Dätwyler mit weiter gefestigter Basis für zukünftiges Wachstum Freitag, 04. März 2016 - 06:06
Dätwyler mit weiter gefestigter Basis für zukünftiges Wachstum
Die Dätwyler Gruppe musste 2015 beim Umsatz und beim Gewinn erhebliche Währungseffekte durch die Umrechnung in Schweizer Franken hinnehmen. Der Nettoumsatz belief sich auf CHF 1‘165.2 Mio., was einem organischen Wachstum von 1.8% (währungsbereinigt) entspricht. Trotz anspruchsvollem Umfeld konnte die EBIT-Marge mit 10.8% nahezu gehalten werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging leicht zurück auf CHF 126.1 Mio. Zu Vorjahreskursen resultierte eine leichte Zunahme. Das Nettoergebnis reduzierte sich auf CHF 82.2 Mio. Angesichts der soliden Profitabilität und der vielversprechenden Zukunftsaussichten wird der Generalversammlung eine unveränderte Bardividende von CHF 2.20 pro Inhaberaktie beantragt. Dank der neuen gemeinsamen Infrastrukturplattform im Konzernbereich Technical Components und den starken Marktpositionen im Konzernbereich Sealing Solutions ist Dätwyler für 2016 zuversichtlich.
Auf Basis der weitergeführten Geschäftstätigkeit hat die Dätwyler Gruppe 2015 ein organisches Umsatzwachstum von 1.8% (währungsbereinigt) erwirtschaftet. Der Nettoumsatz stellte sich bei CHF 1‘165.2 Mio. ein (Vorjahr CHF 1‘212.6 Mio.). Der starke Schweizer Franken führte bei der Umrechnung der Auslandumsätze zu negativen Währungseffekten von CHF 95.4 Mio. oder -7.9%. Die beiden Konzernbereiche waren sehr unterschiedlich von der Frankenstärke betroffen. Dank den starken Positionen in globalen Marktnischen konnte der Konzernbereich Sealing Solutions seinen profitablen Wachstumskurs auch 2015 fortsetzen. Im Gegensatz dazu hat der starke Schweizer Franken zusammen mit den laufenden Integrationsprojekten den Geschäftsgang im Konzernbereich Technical Components stärker beeinträchtigt als erwartet und führte zu Verlusten von Marktanteilen. Als Folge des fehlenden Umsatzvolumens musste Dätwyler im Distributionsgeschäft nochmals eine höchst unbefriedigende EBIT-Marge hinnehmen.
Leichte EBIT-Steigerung zu Vorjahreskursen
Auch
auf Gruppenebene hat der starke Schweizer Franken als Folge der
Translation das Betriebsergebnis (EBIT) im Berichtsjahr mit CHF 11.5
Mio. negativ beeinflusst. Der ausgewiesene EBIT belief sich auf CHF
126.1 Mio. (Vorjahr CHF 133.8 Mio.), was einer nahezu gehaltenen
EBIT-Marge von 10.8% (Vorjahr 11.0%) entspricht. Zu Vorjahreskursen hat
Dätwyler den EBIT leicht auf CHF 137.6 Mio. gesteigert. In diesen Zahlen
sind zudem ein negativer Transaktionseffekt aus Währungseinflüssen
sowie Sonderkosten aus dem Konzernbereich Technical Components von
insgesamt rund CHF 12 Mio. enthalten. Das Nettoergebnis reduzierte sich
aufgrund der bedeutenden Währungsverluste und einer höheren Steuerquote
auf CHF 82.2 Mio. (Vorjahr CHF 99.4 Mio.). Die oben genannten
Vorjahreszahlen beziehen sich immer auf die weitergeführte
Geschäftstätigkeit ohne Maagtechnic. Angesichts der soliden
Profitabilität und der vielversprechenden Zukunftsaussichten beantragt
der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine unveränderte Bardividende
von CHF 2.20 pro Inhaberaktie und von CHF 0.44 pro Namenaktie. Dies
entspricht einer Ausschüttungsquote von 44.0%.
„Obwohl wir erst im Konzernbereich Sealing Solutions unser volles Potenzial nutzen, konnten wir als Gruppe auch 2015 unser EBIT-Zielband klar erreichen. Die ermutigenden Frühindikatoren im Konzernbereich Technical Components stimmen uns zuversichtlich, dass wir mit der neuen gemeinsamen Infrastrukturplattform auf den Wachstumskurs zurückkehren“, sagt CEO Paul Hälg.
