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Credit Suisse: Ergebnis für das 1. Quartal 2013 Mittwoch, 24. April 2013 - 06:47

                   Ergebnis der Credit Suisse Group für das erste Quartal 2013 bestätigt die Fortschritte bei der Umsetzung des neu ausgerichteten Geschäftsmodells nach dem Übergang zu Basel III per 1. Januar 2013 – hohe Erträge, starkes Kundengeschäft, reduzierte Kostenbasis und verringerte risikogewichtete Aktiven:

- Bereinigte* Ergebnisse: Vorsteuergewinn (Kernergebnis) von CHF 2’032 Mio., den Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 1’462 Mio. und Eigenkapitalrendite von 16% - Ausgewiesene Ergebnisse: Vorsteuergewinn (Kernergebnis) von CHF 1’822 Mio., den Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 1’303 Mio. und Eigenkapitalrendite von 14% Ergebnisse der Divisionen für das erste Quartal 2013: - Solide Ertragslage im Private Banking & Wealth Management mit einem Vorsteuergewinn von CHF 881 Mio. gegenüber CHF 951 Mio. im ersten Quartal 2012; hoher Netto-Neugeldzufluss von CHF 12,0 Mia.; einem erhöhten Transaktionsvolumen stehen tiefere Gewinne aus der Veräusserung von Geschäftsbereichen und ein geringerer Zinserfolg gegenüber - Hohe Renditen im Investment Banking mit einem Vorsteuergewinn von CHF 1’300 Mio. gegenüber CHF 907 Mio. im ersten Quartal 2012 dank stabiler Erträge, anhaltend hoher Marktanteile und reduzierter Kostenbasis bei verringertem Kapitaleinsatz mit einer Rendite auf das unter Basel III zugeteilte Kapital von 23% Weitere Fortschritte bei der Umsetzung des Kapitalplans: - Look-through Swiss Core Capital Ratio im ersten Quartal 2013 bei 9,6% bzw. 9,8% auf Pro-forma-Basis unter Annahme einer erfolgreichen Durchführung der restlichen Kapitalmassnahmen; Quoten berücksichtigen anteilige Abgrenzung für die Wiederaufnahme der Ausschüttung einer Bardividende - Anforderung von 10% per Ende 2018 dürfte Mitte 2013 übertroffen werden Weitere Fortschritte bei der Kostenreduktion: - Kostensenkung um CHF 2,5 Mia. ohne Berücksichtigung bestimmter bedeutender Posten; gute Fortschritte im Hinblick auf das Kostenreduktionsziel für Ende 2015 von insgesamt CHF 4,4 Mia. gegenüber der angepassten* annualisierten Kostenbasis für das erste Halbjahr 2011

Zürich,  24. April 2013 Die Credit Suisse Group hat heute ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2013 bekannt gegeben.

Brady W. Dougan, Chief Executive Officer, sagte: «Mit einer bereinigten Eigenkapitalrendite von 16% haben wir im ersten Quartal 2013 erneut hohe Renditen bei deutlich geringeren Risiken und Kosten erwirtschaftet und unser Kundengeschäft weiter ausgebaut. Die erfolgreiche Umsetzung unserer strategischen Massnahmen seit Mitte 2011 hat sich im ersten Quartal 2013 in einem guten und beständigen Ergebnis niedergeschlagen.»

Das Ergebnis der Division Private Banking & Wealth Management kommentierte er wie folgt: «Die Division Private Banking & Wealth Management verzeichnete im ersten Quartal 2013 ein solides Ergebnis mit einem Vorsteuergewinn von CHF 881 Mio. Die drei Geschäftsbereiche der Division trugen allesamt zum hohen Netto-Neugeldzufluss bei, der sich im Berichtsquartal auf CHF 12,0 Mia. belief. Dabei machte das starke Wachstum in den Regionen Schweiz, Asia Pacific und Americas die anhaltenden Abflüsse in Westeuropa wett. Die organisatorischen Anpassungen in unserer integrierten Division Private Banking & Wealth Management verlaufen planmässig. Wir sind zuversichtlich, dass diese Massnahmen es uns ermöglichen, unsere Kunden noch besser zu betreuen und unsere Produktivität, unsere Effizienz sowie unsere Renditen in den kommenden Quartalen weiter zu steigern.»

