhöhte sich aufgrund der vermehrten Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Vermarktung für unsere Hauptprodukte. Die erstmalige Konsolidierung von Allylix liess den Verlust der Gruppe um CHF 4,3 Mio. und den Barmittelabfluss durch Geschäftstätigkeiten um CHF 3,0 Mio. steigen. Der gesamte Personalbestand nahm auf 154 (30. Juni 2014: 106) zu, wobei 25 Mitarbeitende im Zuge der Akquisition von Allylix zur Gruppe stiessen (auf Nettobasis gerechnet).
Erfolgsrechnung
Der Umsatz stieg im 1. Halbjahr 2015 um 66% auf CHF 8,3 Mio., gegenüber CHF 5,0 Mio. im 1. Halbjahr 2014. Davon entfielen CHF 4 Mio. auf den Verkauf der Reihe antibakterieller Verbindungen EV-35 an Emergent BioSolutions Inc. Rund 47% des Umsatzes stammten aus Forschungs- und Meilensteinzahlungen aus Unternehmenspartnerschaften (mit Cargill, Ajinomoto, Roquette, L’Oréal, Takasago und Valent), während sich die Erträge aus Partnerschaften mit der öffentlichen Hand auf CHF 0,2 Mio. beliefen. Produktverkäufe trugen CHF 0,2 Mio. zum Gesamtumsatz bei.
Der gesamte Forschungs- und Entwicklungsaufwand erhöhte sich um 56% auf CHF 18,1 Mio., gegenüber CHF 11,6 Mio. im 1. Halbjahr 2014. Grund dafür ist ein Anstieg des Personalbestands in der Forschung und Entwicklung um 41% (von 79 auf 111) im Zuge der Akquisition von Allylix und von Rekrutierungen in den letzten zwölf Monaten, nicht zuletzt in den Sparten Scale-up und Vermarktung. Die Investitionen in die Produktpipeline nahmen zu, da mehr Produkte in das Scale-up gelangten. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand erhöhte sich aufgrund einer nicht liquiditätswirksamen Rückstellung um CHF 2,9 Mio. im Zusammenhang mit früheren Forschungsverträgen für die US Defense Threat Reduction Agency (DTRA). Die beiden Projekte wurden vom F+E-Standpunkt gesehen 2010 bzw. 2011 zwar erfolgreich abgeschlossen, doch die Prüfung der Projektabrechnungen für 2008–2011 wurde von der relevanten US-Audit-Agentur noch nicht abgeschlossen. Eine erste Evaluierung lässt darauf schliessen, dass Evolva für einen Teil der ursprünglich der DTRA verrechneten Kosten verantwortlich war. Dies könnte jetzt eine Rückzahlung notwendig machen. Grund hierfür waren die komplexen Kostenkalkulationen, Rechnungsstellungs- und Buchungsprozesse im Zusammenhang mit den Verträgen. Der Vertragswert der beiden Kontrakte belief sich auf rund USD 33 Mio.
Die Produktionskosten umfassen die Produktionskosten für Güter, die in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 verkauft wurden, sowie die herstellungsbezogenen Personalkosten (namentlich die Interaktion mit Drittherstellern).
Der Anstieg der Vertriebs- und Verwaltungskosten (SG&A) von CHF 4,3 Mio. im 1. Halbjahr 2014 auf CHF 6,3 Mio. beruht hauptsächlich auf dem höheren Personalbestand, dem Aufwand im Verkauf und Marketing (aufgrund vermehrter Bestrebungen, unsere Produkte auf den Markt zu bringen) und der einmaligen Aufwendung im Zuge der Integration von Allylix.
Evolva profitierte von der Aufwertung des Schweizer Frankens im Januar 2015, denn ein wesentlicher Teil des Betriebsaufwands fällt in Fremdwährungen an (besonders in US-Dollar, Euro und dänische Krone). Andererseits führte die Frankenstärke zu nicht realisierten Verlusten bei Vermögenswerten, die auf dänische Krone und US-Dollar lauten – insbesondere bei den von US-Niederlassungen gehaltenen immateriellen Vermögenswerten.
