Die Lombard Odier Gruppe veröffentlicht die Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2017 Mittwoch, 30. August 2017 - 15:33
Die gesamten Kundenvermögen erhöhten sich im 1. Halbjahr um 4% auf CHF
242 Milliarden, wovon CHF 164 Milliarden auf verwaltete Vermögen
entfielen. Alle drei Geschäftsbereiche erzielten ein Wachstum.
Der konsolidierte Reingewinn betrug CHF 69 Millionen und lag damit 13% über dem des 1. Halbjahres 2016.
Die voll umgesetzte Kernkapitalquote (CET1) nach Basel III ist mit 28,7% robust.
Anstieg der Kundenvermögen und Nettoneugeldzuflüsse
Die Kundenvermögen stiegen in allen unseren Geschäftsbereichen –
Private Banking, Asset Management sowie Bankentechnologien. Auch bei den
Nettoneugeldern verzeichneten wir Zuflüsse. Die Vermögensentwicklung
wurde durch die Marktperformance begünstigt, da sowohl die globalen
Risiken durch protektionistische Massnahmen als auch die politischen
Gefahren in Europa nachliessen und dadurch die Risikobereitschaft der
Anleger stieg.
Die gesamten Kundenvermögen beliefen sich Ende Juni 2017 auf CHF 242
Milliarden und lagen damit über den CHF 233 Milliarden von Ende Dezember
2016.
Die Privatkundenvermögen erreichten CHF 125 Milliarden, während
Asset-Management-Kunden CHF 46 Milliarden bei Lombard Odier Investment
Managers platzierten und Kunden im Bereich Bankentechnologien der Gruppe
weitere CHF 71 Milliarden anvertrauten.
Steigerung von Betriebsertrag und Gewinn
Der Betriebsertrag für das 1. Halbjahr 2017 betrug CHF 536 Millionen,
5% mehr als im Vorjahr. Grund dafür waren die gestiegenen Vermögen und
die verstärkte Kundenaktivität.
Im Privatkundengeschäft, unserem grössten Geschäftsbereich, wurden in
allen Regionen Nettoneugeldzuflüsse verzeichnet. Das zeugt von unserer
weltweit starken Marktstellung, neuen Geschäftsinitiativen und unserem
differenzierten Angebot.
Der Bereich Asset Management lancierte erfolgreich eine Reihe
innovativer Lösungen im Bereich Impact Investing. Zudem wurden die
Ressourcen durch die Übernahme eines Investment-Management-Teams
ausgebaut, das sich auf alternative Anlagen in Grossbritannien
konzentriert.
Der Geschäftsbereich Bankentechnologien schloss eine bedeutende Kundenintegration ab.
Das operative Aufwand-Ertrag-Verhältnis lag bei 82%. Dies war der
positiven Ertragsentwicklung und dem fortgesetzten Kostenmanagement
zuzuschreiben, denen anhaltende Investitionen in jedem der drei
Geschäftsbereiche gegenüberstanden. Insbesondere erfolgten umfangreiche
Investitionen in Mitarbeitende mit Kundenbezug, in
Investment-Fähigkeiten und in Technologie. Der konsolidierte Reingewinn
nahm im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016 um 13% zu und erreichte CHF 69
Millionen.
„Die erfreuliche Entwicklung in der ersten Jahreshälfte ist der
zielgerichteten Arbeit in allen unseren Geschäftsbereichen zu
verdanken“, so Patrick Odier, Senior Managing Partner. „Das
Finanzergebnis der Gruppe zeugt von der fortlaufenden Verbesserung
unseres Angebots und unserer Kundenbetreuung, unseren Investitionen in
Technologien und digitale Lösungen sowie unserer Strategie, eine
internationale und anspruchsvolle Kundenbasis mit diversifizierten
Aktivitäten in den Bereichen Private Banking, Asset Management sowie
Bankentechnologien zu bedienen. Wir sind überdies sehr stolz, dass wir
in diesem Jahr an den renommierten Euromoney Awards for Excellence zur
besten Vermögensverwaltungsbank Westeuropas gekürt wurden. Wir werden
weiterhin in Wachstum investieren, während wir unserem 222. Geburtstag
im Jahr 2018 und der Verlegung unseres Hauptsitzes an einen neuen,
einzigen Standort in Bellevue bei Genf entgegenblicken.“
Solide Bilanz und Kapitalisierung
Unsere Bilanz mit einem Volumen von insgesamt CHF 16,6 Milliarden
bleibt weiterhin solide, sehr liquide und konservativ investiert. Die
Gruppe ist schuldenfrei und mit einer voll umgesetzten Kernkapitalquote
(CET1) nach Basel III von 28,7% per Ende Juni 2017 eine der
bestkapitalisierten Banken der Welt.
