Forbo: Umsatz auf Vorjahreshöhe – beschleunigte Umsetzung von strategischen Projekten belastet operatives Ergebnis – deutliche Stärkung der Bilanz – steuerbefreite Barausschüttung von CHF 12 pro Aktie – langfristige Nachfolgeplanung an der Führungsspitze Dienstag, 19. März 2013 - 06:01
Umsatz auf Vorjahreshöhe – beschleunigte Umsetzung von strategischen Projekten belastet operatives Ergebnis – deutliche Stärkung der Bilanz – steuerbefreite Barausschüttung von CHF 12 pro Aktie – langfristige Nachfolgeplanung an der Führungsspitze
Ein schwieriges konjunkturelles Umfeld – insbesondere in der Eurozone, mit massiven staatlichen Ausgabenkürzungen – hat das Geschäftsjahr und die Entwicklung von Forbo geprägt. Trotz deutlichen Nachfragerückgangs der öffentlichen Hand konnte der Umsatz durch den Eintritt in neue Märkte und Marktsegmente in etwa auf Vorjahreshöhe gehalten werden. Mit CHF 1 201,1 Mio liegt dieser um 0,2% (–1,1% in Lokalwährungen) leicht tiefer als im Vorjahr (CHF 1 203,8 Mio). Bereinigt um positive, ausserordentliche Sondereinflüsse sank das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um 15,0% auf CHF 160,6 Mio (Vorjahr: CHF 189,0 Mio). Das bereinigte Konzernergebnis aus dem operativen Geschäft belief sich auf CHF 90,1 Mio (Vorjahr: CHF 115,0 Mio), was einem Rückgang von 21,7% entspricht. Der Nettobestand an flüssigen Mitteln stieg, bedingt durch den Erlös des Verkaufs der Aktivität der Industrieklebstoffe, auf CHF 258,3 Mio (Vorjahr: CHF 0,5 Mio) massiv an.
Baar, 19. März 2013
Anspruchsvolles Geschäftsjahr 2012 Wie erwartet war das Geschäftsjahr 2012 aufgrund eines schwierigen konjunkturellen Umfelds sehr anspruchsvoll. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die Auswirkungen der Sparmassnahmen der öffentlichen Hand sowie Unsicherheiten in den Märkten, haben eine noch schnellere Umsetzung von strategischen Projekten verlangt. Dadurch, dass Forbo zu einem überwiegenden Teil in Europa tätig ist und massgeblich, direkt oder indirekt, von öffentlichen Ausgaben abhängig ist, haben die Sparmassnahmen insbesondere in der Eurozone im Berichtsjahr Spuren hinterlassen. Die staatlichen Ausgaben in den Bereichen Schulen, Krankenhäuser, Altersheime und öffentliche Gebäude wurden massiv reduziert, was entsprechende Umsatz- und Ertragseinbussen bei Flooring Systems zur Folge hatte.
Umsatz auf Vorjahreshöhe Dank der beschleunigten Erschliessung von neuen Märkten und Marktsegmenten mit innovativen Produkten und kundenspezifischen Dienstleistungen sowie der Erweiterung bestehender Absatzkanäle war Forbo in der Lage, die durch die Sparmassnahmen entstandenen Einbussen grösstenteils zu kompensieren.
In Konzernwährung verzeichnete Flooring Systems einen Umsatzrückgang von –1,4%; Movement Systems erzielte in einem sehr heterogenen Marktumfeld eine Umsatzsteigerung von +3,1%. Insgesamt wuchs der Umsatz in der Region Nord-/Mittel-/Südamerika mit +5,7% am stärksten, jener in der Region Asien/Pazifik und Afrika stieg um +1,1% und Europa verzeichnete aufgrund des wirtschaftlichen Umfelds einen Rückgang von –2,0%.
Strategische Initiativen und ausserordentlicher Ertrag beeinflussen operatives Ergebnis Um Forbos Abhängigkeit von den Ausgaben der öffentlichen Hand zu reduzieren und um das Potenzial von Wachstumsmärkten besser auszuschöpfen, wurden in den vergangenen Jahren verschiedene strategische Projekte eingeleitet. Die damit verbundenen Aufwendungen haben das Ergebnis zusätzlich belastet.