Bilanz und liquide Mittel
Die Bilanzsumme nahm von CHF 212,6 Mio. per Ende 2014 auf CHF 191 Mio. am 30. Juni 2015 ab. Diese Entwicklung beruhte auf einem Rückgang des Bestands an liquiden Mitteln von CHF 13,3 Mio. und auf einem Rückgang des Werts immaterieller Vermögenswerte von CHF 8,8 Mio. Letzterer war einer ordentlichen Abschreibung des Patentportfolios von CHF 2,4 Mio. und Währungsverlusten von CHF 6,4 Mio. geschuldet.
Der Barmittelabfluss durch Geschäftstätigkeiten erhöhte sich im 1. Halbjahr 2015 auf CHF 14,8 Mio., gegenüber CHF 9,4 Mio. im 1. Halbjahr 2014. Davon entfielen CHF 3,7 Mio. auf die Tilgung der verbleibenden von Allylix im Dezember 2014 übernommenen Verbindlichkeiten. Die Tilgung der Schulden von Allylix wurde über die Veräusserung von Evolva-Aktien im Dezember 2014 finanziert, die sonst den ehemaligen Allylix-Aktionären zugeteilt worden wären. Unter Ausklammerung der Tilgung der Allylix -Schuld beträgt die zugrunde liegende Erhöhung des Barmittelabflusses durch Geschäftstätigkeit CHF 1,8 Mio.
Der Barmittelabfluss durch Investitionen belief sich auf CHF 0,6 Mio., während zusätzliche CHF 1,3 Mio. für Investitionen in Forschung und Entwicklung mittels Leasing finanziert wurden. Der wesentliche Teil der Investitionen floss in den Aufbau des ersten Scale-up- und Downstream Processing (DSP)-Labors von Evolva, einschliesslich eines 300-l-Fermenters. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit beruht primär auf der Ausübung von 3,8 Millionen Aktienoptionen durch Neil Goldsmith, den CEO von Evolva. Insgesamt stieg der Bestand an liquiden Mitteln aufgrund der Ausübung von Optionen auf CHF 1,7 Mio.
Ausblick 2015
Abhängig von der Erreichung bestimmter Meilensteine und der Entwicklung unserer Produktverkäufe erwarten wir für 2015 einen Umsatz von rund CHF 14 Mio. Produktverkäufe werden erstmals einen bedeutenden Umsatzbeitrag leisten. Der grösste Teil des Umsatzes wird jedoch nach wie vor aus F&E-Partnerschaften stammen. Im 2. Halbjahr 2015 dürfte ein gegenüber der 1. Jahreshälfte höherer Barmittelabfluss resultieren, was nicht zuletzt auf die höheren Herstellungs-, Vertriebs- und Marketing-Kosten zurückzuführen ist.
Geplante Kapitalerhöhung
Dank der grossen Fortschritte in den letzten Jahren verfügt Evolva nun über mehrere Produkte, die bereits auf dem Markt sind oder demnächst eingeführt werden. Um eine solide Finanzierungsbasis für die weitere Entwicklung, Produktion und Vermarktung dieser Produkte, einschliesslich der Investitionen für die Einführung von Stevia, sicherzustellen, erwägt das Unternehmen in den nächsten Monaten eine Eigenkapitalfinanzierung.
- Ends -
Pressekonferenz am 26. August 2015, 10.00 Uhr (MEZ)
Neil Goldsmith (CEO) und Jakob Dynnes Hansen (CFO) werden die Ergebnisse im Rahmen einer Konferenz für Medienschaffende und Analysten im Park Hyatt (Raum „Paris“) in Zürich erläutern. Eine Teilnahme ist auch über die folgenden Einwahlnummern möglich:
+41 (0) 58 310 50 00 | Schweiz / Kontinentaleuropa |
+44 (0) 203 059 58 62 | Grossbritannien |
+1 (1) 631 570 5613 | USA |
Nach der Telefonkonferenz wird eine Aufzeichnung als Podcast zwei Wochen lang zur Verfügung stehen. Der Link zum Podcast wird auf der Website von Evolva publiziert.
