Roche-Gruppe mit starkem Verkaufswachstum im ersten Quartal Donnerstag, 11. April 2013 - 07:03
Medienmitteilung
Basel, 11. April 2013
Roche-Gruppe mit starkem Verkaufswachstum im ersten Quartal
- Konzernverkäufe steigen um 6%1 auf 11,6 Milliarden Franken
- Verkäufe der Division Pharma wachsen um 7% auf 9,2 Milliarden Franken, Hauptwachstumsträger sind die Krebsmedikamente und Tamiflu
- Erfolgreiche Markteinführungen von Kadcyla und Perjeta stärken das Medikamentenportfolio gegen HER2-positiven Brustkrebs
- Verkäufe der Division Diagnostics erhöhen sich um 1% auf 2,4 Milliarden Franken; starkes Wachstum bei Professional Diagnostics (+5%), Rückgang bei Diabetes Care (-5%)
- Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt
| In Millionen CHF | In % der Verkäufe | Veränderung in % | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | CER1 | CHF | USD | |
| Verkäufe | 11,589 | 11,027 | 100 | 100 | +6 | +5 | +4 |
| Division Pharma | 9,170 | 8,624 | 79 | 78 | +7 | +6 | +5 |
| - USA | 3,912 | 3,442 | 34 | 31 | +13 | +14 | +13 |
| - Europa | 2,314 | 2,268 | 20 | 21 | +1 | +2 | +1 |
| - Japan | 826 | 930 | 7 | 8 | +2 | -11 | -12 |
| - International* | 2,118 | 1,984 | 18 | 18 | +8 | +7 | +6 |
| Division Diagnostics | 2,419 | 2,403 | 21 | 22 | +1 | +1 | 0 |
*Asien-Pazifik, EEMEA (Osteuropa, Nahost, Afrika), Lateinamerika, Kanada, Übrige
Severin Schwan, CEO von Roche, zum Geschäftsgang im ersten Quartal: „Wir sind dank starkem organischem Wachstum sehr gut in das Jahr 2013 gestartet. Die Markteinführung zweier neuer Krebsmedikamente – Kadcyla in den USA und Perjeta in Europa – wird dazu beitragen, unsere führende Position in der Onkologie auszubauen. Angesichts der im ersten Quartal erzielten Ergebnisse gehe ich davon aus, dass wir die für das Gesamtjahr gesteckten Ziele erreichen.“
Vielversprechender Start in das Jahr 2013
Aufgrund der stark wachsenden Nachfrage nach Krebsmedikamenten und Produkten für klinische Labore von Roche stiegen die Konzernverkäufe im ersten Quartal 2013 um 6% auf 11,6 Milliarden Franken. Höhere Verkäufe von Tamiflu aufgrund einer schweren Grippesaison in Nordamerika trugen ebenfalls zu dem guten Quartalsergebnis bei.
Die Entwicklungspipeline von Roche hat im ersten Quartal 2013 erneut wichtige Fortschritte erzielt, insbesondere die erfolgreiche Markteinführung der neuen Brustkrebsmedikamente Kadcyla in den USA und Perjeta in Europa. Auch zu Obinutuzumab (GA101) für die Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie wurden Anfang des Jahres vielversprechende Studienergebnisse veröffentlicht. GA101 ist das in der Entwicklungspipeline von Roche am weitesten fortgeschrittene Medikament gegen Blutkrebs. Ergebnisse aus der ersten von vier zulassungsrelevanten Phase-III-Studien zu GA101 werden auf der 49. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt.
Besonders dynamisch fielen die Konzernverkäufe in den USA und in Schwellenländern aus. In Europa führte die starke Nachfrage nach Avastin in der Indikation Eierstockkrebs zu einer Zunahme der Pharmaverkäufe.
Der Anstieg des Schweizer Franken gegenüber dem japanischen Yen um 13 Prozentpunkte beeinträchtigte das Verkaufsergebnis in Franken auf Gruppenebene um einen Prozentpunkt.
Division Pharma – Marktzulassungen von Kadcyla und Perjeta stärken das HER2-Portfolio
Die Verkäufe der Division Pharma stiegen um 7% auf 9,2 Milliarden Franken. Hauptwachstumsträger waren die Krebsmedikamente, die ein Plus von 10% erzielten. Zu dem guten Ergebnis der Division trug auch die starke Nachfrage nach Tamiflu (+84%) aufgrund einer schweren Grippesaison in Nordamerika bei. Die drei meistverkauften Krebsmedikamente waren Herceptin (+11%), Avastin (+11%) und MabThera/Rituxan (+6%). Die Verkäufe von Avastin wuchsen vor allem aufgrund des erhöhten Einsatzes des Medikaments gegen Eierstockkrebs und Dickdarmkrebs. Der verstärkte Einsatz von Actemra/RoActemra als Monotherapie bei rheumatoider Arthritis führte zu einem hohen Umsatzwachstum (+32%). Zu den wichtigsten Wachstumsmärkten der Division zählten die USA (+13%) sowie die Schwellenländer2 (+11%), allen voran China (+20%).
