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Tages-Anzeiger mit lösungsorientiertem Journalismus Freitag, 04. September 2015 - 10:03

 
Medienmitteilung (PDF)
 
Tages-Anzeiger mit lösungsorientiertem Journalismus
 
Zürich, 4. September 2015 – Der Tages-Anzeiger setzt auf konstruktiven Journalismus.  Ab 7. September erscheint unter der Rubrik «Die Lösung» jeden Montag ein Artikel, der Lösungsansätze für ein soziales, ökonomisches, politisches oder ökologisches Problem aufzeigt. Das Konzept wird multimedial umgesetzt; verantwortlich für die neue Rubrik sind Judith Wittwer und Patrick Kühnis.

Res Strehle, Chefredaktor des Tages-Anzeigers: «Der lösungsorientierte Journalismus will Hoffnung machen, statt nur Probleme zu beschreiben. Wir wollen diesen inspirierenden Ansatz weiter ausbauen und vom Ansatz only bad news are good news wegkommen. Dabei werden wir gleichsam kritisch und konstruktiv sein – und auch Widersprüche und Fallstricke eines Lösungsansatzes aufzeigen. Voraussetzung für konstruktiven Journalismus bleiben deshalb kritische Recherche und Einordnung.»

Der Tages-Anzeiger hat schon bisher lösungsorientierte Geschichten publiziert, beispielsweise über das Angebot der Bahnhofshilfe, Scheidungskinder zu übergeben, über die Rettung von Millionen Fischen, durch den Einsatz von Zellen für Chemikalientests oder über Pläne für ein Heiz- und Kühlsystem, das fast keinen Strom mehr braucht.

Auch wird der Tages-Anzeiger nach 2014 und 2015 weiterhin mit rund 50 Zeitungen aus aller Welt am Impact Journalism Day (IJD) teilnehmen. Dieser wird von der französischen Non-Profit-Organisation Sparknews koordiniert. Die Partner haben im letzten Juni zusammen 104 Lösungen für konkrete Probleme vorgestellt – 15 davon erschienen im Tages-Anzeiger und auf der  Longform unter longform.tagesanzeiger.ch/ijd2015/