Der Wechsel des bedeutendsten Pensionsplans in den Niederlanden von einem Leistungsprimatsplan in einen Beitragsprimatsplan hat gemäss anwendbaren IFRS-Regeln zu einem einmaligen, ausserordentlichen Vorsteuerertrag von CHF 45,4 Mio geführt. Damit wurden sowohl das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs Flooring Systems als auch das Konzernergebnis wesentlich beeinflusst. Dieser Effekt muss deshalb zur Beurteilung der operativen Ergebnisse neutralisiert werden.
Bereinigt um den Sondereinfluss der Pensionsplanumstellung sank das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um 15,0% auf CHF 160,6 Mio (Vorjahr: CHF 189,0 Mio). Das operative Ergebnis der Gruppe (EBIT) reduzierte sich um 21,3% von CHF 148,9 Mio im Vorjahr auf CHF 117,2 Mio. Die EBITDA-Marge sank gegenüber der Vorjahresperiode von 15,7% auf 13,4%, die EBIT-Marge von 12,4% auf 9,8%.
Unter Anrechnung des vorher erwähnten ausserordentlichen Ertrags stieg der EBITDA um 9,1% auf CHF 206,0 Mio (Vorjahr: CHF 189,0 Mio) an; der EBIT erhöhte sich um 9,3% auf CHF 162,6 Mio (Vorjahr: CHF 148,9 Mio). Die EBITDA-Marge stieg gegenüber der Vorjahresperiode von 15,7% auf 17,2%, die EBIT-Marge von 12,4% auf 13,5%.
Konzernergebnis durch Sonderfaktoren beeinflusst Das bereinigte Konzernergebnis aus dem operativen Geschäft belief sich auf CHF 90,1 Mio (Vorjahr: CHF 115,0 Mio), was einem Rückgang von 21,7% entspricht. Dies ist auf das schwierige Marktumfeld, auf die beschleunigte Umsetzung von strategischen Initiativen (Ausbau in Wachstumsmärkten und Erweiterung des Produktportfolios) sowie eine höhere Steuerquote zurückzuführen.
Zusätzlich beeinflussten dieses Jahr zwei einmalige Sonderfaktoren das Konzernergebnis massgeblich: einerseits ein ausserordentlicher Nettoertrag von CHF 73,1 Mio im Zusammenhang mit dem Verkauf der Aktivität der Industrieklebstoffe, inklusive synthetischer Polymere. Andererseits führte der Wechsel des Pensionsplans in den Niederlanden zu einem ausserordentlichen Ertrag von CHF 34,0 Mio nach Steuern.
Dies führte im Berichtsjahr zu einem Konzernergebnis von insgesamt CHF 197,2 Mio. Im Vorjahr resultierte ein Konzernergebnis von CHF 146,5 Mio, inklusive eines ausserordentlichen Finanzertrags aus dem Verkauf von Rieter-Aktien von CHF 22,4 Mio nach Steuern. Ein Vergleich auf der Stufe des Konzernergebnisses ist deshalb nicht sinnvoll.
Bestätigung der Strategie Forbo hat im Dezember 2011 angekündigt, die Aktivität der Industrieklebstoffe, inklusive synthetischer Polymere, aus dem Geschäftsbereich Bonding Systems an H.B. Fuller Company zu verkaufen. Die Transaktion wurde am 5. März 2012 erfolgreich abgeschlossen. Die in diesem Geschäftsbereich verbliebene Aktivität der Bauklebstoffe wird neu innerhalb der Bodenbelagsaktivitäten von Flooring Systems weiterentwickelt. Mit dieser Portfoliobereinigung besteht die Forbo-Gruppe heute aus zwei starken Geschäftsbereichen mit global führenden Marktpositionen: Flooring Systems und Movement Systems. Beide Geschäftsbereiche entsprechen damit Forbos strategischen Grundsätzen.