Zum Ergebnis der Division Investment Banking sagte er: «Im Investment Banking wurde im ersten Quartal 2013 eine Rendite auf das unter Basel III zugeteilte Kapital von 23% erwirtschaftet. Dieses Ergebnis zeugt von unserem starken und ausgewogeneren neuen Geschäftsmodell. Die Division Investment Banking erzielte stabile Erträge und einen Vorsteuergewinn von CHF 1’300 Mio. Die Kostenbasis und die risikogewichteten Aktiven wurden im Vergleich zum ersten Quartal 2012 reduziert. Wir haben unser Geschäft in den letzten zwei Jahren neu ausgerichtet und konzentrieren uns bei der Zuteilung von Kapital und Ressourcen auf margenstarke Geschäftsbereiche.»

Abschliessend sagte Brady W. Dougan zur strategischen Entwicklung der Gruppe: «Da in der Schweiz der regulatorische Rahmen für grosse Banken bereits festgelegt ist, konnten wir die notwendigen Veränderungen frühzeitig in die Wege leiten: In den letzten zwei Jahren haben wir unser Geschäftsmodell im Investment Banking neu ausgerichtet, die Kosten und risikogewichteten Aktiven erheblich reduziert, unsere Division Private Banking & Wealth Management neu strukturiert und unsere Kapitalposition deutlich gestärkt. Während in der Finanzdienstleistungsbranche nach wie vor erheblicher Restrukturierungsbedarf besteht, haben wir unsere Bank bereits auf die neuen Anforderungen ausgerichtet und grosse Fortschritte bei der Umsetzung eines Geschäftsmodells erzielt, das stabil ist, hohe Renditen abwirft und dem neuen regulatorischen Umfeld Rechnung trägt. Wir wenden die Basel-III-Standards an, zählen mit einer Net Stable Funding Ratio von über 100% zu den Banken mit dem besten Refinanzierungsprofil und haben unsere Kapitalbasis mit einer Look-through Swiss Core Capital Ratio auf Pro-forma-Basis von 9,8% deutlich gestärkt. Wir werden unser Ziel einer Look-through Swiss Core Capital Ratio von 10% voraussichtlich Mitte dieses Jahres übertreffen und haben die Abgrenzung für eine Bardividende in Bezug auf das Geschäftsjahr 2013 eingeleitet.»

