EDA - Besuch des chinesischen Vize-Ministerpräsidenten Hui Liangyu in der Schweiz Montag, 18. Februar 2013 - 14:31
Besuch des chinesischen Vize-Ministerpräsidenten Hui Liangyu in der Schweiz
Bern, 18.02.2013 - Hui Liangyu, Vize-Ministerpräsident der Volksrepublik China, wurde am 18. Februar 2013 von Bundesrat Didier Burkhalter in dessen Funktion als Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und Vizepräsident des Bundesrates zu einem offiziellen Arbeitsbesuch empfangen. Bundespräsident Ueli Maurer empfing Hui Liangyu zu einem Höflichkeitsbesuch. Des Weiteren sprach der Vize-Ministerpräsident auch mit Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann. Im Zentrum der Gespräche standen die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und China in bilateralen und multilateralen Fragen.
Bei den Arbeitsgesprächen würdigten beide Parteien die Fortschritte bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China. Dieses Instrument soll sowohl die bedeutenden Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Staaten als auch den institutionellen und politischen Rahmen im Handelsbereich stärken. Über diese Fragen sprach Vize-Ministerpräsident und Landwirtschaftsminister Hui, der am Sonntag einen Bauernhof in der Region Luzern besucht hatte, mit Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, dem Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF). Weitere Gesprächsthemen waren Wirtschaftsfragen und die Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft und Technologie.
Anlässlich des Höflichkeitsbesuchs unterstrich Bundespräsident Ueli Maurer, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), die wachsende Bedeutung der bilateralen Beziehungen zu China im politischen und wirtschaftlichen Bereich sowie auf vielen anderen Gebieten. Die Schweiz möchte den Dialog und die Zusammenarbeit mit China auch auf multilateraler Ebene verstärken, um den globalen Herausforderungen zu begegnen.
Beim Arbeitsessen, mit dem der offizielle Teil dieses Besuchs abgeschlossen wurde, besprachen Bundesrat Didier Burkhalter und sein Gesprächspartner die Situation in Asien, in Europa und insbesondere in den beiden Staaten. Aussenpolitische Gesprächsthemen waren unter anderem die Menschenrechte, der Klimawandel, der wissenschaftliche Austausch und die Finanzstabilität. Beide Gesprächspartner unterstrichen die Bedeutung des bilateralen Dialogs.
Die beiden Parteien begrüssten sowohl den zunehmenden Personen-, Güter- und Dienstleistungsverkehr zwischen der Schweiz und China als auch den Kultur-, Wissens- und Ideenaustausch. Ausdruck dieser Dynamik sind neben dem Abschluss bilateraler Abkommen und den offiziellen Besuchen auch Massnahmen wie die bevorstehende Eröffnung einer direkten Flugverbindung zwischen Peking und Genf.
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