Entwicklung der Geschäftsbereiche Der Geschäftsbereich Flooring Systems erzielte einen Umsatz von CHF 873,9 Mio (Vorjahr: CHF 886,5 Mio), was gegenüber der Vorjahresperiode einem leichten Rückgang von 1,4% entspricht. Positive Währungseinflüsse hatten einen geringen Effekt von 0,3%, was in Lokalwährungen eine Abnahme von 1,7% bedeutet. Der Anteil am Konzernumsatz betrug 72,8%. Der Wechsel des Pensionsplans in den Niederlanden von einem Leistungsprimatsplan in einen Beitragsprimatsplan hat gemäss anwendbaren IFRS-Regeln zu einem einmaligen, ausserordentlichen Vorsteuerertrag von CHF 45,4 Mio geführt, der sich signifikant im operativen Ergebnis widerspiegelt. Entsprechend stiegen das Betriebsergebnis (EBIT) um 17,7% auf CHF 149,0 Mio und die EBIT-Marge auf 17,0%. Ohne diesen Sondereffekt sank der EBIT um 18,2% auf CHF 103,6 Mio (Vorjahr: CHF 126,7 Mio). Die EBIT-Marge reduzierte sich auf 11,8% (Vorjahr: 14,2%). Einerseits ist dieser Rückgang vorwiegend auf das schwierige Marktumfeld sowie Investitionen in Wachstumsmärkte zurückzuführen und andererseits auf eine im Jahresergebnis enthaltene Wertminderung von immateriellen Anlagen über CHF 4,0 Mio.
Der Geschäftsbereich Movement Systems erzielte einen Umsatz von CHF 327,2 Mio (Vorjahr: CHF 317,3 Mio), was gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 3,1% respektive in Lokalwährungen einem leichten Umsatzzuwachs von 0,5% entspricht. Der Anteil am Konzernumsatz betrug 27,2%. Infolge des beschleunigten Ausbaus der Wachstumsmärkte hat sich das Betriebsergebnis (EBIT) trotz des leichten Umsatzanstiegs um 16,2% auf CHF 27,0 Mio (Vorjahr: CHF 32,2 Mio) verringert. Die EBIT-Marge sank entsprechend auf 8,2% (Vorjahr: 10,1%).
Deutliche Stärkung der Bilanz Trotz des im April 2011 von der Generalversammlung genehmigten und anschliessend umgesetzten Abschlusses des Rückkaufs eigener Aktien stieg das Eigenkapital per Ende Dezember 2012 leicht auf CHF 817,4 Mio an (Vorjahr: CHF 815,3 Mio). Die Eigenkapitalquote konnte signifikant von 54,3% auf 61,3% gesteigert werden.
Forbo verfügte per 31. Dezember 2012 über flüssige Mittel und kurzfristige Finanzinstrumente von CHF 393,4 Mio (Vorjahr: CHF 192,5 Mio) sowie 197 260 eigene Aktien (ohne die im Januar 2013 vernichteten eigenen Aktien aus dem im 2012 abgeschlossenen Aktienrückkaufprogramm), die zum Jahresendkurs bewertet einem Wert von CHF 115,4 Mio entsprechen. Der Nettobestand an flüssigen Mitteln betrug CHF 258,3 Mio (Vorjahr: CHF 0,5 Mio).
Anträge an die Generalversammlung
Dividende von CHF 12 Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung beantragen, für das Geschäftsjahr 2012 eine Dividende in der Höhe des Vorjahrs von CHF 12 pro Aktie auszuschütten. Diese Dividende soll den Aktionären wiederum in der Form einer steuerbefreiten Ausschüttung von Reserven aus Kapitaleinlage zukommen.
Langfristig orientierte Nachfolgeplanung an der Forbo-Führungsspitze Dr. Albert Gnägi, der seit acht Jahren den Verwaltungsrat präsidiert, wird im Frühjahr 2014 die reglementarische Altersgrenze erreichen. Aus diesem Grund wird er sich an der Generalversammlung 2013 für ein Jahr zur Wiederwahl stellen. Im Sinne der Kontinuität und einer vorausschauenden Nachfolgeplanung wünscht der Verwaltungsrat, dass This E. Schneider, welcher während neun Jahren als Delegierter und CEO das Unternehmen sehr erfolgreich geführt hat, weiterhin eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Forbo wahrnimmt. Es ist vorgesehen, dass er im Frühjahr 2014 als exekutiver Verwaltungsratspräsident die Nachfolge von Dr. Albert Gnägi übernimmt.
