Axel Springer nutzt hohe Profitabilität für Investitionen in beschleunigte Digitalisierung Mittwoch, 06. März 2013 - 08:09
Axel Springer nutzt hohe Profitabilität für Investitionen in beschleunigte Digitalisierung
EBITDA steigt auf EUR 628,0 Mio. / EBITDA-Rendite von 19,0 Prozent / Umsatzplus von 3,9 Prozent / Digitale Medien erstmals mit größtem Umsatzbeitrag / Bereinigtes Ergebnis je Aktie von EUR 3,00 / Dividendenvorschlag von EUR 1,70
Axel Springer profitierte im Geschäftsjahr 2012 vom erfolgreichen Fortschritt der Digitalisierung und steigerte das EBITDA um 5,8 Prozent auf EUR 628,0 Mio. Der Konzernumsatz legte um 3,9 Prozent auf EUR 3.310,3 Mio. zu. Die Digitalen Medien steigerten ihre Erlöse um 22,0 Prozent auf EUR 1.174,2 Mio. und lösten damit erstmals die inländischen Zeitungen als umsatzstärkster Geschäftsbereich des Konzerns ab. Mit einem Anstieg des Segment-EBITDA um 53,6 Prozent auf EUR 242,9 Mio. schlossen die Digitalen Medien auch beim Ergebnis dicht zum Segment Zeitungen National auf. Die inländischen Printmedien blieben trotz rückläufiger Vertriebs- und Werbeerlöse mit EBITDA-Renditen von mehr als 20 Prozent hoch profitabel. Die Auslandserlöse legten um 11,0 Prozent zu. Damit erhöhte sich ihr Anteil am Konzernumsatz von 32,0 Prozent auf 35,1 Prozent.
Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG: „Das Jahr 2012 markiert für Axel Springer eine Zeitenwende: Erstmals haben wir mit den Digitalen Medien mehr als eine Milliarde Euro Umsatz erzielt, das ist mehr als mit jedem anderen Geschäftsbereich. Wir wachsen dabei profitabel und erreichen höhere Margen als früher. Aus dieser starken Position werden wir die Digitalisierung unseres Geschäfts noch schneller und energischer vorantreiben. Wir wollen den digitalen Umbau des gesamten Unternehmens deutlich forcieren, um unsere Position als Vorreiter der Digitalisierung weiter auszubauen. Wir wollen Innovationen beschleunigen, die Effizienz des eingesetzten Kapitals weiter erhöhen und den tiefgreifenden strukturellen Wandel der Medienbranche gestalten. Auch wenn die Printmedien noch lange einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg liefern werden, ist unser Ziel klar: Wir wollen das führende digitale Medienunternehmen werden.“
Im Geschäftsjahr 2012 steigerte Axel Springer das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 5,8 Prozent auf EUR 628,0 Mio. (Vj.: EUR 593,4 Mio.). Die EBITDA-Rendite legte von 18,6 Prozent auf 19,0 Prozent zu. Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch die höhere Profitabilität des Segments Digitalen Medien getrieben, das seine EBITDA-Rendite um mehr als vier Prozentpunkte auf 20,7 Prozent (Vj.: 16,4 Prozent) verbesserte. Die inländischen Zeitungen erreichten eine EBITDA-Rendite von 22,7 Prozent nach 24,3 Prozent im Vorjahr. Auch das Segment Zeitschriften National hielt die Ertragskraft mit einer EBITDA-Rendite von 20,7 Prozent (Vj.: 22,0 Prozent) auf einem hohen Niveau. Das inländische Printgeschäft konnte die Auswirkungen rückläufiger Erlöse und höherer Restrukturierungsaufwendungen damit weitgehend eindämmen. Nach einer Erholung im vierten Quartal lag die EBITDA-Rendite des Segments Print International in einem insgesamt schwierigen Marktumfeld mit 14,7 Prozent nur noch leicht unter dem Niveau des Vorjahres (15,6 Prozent).