Technical Components: Fehlender Umsatz, Frankenstärke und Sonderkosten drücken auf Marge
Der
Konzernbereich Technical Components arbeitete 2015 unter neuem
Management erfolgreich an der schnellen Umsetzung der strategischen
Integrationsprojekte. Die wesentlich verbesserte Produktverfügbarkeit,
die kürzeren Lieferfristen sowie die höheren Zufriedenheitsraten führten
bei Distrelec bereits im letzten Quartal zu einer Zunahme der aktiven
Kunden und zu einer positiven Umsatzentwicklung. Im Gesamtjahr 2015
reduzierte sich der Nettoumsatz der weitergeführten Geschäftstätigkeit
trotz den ermutigenden Frühindikatoren zwar organisch noch um –2.4%.
Dies hat aber neben der unbefriedigenden Lieferbereitschaft von
Distrelec im ersten Halbjahr auch mit dem anspruchsvollen Marktumfeld in
der Elektronikdistribution zu tun. Dazu kam die Aufwertung des
Schweizer Frankens, welche den Geschäftsgang in der Schweiz stärker
beeinträchtigte als erwartet und bei der Umrechnung der Auslandumsätze
zu negativen Währungseffekten von CHF 54.8 Mio. oder –10.4% führte.
Entsprechend ging der ausgewiesene Nettoumsatz auf CHF 459.3 Mio. zurück
(Vorjahr CHF 526.5 Mio., weitergeführte Geschäftstätigkeit ohne
Maagtechnic).
Das ausgewiesene Betriebsergebnis (EBIT) reduzierte sich auf CHF 0.3 Mio. (Vorjahr CHF 24.0 Mio., weitergeführte Geschäftstätigkeit ohne Maagtechnic). Dies ist neben dem fehlenden Umsatzvolumen und dem negativen Translationseffekt durch die Umrechnung in Schweizer Franken vor allem auch eine Folge der Wertberichtigungen auf bestehenden Lagerbeständen sowie den Preissenkungen in der Schweiz aufgrund der Frankenaufwertung. Dazu kamen einmalige Sonderkosten zur Beschleunigung der Integrationsprojekte. Vor diesen negativen Sondereffekten belief sich der bereinigte EBIT auf CHF 13.1 Mio., was einer bereinigten EBIT-Marge von 2.5% entspricht.
Technical Components: Aufbau der neuen Plattform
Im
Konzernbereich Technical Components verfügt Dätwyler mit der gemeinsamen
Infrastrukturplattform für mehrere Marken über die richtige Strategie.
Nachdem gegen Ende 2014 die deutsche Lager- und Logistikorganisation in
das zentrale Distributionszentrum in Holland verschoben worden war,
folgte per Anfang November 2015 die erfolgreiche Verlagerung der
schwedischen Lager- und Logistikorganisation. Damit wechselten auf einen
Schlag der Belieferungsprozess, die SAP-Lösung und der Webshop für
insgesamt 14 Länder in Nord- und Osteuropa. Die Umsetzung der
Integrationsprojekte nach den Akquisitionen von Elfa, Reichelt und Nedis
hat zwar wesentlich mehr Zeit und Ressourcen beansprucht, als
ursprünglich geplant. Für die Zukunft ist Dätwyler aber zuversichtlich.
Denn die neue Plattform bietet den Kunden ein wesentlich verbessertes
Einkaufserlebnis mit benutzerfreundlichem Webshop, höherer
Produktverfügbarkeit und kürzeren Lieferzeiten. Das angestrebte
organische Wachstum ermöglicht dem Konzernbereich zusammen mit den
Skaleneffekten bei den Kosten ab 2017 wieder eine EBIT-Marge von über
10% zu erwirtschaften. Zudem kann Dätwyler dank der gemeinsamen
Infrastrukturplattform akquirierte Unternehmen in Zukunft einfacher
integrieren und das Synergiepotenzial optimal nutzen. Geeignete
Übernahmeziele gibt es im konsolidierenden Markt der
Elektronikdistribution genügend. Dreissig Jahre nach dem Gründerboom
müssen heute viele Anbieter ihre Nachfolge regeln und sind oft zu klein,
um selbstständig überleben zu können.
