SHL Telemedicine lanciert Telemedizinangebot in Indien Montag, 11. März 2013 - 07:00
Medienmitteilung
SHL Telemedicine lanciert Telemedizinangebot in Indien
Unterzeichnung eines ersten Vertrags mit Privatklinik in Kalkutta
Eine Reihe von Verträgen in diesem Jahr erwartet
Jeder davon soll über eine Laufzeit von drei Jahren USD 1-5 Mio. generieren
Tel Aviv/Zürich, 11. März 2013 - SHL Telemedicine Ltd. (SIX Swiss Exchange: SHLTN), ein führender Anbieter und Entwickler innovativer Telemedizin-Lösungen, steigt via Zusammenarbeit mit indischen Krankenhäusern in den indischen Gesundheitsmarkt ein. SHL will ihre Telemedizinlösungen Personen mit Herzerkrankungen anbieten.
Dabei sollen die Krankenhäuser ihren Patienten die Telemedizin-Lösungen von SHL als Teil der Spitalnachbetreuung zur Verfügung stellen. SHL zeichnet im Gegenzug für die Betreuung mit den eigenen Telemedizin-Technologien verantwortlich, namentlich mit dem neuen Gerät „smartheart“. Zu dem Zweck hat SHL eine erste Kooperationsvereinbarung mit der Belle Vue Clinic unterzeichnet, einer Spezialklinik in Kalkutta, Indien, Teil der BM Birla Krankenhaus-Kette.
"Prognosen zufolge drohen Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 2020 zur wichtigsten Todesursache Indiens zu werden. Auch die privaten Gesundheitsausgaben dürften kräftig steigen. Das bietet vielfältige Opportunitäten für unsere Dienstleistungen im indischen Markt. SHL wird sich zunächst auf die grossen Städte mit einer Bevölkerung von über 60 Millionen konzentrieren. Da wächst die urbane Mittelschicht zügig, gekoppelt mit der Modernisierung des Lebensstils. Damit steigt das Risiko von Herzkrankheiten. Mit jedem dieser Verträge sollten wir über eine Laufzeit von drei Jahren Umsätze von USD 1 bis 5 Mio. generieren können. Wir erwarten, eine Reihe weiterer, ähnlicher langfristigen Vereinbarungen mit zusätzlichen Krankenhäusern unterzeichnen zu können", sagte Erez Alroy, Co-CEO von SHL Telemedicine.
Und weiter: "Wie kommuniziert haben wir in den vergangenen zwei Jahren viel in die Ausarbeitung der Strategie zur geografischen Expansion investiert. Mit der Lancierung unserer Dienstleistungen in Indien machen wir einen ersten Schritt zur Umsetzung dieses Plans. Wir sind überzeugt, dass Indien in den kommenden Jahren ein neuer, signifikanter Wachstumstreiber für SHL werden kann."
Basierend auf diesen seriösen Vorarbeiten glaubt SHL, dass der indische Markt eine große Chance für telemedizinischen Dienstleistungen besitzt:
Die Zahl der Herzerkankungen hat sich in Indien in den vergangenen vier Jahrzehnten vervierfacht.
Nach Angaben der WHO werden in Indien Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 2020 häufigste Ursache für Tod und Invalidität sein.
Im Jahr 2020 werden voraussichtlich 2,6 Millionen Inder aufgrund von Herzkrankheiten sterben. Fast die Hälfte dieser Todesfälle dürften im jungen und mittleren Lebensalter (30-69 Jahre) auftreten.
Derzeit sterben Inder mindestens ein Jahrzehnt vor den Einwohnern der etablierten Industrieländern an einer Herzkrankheit.
2015 dürften über 60 Millionen Menschen an einer Herzkrankheit leiden.
80% der Kosten im indischen Gesundheitswesen werden privat bezahlt.
Die urbane Mittelschicht wächst in Indien dynamisch, im Gleichschritt steigen auch die Kaufkraft und die Ausgaben für private Gesundheitsleistungen.
Auf die 20 grössten Städte entfallen zwar nur 10% der Bevölkerung (ca. 120 Millionen), aber mehr als 30% des Einkommens und 20% des Konsums.
Private Krankenversicherungen sind in Indien relativ neu, wachsen aber rasant (2008-2010 36% p.a.).
Inder zahlen für Premium-Dienste westliche Preise (Spa, Fitness, Urlaub, Restaurants, Technologien, Geräte etc.).
Bei einem Herzinfarkt beträgt die Zeit für die Fahrt von zuhause bis ins Spital wegen den überlasteten Städten duchschnittlich mehr als 3 Stunden.