Axel Springer erhöhte den Konzernumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 3,9 Prozent auf EUR 3.310,3 Mio. (Vj.: EUR 3.184,9 Mio.). Getrieben wurde das Wachstum durch ein Umsatzplus von 22,0 Prozent im Segment Digitale Medien, zu dem auch die Konsolidierung neu erworbener Gesellschaften beitrug. Das organische Wachstum der Digitalen Medien lag ebenfalls im zweistelligen Prozentbereich. Konzernweit verzeichnete Axel Springer konsolidierungsbereinigt und währungsbereinigt einen leichten Umsatzanstieg um 0,2 Prozent.
Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet der Vorstand mit einem Anstieg der Gesamterlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich, unter der Annahme, dass es zu keiner signifikanten Beschleunigung der strukturell rückläufigen Trends im Printgeschäft kommt. Der Vorstand geht davon aus, dass der geplante Anstieg der Werbeerlöse und stabile übrige Erlöse die voraussichtlich sinkenden Vertriebserlöse überkompensieren werden. Für die digitalen Medien wird weiterhin ein organisches Wachstum, verstärkt durch Akquisitionseffekte, erwartet, während die Erlöse im nationalen und internationalen Printgeschäft marktbedingt voraussichtlich weiter rückläufig sein werden.
Im Geschäftsjahr 2013 wird Axel Springer verstärkt in die Weiterentwicklung des Unternehmens investieren. Die Digitalisierung wird beschleunigt, während die Strukturen im Printgeschäft zunehmend an die strukturellen Veränderungen angepasst werden. Dies wird verstärkte Aufwendungen für die Expansion des digitalen Geschäfts und signifikante Aufwendungen für Strukturanpassungen im Printgeschäft erfordern. Aufgrund dieser Aufwendungen erwartet der Vorstand einen Rückgang des EBITDA im einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Wert des Berichtszeitraums.
Bereinigter Konzernüberschuss leicht im Plus
Axel Springer erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen um wesentliche nicht-operative Effekte bereinigten Konzernüberschuss von EUR 347,9 Mio. (Vj.: EUR 343,3 Mio.). Das auf Aktionäre des Konzerns entfallende bereinigte Ergebnis je Aktie betrug damit EUR 3,00 (Vj.: EUR 3,03). Der Konzernüberschuss entwickelte sich mit EUR 275,8 Mio. (Vj.: EUR 289,4 Mio.) rückläufig. Ursachen hierfür waren nicht operative Sondereffekte und Effekte aus Kaufpreisallokationen. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 2,41 im Vergleich zu EUR 2,62 im Vorjahr. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung auf dieser Basis eine konstante Dividende von EUR 1,70 je Aktie vorschlagen.
Starkes Umsatzwachstum im Ausland / Werbeerlöse legen erneut deutlich zu
Das Auslandsgeschäft von Axel Springer gewann im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter an Bedeutung. Durch die zunehmende Internationalisierung der digitalen Aktivitäten stiegen die Auslandserlöse um 11,0 Prozent auf EUR 1.163,3 Mio. (Vj.: EUR 1.048,0 Mio.). Damit erhöhte sich der Anteil der Auslandserlöse am Konzernumsatz von 32,9 Prozent auf 35,1 Prozent.
Die positive Entwicklung des digitalen Geschäfts spiegelte sich auch in einem Anstieg der Werbeerlöse um 9,4 Prozent auf EUR 1.758,1 Mio. (Vj.: EUR 1.606,8 Mio.) wider. Die Digitalen Medien erwirtschafteten dabei deutlich mehr als die Hälfte (56,4 Prozent) der gesamten Werbeerlöse des Konzerns, während sich die Werbeerlöse der Printaktivitäten rückläufig entwickelten.
Die Vertriebserlöse lagen im Geschäftsjahr 2012 mit EUR 1.162,6 Mio. um 3,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (EUR 1.204,5 Mio.). Grund hierfür waren Auflagenrückgänge in den drei Printsegmenten des Konzerns.
