Publiziert in: Marktpuls, Unternehmen
Frei

Deutsche Bank: Im dritten Quartal 2016 Gewinn von 619 Millionen Euro vor Steuern und 278 Millionen Euro nach Steuern Donnerstag, 27. Oktober 2016 - 07:20

John Cryan, Vorstandsvorsitzender, sagte: „Die Quartalsergebnisse zeigen die Stärken unseres operativen Geschäfts und die herausragende Arbeit unserer Mitarbeiter. Wir sind beim Umbau unserer Bank gut vorangekommen. Jedoch wurde diese positive Entwicklung in den vergangenen Wochen dadurch überschattet, dass die Verhandlungen zu hypothekenbesicherten Wertpapieren in den USA im Zentrum der Aufmerksamkeit standen. Das hat zu Unsicherheit geführt. Die Bank arbeitet hart daran, diese Angelegenheit so bald als möglich abzuschließen.“
  • Erträge leicht gestiegen
    o 7,5 Milliarden Euro gegenüber 7,3 Milliarden Euro in 3Q2015 trotz eines schwierigen Zinsumfelds
  • Zinsunabhängige Aufwendungen geringer
    o 6,5 Milliarden Euro gegenüber 13,2 Milliarden Euro in 3Q2015, als es signifikante Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Belastungen durch Rechtsstreitigkeiten gab
    o Bereinigte Kostenbasis von 5,9 Milliarden Euro, rund 350 Millionen Euro geringer als im Vorjahresquartal
  • Operative Stärke
    o Gewinn vor Steuern von 619 Millionen Euro in 3Q2016 trotz Belastungen durch Restrukturierung und Abfindungszahlungen, Rechtsstreitigkeiten, Wertminderungen und den Risikoabbau der Non-Core Operations Unit (NCOU) in Höhe von 1,0 Milliarden Euro
    o Gewinn vor Steuern von 1,6 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten 2016 trotz Belastungen durch Restrukturierung und Abfindungszahlungen, Rechtsstreitigkeiten, Wertminderungen und den Risikoabbau der NCOU in Höhe von 3,0 Milliarden Euro
  • Verbesserte Kapitalquoten durch Fortschritte beim Risikoabbau
    o Harte Kernkapitalquote (Vollumsetzung) von 11,1% gegenüber 10,8% am Ende des zweiten Quartals 2016; durch die Veräußerung der Hua Xia Bank-Beteiligung wird ein Anstieg um 40 bis 50 Basispunkte erwartet
    o Harte Kernkapitalquote (Teil-Umsetzung) von 12,6% gegenüber 12,2% in 2Q2016
    o Risikogewichtete Aktiva um 18 Milliarden Euro auf 385 Milliarden Euro gesunken, vor allem aufgrund des Risikoabbaus in der NCOU
  • Restrukturierung liegt im Plan
    o Verhandlungen mit dem Betriebsrat in Deutschland abgeschlossen
    o Verkauf der Private Clients Services-Einheit in den USA abgeschlossen
    o Veräußerung von Abbey Life vereinbart
  • Erfolge in den Kerngeschäftsbereichen
    o Corporate & Investment Banking: Stärke zurückgewonnen mit führender Position in Corporate Finance Deutschland und einer Top-5-Position bei Börsengängen weltweit
    o Global Markets: Erträge 10% höher gegenüber 3Q2015, getrieben von solider Entwicklung im Anleihehandel (Debt Sales & Trading)
    o Private, Wealth & Commercial Clients: Erträge im Kreditgeschäft 5% höher als im Vorjahr
    o Deutsche Asset Management: Gewinnanstieg im bisherigen Jahresverlauf mit einem Gewinn vor Steuern von 549 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2016, 7% höher als im Vorjahr
  • Fortschritte bei Digitalisierung und Technologie
    o Digitalfabrik in Frankfurt und Data Lab in Dublin im dritten Quartal eröffnet
    o Verlagerung in die private Cloud erfolgreich begonnen. Dadurch konnte im bisherigen Jahresverlauf die Anzahl der Betriebssysteme von 45 auf 41 reduziert werden

    Die vollständige Presse-Information ist hier abrufbar.

Mehr zum Thema

Über die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu allen Formen des Kapitalmarktgeschäfts. Zu ihren Kunden gehören Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten.

Disclaimer

Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen. 

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 11. März 2016 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter https://deutsche-bank.de/IR verfügbar.