Private Banking & Wealth Management im ersten Quartal 2013 mit einem Nettoertrag von CHF 3’303 Mio. und einem Vorsteuergewinn von CHF 881 Mio. - Nettoertrag ging gegenüber dem Vorjahresquartal um 5% zurück, insbesondere aufgrund der teilweisen Veräusserung der Beteiligung an Aberdeen Asset Management (Aberdeen) im ersten Quartal 2012 und des geringeren Zinserfolgs, dem leicht höhere wiederkehrende Kommissions- und Gebührenerträge gegenüberstanden. Die transaktions- und leistungsabhängigen Erträge blieben im Vergleich zum Vorjahresquartal stabil. - Wealth Management Clients im ersten Quartal 2013 mit einem Vorsteuergewinn von CHF 511 Mio. und einem im Vergleich zum Vorjahresquartal nahezu unveränderten Nettoertrag von CHF 2’250 Mio.; den höheren wiederkehrenden Kommissions- und Gebührenerträgen und sonstigen Erträgen standen die negativen Auswirkungen des anhaltenden Niedrigzinsumfelds gegenüber - Corporate & Institutional Clients im ersten Quartal 2013 mit einem Vorsteuergewinn von CHF 250 Mio. und einem Nettoertrag von CHF 520 Mio., der gegenüber dem Vorjahresquartal leicht rückläufig war, bedingt durch den geringeren Zinserfolg in einem anhaltend tiefen Zinsumfeld und niedrigere transaktions- und leistungsabhängige Erträge infolge des Rückgangs im Handelsgeschäft - Asset Management im ersten Quartal 2013 mit einem Vorsteuergewinn von CHF 120 Mio. und einem Nettoertrag von CHF 533 Mio., der wesentlich tiefer ausfiel als im ersten Quartal 2012, das Gewinne aus der teilweisen Veräusserung der Beteiligung an Aberdeen beinhaltete - Bankweite Netto-Neugelder von CHF 12,0 Mia. im ersten Quartal 2013; hohe Netto-Neugelder von CHF 4,4 Mia. aus der divisionsübergreifenden Zusammenarbeit - Wealth Management Clients generierte solide Netto-Neugelder von CHF 5,5 Mia; den anhaltenden Zuflüssen aus den Emerging Markets und aus dem UHNWI-Kundensegment standen anhaltende Abflüsse in Westeuropa gegenüber - Corporate & Institutional Clients mit Netto-Neugeldern von CHF 4,5 Mia. - Das Asset Management verzeichnete einen Netto-Neugeldzufluss von CHF 6,4 Mia., der insbesondere den Zuflüssen bei Indexstrategien, im Bereich Multi-Asset Class Solutions und bei Kreditprodukten zu verdanken war, während Abflüsse in Höhe von CHF 2,1 Mia. in Geschäftsbereichen, aus denen sich die Bank zurückzieht, verzeichnet wurden - Geschäftsaufwand von CHF 2’394 Mio. im ersten Quartal 2013 um 4% tiefer als im Vorjahresquartal infolge des Rückgangs des Personalaufwands, zu dem das Wegfallen eines im ersten Quartal 2012 verbuchten Aufwands von CHF 120 Mio. in Zusammenhang mit PAF2-Awards sowie die geringeren Gehaltsausgaben, hauptsächlich wegen des tieferen Personalbestands, beitrugen.

Investment Banking im ersten Quartal 2013 mit einem Nettoertrag von CHF 3’945 Mio. und einem Vorsteuergewinn von CHF 1’300 Mio. - Nahezu unveränderter Nettoertrag gegenüber dem Vorjahresquartal; den höheren Erträgen im Anleihenhandel und im Emissions- und Beratungsgeschäft stand ein Ertragsrückgang im Aktienhandel gegenüber - Der Ertrag im Anleihenhandel belief sich auf CHF 1’987 Mio.; der Anstieg um 3% gegenüber dem ersten Quartal 2012 ist zurückzuführen auf die anhaltend guten Ergebnisse unserer Geschäftsbereiche mit marktführender Stellung, wie etwa die Bereiche Kreditprodukte, verbriefte Produkte und Emerging Markets. Zudem wurde ein Gewinn von CHF 4 Mio. in Geschäftsbereichen verzeichnet, aus denen die Bank sich zurückzieht, gegenüber Belastungen in diesen Geschäftsbereichen von CHF 261 Mio. im ersten Quartal 2012. - Der Ertrag im Aktienhandel war mit CHF 1’297 Mio. um 5% tiefer als im Vorjahresquartal, da sich das Ergebnis bei fondsgebundenen Produkten und Wandelanleihen aufgrund weniger günstiger Handelsbedingungen abschwächte. Die Bereiche Cash Equities und Prime Services erzielten sehr gute Ergebnisse. - Emissions- und Beratungsgeschäft mit einem Ertrag von CHF 763 Mio., was einem Anstieg um 3% gegenüber dem ersten Quartal 2012 entspricht; den höheren Erträgen im Anleihen- und im Aktienemissionsgeschäft standen deutlich geringere Erträge im M&A-Geschäft gegenüber - Der Geschäftsaufwand war mit CHF 2’651 Mio. um 13% tiefer als im Vorjahresquartal, da der Personalaufwand sank. Dieser Rückgang ist vor allem auf einen geringeren Aufwand für aufgeschobene Vergütung zurückzuführen, nachdem im ersten Quartal 2012 Kosten von CHF 411 Mio. in Zusammenhang mit PAF2-Awards verbucht worden waren. Der sonstige Geschäftsaufwand stieg dagegen, hauptsächlich aufgrund höherer Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten - Rendite auf das unter Basel III zugeteilte Kapital im Investment Banking von 23% im ersten Quartal 2013 gegenüber 13% im Vorjahresquartal - Risikogewichtete Aktiven unter Basel III per Ende des ersten Quartals 2013 bei USD 182 Mia.; Ziel einer Reduktion auf USD 175 Mia. im Investment Banking per Ende 2013 wird voraussichtlich erreicht