Die übrigen Erlöse erhöhten sich um 4,3 Prozent auf EUR 389,6 Mio. (Vj.: EUR 373,5 Mio.). Hier verzeichnete der Konzern in allen Segmenten Zuwächse, wobei das Wachstum im Segment Digitale Medien am stärksten ausfiel.
Segment Digitale Medien erstmals mit größtem Umsatzbeitrag
Das Segment Digitale Medien setzte mit einem kräftigen Umsatzplus von 22,0 Prozent auf EUR 1.174,2 Mio. (Vj.: EUR 962,1 Mio.) sein dynamisches Wachstum fort und lieferte erstmals den größten Umsatzbeitrag im Konzern. Dies war sowohl auf Konsolidierungseffekte als auch auf ein zweistelliges organisches Wachstum zurückzuführen. Der größte Umsatzanteil entfiel auf die Werbeerlöse, die mit EUR 992,0 Mio. um 25,4 Prozent über dem Vorjahreswert (EUR 791,2 Mio.) lagen. Mit einer EBITDA-Rendite von 20,7 Prozent (Vj.: 16,4 Prozent) steigerten die Digitalen Medien zudem ihre Ertragskraft deutlich. Das EBITDA verbesserte sich um 53,6 Prozent von EUR 158,1 Mio. auf EUR 242,9 Mio.
Journalistische Portale & andere digitale Medien – die erste der drei Säulen des Segments Digitale Medien – umfasst zum einen die markengebundenen Portale, wie z. B. BILD.de, DIE WELT Online, aufeminin.com und azet.sk, und zum anderen digitale Geschäftsmodelle, wie z. B. idealo, kaufDA und Smarthouse. Der Umsatz der Säule erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 27,8 Prozent auf EUR 387,4 Mio. (Vj.: EUR 303,1 Mio.). Das EBITDA stieg im gleichen Zeitraum um 27,6 Prozent auf EUR 90,2 Mio. (Vj.: EUR 70,7 Mio.). Die EBITDA-Rendite dieser Säule betrug unverändert zum Vorjahr 23,3 Prozent.
Die zweite Säule Performance Marketing umfasst die Aktivitäten der Zanox-Gruppe, dem führenden Netzwerk für performancebasiertes Online-Marketing in Europa. Sie steigerte den Umsatz um 4,4 Prozent auf EUR 456,6 Mio. (Vj.: EUR 437,2 Mio.). Das EBITDA belief sich auf EUR 28,0 Mio. und blieb damit leicht hinter dem Vorjahreswert von EUR 28,7 Mio. zurück. Ausschlaggebend hierfür waren vor allem Investitionen in die Weiterentwicklung der Gruppe. Die EBITDA-Rendite dieser Säule betrug 6,1 Prozent (Vj.: 6,6 Prozent).
Die dritte Säule Axel Springer Digital Classifieds, in der die Rubrikenportale SeLoger, Immonet, Immoweb.be, StepStone, Totaljobs und meinestadt.de zusammengefasst sind, entwickelte sich im Geschäftsjahr 2012 besonders erfreulich. Ihr Umsatz legte um 48,9 Prozent auf EUR 330,2 Mio. (Vj.: EUR 221,8 Mio.) zu. Dabei konnten die Rubrikenportale ihr EBITDA von EUR 68,0 Mio. auf EUR 136,3 Mio. verdoppeln. Auch die EBITDA-Rendite verbesserte sich deutlich von 30,7 Prozent auf 41,3 Prozent.
Das Segment Zeitungen National hielt die EBITDA-Rendite im vergangenen Geschäftsjahr mit 22,7 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau (Vj.: 24,3 Prozent). Aufgrund rückläufiger Vertriebs- und Werbeerlöse verringerte sich der Umsatz der inländischen Zeitungen um 3,3 Prozent auf EUR 1.126,1 Mio. (Vj.: EUR 1.164,9 Mio.). Während die Vertriebserlöse mit EUR 599,9 Mio. (VJ.: EUR 617,6 Mio) aufgrund von Auflagenrückgängen um 2,9 Prozent unter dem Vorjahreswert lagen, gaben die Werbeerlöse mit EUR 492,5 Mio. (Vj.: EUR 515,0 Mio.) um 4,4 Prozent nach. Das EBITDA des Segments verminderte sich, aufgrund von Erlösrückgängen auch bedingt durch höhere Restrukturierungsaufwendungen, von EUR 282,7 Mio. auf EUR 256,1 Mio.
