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Tamedia-Abstimmungsumfrage: Mehrheit gegen die No-Billag-Initiative Freitag, 19. Januar 2018 - 06:30

Am 4. März 2018 kommen die No-Billag-Initiative und die neue Finanzordnung
2021 vors Volk. Gemäss der ersten Welle der titelübergreifenden
Tamedia-Abstimmungsumfrage sagen derzeit 59 Prozent Nein zur Abschaffung der
Empfangsgebühren. Ein Ja zeichnet sich dagegen bei der Finanzordnung ab.


Zürich, 19. Januar 2018 - Die Schweizer Mediengruppe Tamedia hat auf ihren
Newsportalen die erste titelübergreifende Umfrage hinsichtlich der
eidgenössischen Abstimmungen vom 4. März 2018 durchgeführt. 15'197 Personen
aus der ganzen Schweiz haben am 15. Januar online an der Befragung teilgenommen.
Der Fehlerbereich liegt bei 1,1 Prozentpunkten.

No-Billag-Initiative im Gegenwind
Schon seit Wochen wird die No-Billag-Initiative kontrovers diskutiert. Gemäss
der Tamedia-Abstimmungsumfrage sind die Befürworter der Vorlage nun ins
Hintertreffen geraten: 59 Prozent der Stimmbürger lehnen die Abschaffung der
Radio- und Fernsehgebühren ab, 40 Prozent wollen Ja stimmen.

Mehrheitlich für die Vorlage sind einzig die Anhänger der SVP: 73 Prozent
wollen ihr laut der ersten Befragungswelle zustimmen. Die Wähler aller anderen
grösseren Parteien lehnen das Volksbegehren mehrheitlich ab, am deutlichsten
die Wähler von SP und Grünen (je 82 Prozent Nein).

Signifikante Unterschiede gibt es zwischen den Sprachregionen: Während in der
Westschweiz nur 35 Prozent der Stimmbürger die No-Billag-Initiative
unterstützen, sind es in der Deutschschweiz 42 Prozent.

Mehrheit für die Finanzordnung
Bislang noch kaum öffentlich diskutiert wurde der Bundesbeschluss über die
neue Finanzordnung 2021. Das widerspiegelt sich auch in den Umfragedaten: Jeder
Vierte (25 Prozent) hat keine Angaben zur Stimmabsicht gemacht. Trotzdem
zeichnet sich bereits ein Ja ab: 54 Prozent würden der Vorlage derzeit
zustimmen, 21 Prozent lehnen sie tendenziell ab.

Umfassende Tamedia-Abstimmungsumfragen
Die Tamedia-Abstimmungsumfragen werden in Zusammenarbeit mit der LeeWas GmbH
der Politikwissenschaftler Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen durchgeführt.
Sie gewichten die Umfragedaten nach demografischen, geografischen und
politischen Variablen, sodass die Stichprobe der Struktur der Stimmbevölkerung
entspricht. Die Resultate werden jeweils umgehend ausgewertet, damit die
Tageszeitungen und Newsplattformen von Tamedia schweizweit rasch und fundiert
darüber berichten können. Weitere Informationen und der detaillierte Bericht
zur Umfrage sind unter tamedia.ch/umfragen (https://www.tamedia.ch/de/umfragen)
abrufbar.

Beteiligte Tamedia-Medien
Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger,
SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen

Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève und Le Matin/Le Matin
Dimanche

Tessin: 20 minuti

Kontakt
Christoph Zimmer, Leiter Kommunikation & Public Affairs Tamedia
+41 44 248 41 35, mailto:christoph.zimmer@tamedia.ch

Über Tamedia
Tamedia ist die führende private Schweizer Mediengruppe. Die
Digitalplattformen, Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften von Tamedia
bieten Überblick, Einordnung und Selektion. Das 1893 gegründete Unternehmen
beschäftigt rund 3'400 Mitarbeitende in der Schweiz, Dänemark, Deutschland,
Frankreich, Israel, Luxemburg, Österreich und Serbien und ist seit 2000 an der
Schweizer Börse kotiert.

Weitere Informationen zu Tamedia für Medienschaffende:
www.tamedia.ch/de/gruppe/newsroom (http://www.tamedia.ch/de/gruppe/newsroom) Im
Newsroom unter Bilddatenbank stehen frei verfügbare aktuelle Bilder rund um
Tamedia zum Herunterladen zur Verfügung, unter anderem Aufnahmen der Gebäude
mit dem seit Januar 2017 eingesetzten Logo.
www.tamedia.ch (http://www.tamedia.ch)

* Medienmitteilung (PDF): http://e1.marco.ch/publish/tamedia/33_7709/20180119_MM_Tamedia_Abstimmungsumfrage_1._Welle_DE__1_.pdf

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