Sealing Solutions: Systematische Nutzung der Synergie- und Wachstumspotenziale
Der
Konzernbereich Sealing Solutions ist auf profitablem Wachstumskurs. So
konnte der Nettoumsatz 2015 auf CHF 705.9 Mio. (Vorjahr CHF 686.4 Mio.)
gesteigert werden. Zu konstanten Wechselkursen entspricht dies einem
Wachstum von 8.8%. Bereinigt um die Wechselkurs- und die
Akquisitionseffekte resultierte eine organische Umsatzsteigerung von
4.9%. Dazu haben vor allem die Marktsegmente Health Care und Consumer
Goods beigetragen. Dank der konsequenten Umsetzung der strategischen
Ziele, einer hohen Kapazitätsauslastung und vorteilhaften
Rohmaterialpreisen stieg das Betriebsergebnis (EBIT) überproportional
auf CHF 125.8 Mio. (Vorjahr CHF 109.8 Mio.). Dies entspricht einer
EBIT-Marge von 17.8% (Vorjahr 16.0%).
Die positive Margenentwicklung ist das Resultat gezielter strategischer und operativer Optimierungsmassnahmen in den vergangenen Jahren. Im Berichtsjahr konnte Dätwyler weitere Synergieeffekte aus der Zusammenführung der ehemaligen Konzernbereiche umsetzen. Insbesondere beginnen sich die mit dem Zusammenschluss erwarteten positiven Effekte im Marktsegment Health Care zu materialisieren. Zur Generierung von weiteren Synergien hat der Konzernbereich Sealing Solutions ein Projekt zur Harmonisierung und Optimierung sämtlicher internen Prozesse lanciert. Damit kann Dätwyler die Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern und das angestrebte Wachstum mit einer unterproportionalen Zunahme der Kosten erreichen. Auch der Fokus auf höherwertige Produkte und der laufende Ausbau der Standorte in Tieflohnländern werden die Ertragskraft in Zukunft stützen.
Sealing Solutions: Expansion in neue Marktnischen durch Akquisitionen
Im
Konzernbereich Sealing Solutions kann Dätwyler mit einer EBIT-Marge von
über 15% bereits seit einiger Zeit die Früchte der strategischen und
operativen Aufbauarbeiten ernten. In den globalen Marktsegmenten Health
Care, Automotive, Civil Engineering und Consumer Goods gehört die Gruppe
zu den führenden Anbietern von hochwertigen Dichtungslösungen. Dank den
starken Marktpositionen sowie dem führenden Werkstoff-, Engineering-
und Prozess-Know-how sollte der Konzernbereich in allen bearbeiteten
Segmenten das Marktwachstum übertreffen können. Zusätzliches
Entwicklungs- und Wachstumspotenzial wird sich Dätwyler mit gezielten
Übernahmen erschliessen. Dadurch kann das Unternehmen neue Technologien
und Produkte für bestehende Kunden anbieten und erhält Zugang zu neuen
Marktnischen. Potenzial sieht Dätwyler auch in der Kombination von
akquirierten Technologien mit bestehenden Technologien zur Erarbeitung
von neuartigen Lösungen. Ein erstes Beispiel für diese Strategie war die
Übernahme der italienischen Origom (CHF 23 Mio. Jahresumsatz) im
September 2015. Als spezialisierter Anbieter für Präzisions-O-Ringe
macht Origom der Dätwyler Gruppe neben der Automobilindustrie vor allem
auch die Hydraulik- und Pneumatikindustrie sowie interessante weitere
Industrien zugänglich.
Zuversichtlicher Ausblick für 2016
Aufgrund des bestehenden
Wachstumspotenzials in beiden Konzernbereichen ist Dätwyler für 2016
zuversichtlich. Der Konzernbereich Sealing Solutions sollte in den
globalen Marktsegmenten auch 2016 von einer erfreulichen Nachfrage
profitieren. Zudem ist Dätwyler optimistisch, durch weitere Übernahmen
schon bald zusätzliche neue Technologien und vielversprechende
Marktnischen zu erschliessen. Im Konzernbereich Technical Components
sollte die neue gemeinsame Infrastrukturplattform das Wachstum
ankurbeln. Unter der Voraussetzung, dass der Schweizer Franken nicht
weiter erstarkt, rechnet Dätwyler 2016 mit einem Umsatz von gegen CHF
1‘250 Mio. Bezüglich EBIT-Marge geht die Gruppe davon aus, dass sie 2016
das selbstgesetzte Zielband von 10% bis 13% wieder klar erreichen wird.
