Tamedia-Abstimmungsumfrage: Bei Einbürgerungen und Steuerreform bleibt es knapp Freitag, 20. Januar 2017 - 06:14
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| Tamedia-Abstimmungsumfrage: Bei Einbürgerungen und Steuerreform bleibt es knapp |
| Im Februar entscheiden die Schweizer Stimmbürger an der Urne über drei Vorlagen. Die Tamedia-Abstimmungsumfrage mit 9'730 Teilnehmern zeigt: Die Befürworter der erleichterten Einbürgerung und der Unternehmenssteuerreform III konnten leicht zulegen – das Rennen ist aber weiterhin offen. Der Strassenfonds NAF dürfte angenommen werden. |
Zürich, 20. Januar 2017 – 9'730 Personen aus der ganzen Schweiz haben am 16. und 17. Januar online an der zweiten Welle der umfassenden Tamedia-Abstimmungsumfrage zu den eidgenössischen Vorlagen vom 12. Februar 2017 teilgenommen. Und es bleibt spannend: Wie schon in der ersten Befragung Anfang Januar liegen die Befürworter der erleichterten Einbürgerung hauchdünn vor den Gegnern. 51 Prozent wollen sicher oder eher Ja stimmen, 47 Prozent sicher oder eher Nein. Das Pro-Lager ist damit um einen Prozentpunkt gewachsen, das gegnerische Lager hat gleich viel eingebüsst. Zwei Prozent der Befragten legen sich noch nicht fest.
Noch knapper präsentiert sich die Ausgangslage bei der Unternehmenssteuerreform III. 45 Prozent wollen aktuell Ja stimmen – und genauso viele dafür. Jeder Zehnte ist noch unentschlossen, zudem ist der Anteil jener, die «eher Ja» oder «eher Nein» stimmen wollen, sehr hoch.
Ungefährdet scheint der Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds NAF: Das Ja-Lager ist 52 Prozent stark, während 32 Prozent den Fonds ablehnen. Verworfen würde die Vorlage von den SP- und Grünen-Wählern. Sie argumentieren, es sei falsch, das Strassennetz immer weiter auszubauen. Auch ein Teil der SVP-Basis stellt sich gegen die Schaffung des Fonds – aber aus einem anderen Grund. Sie wollen keine Erhöhung des Benzinpreises in Kauf nehmen. Bei den Befürwortern dominiert das Argument, der Fonds sei nötig, um das Strassennetz leistungsfähig zu halten und Engpässe zu beseitigen.
Umfassende Tamedia-Abstimmungsumfragen Die Tamedia-Abstimmungsumfragen werden in Zusammenarbeit mit den Politikwissenschaftlern Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen durchgeführt. Sie gewichten die Umfragedaten nach demografischen, geografischen und politischen Variablen, sodass die Stichprobe der Struktur der Stimmbevölkerung entspricht. Der Fehlerbereich liegt bei +/- 1,4 Prozentpunkten. Die Resultate werden jeweils umgehend ausgewertet, damit die Tageszeitungen und Newsplattformen von Tamedia schweizweit rasch und fundiert darüber berichten können. Weitere Informationen sind unter tamedia.ch/umfragen abrufbar.
Die dritte Welle der Abstimmungsumfrage findet am 26. und 27. Januar 2017 statt.
Beteiligte Tamedia Medien Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger, SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève und Le Matin/Le Matin Dimanche Tessin: 20 minuti |
Kontakt Christoph Zimmer, Leiter Unternehmenskommunikation Tamedia +41 44 248 41 35, christoph.zimmer@tamedia.ch
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