Aktueller Stand der Kostenmassnahmen Die Credit Suisse erzielte per Ende des ersten Quartals 2013 gegenüber der angepassten* annualisierten Kostenbasis für das erste Halbjahr 2011 Kosteneinsparungen von CHF 2,5 Mia. ohne Berücksichtigung bestimmter bedeutender Posten. Die Credit Suisse ist weiterhin auf gutem Weg, das Kostenreduktionsziel von insgesamt CHF 4,4 Mia. bis Ende 2015 zu erreichen. Restrukturierungskosten in Zusammenhang mit der Neuausrichtung belasteten das Quartal mit CHF 92 Mio., die im Corporate Center verbucht wurden.

Integriertes Geschäftsmodell Die Erträge aus der divisionsübergreifenden Zusammenarbeit betrugen im ersten Quartal 2013 CHF 1’064 Mio. Das entspricht 15% des Nettoertrags der Gruppe im ersten Quartal 2013.

Kapital und Refinanzierung Die Credit Suisse wies per Ende des ersten Quartals 2013 auf Pro-forma-Basis eine Look-through Swiss Core Capital Ratio von 9,8% aus, unter Annahme einer erfolgreichen Durchführung der restlichen im Juli 2012 angekündigten Kapitalmassnahmen. Die für das erste Quartal 2013 ausgewiesene Look-through Swiss Core Capital Ratio beträgt 9,6%. Die Credit Suisse geht davon aus, dass sie die in der Schweiz geltende Anforderung für Ende 2018 von 10% Mitte 2013 übertreffen wird. Entsprechend wurde bei der Berechnung dieser Quoten eine anteilige Abgrenzung für die erwartete Wiederaufnahme der Ausschüttung einer Bardividende in Bezug auf das Geschäftsjahr 2013 berücksichtigt. Die zusätzlichen strategischen Veräusserungen und die verbleibenden Kapitalmassnahmen, die im Kapitalplan vorgesehen sind, dürften bald abgeschlossen sein.

Per 1. Januar 2013 wurden die Basel-2.5-Standards, welche die Credit Suisse anwendete, durch das Basel-III-Regelwerk ersetzt, das zusammen mit der Schweizer Too-big-to-fail-Regulierung und den dazugehörigen Vorschriften in die schweizerische Gesetzgebung übernommen wurde. Per Ende des ersten Quartals 2013 wies die Credit Suisse eine Quote für das harte Kernkapital (CET1) nach Basel III von 14,6% aus, was einer Zunahme um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem vierten Quartal 2012 entspricht. Dabei machte die Erhöhung des harten Kernkapitals einen Anstieg der risikogewichteten Aktiven mehr als wett.

Die Credit Suisse gab im Oktober 2012 gezielte Massnahmen zur weiteren Reduzierung ihrer Bilanzsumme bekannt: Bis Ende 2013 soll die Bilanzsumme gegenüber dem Ende des dritten Quartals 2012 um CHF 130 Mia. bzw. 13% auf unter CHF 900 Mia. ohne Berücksichtigung von Währungseffekten gekürzt werden. Per Ende des ersten Quartals 2013 belief sich die Bilanzsumme auf CHF 947 Mia., was einem Anstieg von CHF 23 Mia. gegenüber dem vierten Quartal 2012 entspricht, hauptsächlich bedingt durch Fremdwährungseinflüsse. Die Schweizer Leverage Ratio der Credit Suisse betrug 3,8% per Ende des ersten Quartals 2013.

Bezüglich ihrer Liquidität verfolgt die Credit Suisse weiterhin eine konservative Strategie. Sie verfügte per Ende des ersten Quartals 2013 über eine geschätzte langfristige Net Stable Funding Ratio (NSFR) von über 100% basierend auf dem derzeitigen FINMA-Regelwerk und eine kurzfristige Liquidität, welche die Anforderungen der Schweizer Vorschriften übertrifft.

