Publiziert in: Marktpuls, Unternehmen
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Amundi - Steht die nächste Finanzkrise bevor? Montag, 09. April 2018 - 10:43

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April 2018

# 04

 


Steht die nächste Finanzkrise bevor?

 

Die wichtigsten Erkenntnisse von Philippe Ithurbide, Global Head of Research, Strategy and Analysis (Foto anbei): 

Die Welt hat die Folgen der Finanzkrise von 2007/2008 noch nicht ganz hinter sich gelassen, da wird die Diskussion zur der nächsten Finanzkrise in Gang gesetzt. Doch ist es möglich, dass wir uns von einem Umfeld mit Wachstum, ohne Inflation und niedrigen Zinsen hin zu steigenden Volatilitäten, Inflationsraten und Zinsen ohne eine Finanzkrise oder wirtschaftlichen Schock entwickeln?

Die äusserst niedrigen Obligationenrenditen, die Kreditblase in China oder die vorgeblich exzessive Bewertung einiger Aktienmärkte werden gemeinhin als Risikofelder genannt. Jedoch sind eine schlecht aufgenommene Zentralbankentscheidung oder ein plötzlicher Anstieg der Inflationserwartung die wahrscheinlicheren Auslöser für Marktteilnehmer, die Risikoprämien neu zu bewerten und eine Krise auszulösen. Man sollte nicht die aktuell relevanten Faktoren, die eine Krise beschleunigen können unterschätzen: die geringe Liquidität an den Rentenmärkten, die Konzentration bei einigen Positionen und den Herdentrieb der Anleger.

Auf eine Finanzkrise wie in den Jahren 2000 und 2008 zu wetten, wäre jedoch falsch. Die wirtschaftliche Lage ist freundlich, die Banken sind in guter Verfassung, Volkswirtschaften sind weniger inflationsempfindlich und die Zentralbanken agieren vorhersehbar und kommunizieren glaubwürdig.

Das wahrscheinlichere Szenario für 2018 ist also keine Krise, sondern eine erhöhte Nervosität. Das Marktumfeld hat sich effektiv weiterentwickelt. Die Zinspolitik hat ihre Grenzen erreicht and die Ära der immerwährend niedrigen Zinsen ist vorbei. Die lange Phase der Disinflation und der ultralockeren Geldpolitik wird schrittweise enden. Das heisst: die Neubewertung von Risikoprämien wird unweigerlich zu höherer Volatilität führen, die kurz- und langfristigen Zinsen werden steigen, die Kredit-Spreads werden sich ausweiten und Aktienmärkte werden regelmässig Schocks ausgesetzt sein.

 

Bei Fragen oder Interviewwünschen können Sie sich gerne an uns wenden.

 

Mit freundlichen Grüssen

Anette Walker
Tel: +49 6196 561 2928
Mobil: +49 172 350 1101

 

 

 

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