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Conzzeta: Chemische Analysen weitgehend abgeschlossen - Wiederaufnahme der Produktion bei FoamPartner Mittwoch, 18. Oktober 2017 - 08:01

Conzzeta / Schlagwort(e): Sonstiges
Conzzeta: Chemische Analysen weitgehend abgeschlossen - Wiederaufnahme der
Produktion bei FoamPartner

18.10.2017 / 07:00

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Chemische Analysen weitgehend abgeschlossen
Wiederaufnahme der Produktion bei FoamPartner

Zürich, 18. Oktober 2017 - Der Geschäftsbereich FoamPartner von Conzzeta hat
an den von mangelhaften Rohstofflieferungen betroffenen Standorten
umfangreiche Vorkehrungen und chemische Analysen weitgehend abgeschlossen.
Beim grössten Teil der chemischen Proben wurden die Grenzwerte
unterschritten, sodass keine Gesundheitsgefährdung besteht. Am Standort
Wolfhausen wurde die Schaumstoffproduktion wieder gestartet, und bis 19.
Oktober soll auch die Verarbeitung wieder vollständig in Betrieb gehen.

Am besonders betroffenen Standort Wolfhausen ergab die extern durchgeführte
Messung der Produktbelastung, dass bei über 80% der mehr als 100 Proben die
Grenzwerte nicht überschritten wurden. Bei 20 Proben wurden erhöhte
Messwerte festgestellt. FoamPartner informiert die Kunden entsprechend und
weist an, die mangelhafte Ware (unverarbeitete Schaumstoffe, zum Teil
fertige Produkte) zu isolieren. Bei Arbeitsplatz-Luftmessungen wurde zudem
keine grenzwertüberschreitende Schadstoffkonzentration nachgewiesen, sodass
der am 6. Oktober verfügte temporäre Produktionsstopp wieder aufgehoben
werden konnte.

FoamPartner war vom Zulieferer BASF am 5. Oktober 2017 zusammen mit anderen
europäischen Schaumstoffproduzenten informiert worden, dass zwischen dem 25.
August und 29. September 2017 mit Dichlorbenzol (DCP) verunreinigtes
Toluoldiisocyanat (TDI) geliefert worden war. In der Folge kommunizierte
BASF laufend weitere Erkenntnisse bezüglich der Gefahren für die Gesundheit,
Umwelt und Sicherheit. Diese Informationen wurden von FoamPartner bei den
Massnahmen zur Bewältigung des Störfalls mitberücksichtigt. Die aktuellen
Empfehlungen von BASF bezüglich der anzuwendenden Messverfahren decken sich
mit den von FoamPartner frühzeitig initiierten Vorkehrungen und
Analysemethoden.

BASF hat sich am 11. Oktober bereit erklärt, den belasteten Ausgangsstoff
sowie den grössten Teil der damit hergestellten Produkte zurückzunehmen. An
den betroffenen Standorten von FoamPartner wurden die noch nicht verwendeten
TDI-Mengen sowie die damit bereits produzierten Produkte isoliert und zur
Rücknahme durch BASF bereit gestellt. Spezifische Fragen bezüglich der
Rücknahme bereits ausgelieferter Produkte in der Handelskette durch BASF
sind derzeit noch offen. Conzzeta geht davon aus, dass mit der Rücknahme der
belasteten Stoffe und Produkte alle direkten Kosten durch den Hersteller
gedeckt werden. Eine umfassende Ermittlung des eingetretenen Schadens
inklusive der indirekten Folgen ist derzeit noch nicht möglich.

Aktuelle Informationen für Kundinnen und Kunden sowie die interessierten
Medien publiziert FoamPartner laufend unter www.foampartner.com.

Für Rückfragen:
Michael Stäheli, Head Investor Relations & Corporate Communications;
Telefon +41 44 468 24 49; media@conzzeta.com

Über Conzzeta
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