Private Banking & Wealth Management Das Private Banking & Wealth Management mit den global ausgerichteten Bereichen Wealth Management Clients und Asset Management sowie dem Bereich Corporate & Institutional Clients in der Schweiz verzeichnete im ersten Quartal 2013 einen Vorsteuergewinn von CHF 881 Mio. und einen Nettoertrag von CHF 3’303 Mio. Gegenüber dem ersten Quartal 2012 fiel der Nettoertrag 5% tiefer aus, da den tieferen sonstigen Erträgen und dem tieferen Zinserfolg leicht höhere wiederkehrende Kommissions- und Gebührenerträge gegenüberstanden. Die sonstigen Erträge gingen gegenüber dem Vorjahresquartal zurück, da dieses einen Gewinn von CHF 178 Mio. aus der teilweisen Veräusserung der Beteiligung an Aberdeen umfasste. Der Nettoertrag blieb im Vergleich zum vierten Quartal 2012 nahezu unverändert. Den höheren sonstigen Erträgen und den höheren wiederkehrenden Kommissions- und Gebührenerträgen standen tiefere transaktions- und leistungsabhängige Erträge und ein tieferer Zinserfolg gegenüber.

Der Geschäftsaufwand sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 4% auf CHF 2’394 Mio. aufgrund eines Rückgangs des Personalaufwands, der insbesondere auf die im ersten Quartal 2012 ausgewiesenen Kosten von CHF 120 Mio. für PAF2-Awards und den tieferen Personalbestand zurückzuführen ist. Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 fiel der Geschäftsaufwand leicht höher aus. Dem höheren Personalaufwand stand ein tieferer Sachaufwand gegenüber.

Der Bereich Wealth Management Clients verzeichnete im ersten Quartal 2013 einen Vorsteuergewinn von CHF 511 Mio. und einen Nettoertrag von CHF 2’250 Mio., der gegenüber dem Vorjahresquartal nahezu unverändert blieb. Dem tieferen Zinserfolg standen leicht höhere wiederkehrende Kommissions- und Gebührenerträge gegenüber, die höhere Gebühren für Anlagekonten und -dienstleistungen, leicht höhere Gebühren für allgemeine Bankprodukte und -dienstleistungen sowie tiefere Gebühren für die Verwaltung von Anlageprodukten umfassten. Gegenüber dem vierten Quartal 2012 nahm der Nettoertrag leicht zu. Dies ist auf höhere wiederkehrende Kommissions- und Gebührenerträge, einschliesslich saisonal bedingt höherer Gebühren für allgemeine Bankprodukte und -dienstleistungen sowie höherer Gebühren für Vermögensverwaltungsmandate, und auf höhere sonstige Erträge und transaktions- und leistungsabhängige Erträge zurückzuführen, denen ein tieferer Zinserfolg gegenüberstand. Die Bruttomarge lag im ersten Quartal 2013 bei 110 Basispunkten und war somit acht Punkte tiefer als im ersten Quartal 2012. Dieser Rückgang ist auf das weiterhin widrige Zinsumfeld, einen konservativen Anlagemix und die Auswirkungen des Wachstums im UHNWI-Kundensegment und in den Emerging Markets zurückzuführen. Gegenüber dem vierten Quartal 2012 war die Bruttomarge stabil.

Der Bereich Corporate & Institutional Clients, der Firmen- und institutionellen Kunden in der Schweiz und Banken weltweit umfassende Finanzdienstleistungen anbietet, verzeichnete im ersten Quartal 2013 einen Vorsteuergewinn von CHF 250 Mio. und einen Nettoertrag von CHF 520 Mio., der 3% tiefer als im Vorjahresquartal bzw. 5% tiefer als im vierten Quartal 2012 ausfiel. Der Geschäftsaufwand wurde gegenüber dem ersten Quartal 2012 um 4% und gegenüber dem vierten Quartal 2012 um 6% reduziert. Im ersten Quartal 2013 wurden auf dem Kreditbuch von CHF 62,2 Mia. Rückstellungen für Kreditrisiken von CHF 9 Mio. verbucht, was von einem gut diversifizierten Kreditportfolio und einem effizienten Risikomanagement zeugt.