Das Segment Zeitschriften National erzielte eine anhaltend hohe EBITDA-Rendite von 20,7 Prozent (Vj.: 22,0 Prozent). Der Umsatz des Segments verringerte sich um 3,9 Prozent auf EUR 450,1 Mio. (Vj.: EUR 468,1 Mio.). Bedingt durch rückläufige Auflagenzahlen gingen die Vertriebserlöse der Zeitschriften um 2,9 Prozent auf EUR 306,7 Mio. (VJ.: EUR 315,8 Mio.) zurück. Da positive Effekte bei den Sportzeitschriften Rückgänge bei anderen Titeln nicht kompensieren konnten, lagen die Werbeerlöse mit EUR 119,1 Mio. (VJ.: EUR 128,4 Mio.) um 7,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das EBITDA des Segments belief sich auf EUR 93,3 Mio. (Vj.: EUR 103,2 Mio.), wozu im Wesentlichen höhere Restrukturierungsaufwendungen beitrugen.
Die Entwicklung im Segment Print International wurde im Geschäftsjahr 2012 durch die anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen insbesondere in Osteuropa geprägt. Der Segmentumsatz verminderte sich um 6,9 Prozent auf EUR 440,8 Mio. (Vj.: EUR 473,5 Mio.). Bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte reduzierte sich dieser Erlösrückgang auf 5,5 Prozent. Die Vertriebserlöse gingen um 5,6 Prozent, bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte um 4,0 Prozent zurück. Mit 10,3 Prozent – bereinigt 9,2 Prozent – fiel der Rückgang bei den Werbeerlösen deutlich stärker aus. Die internationalen Printmedien erwirtschafteten ein EBITDA von EUR 65,0 Mio. (Vj.: EUR 73,8 Mio.). Die EBITDA-Rendite verminderte sich leicht von 15,6 Prozent auf 14,7 Prozent.
Der Umsatz im Segment Services/Holding erhöhte sich um 2,5 Prozent auf EUR 119,1 Mio. (Vj.: EUR 116,2 Mio.), während sich das EBITDA auf EUR -29,3 Mio. (Vj.: EUR -24,4 Mio.) belief. Dies ist vor allem auf Belastungen aus der Bewertung der aktienbasierten Vergütungsprogramme zurückzuführen, denen ein positiver Effekt aus Erträgen aus der Kirch-Insolvenz gegenüber stand.
Frei verfügbarer Cashflow um 30,8 Prozent erhöht
Der frei verfügbare Cashflow legte im Geschäftsjahr 2012 um 30,8 Prozent auf EUR 384,4 Mio. (Vj.: EUR 293,9 Mio.) zu. Die Nettoverschuldung reduzierte sich von EUR 472,8 Mio. am Jahresende 2011 auf EUR 449,6 Mio. zum 31. Dezember 2012. Nach der erfolgreichen Platzierung eines Schuldscheindarlehens im zweiten Quartal schloss der Konzern im September 2012 eine neue Kreditlinie in Höhe von EUR 900,0 Mio. zur Refinanzierung einer auslaufenden Kreditlinie ab. Axel Springer ist damit sehr gut aufgestellt, um die digitale Transformation des Unternehmens weiter dynamisch voranzutreiben. Die Eigenkapitalquote blieb mit 46,9 Prozent zum 31. Dezember 2012 auf hohem Niveau (Vj.: 46,1 Prozent). Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich, insbesondere durch die Integration neu erworbener Gesellschaften, von 12.885 im Vorjahr auf 13.651.
