Volatiler JahresauftaktDie in der ersten Januarwoche notierten Verluste an den Aktienmärkten stellten alle bisherigen Fehlstarts in den Schatten. Zum einen schockierte der Crash an der Börse Schanghai, zum anderen enttäuschten die Konjunkturdaten aus den USA. EZB-Präsident Mario Draghi konnte die Lage an den Märkten etwas beruhigen, indem er neuerliche geldpolitische Lockerungen in Aussicht stellte. Die Stabilisierung des Erdölpreises und die Einführung von Negativzinsen in Japan trugen ebenfalls dazu bei, dass die globalen Börsen einen Teil der Verluste wieder wettmachten. Die Unsicherheit hat in den letzten Wochen zugenommen, insbesondere die Angst vor einer harten Landung in China. Solange keine Beruhigung an den Energie- und Rohstoffmärkten eintritt, wird die Volatilität an den Aktienmärkten hoch bleiben. Exportorientierte Nebenwerte könnten allerdings durch den gegenüber dem Schweizer Franken auf über 1.10 gestiegenen Euro Unterstützung erhalten. |