Dätwyler hat im abgelaufenen Geschäftsjahr bewiesen, dass sie als
Gruppe in der Lage ist, auch im Umfeld eines starken Frankens solide
Gewinne zu erwirtschaften. Bis 2020 strebt das Unternehmen unverändert
einen Umsatz von CHF 2 Mrd. und eine EBIT-Marge von 12% bis 15% an. Mehr
als die Hälfte des fehlenden Umsatzes will Dätwyler über Akquisitionen
generieren. Mit Liquiditätsreserven (flüssige Mittel plus unbenutzte
Kreditlimiten) von CHF 630 Mio. verfügt die Gruppe über das nötige
Potenzial zur Finanzierung der angestrebten Akquisitionen.
Dätwyler Gruppe (www.datwyler.com)
Die
Dätwyler Gruppe ist ein fokussierter Industriezulieferer mit führenden
Positionen in globalen und regionalen Marktsegmenten. Dank
Technologieführerschaft und massgeschneiderten Lösungen bietet die
Gruppe den Kunden in den bearbeiteten Märkten einen Mehrwert. Dabei
konzentriert sich Dätwyler auf Märkte, die eine Erhöhung der
Wertschöpfung sowie nachhaltig profitables Wachstum ermöglichen. Der
Konzernbereich Technical Components ist einer der führenden High-Service
Distributoren Europas für Komponenten und Zubehör in Wartung,
Elektronik, Automation und ICT. Der Konzernbereich Sealing Solutions ist
ein führender Anbieter von kundenspezifischen Dichtungslösungen für
globale Marktsegmente wie Automotive, Health Care, Civil Engineering und
Consumer Goods. Mit insgesamt über 50 operativen Gesellschaften,
Verkäufen in über 100 Ländern und rund 7‘000 Mitarbeitenden
erwirtschaftet die Dätwyler Gruppe einen Jahresumsatz von rund CHF 1'200
Mio. Die Gruppe ist seit 1986 an der SIX Swiss Exchange kotiert
(Valoren-Nr. 3048677).
Auskunft: Guido Unternährer, Leiter Corporate Communications, +41 41 875 19 00
Bildmaterial (in Druckqualität): www.datwyler.com > Medien > Bildarchiv
Termine:
Bilanzmedien- und Analystenkonferenz: 4. März 2016
Generalversammlung: 5. April 2016
Halbjahresbericht 2016: 12. August 2016
Datwyler with further consolidated foundations for future growth
The Datwyler Group had to contend with significant negative currency effects in 2015 following conversion of revenue and profit into Swiss francs. Net revenue amounted to CHF 1’165.2 million, which equates to organic growth of 1.8% (adjusted for currency effects). In spite of the challenging climate, the EBIT margin of 10.8% was almost as high as the previous year. The operating result (EBIT) was down slightly at CHF 126.1 million. At the previous year’s exchange rates this represents a slight increase. The net result decreased to CHF 82.2 million. Given the solid profitability and the promising prospects for the future, an unchanged cash dividend of CHF 2.20 per bearer share will be proposed to the General Meeting of Shareholders. Thanks to the new shared infrastructure platform in the Technical Components division and the strong market positions of the Sealing Solutions division, Datwyler is feeling confident about 2016.
Based on continuing operations, the Datwyler Group managed to achieve organic revenue growth of 1.8% (adjusted for currency effects) during 2015. Net revenue amounted to CHF 1'165.2 million (previous year: CHF 1'212.6 million). The strong Swiss franc resulted in negative currency effects of CHF 95.4 million or -7.9% following translation of revenue from abroad. The two divisions felt the effects of the strong Swiss franc in very different ways. Thanks to its strong position in global niche markets, the Sealing Solutions division was able to maintain its profitable growth trajectory during 2015. By way of contrast, the strong Swiss franc and ongoing integration projects affected the Technical Components division harder than expected and led to a loss of market share. Given the decrease in revenue, Datwyler had to accept another highly unsatisfactory EBIT margin in the distribution business.
