Pressemitteilung Elbphilharmonie Hamburg: Baustoffe von Holcim liefern starkes Fundament für gute Töne Montag, 09. Januar 2017 - 09:30
Auch wenn die Architektur der Elbphilharmonie, die spektakuläre Kombination von historischem Backstein und gläsernem Aufbau, nicht auf Anhieb die Assoziation zum Baustoff Beton weckt, werden die Zuhörer zukünftig unter anderem von über 30 verschiedenen Betonsorten getragen.
Als führender Partner einer Liefergemeinschaft produzierte und lieferte der Baustoffproduzent Holcim den Beton in den Jahren 2007 bis 2010. Die verschiedenen Sorten mussten je nach Verwendung besondere Eigenschaften hinsichtlich Konsistenz, Erstarrungsverhalten und Dauerhaftigkeit aufweisen. Unter Einsatz modernster IT-Systeme für die Steuerung der Produktion und Disposition wurden täglich bis zu 1.200 Kubikmeter Beton hergestellt.
Bei der Elbphilharmonie stellte der Betonbau höchste Ansprüche an
alle Beteiligten. Der Gesamtbedarf an Beton betrug rund 63.000
Kubikmeter: 12.000 für das Fundament und 51.000 für den Rohbau. Davon
entfielen allein 41.000 auf Beton mit Sichtbetonanforderungen. Diese
Vorgaben brachten besonders hohe Ansprüche an die Schalungstechnik sowie
die Qualität und Gleichmäßigkeit des Betons. “Zudem war in Kooperation
mit dem Bauunternehmen unter anderem auf die richtige Farbgebung, die
Oberflächentextur, die Fugenausbildung und das abgestimmte Schalungs-
und Schalhautsystem zu achten. Im Vorfeld wurden vom Auftraggeber
Musterflächen als Referenzflächen vorgegeben, deren
Oberflächenqualitäten im gesamten Gebäude später zu gewährleisten
waren”, erklärt Dr. Mathias Höppner, Leiter Customer Solutions der
Holcim (Deutschland) GmbH.
Ein Großteil des von Holcim
gelieferten Betons kam vom nahe gelegenen Betonwerk HafenCity. Kurze
Transportwege von weniger als zwei Kilometern sorgten für eine hohe
Lieferzuverlässigkeit und schonten die Umwelt. Aufgrund der beengten
Platzverhältnisse auf der Baustelle am Kaiserkai – es gab nur eine
Zufahrt – war eine fein abgestimmte Logistik erforderlich, zumal es für
den Beton auf der Baustelle auch längere Pumpstrecken von über 100
Metern gab.
Eine weitere Spezialität: Der hochfeste Beton mit
der Druckfestigkeitsklasse C80/95 für die hochbelasteten Stützen war
gleichfalls in hoher Sichtbetonqualität auszuführen. Holcim konnte diese
Spezialität problemlos in der gewünschten Menge und Qualität liefern.
Gefordert waren gute Gleichmäßigkeit und hohe Stabilität der Betone mit
fließfähiger bis sehr fließfähiger Konsistenz. Hier gab es spezielle
Qualitätssicherungs- bzw. Prüfpläne für das Transportbetonwerk und die
Baustelle. Im betreffenden Werk wurde bei Bedarf ausschließlich dieser
Spezialbeton produziert.
Das Betonwerk in der HafenCity wurde
später planmäßig zurück- und an einem anderen Standort wieder aufgebaut.
Und auch bei Holcim Deutschland hat sich im Transportbeton-Geschäft
einiges geändert: Heute liefert statt Holcim das
Gemeinschaftsunternehmen TBN Transportbeton Nord GmbH & Co. KG
(50%-Beteiligung) den Beton in Hamburg und Schleswig-Holstein aus. Die
Abteilung Customer Solutions von Holcim sichert dabei weiterhin
Fachkompetenz im Bereich Betontechnik und Nähe zum Kunden.
“Es freut uns sehr, dass wir mit unseren Baustoffen wie Zement, Beton und Gesteinskörnungen zur Entstehung des neuen Hamburger Wahrzeichens Elbphilharmonie beitragen konnten. Bei diesem Projekt haben alle Kolleginnen und Kollegen besonders interessiert und engagiert mitgearbeitet und große Herausforderungen in Betontechnik und Logistik gemeistert - in enger Zusammenarbeit mit den weiteren beteiligten Partnern aus der Bauwirtschaft”, so Jens Diebold, Geschäftsführer der Holcim (Deutschland) GmbH.
Weitere Informationen zum Projekt Elbphilharmonie im Referenzbereich auf unserer Homepage.
****************************************************
Kontakt:
Holcim (Deutschland) GmbH
Dr. Jens Marquardt
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. +49 (0)40 36002-312
jens.marquardt@lafargeholcim.com
www.holcim.de/de