Das Portfolio zur Behandlung HER2-positiver Krebsarten umfasst nunmehr Herceptin, Kadcyla und Perjeta. Hier legten die Verkäufe im ersten Quartal insgesamt um 15% zu. Die in den ersten drei Monaten des Jahres erfolgte Zulassung von Kadcyla in den USA sowie von Perjeta in Europa hat die führende Position von Roche in diesem therapeutischen Bereich weiter gefestigt.
Division Diagnostics – Wachstum dank Geschäft mit klinischen Laboren
Die Verkäufe der Division Diagnostics stiegen um 1% auf 2,4 Milliarden Franken. Für Zuwächse sorgte vor allem die Nachfrage nach Tests und Plattformen für klinische Labore, insbesondere aus dem Portfolio der Geschäftsbereiche Professional Diagnostics (+5%) und Tissue Diagnostics (+7%). Die Geschäftsbereiche Diabetes Care (-5%) und Applied Science (-10%) waren dagegen wie erwartet weiterhin mit schwierigen Marktbedingungen konfrontiert. Bei Diabetes Care beeinträchtigen weitere Einschnitte bei den Kostenerstattungen sowie verstärkter Preisdruck die Verkäufe. Der Umsatz im Bereich Applied Science war infolge der Einstellung von Produktlinien sowie geringerer öffentlicher Forschungsausgaben rückläufig.
Die Division Diagnostics erzielte in Lateinamerika ein Verkaufsplus von 7%, während die Region Asien-Pazifik um 10% zulegte, vor allem aufgrund des starken Wachstums in China (+20%). Der Umsatzrückgang in Nordamerika (-4%) ist auf den negativen Geschäftsverlauf in Diabetes Care zurückzuführen. In der Region EMEA (Europa, Nahost und Afrika), auf die zusammen fast 50% des Gesamtgeschäfts der Division entfallen, wuchsen die Verkäufe trotz schwieriger Marktbedingungen um 1%.
Im ersten Quartal unterzeichnete Roche Diagnostics mit externen Partnern vier neue Verträge über die Entwicklung diagnostischer Begleittests für deren Produkte; bereits bestehen mehr als 40 solcher Partnerschaften mit externen Unternehmen sowie über 200 gemeinsame Projekte mit Roche Pharma. Diese Aktivitäten unterstreichen den Wert zuverlässiger und schneller diagnostischer Tests und ihre Bedeutung für die Arzneimittelentwicklung.
Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt
Roche bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr 2013. Für das laufende Jahr rechnet die Roche-Gruppe mit einem Verkaufszuwachs im Rahmen des Vorjahres, zu konstanten Wechselkursen. Zudem wird ein Wachstum des Kerngewinns je Titel angestrebt, das über dem Verkaufswachstum liegt. Roche geht davon aus, dass die Dividende auch für das Jahr 2013 erhöht werden kann.
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Über Roche
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein führendes, forschungsorientiertes Unternehmen, ist spezialisiert auf die beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics. Als weltweit grösstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente für die Onkologie, Infektionskrankheiten, Entzündungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie neurologische Erkrankungen. Roche ist führend im Diabetesmanagement und auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualität und die Überlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern, sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2012 beschäftigte Roche weltweit über 82 000 Mitarbeitende und investierte mehr als 8 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 45,5 Milliarden Franken. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan. Weitere Informationen finden Sie unter www.roche.com.
Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.
1) CER=Constant Exchange Rates. Soweit nicht anders angegeben, sind alle Wachstumsraten zu konstanten Wechselkursen berechnet. Die Prozentabweichungen zu konstanten Wechselkursen werden mit Hilfe von Simulationen berechnet, indem die Ergebnisse 2013 und 2012 zu konstanten Wechselkursen konsolidiert werden (Durchschnittskurse Gesamtjahr 2012).
2) Die sieben wichtigsten Schwellenmärkte für Roche, auch als E7-Staaten bezeichnet, sind Brasilien, China, Indien, Mexiko, Russland, Südkorea und die Türkei.
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