Slight EBIT increase at the previous year’s exchange rates
Also
at Group level, the strong Swiss franc had a negative translation
impact on the operating result (EBIT) in the year under review, reducing
it by some CHF 11.5 million. The reported EBIT was CHF 126.1 million
(previous year: CHF 133.8 million), which means the EBIT margin of 10.8%
almost remained the same (previous year: 11.0%). At previous year’s
exchange rates Datwyler managed to increase EBIT slightly to CHF 137.6
million. These figures also include a negative transaction effect
relating to net foreign exchange losses and one-time costs associated
with the Technical Components division totalling around CHF 12 million.
The net result fell to CHF 82.2 million (previous year: CHF 99.4
million) due to the significant currency losses and a higher tax rate.
The previous year's figures quoted above are based on continuing
operations without Maagtechnic. Given the solid profitability and the
highly promising prospects for the future, the Board of Directors will
propose to the General Meeting of Shareholders an unchanged cash
dividend of CHF 2.20 per bearer share and CHF 0.44 per registered share.
This equates to a distribution rate of 44.0%.
“Although we are only exploiting our full potential in the Sealing Solutions division, as a Group we were again comfortably inside our target range for EBIT in 2015. The encouraging early indicators from the Technical Components division make us confident that the new shared infrastructure platform is putting us back on track for growth,” explains CEO Paul Hälg.
Technical Components: pressure on margins due to lack of revenue, strong franc and one-time costs
Under
its new management team, the Technical Components division worked
successfully on rapidly implementing its strategic integration projects
in 2015. Thanks to significant improvements in product availability,
shorter delivery times and higher satisfaction rates, Distrelec managed
to increase the number of active customers and revenue during the last
quarter. Although net revenue from continuing operations fell by a
further -2.4% in organic terms in 2015 despite encouraging early signs,
this is due in part to the challenging market environment for
distributors of electronic goods as well as Distrelec’s unsatisfactory
supply capability in the first half year. Another factor was the rising
Swiss franc, which had a greater-than-expected impact on performance in
Switzerland and resulted in negative currency effects worth CHF 54.8
million or –10.4% following conversion of foreign revenue. Reported net
revenue thus dropped to CHF 459.3 million (previous year: CHF 526.5
million for continuing operations excluding Maagtechnic).
The reported operating result (EBIT) fell to CHF 0.3 million (previous year: CHF 24.0 million for continuing operations excluding Maagtechnic). Aside from the lack of sales volume and the negative effects associated with translation into Swiss francs, this is mainly due to provisions on existing stock and price reductions in Switzerland as a result of the rising franc. Datwyler also incurred one-time costs in a bid to accelerate its integration projects. Excluding these negative extraordinary effects, adjusted EBIT stood at CHF 13.1 million, which equates to an adjusted EBIT margin of 2.5%.
Technical Components: development of the new platform
With
the shared infrastructure platform for several brands, we have the right
strategy at the Technical Components division. Following the move to
relocate the German warehouse and logistics organisation to the central
distribution centre in the Netherlands in late 2014, its Swedish
counterpart was also transferred successfully by early November 2015. At
a stroke, this effectively revolutionised the delivery process, the SAP
solution and the webshop for no fewer than 14 countries across northern
and eastern Europe. It must be said that the integration projects
following the acquisitions of Elfa, Reichelt and Nedis have required far
more time and resources to implement than originally planned. But we
are now confident about the future. This is because the new platform
offers customers a much improved shopping experience, with a
user-friendly webshop, better product availability and shorter delivery
times. The target organic growth, coupled with economies of scale, will
enable us to achieve an EBIT margin in excess of 10% again from 2017
onwards. The shared infrastructure platform will also enable Datwyler to
integrate the businesses it acquires more easily in future and make the
most of any potential synergies. There are plenty of suitable takeover
targets in the electronic distribution market, which is experiencing a
period of consolidation. Thirty years after the boom period when lots of
companies were founded, many providers are now having to manage
successions and are often too small to survive on their own.
Systematic exploitation of the potential for synergies and growth
The
Sealing Solutions division is on course for profitable growth. It
managed to increase net revenue for 2015 to CHF 705.9 million (previous
year: CHF 686.4 million). At constant exchange rates this equates to
growth of 8.8%. Adjusted for foreign currency translation and
acquisition effects, the resulting organic growth in revenue was 4.9%.