Diese Presseinformation (auch in englischer Sprache), die Konzern-Kennzahlen sowie der Geschäftsbericht 2012 sind unterwww.axelspringer.de/bilanz12 abrufbar.
Axel Springer leverages its strong profitability to invest in accelerated digitization
To press release overviewEBITDA rises to EUR 628.0 million / EBITDA margin 19.0 percent / Revenues up 3.9 percent / Digital Media contributes the biggest share of revenues, for the first time ever / Adjusted earnings per share EUR 3.00 / Proposed dividend EUR 1.70
Benefitting from the successful progress of digitization, Axel Springer increased its EBITDA by 5.8 percent to EUR 628.0 million in 2012. Consolidated revenues rose by 3.9 percent to EUR 3,310.3 million. Having boosted its revenues by 22.0 percent to EUR 1,174.2 million, the Digital Media segment overtook the Group’s national newspapers as Axel Springer’s biggest revenue contributor, for the first time ever. And the Digital Media segment EBITDA of EUR 242.9 million, reflecting a 53.6 percent increase from the prior-year figure, closely approached the level of the Newspapers National segment. Despite declining circulation and advertising revenues, Axel Springer’s national print media remained highly profitable, with EBITDA margins of more than 20 percent. The international revenues rose by 11.0 percent. Their share in the Group’s revenues increased from 32.1 percent to 35.1 percent.
Dr. Mathias Döpfner, Chief Executive Officer of Axel Springer AG: “The year 2012 marked an important turning point for Axel Springer: For the first time ever, we generated revenues of more than one billion euros on our digital media activities, more than any other operating segment. Furthermore, this growth is profitable, with higher EBITDA margins than before. From this strong position, we will pursue the digitization of our business with even more speed and vigor. We intend to accelerate the digital transformation of the entire Group, in order to further bolster our position of digitization pioneers. We intend to accelerate the pace of innovation, further increase the efficiency of capital employed, and shape the fundamental structural transformation of the media industry. Although our print media will continue to make an important contribution to the success of our business for a long time, our goal is clear: We want to become the leading digital media group.”
In the financial year 2012, Axel Springer increased its earnings before interest, taxes, depreciation, and amortization (EBITDA), adjusted for non-recurring effects, by 5.8 percent to EUR 628.0 million (PY: EUR 593.4 million). The EBITDA margin rose from 18.6 percent to 19.0 percent. This development was largely driven by the increased profitability of our Digital Media segment, which improved its EBITDA margin by more than four percentage points to 20.7 percent (PY: 16.4 percent). Axel Springer’s national newspapers achieved an EBITDA margin of 22.7 percent, after 24.3 percent in the prior year. With an EBITDA margin of 20.7 percent (PY: 22.0 percent), the Magazines National segment also maintained its profitability on a high level. In our national print business, we were therefore able to largely contain the effects of lower revenues and higher restructuring expenses. After recovering in the fourth quarter, the EBITDA margin of the Print International segment came to 14.7 percent for the full year 2012, only slightly below the corresponding prior-year figure (PY: 15.6 percent), amid a generally difficult market environment.
Axel Springer generated consolidated revenues of EUR 3,310.3 million in financial year 2012, reflecting an increase of 3.9 percent from the prior-year figure (PY: EUR 3,184.9 million). This growth was driven by a 22.0 percent increase in the revenues of the Digital Media segment to which the consolidation of newly acquired companies attributed. Digital media achieved a double-digit organic growth as well. Adjusted for consolidation and currency effects, the Axel Springer Group generated a slight revenue increase of 0.2 percent.
For financial year 2013, the Executive Board anticipates a low single-digit percentage increase in total revenues, assuming that the structurally declining trends of the print business do not worsen considerably. The Executive Board anticipates that the expected decrease in circulation revenues will be more than offset by the planned increase in advertising revenues and by constant other revenues. The Executive Board continues to expect organic growth in digital media, strengthened by acquisition effects, while the revenues of our national and international print media are expected to decline further, in line with market trends.