Damit verbunden, hat der Verwaltungsrat der Forbo Holding AG Herrn Stephan Bauer per 1. Januar 2014 zum neuen CEO und Vorsitzenden der Konzernleitung der Forbo-Gruppe ernannt. Stephan Bauer ist 51 Jahre alt, deutscher Staatsbürger und seit 2008 CEO der weltweit tätigen Business Unit Control Products and Systems der Siemens Building Technology Division. Zuvor war er rund 17 Jahre bei Siemens VDO Automotive/ Continental Automotive in verschiedenen geschäftsführenden Positionen tätig. Stephan Bauer verfügt über einen Abschluss als diplomierter Wirtschaftsingenieur der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München. Er wird im Herbst 2013 zur Forbo stossen.
Zudem wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung den Vizepräsidenten, Michael Pieper, zur Wiederwahl für eine weitere Amtsdauer von drei Jahren vorschlagen.
Gut positioniert für 2013 Insgesamt geht Forbo im Geschäftsjahr 2013 von einem ähnlichen wirtschaftlichen Umfeld aus. Die in den letzten Jahren immer wieder angekündigten Sparmassnahmen der öffentlichen Hand werden mit einer Zeitverzögerung weiter die Aktivitäten von Flooring Systems beeinflussen. Der Geschäftsbereich wird alles daransetzen, diese Ausfälle soweit wie möglich mit neuen Produkten, dem verstärkten Eintritt in neue Marktsegmente sowie durch Aktivitäten in Wachstumsmärkten zu kompensieren. Forbo ist mit seinen beiden Geschäftsbereichen gut positioniert und wird seine Strategie weiter konsequent umsetzen.
Vorausgesetzt, dass sich das heutige wirtschaftliche Umfeld nicht signifikant verändert, insbesondere bezüglich Währungsentwicklung und Rohmaterialpreisentwicklung, erwartet Forbo für das Geschäftsjahr 2013 ein leicht höheres Konzernergebnis aus dem operativen Geschäft.
Weitere Informationen finden Sie in dem seit heute Morgen früh auf dem Internet publizierten Geschäftsbericht 2012:
www.forbo.com – Investor Relations – Finanzpublikationen
Forbo ist ein führender Hersteller von Bodenbelägen, Bauklebstoffen sowie Antriebs- und Leichtfördertechnik. Das Unternehmen beschäftigt 5 000 Mitarbeitende und verfügt über ein internationales Netz von 24 Standorten mit Produktion und Vertrieb, 6 Konfektionierungszentren sowie 37 reinen Vertriebsgesellschaften in weltweit insgesamt 34 Ländern. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Baar im Kanton Zug, Schweiz.
Die Konzerngesellschaft Forbo Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange kotiert (Valorennummer 354151, ISIN CH0003541510, Bloomberg FORN SW, Reuters FORN.S).
Kontaktpersonen:
Dr. Albert Gnägi Verwaltungsratspräsident Telefon +41 44 396 30 10
This E. Schneider Delegierter des Verwaltungsrats und CEO Telefon +41 58 787 25 15
> Medienmitteilung März 19 2013_D.pdf
Net sales at previous year's level – accelerated implementation of strategic projects impacts bottom line – considerably stronger balance sheet – tax-exempt cash distribution of CHF 12 per share – long-term succession planning in senior management
Difficult economic conditions – particularly in the euro zone, where governments made huge spending cuts – impacted on the past business year and on Forbo's performance. Despite a steep decline in demand from the public sector, the Group managed to hold sales close to the previous year's level by expanding into new markets and market segments. Sales came to CHF 1,201.1 million, which was 0.2% (–1.1% in local currencies) lower than the previous year (CHF 1,203.8 million). After factoring out positive special items, earnings before depreciation and amortization (EBITDA) decreased by 15.0% to CHF 160.6 million (previous year: CHF 189.0 million). Adjusted net income from operations came to CHF 90.1 million (previous year: CHF 115.0 million), equivalent to a decrease of 21.7%. Net cash rose sharply to CHF 258.3 million (previous year: CHF 0.5 million) as a result of the sale of the industrial adhesives activity.
Baar, March 19, 2013
Challenging business year 2012 As expected, 2012 proved to be a very challenging business year owing to the difficult economic environment. Business conditions, in particular efforts to cut public spending and uncertainties in the markets, demanded even faster implementation of strategic projects. Since a major part of Forbo's business is in Europe and is, directly or indirectly, dependent on public spending, the cost-cutting measures, especially in the euro zone, left their mark on the Group's results in the year under review. Government spending on schools, hospitals, retirement homes, and public buildings was cut massively, which led to a decrease in sales and earnings at Flooring Systems.
