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EU-Mitgliedsstaaten erneut uneinig in Bezug auf ein Verbot wichtiger Pflanzenschutztechnologie Montag, 29. April 2013 - 16:35

EU-Mitgliedsstaaten erneut uneinig in Bezug auf ein Verbot wichtiger Pflanzenschutztechnologie

Basel, Schweiz, 29. April 2013

Syngenta nimmt zur Kenntnis, dass sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) erneut in Bezug auf das von der EU-Kommission vorgeschlagene Verbot von Pflanzenschutzmitteln auf Neonikotinoid-Basis nicht einigen konnten. Der jüngste Entscheid sollte die Kommission zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch bewegen, anstatt ein Verbot durchzusetzen.

John Atkin, Chief Operating Officer von Syngenta, sagte dazu: „Der EU-Kommission ist es erneut nicht gelungen, die notwendige Unterstützung der Mitgliedstaaten für ein Verbot dieser wichtigen Technologie zu gewinnen. Der Vorschlag basiert auf einer mangelhaften wissenschaftlichen Grundlage und lässt zahlreiche empirische Nachweise, dass diese Pflanzenschutzmittel die Bienengesundheit nicht gefährden, unberücksichtigt. Anstelle eines Verbots dieser Produkte sollte die EU-Kommission die Gelegenheit nutzen, gegen die wahren Ursachen der schwindenden Bienengesundheit vorzugehen: Viren, Krankheiten sowie die Zerstörung von Lebensräumen und der Nahrungsgrundlagen.“

Das vorgeschlagene Verbot basiert auf einer übereilten und hochgradig theoretischen Untersuchung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Zu den fundamentalen Fehlern der Untersuchung gehört eine drastische Überschätzung der Mengen an Pflanzenschutzmitteln, denen Bienen im Feld ausgesetzt sind. Zudem wurden wichtige Studien und unabhängige Untersuchungen ignoriert, wie z.B. kürzlich veröffentlichte Daten der britischen Regierung, die keine Hinweise auf eine gesundheitsschädigende Wirkung von Neonikotinoiden für Bienen fand.

Die schwindende Gesundheit der Bienenbestände ist eine der grössten Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft heute steht. Syngenta hat die EU-Kommission aufgefordert, sich intensiver um die Bekämpfung der wahren Ursachen der schwindenden Bienengesundheit zu bemühen: Das Unternehmen wies zudem auf seinen kürzlich vorgestellten Aktionsplan zur Förderung der Bienengesundheit hin, der an die vor zehn Jahren gestartete Initiative Operation Pollinator initiative anknüpft.

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