Axel Springer will increase the investments in the company’s further development in financial year 2013. The pace of digitization will be accelerated and the structures of our print business increasingly adjusted to reflect the structural changes. This plan will necessitate higher expenditures for expanding the digital business and significant expenses for structural adjustments in the print business. By reason of these expenditures, the Executive Board anticipates a single-digit percentage decrease in the Group’s EBITDA, compared to 2012.
Slight increase in adjusted consolidated net income
Adjusted for significant non-operating effects, Axel Springer’s consolidated net income amounted to EUR 347.9 million in 2012 (PY: EUR 343.3 million). The adjusted earnings per share attributable to the company’s shareholders came to EUR 3.00 (PY: EUR 3.03). The consolidated net income of EUR 275.8 million was lower than the corresponding prior-year figure (PY: EUR 289.4 million), due to non-operating, non-recurring effects and purchase price allocation effects. Earnings per share came to EUR 2.41, as compared to EUR 2.62 in 2011. On this basis, the Executive Board and Supervisory Board will propose a dividend of EUR 1.70 per share, unchanged from last year, to the Annual General Meeting.Strong revenue growth in international activities / Further significant increase in advertising revenues
The importance of Axel Springer’s international activities continued to grow in 2012. As a result of the increasing internationalization of the Group’s digital activities, international revenues rose by 11.0 percent to EUR 1,163.3 million (PY: EUR 1,048.0 million). Thus, the percentage of total revenues contributed by international activities rose from 32.9 percent to 35.1 percent.
The positive performance of the digital business was also reflected in the development of advertising revenues, which rose by 9.4 percent to EUR 1,758.1 million (PY: EUR 1,606.8 million). Axel Springer generated significantly more than half (56.4 percent) of its total advertising revenues on digital media activities, while the advertising revenues of the print activities declined.
The circulation revenues of EUR 1,162.6 million were 3.5 percent less than the corresponding prior-year figure (EUR 1,204.5 million). This decrease was driven by circulation declines in the Group’s three print segments.
Other revenues rose by 4.3 percent to EUR 389.6 million (PY: EUR 373.5 million). Gains were registered in all segments, but the increase was mostly noticed in the Digital Media segment.
Digital Media segment contributes the biggest share of revenues, for the first time ever
The Digital Media segment continued on a course of dynamic growth, generating revenues of EUR 1,174.2 million in financial year 2012, indicative of an impressive 22.0 percent increase over the prior-year figure (PY: EUR 962.1 million), and contributed the largest share of the Axel Springer’s total revenues for the first time ever. This development can be attributed both to consolidation effects and to double-digit organic growth. Advertising revenues, which at EUR 992.0 million were 25.4 percent higher than the corresponding prior-year figure (PY: EUR 791.2 million), accounted for the biggest share of segment revenues. With an EBITDA margin of 20.7 percent (PY: 16.4 percent), the Digital Media segment also boosted its profitability considerably. Segment EBITDA improved by 53.6 percent, from EUR 158.1 million in 2011 to EUR 242.9 million in 2012.
The first of the three pillars of the Digital Media segment – Content Portals & Other Digital Media – comprises brand-derived portals such as BILD.de, DIE WELT Online, aufeminin.com, and azet.sk, for example, as well as other digital business models like idealo, kaufDA, and Smarthouse, for example. The revenues generated in this pillar rose by 27.8 percent to EUR 387.4 million in 2012 (PY: EUR 303.1 million). The corresponding EBITDA rose by 27.6 percent to EUR 90.2 million (PY: EUR 70.7 million). The EBITDA margin for these activities was unchanged from the prior year, at 23.3 percent.
The second pillar, Performance Marketing, comprises the activities of the Zanox Group, the leading network for performance-based online marketing in Europe. Zanox increased its revenues by 4.4 percent to EUR 456.6 million (PY: EUR 437.2 million). The EBITDA of EUR 28.0 million was slightly less than the corresponding prior-year figure of EUR 28.7 million. This decline can be attributed primarily to the investments made to further the Group’s development. The EBITDA margin of this pillar was 6.1 percent (PY: 6.6 percent).
