Eine gemeinsame Mobile-Payment-Lösung für die Schweiz Mittwoch, 30. März 2016 - 11:19
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| Medienmitteilung (pdf) | ||
Digitaler Zahlungsverkehr | ||
| Eine gemeinsame Mobile-Payment-Lösung für die Schweiz | ||
Die fünf grössten Schweizer Banken Credit Suisse, PostFinance, Raiffeisen, UBS und ZKB, die Finanzinfrastrukturdienstleisterin SIX, und die Detailhändler Coop und Migros sowie die Swisscom haben Sondierungsgespräche bezüglich einer gemeinsamen Lösung für digitale Zahlungsverkehrsleistungen in der Schweiz aufgenommen. Die Gespräche sind ergebnisoffen. Sie sollen klären, ob und inwiefern ein gemeinsames, starkes sowie kundenfreundliches mobiles Zahlungssystem kanalübergreifend, flächendeckend und rasch in der Schweiz verbreitet werden kann. | ||
Die kürzlich lancierten Mobile-Payment-Lösungen von PostFinance (TWINT) und SIX (Paymit) sind auf grosses Interesse bei den Konsumentinnen und Konsumenten, dem Handel sowie den Banken gestossen. Beide Lösungen erleichtern den digitalen Zahlungsverkehr über Smartphones in der Schweiz. Beide Lösungen unterscheiden sich aber bezüglich ihrer Nutzungsmöglichkeiten sowie ihrer technologischen Hintergründe. Credit Suisse, PostFinance, Raiffeisen, UBS, ZKB, SIX, Coop und Migros sowie Swisscom prüfen nun die Möglichkeit einer Zusammenarbeit, um den Schweizer Konsumenten und dem Detailhandel eine integrierte und standardisierte Lösung zum digitalen Zahlungsverkehr anzubieten.
Die Schweizerische Post respektive PostFinance hat den bundesrätlichen Auftrag, für die Schweiz eine Zahlungsverkehrs-Infrastruktur bereitzustellen. SIX und die Banken wiederum wollen ihren Kundinnen und Kunden eine direkte und sichere Schnittstelle anbieten können. Unter den Parteien besteht deshalb Einigkeit, dass Gespräche zur Evaluation einer an die schweizerischen Anforderungen angepassten Lösung sinnvoll und notwendig sind.
Gemeinsame Lösung für alle Marktteilnehmer Die gemeinsame Lösung könnte von allen Kundinnen und Kunden verwendet werden und stünde sämtlichen Händlern, Banken, Herausgebern von Zahlkarten sowie weiteren Marktteilnehmern offen. Bestehende Kundenverträge sollen lösungsabhängig überführt werden. Der Investitionsschutz für die Geschäftskunden hinsichtlich Infrastruktur und Systemanpassungen bliebe sichergestellt.
Über erste Ergebnisse der Gespräche werden die beteiligten Parteien die Öffentlichkeit spätestens Anfang Mai informieren.
In der Zwischenzeit gehen die Entwicklungen der beiden Lösungen unverändert weiter. Angekündigte neue Funktionen von TWINT (digitale Stempelkarten, Couponing, Direktanbindung Konto) und Paymit (Bezahlen am Verkaufspunkt, In-App-Payment, Bezahlen im e-commerce) werden unabhängig vom Fortgang der Gespräche wie geplant eingeführt. | ||
Medienkontakt Victor Schmid Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten 079 350 05 37 |