Der Bereich Asset Management verzeichnete im ersten Quartal 2013 einen Vorsteuergewinn von CHF 120 Mio. und einen Nettoertrag von CHF 533 Mio., was einem Rückgang von 24% gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Das erste Quartal 2012 enthielt einen Gewinn von CHF 178 Mio. aus der teilweisen Veräusserung der Beteiligung an Aberdeen. Der Rückgang wurde teilweise durch höhere Performance Fees und Platzierungsgebühren im ersten Quartal 2013 kompensiert. Der Nettoertrag sank gegenüber dem vierten Quartal 2012 um 8%. Die höheren Anlagegewinne im ersten Quartal 2013 konnten die tieferen gebührenabhängigen Erträge infolge rückläufiger Performance Fees, Carried Interests und Platzierungsgebühren nicht wettmachen.

Investment Banking Das Investment Banking verzeichnete im ersten Quartal 2013 einen Nettoertrag von CHF 3’945 Mio. und einen Vorsteuergewinn von CHF 1’300 Mio. Die sehr guten Ergebnisse des Investment Banking im Berichtsquartal sind insbesondere auf stabile Erträge, gehaltene Marktanteile, eine reduzierte Kostenbasis und einen verringerten Kapitaleinsatz gegenüber dem ersten Quartal 2012 zurückzuführen. Der Nettoertrag war gegenüber dem ersten Quartal 2012 nahezu unverändert. Den höheren Ergebnissen im Anleihenhandel und im Emissions- und Beratungsgeschäft stand ein tieferes Ergebnis im Aktienhandel gegenüber. Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 fiel der Nettoertrag deutlich höher aus, was insbesondere auf saisonal bedingt bessere Ergebnisse im Anleihen- und im Aktienhandel im ersten Quartal zurückzuführen ist.

Im Anleihenhandel belief sich der Ertrag auf CHF 1’987 Mio. und war somit leicht höher als im Vorjahresquartal. Diese Entwicklung widerspiegelt die anhaltend guten Ergebnisse in den marktführenden Geschäftsfeldern der Bank in diesem Bereich, darunter Kreditprodukte, verbriefte Produkte und Emerging Markets. Zudem wurde ein Gewinn von CHF 4 Mio. in Geschäftsbereichen verzeichnet, aus denen sich die Bank zurückzieht. Im ersten Quartal 2012 resultierten aus diesen Geschäftsbereichen noch Belastungen von CHF 261 Mio. Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 war der Ertrag markant höher, was auf ein saisonal bedingt besseres erstes Quartal mit höheren Ergebnissen in den meisten Bereichen des Anleihengeschäfts zurückzuführen ist.

Im Aktienhandel verringerte sich der Ertrag um 5% auf CHF 1’297 Mio. gegenüber dem ersten Quartal 2012, insbesondere aufgrund der tieferen Ergebnisse im Geschäft mit fondsgebundenen Produkten und Wandelanleihen, bedingt durch weniger günstige Handelsbedingungen. Die Bereiche Cash Equities und Prime Services erzielten im ersten Quartal 2013 sehr gute Ergebnisse. Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 fiel der Ertrag deutlich höher aus, was auf höhere Erträge in den meisten Bereichen des Aktiengeschäfts infolge gestiegener Handelsvolumen und höherer Kundenaktivität zurückzuführen ist.

Das Emissions- und Beratungsgeschäft verzeichnete einen gegenüber dem Vorjahresquartal um 3% höheren Ertrag von CHF 763 Mio. Den höheren Erträgen im Anleihen- und Aktienemissionsgeschäft standen deutlich tiefere Erträge im M&A-Geschäft gegenüber. Im Vergleich zum vierten Quartal 2012, das eine hohe Aktivität aufwies, verringerten sich die Erträge aus dem Beratungsgeschäft und dem Anleihen- und Aktienemissionsgeschäft um 22%.

