Publiziert in: Marktpuls, Unternehmen
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Christian Sewing wird neuer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank Sonntag, 08. April 2018 - 23:27

Medieninformation | Frankfurt am Main, 8. April 2018

Christian Sewing wird neuer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank

Garth Ritchie und Karl von Rohr zu stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt – John Cryan und Marcus Schenck verlassen die Bank

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat Christian Sewing mit sofortiger Wirkung zum Vorstandsvorsitzenden berufen. Er folgt auf John Cryan, der die Bank zum Monatsende verlassen wird.

Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat die Vorstandsmitglieder Garth Ritchie und Karl von Rohr zu stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt.

Sewing (47) ist seit 1. Januar 2015 Mitglied des Vorstands und seit März 2017 stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Er verantwortet bisher den Unternehmensbereich Privat- und Firmenkundenbank (inklusive Postbank) gemeinsam mit Frank Strauß. Von Juni 2013 bis Februar 2015 leitete er die Konzernrevision (Group Audit). Davor bekleidete er eine Reihe von Führungspositionen im Risikomanagement. Er arbeitete in Frankfurt und Hamburg sowie an den Standorten London, Singapur, Tokio und Toronto. Von 2005 bis 2007 war Sewing Finanz- und Risikovorstand der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank. Er begann 1989 seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank, gefolgt von einem berufsbegleitenden Studium an der Bankakademie Bielefeld und Hamburg.

„Christian Sewing hat in seinen mehr als 25 Jahren bei der Deutschen Bank konstant bewiesen, dass er führungsstark ist und eine große Durchsetzungskraft hat“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Paul Achleitner. „Der Aufsichtsrat ist überzeugt, dass es ihm und seinem Team gelingen wird, die Deutsche Bank erfolgreich in eine neue Ära zu führen. Wir setzen auf ‎die innere Kraft unserer Bank, auf die vielen großen Talente, die wir haben.“

Achleitner dankte dem scheidenden Vorstandsvorsitzenden: „Trotz seiner relativ kurzen Amtszeit als Vorstandsvorsitzender hat John Cryan eine wichtige Rolle in der fast 150-jährigen Geschichte der Deutschen Bank gespielt und Weichen für eine erfolgreichere Zukunft des Hauses gestellt. Dafür sind wir und ich ganz persönlich ihm sehr dankbar. Der Aufsichtsrat ist nach einer umfassenden Analyse aber zum Schluss gekommen, dass es nun eine neue Umsetzungskraft in der Führung unserer Bank braucht.“

Marcus Schenck stand für eine Rolle innerhalb der neuen Führung nicht zur Verfügung, nachdem er den Aufsichtsrat bereits vor Ostern informiert hatte, zur Hauptversammlung 2018 ausscheiden zu wollen. „Wir bedauern Marcus Schencks Entschluss außerordentlich, bedanken uns für seine Arbeit in einer so wichtigen Phase für unsere Bank und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg“, sagte Achleitner.

Die Unternehmens- und Investmentbank wird künftig von Ritchie alleine geführt, bisher Co-Leiter des Geschäftsbereichs an der Seite von Schenck. Die Privat- und Firmenkundenbank führt Strauß, bisher zusammen mit Sewing Co-Leiter des Geschäftsbereichs.

Über die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu allen Formen des Kapitalmarktgeschäfts. Zu ihren Kunden gehören Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind im SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ vom 16. März 2018 im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder unter www.db.com/de/irverfügbar. Dieses Dokument enthält nicht-IFRS Finanzzahlen. Für eine Überleitung dieser Finanzzahlen zu vergleichbaren Zahlen nach IFRS siehe das 4Q/FY2016 Financial Data Supplement, das auf der Internetseite www.db.com/de/ir abrufbar ist.