Raiffeisen: Prof. Dr. Bruno Gehrig und Homburger führen unabhängige Untersuchung bei Raiffeisen durch Mittwoch, 11. April 2018 - 07:03
Prof. Dr. Bruno Gehrig und Homburger führen unabhängige Untersuchung bei Raiffeisen durch St.Gallen, 11. April 2018. Zur Aufarbeitung der Ära Pierin Vincenz startet Raiffeisen Schweiz eine interne Untersuchung und setzt Prof. Dr. Bruno Gehrig als unabhängigen Lead-Investigator ein. Ihm zur Seite steht ein Team der Wirtschaftskanzlei Homburger. Diese unabhängige Untersuchung hat zum Ziel, die Beteiligungskäufe von Raiffeisen Schweiz oder ihrer Tochtergesellschaften, die seit 2005 getätigt wurden, auf allfällige Unregelmässigkeiten zu überprüfen. Der Verwaltungsrat von Raiffeisen Schweiz will mit einer lückenlosen Aufklärung der Vergangenheit für Transparenz sorgen. Um die Zeit unter dem vormaligen Vorsitzenden der Geschäftsleitung, Dr. Pierin Vincenz, aufzuarbeiten, hat der Verwaltungsrat an seiner gestrigen Sitzung beschlossen, Prof. Dr. Bruno Gehrig als Lead Investigator zu beauftragen. Bruno Gehrig ist eine unabhängige und anerkannte Persönlichkeit mit reicher Erfahrung in Exekutiv- und Aufsichtsfunktionen im Finanzdienstleistungsbereich. Unabhängig und glaubwürdig Bruno Gehrig führt die Untersuchung in enger Zusammenarbeit mit einem Experten-Team von Homburger. Die Wirtschaftskanzlei erfüllt alle erforderlichen Kriterien an Unabhängigkeit und Erfahrung in forensischen Untersuchungen und kann eine ausreichende Anzahl Spezialisten zur Verfügung stellen, um diese Untersuchung innert nützlicher Frist durchzuführen. Homburger beginnt umgehend mit den Untersuchungsarbeiten. Analyse sämtlicher Beteiligungen Im Zentrum steht die Frage, ob es beim Erwerb von Beteiligungen durch Raiffeisen Schweiz oder ihrer Tochtergesellschaften seit 2005 zu Unregelmässigkeiten gekommen ist. Zu diesem Zweck werden alle rund 100 Beteiligungsnahmen, die in diese Zeitspanne fallen, einer Risikoanalyse unterzogen und gegebenenfalls detailliert analysiert. Von dieser Überprüfung ausgenommen sind die Unternehmen und Transaktionen, welche im Rahmen der Strafuntersuchung der Staatsanwaltschaft Zürich direkt untersucht werden. Sollten im Verlauf der von Raiffeisen angestossenen Untersuchung strafrechtliche, aufsichtsrechtliche, zivilrechtliche oder ethisch relevante Aspekte aufkommen, nimmt Raiffeisen Schweiz diese konsequent auf und trifft entsprechende Massnahmen. Die Finanzmarktaufsicht FINMA und die Zürcher Staatsanwaltschaft sind über dieses Vorgehen informiert. «Indem die Vergangenheit konsequent aufgearbeitet und Transparenz über das Resultat der Untersuchungen geschaffen wird, wollen wir das Vertrauen in Raiffeisen Schweiz stärken», sagt Prof. Dr. Pascal Gantenbein, Vize-Präsident des Verwaltungsrats. Die Untersuchung wird spätestens Ende 2018 abgeschlossen sein. Auskünfte: Medienstelle Raiffeisen Schweiz Raiffeisen: Drittgrösste Bankengruppe in der Schweiz Medienmitteilung abbestellen: Attachments
|