The main contributions were made by the Health Care and Consumer Goods
market segments. Thanks to consistent implementation of strategic
objectives, high capacity utilisation and favourable raw material
prices, the operating result (EBIT) increased disproportionately to CHF
125.8 million (previous year: CHF 109.8 million). This equates to an
EBIT margin of 17.8% (previous year: 16.0%).
The positive trend as far as margins are concerned is the result of targeted strategic and operational optimising measures over the past few years. During the year under review Datwyler was able to bring about additional synergy effects from the merger of the former divisions. In particular, the positive effects expected as a result of the merger are starting to materialise in the Health Care market segment. With a view to generating further synergies, the Sealing Solutions division has launched a project intended to harmonise and optimise all internal processes. This will enable Datwyler to become even more competitive and achieve its target growth by ensuring any increase in costs is disproportionately low. Profitability will also be supported in future by focusing on higher-value products and the ongoing expansion of sites based in low-wage countries.
Sealing Solutions: expanding into new niche markets through acquisitions
For
some time now, with an EBIT margin of over 15%, we have been reaping
the rewards of the strategic and operational groundwork within the
Sealing Solutions division. In the global market segments of Health
Care, Automotive, Civil Engineering and Consumer Goods, Datwyler is
among the leading providers of high-quality sealing solutions. Thanks to
our strong market positions and leading expertise in terms of
materials, engineering and processes, we should be able to grow faster
than the market across all segments where we are active. Datwyler will
also be tapping into potential development and growth opportunities by
means of targeted takeovers. This will enable us to offer new
technologies and products to existing customers and gain access to new
niche markets. We also see potential in combining acquired technologies
with existing Datwyler technologies with a view to devising novel
solutions. An early example of this strategy was the takeover of the
Italian company Origom (CHF 23 million annual revenue) in September
2015. As a specialist provider of precision O-rings, Origom gives the
Datwyler Group – besides the automotive industry – access to the
hydraulics and pneumatics industry in particular, as well as other
interesting industries. We are confident we will soon be able to tap
into further new technologies and highly promising niche markets by
means of further takeovers.
Confident about the prospects for 2016
We are confident
going into 2016 based on the potential for growth which exists within
both divisions. The Sealing Solutions division should again profit from a
gratifying level of demand in the global market segments in 2016.
Furthermore, Datwyler is confident that it will soon be able to tap into
further new technologies and promising niche markets by means of
further takeovers. In the Technical Components division the new shared
infrastructure platform ought to stimulate growth. Provided the Swiss
franc does not become even stronger, we are expecting to achieve revenue
in the region of CHF 1'250 million for 2016. In terms of the EBIT
margin, we are optimistic that 2016 will see us comfortably reach the
target range of 10% to 13% once more. During the past fiscal year
Datwyler has proven it is able, as a Group, to make solid profits even
when the Swiss franc is strong. Looking ahead to 2020, the Datwyler
Group is still targeting revenue of CHF 2 billion and an EBIT margin of
12% to 15% by this time. Datwyler intends to secure more than half of
the shortfall in revenue via acquisitions. With liquidity reserves (cash
resources and available credit lines) worth CHF 630 million, the Group
has the potential to finance the acquisitions it aims to make.
Datwyler Group (www.datwyler.com)
The
Datwyler Group is a focused industrial supplier with leading positions
in global and regional market segments. With its technological
leadership and customised solutions, the Group delivers added value to
customers in the markets served. Datwyler concentrates on markets that
offer opportunities to create more value and sustain profitable growth.
The Technical Components division is one of Europe’s foremost
high-service distributors of electronic, ICT and automation components
and accessories. The Sealing Solutions division is a leading supplier of
custom sealing solutions to global market segments, such as the health
care, automotive, civil engineering and consumer goods industries. With a
total of more than 50 operating companies, sales in over 100 countries
and some 7’000 employees, the Datwyler Group generates annual revenue of
some CHF 1’200 million. The Group has been listed on the SIX Swiss
Exchange since 1986 (security number 3048677).
Enquiries: Guido Unternährer, Head of Corporate Communications, +41 41 875 19 00
Photos (in print quality): www.datwyler.com > Media > Image Library
Financial Calendar:
Annual Press Conference/Analyst Conference: 4 March 2016
Annual General Meeting: 5 April 2016
Interim Report: 12 August 2016