Net sales at previous year's level Forbo was able to offset a large part of these decreases by accelerating penetration efforts in new markets and market segments with innovative products and customer-specific services and by expanding the existing distribution channels.
In the corporate currency, Flooring Systems reported a decline in net sales of –1.4%, while Movement Systems posted a net sales gain of +3.1% in a very mixed market environment. Overall, the North/Central/South America region grew fastest (+5.7%), while sales in the Asia/Pacific and Africa region rose by +1.1%. Europe, however, posted a decline of –2.0% owing to the prevailing economic conditions.
Strategic initiatives and extraordinary income impact bottom line In order to reduce Forbo's dependence on public spending and to exploit the potential of growth markets, various strategic projects have been launched in recent years. The related expenses impacted on the company's profit.
The conversion of the most important pension plan in the Netherlands from a defined benefit to a defined contribution plan resulted, in accordance with applicable IFRS rules, in one-time extraordinary pretax gain of CHF 45.4 million. This had a significant effect both on the operating profit of the Flooring Systems division and on consolidated Group profit. This effect must, therefore, be neutralized when assessing operating profit.
Without factoring in this extraordinary gain, earnings before depreciation and amortization (EBITDA) decreased by 15.0% to CHF 160.6 million (previous year: CHF 189.0 million). The Group's operating profit (EBIT) declined by 21.3% from CHF 148.9 million the previous year to CHF 117.2 million. The EBITDA margin decreased from 15.7% to 13.4% year-on-year, and the EBIT margin was down from 12.4% to 9.8%.
Including the aforementioned special items, EBITDA rose by 9.1% to CHF 206.0 million (previous year: CHF 189.0 million), and EBIT increased by 9.3% to CHF 162.6 million (previous year: CHF 148.9 million). The EBITDA margin rose from 15.7% to 17.2% year-on-year, while the EBIT margin increased from 12.4% to 13.5%.
Group profit impacted by special factors Adjusted net income from operations was CHF 90.1 million (previous year: CHF 115.0 million), equivalent to a decrease of 21.7%. This decline is explained by the difficult market conditions, the accelerated implementation of strategic initiatives (the expansion in growth markets and the broadening of the product portfolio), and a higher tax rate.
In addition, two non-recurring special factors had a major impact on Group profit: for one, the Group posted extraordinary net income of CHF 73.1 million stemming from the sale of the industrial adhesives activity, including synthetic polymers. For another, the conversion of the pension plan in the Netherlands resulted in extraordinary gain of CHF 34.0 million after tax.
This resulted in total Group profit of CHF 197.2 million in the year under review. In the previous year, Forbo had posted Group profit of CHF 146.5 million, which included extraordinary financial income of CHF 22.4 million after tax from the sale of Rieter shares. A year-on-year comparison of Group profit is therefore not very meaningful.
Strategy confirmed In December 2011, Forbo announced the sale of its industrial adhesives activity, including synthetic polymers, which was part of the Bonding Systems division, to H.B. Fuller Company. The transaction was closed successfully on March 5, 2012. The remaining Bonding Systems activity, building and construction adhesives, will now be further developed within the flooring business of the Flooring Systems division. Following this portfolio adjustment, Forbo Group now consists of two strong divisions, each with globally leading market positions: Flooring Systems and Movement Systems. Both divisions thus match Forbo's strategic principles.
Performance of the divisions The Flooring Systems division generated net sales of CHF 873.9 million (previous year: CHF 886.5 million), which is a slight decline of 1.4% year-on-year. Positive currency effects had a marginal impact of 0.3%, resulting in a decrease of 1.7% in local currencies. The division's share of Group sales came to 72.8%. The conversion of the pension plan in the Netherlands from a defined benefit to a defined contribution plan resulted, in accordance with applicable IFRS rules, in one-time extraordinary pretax gain of CHF 45.4 million, which had a significant impact on operating profit. Accordingly, operating profit (EBIT) rose by 17.7% to CHF 149.0 million, and the EBIT margin was up by 17.0%. Excluding this special item, EBIT decreased by 18.2% to CHF 103.6 million (previous year: CHF 126.7 million). The EBIT margin decreased to 11.8% (previous year: 14.2%). This decline was due mainly to the difficult economic conditions and investments in growth markets as well as to an impairment of intangible assets of CHF 4.0 million contained in the annual figures.