Der Personalaufwand verringerte sich um CHF 528 Mio. bzw. 26% gegenüber dem Vorjahresquartal, vorwiegend aufgrund tieferer aufgeschobener Vergütung, da im ersten Quartal 2012 Kosten in Höhe von CHF 411 Mio. für PAF2-Awards verbucht wurden. Gegenüber dem vierten Quartal 2012 stieg der Personalaufwand um CHF 313 Mio. bzw. 27%, was insbesondere auf eine höhere ermessensabhängige leistungsbezogene Vergütung infolge besserer Ergebnisse zurückzuführen ist. Der sonstige Geschäftsaufwand stieg um 12% gegenüber dem ersten Quartal 2012, hauptsächlich aufgrund höherer Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten. Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 ging der sonstige Geschäftsaufwand um 2% zurück, insbesondere wegen geringerer Dienstleistungsgebühren und tieferer Rechtskosten, denen höhere Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten gegenüberstanden.

Corporate Center Das Corporate Center verzeichnete im ersten Quartal 2013 einen Vorsteuerverlust von CHF 359 Mio. Darin enthalten sind auch negative Fair-Value-Anpassungen auf eigenen Verbindlichkeiten von CHF 37 Mio., negative Bewertungsanpassungen (Debit Valuation Adjustments, DVA) im Zusammenhang mit bestimmten Verbindlichkeiten aus strukturierten Schuldtiteln von CHF 41 Mio. und negative Fair-Value-Anpassungen auf Stand-alone-Derivaten von CHF 2 Mio. Der Verlust aus diesen Posten belief sich im ersten Quartal 2013 auf insgesamt CHF 80 Mio. Im ersten Quartal 2012 hatte das Corporate Center einen Vorsteuerverlust von CHF 1’818 Mio. und im vierten Quartal 2012 einen Vorsteuerverlust von CHF 840 Mio. ausgewiesen. Ohne Berücksichtigung der vorgenannten Posten, des Verlustes von CHF 80 Mio. aus dem Verkauf von Geschäftsbereichen und der Restrukturierungskosten von CHF 92 Mio. in Zusammenhang mit der Neuausrichtung, belief sich der Vorsteuerverlust des Corporate Center im ersten Quartal 2013 auf CHF 107 Mio.

* Die bereinigten und angepassten Ergebnisse sind Nicht-GAAP-Finanzkennzahlen. Eine Überleitung der bereinigten Ergebnisse zu den am ehesten vergleichbaren US-GAAP-Kennzahlen ist in Anhang A «Reconciliation to underlying results – Core Results» dieser Medienmitteilung enthalten. Weitere Informationen zur Berechnung der angepassten annualisierten Kostenbasis finden sich in der Folienpräsentation zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2013.

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Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Als integrierte Bank kann die Credit Suisse ihren Kunden ihre Expertise aus Private Banking, Investment Banking und Asset Management aus einer Hand anbieten. Die Credit Suisse bietet Unternehmen, institutionellen Kunden und vermögenden Privatkunden weltweit sowie Retailkunden in der Schweiz fachspezifische Beratung, umfassende Lösungen und innovative Produkte. Die Credit Suisse mit Hauptsitz in Zürich ist in über 50 Ländern tätig und beschäftigt etwa 46 900 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

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We caution you that the foregoing list of important factors is not exclusive. When evaluating forward-looking statements, you should carefully consider the foregoing factors and other uncertainties and events, including the information set forth in “Risk Factors” in I – Information on the company in our Annual Report 2012.

Capital and liquidity disclosures As of January 1, 2013, Basel III was implemented in Switzerland along with the Swiss “Too Big to Fail” legislation and regulations thereunder. Our related disclosures are in accordance with our current interpretation of such requirements, including relevant assumptions. We have calculated our Basel III net stable funding ratio (NSFR) based on the current FINMA framework. Changes in the interpretation of these requirements in Switzerland or in any of our assumptions or estimates could result in different numbers from those shown herein. In addition, we have calculated our 1Q13 pro forma Look-through Swiss Core Capital assuming the successful completion of the remaining CHF 0.6 billion of capital measures we announced in July 2012. The calculation of Investment Banking’s return on Basel III allocated capital assumes a 25% tax rate and capital allocated at 10% of Basel III risk-weighted assets.