Strategie Stromnetze: UREK-S lehnt Wildwuchs im Messwesen ab Freitag, 18. August 2017 - 19:33
18.08.17
Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) begrüsst, dass sich die Energiekommission des Ständerates (UREK-S) gegen eine Liberalisierung des Messwesens ausspricht. Damit schafft sie eine Differenz zum Nationalrat.
Das Messwesen bildet mit einem sicheren Netzbetrieb eine Einheit.
Es muss deshalb Sache der Netzbetreiber bleiben. Die Branche rät demnach
unbedingt von einer Liberalisierung ab. Sie hätte einen Wildwuchs an
Schnittstellen sowie Doppelspurigkeiten zur Folge. Das Messwesen würde
komplexer und tendenziell teurer – bestehende Synergien würden
wegfallen.
Der VSE begrüsst zudem, dass bei Neukonzessionierungen
von Wasserkraftwerken die erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfung
(UVP) vom Ist-Zustand der Umwelt ausgehen soll – statt vom
ursprünglichen Zustand vor Bestehen des Kraftwerks (Pa. Iv. Rösti
16.452). Dies trägt zum effizienten Ausbau der Wasserkraft im Rahmen der
Energiestrategie 2050 bei.
Auskünfte
Sandro Pfammatter, Mediensprecher
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