The Movement Systems division generated net sales of CHF 327.2 million in the year under review (previous year: CHF 317.3 million), which marked a year-on-year gain of 3.1% or a slight increase of 0.5% in local currencies. The division's share of Group sales came to 27.2%. Owing to the accelerated expansion in growth markets, operating profit (EBIT) declined by 16.2% to CHF 27.0 million (previous year: CHF 32.2 million) despite the slight upturn in sales. The EBIT margin accordingly decreased to 8.2% (previous year: 10.1%).
Balance sheet considerably stronger Despite the buyback of the company's own shares, which was carried out following the Ordinary General Meeting's approval in April 2011, shareholders' equity rose slightly to CHF 817.4 million (previous year: CHF 815.3 million) at the end of December 2012. The equity ratio increased significantly from 54.3% to 61.3%.
As at December 31, 2012, Forbo had liquidity and short-term financial instruments amounting to CHF 393.4 million (previous year: CHF 192.5 million) plus 197,260 treasury shares (excluding the shares that were subsequently cancelled in January 2013 from the share buyback program concluded in 2012), which had a value of CHF 115.4 million at year-end share price. Net cash was CHF 258.3 million (previous year: CHF 0.5 million).
Proposals to the Ordinary General Meeting Dividend of CHF 12 The Board of Directors will propose to the Ordinary General Meeting the distribution of a dividend of CHF 12 per share for 2012, unchanged from the previous year. This dividend will be paid out to shareholders as a tax-exempt distribution from capital contribution reserves.
Long-term succession planning in Forbo's senior management As Dr. Albert Gnägi, who has been Chairman of the Board of Directors for eight years, will reach the mandatory retirement age in early 2014, he will stand for re-election for one further year at the Ordinary General Meeting in 2013. To ensure continuity and long-term succession planning, the Board of Directors wishes This E. Schneider, who has led the company very successfully as Delegate of the Board of Directors and CEO for nine years, to continue to play an important role in the development of Forbo. The intention is for him to take over from Dr. Albert Gnägi as Executive Chairman in the spring of 2014.
In this context, the Board of Directors of Forbo Holding Ltd appointed Mr. Stephan Bauer as the new CEO and Chair of the Executive Board of the Forbo Group with effect from January 1, 2014. Stephan Bauer is 51 years of age and a German citizen. Since 2008, he has been the CEO of the globally operating Business Unit Control Products and Systems of the Siemens Building Technology Division. He had previously worked in various leading positions at Siemens VDO Automotive/Continental Automotive for around 17 years. Stephan Bauer holds a degree in industrial engineering from the University of Applied Sciences in Munich, Germany. He will join Forbo in the fall of 2013.
Furthermore, the Board of Directors will propose to the Ordinary General Meeting the re-election of its Vice Chairman, Michael Pieper, for another three-year term of office.
Well positioned for 2013 In the business year 2013, Forbo expects economic conditions to be similar to 2012. The steady stream of cost-cutting measures in the public sector announced in recent years will impact business at Flooring Systems with a time lag. The division will do everything it possibly can to offset sales losses with new products, a stronger presence in new market segments, and business activities in growth markets. Forbo is well positioned with its two divisions and will continue to implement its strategy as planned.
Assuming no significant change in the current economic conditions, especially with regard to exchange rates and raw material prices, Forbo expects a slight increase in net income from operations in the 2013 business year.
You can find further information in the 2012 Annual Report published this morning on the Internet:
www.forbo.com – Investor Relations – Financial Publications
Forbo is a leading producer of floor coverings, building and construction adhesives, as well as power transmission and conveyor belt solutions. The company employs 5,000 people and has an international network of 24 production and distribution companies, 6 assembly operations and 37 sales organizations in a total of 34 countries. Forbo is headquartered in Baar in the canton of Zug, Switzerland.
Forbo Holding Ltd is listed on SIX Swiss Exchange (security number 354151, ISIN CH0003541510, Bloomberg FORN SW, Reuters FORN.S).
Contact persons:
Dr. Albert Gnägi Chairman of the Board of Directors Phone +41 44 396 30 10
This E. Schneider Delegate of the Board of Directors and CEO Phone +41 58 787 25 15