The third pillar, Axel Springer Digital Classifieds, in which the classified portals SeLoger, Immonet, Immoweb.be, StepStone, Totaljobs, and meinestadt.de are consolidated, performed especially well in financial year 2012, with revenues rising by 48.9 percent to EUR 330.2 million (PY: EUR 221.8 million). Furthermore, the classified portals doubled their EBITDA from EUR 68.0 million in 2011 to EUR 136.3 million in 2012. The corresponding EBITDA margin jumped from 30.7 percent to 41.3 percent.
At 22.7 percent, the EBITDA margin of the Newspapers Nationalsegment held firm on a high level (PY: 24.3 percent). Due to lower circulation and advertising revenues, the revenues of our national newspapers fell by 3.3 percent to EUR 1,126.1 million (PY: EUR 1,164.9 million). Whereas circulation revenues of 599.9 million (PY: EUR 617.6 million) were 2.9 percent less than the prior-year figure due to circulation declines, the advertising revenues of EUR 492.5 million were 4.4 percent less than the prior-year figure (PY: EUR 515.0 million). Both as a result of lower revenues and higher restructuring expenses, segment EBITDA declined from EUR 282.7 million in 2011 to EUR 256.1 million in 2012.
At 20.7 percent, the EBITDA margin of the Magazines Nationalsegment remained on a high level (PY: 22.0 percent). Segment revenues fell by 3.9 percent to EUR 450.1 million (PY: EUR 468.1 million). Due to lower circulation numbers, the circulation revenues of our national magazines declined by 2.9 percent to EUR 306.7 million (PY: EUR 315.8 million). As the positive effects emanating from our sports magazines were not enough to offset the declines registered by our other titles, advertising revenues fell 7.3 percent from the prior year to EUR 119.1 million (PY: EUR 128.4 million). The segment EBITDA of EUR 93.3 million (PY: EUR 103.2 million) was significantly influenced by higher restructuring expenses.
The performance of the Print International segment in the financial year 2012 was influenced by the persistently difficult general economic conditions, especially in eastern Europe. At EUR 440.8 million, segment revenues were 6.9 percent less than the prior-year figure (PY: EUR 473.5 million). Adjusted for consolidation and currency effects, revenues were 5.5 percent less than the corresponding prior-year figure. Circulation revenues were 5.6 percent lower, or 4.0 percent lower after adjusting for consolidation and currency effects, than the respective prior-year figures. The drop in advertising revenues was much sharper, as they fell by 10.3 percent, or by 9.2 percent on an adjusted basis. The international print media generated an EBITDA of EUR 65.0 million (PY: EUR 73.8 million). The EBITDA margin of 14.7 percent was slightly lower than the prior-year EBITDA margin of 15.6 percent.
At EUR 119.1 million, the revenues of the Services/Holding segment were 2.5 percent higher than the prior-year figure (PY: EUR 116.2 million). Segment EBITDA amounted to EUR -29.3 million (PY: EUR -24.4 million). This result can be attributed mainly to charges related to the measurement of share-based compensation programs; they were partially offset by the positive effect of income from the Kirch insolvency.
Free cash flow increased by 30.8 percent
At EUR 384.4 million, the Group’s free cash flow was 30.8 percent higher than the corresponding figure for 2011 (PY: EUR 293.9 million). The Group’s net debt fell from EUR 472.8 million at year-end 2011 to EUR 449.6 million at December 31, 2012. After the successful placement of a promissory note loan in the second quarter, the Group negotiated a new EUR 900.0 million credit facility in September 2012 to replace an expiring credit facility. Therefore, Axel Springer is very well equipped to press forward dynamically with the Group’s digital transformation. The equity ratio remained on a high level of 46.9 percent at December 31, 2012 (PY: 46.1 percent). The average number of employees increased, particularly as a result of the integration of newly acquired companies, from 12,885 in 2011 to 13,651 in 2012.
This press release, the Group’s key figures and the Annual Report 2012 are all available at www.axelspringer.com/fy12.