Über Evolva
Evolva ist als Pionier weltweit führend auf dem Gebiet der nachhaltigen, auf Fermentation basierenden Herstellung von Inhaltsstoffen für die Gesundheits-, Wellness- und Ernährungsbranche. Die Produkte von Evolva umfassen Stevia, Resveratrol, Vanillin, Nootkaton und Safran. Neben der Entwicklung der eigenen Ingredienzien setzt Evolva ihre Technologie für Partnerunternehmen ein, für die sie einen Wettbewerbsvorteil schafft und gleichzeitig an ihren entsprechenden Erträgen partizipiert. Weitere Informationen stehen auf www.evolva.com zur Verfügung. Fragen zu unserem Fermentationsansatz? Schauen Sie sich unser Video an.
Kontaktangaben
Neil Goldsmith, CEO | Jakob Dynnes Hansen | Paul Verbraeken, IR |
+ 41 61 485 2005 | + 41 61 485 2034 | + 41 61 485 2035 |
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Diese Mitteilung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar. Sie ist kein Prospekt im Sinn von Artikel 652a OR oder gemäss anderen Rechtsvorschriften. Kopien dieser Mitteilung dürfen nicht in oder aus Jurisdiktionen versandt oder anderweitig verteilt werden, wo dies von Gesetzes wegen eingeschränkt oder verboten ist. Die in dieser Mitteilung enthaltene Information stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren in irgendeiner Jurisdiktion dar, in der dies vor Registrierung (oder Gewährung einer Ausnahme davon) oder sonstigen Handlungen gegen wertpapierrechtliche Bestimmungen verstossen würde. Jeder Entscheid über den Kauf oder die Zeichnung von Aktien der Evolva Holding SA sollte ausschliesslich auf der Grundlage eines von der Gesellschaft in diesem Fall dafür veröffentlichten Emissions- und Kotierungspropekts erfolgen.
This document is not an offer to sell or a solicitation of offers to purchase or subscribe for shares. This document is not a prospectus within the meaning of article 652a of the Swiss Code of Obligations, nor is it a listing prospectus as defined in the listing rules of the SIX Swiss Exchange AG or a prospectus under any other applicable laws. Copies of this document may not be sent to jurisdictions, or distributed in or sent from jurisdictions, in which this is barred or prohibited by law. The information contained herein shall not constitute an offer to sell or the solicitation of an offer to buy, in any jurisdiction in which such offer or solicitation would be unlawful prior to registration, exemption from registration or qualification under the securities laws of any jurisdiction.
This document and the information contained herein is not for publication or distribution into the United States of America and should not be distributed or otherwise transmitted into the United States or to U.S. persons (as defined in the U.S. Securities Act of 1933, as amended (the "Securities Act")) or publications with a general circulation in the United States. This document does not constitute an offer or invitation to subscribe for or to purchase any securities in the United States of America. The securities referred to herein have not been and will not be registered under the Securities Act, or the laws of any state and may not be offered or sold in the United States of America absent registration or an exemption from registration under Securities Act. There will be no public offering of the securities in the United States of America.
The information contained herein does not constitute an offer of securities to the public in the United Kingdom. No prospectus offering securities to the public will be published in the United Kingdom. This document is only being distributed to and is only directed at (i) persons who are outside the United Kingdom or (ii) to investment professionals falling within article 19(5) of the Financial Services and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2005 (the "Order") or (iii) high net worth entities, and other persons to whom it may lawfully be communicated, falling within article 49(2)(a) to (d) of the Order (all such persons together being referred to as "relevant persons").
The securities are only available to, and any invitation, offer or agreement to subscribe, purchase or otherwise acquire such securities will be engaged in only with, relevant persons. Any person who is not a relevant person should not act or rely on this document or any of its contents.
Any offer of securities to the public that may be deemed to be made pursuant to this communication in any EEA Member State that has implemented Directive 2003/71/EC (together with the 2010 PD Amending Directive 2010/73/EU, including any applicable implementing measures in any Member State, the "Prospectus Directive") is only addressed to qualified investors in that Member State within the meaning of the Prospectus Directive.
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