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Implenia erhält Auftrag für Projekt des CERN – Untertagebaukompetenz ausschlaggebend | Auftragsvolumen von knapp EUR 60 Mio. (CHF 70 Mio.) | Diversifikation der Aktivitäten von Implenia in Frankreich Donnerstag, 19. April 2018 - 07:00

M E D I E N M I T T E I L U N G

Implenia erhält Auftrag für Projekt des CERN – Untertagebaukompetenz ausschlaggebend | Auftragsvolumen von knapp EUR 60 Mio. (CHF 70 Mio.) | Diversifikation der Aktivitäten von Implenia in Frankreich

Dietlikon, 19. April 2018 – Implenia hat vom European Laboratory of Particle Physics (CERN) einen Auftrag für ein Untertagebau-Projekt erhalten. Neben verschiedenen Bauten unter der Erde werden auch mehrere überirdische Gebäude erstellt. Diese neue Infrastruktur wird für das Vorzeigeerweiterungsprojekt des CERN, den High Luminosity LHC, benötigt. Implenia führt die Arbeiten im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft aus und übernimmt dabei die technische Leitung und Federführung. Implenia ist mit 60%, der ARGE-Partner Baresel GmbH mit 40% beteiligt. Das Auftragsvolumen liegt bei EUR 58 Mio.

Im französischen Ort Cessy, rund 15 Kilometer von Meyrin (GE) entfernt, erstellt Implenia ein unterirdisches Stollennetzwerk, welches an den bestehenden Tunnel des Partikelbeschleunigers (Large Hadron Collider, LHC) des CERN anschliesst. Der Zugang zu den Stollen wird über einen neuen, 60 Meter tiefen Schacht sichergestellt. Am Fusse des Schachts entsteht eine Kaverne, welche die technischen Installationen beinhaltet. Zudem realisiert Implenia im Untergrund eine Galerie für Stromwandler, einen Servicetunnel und Personensicherheitsausgänge. An der Oberfläche baut die Gruppe unter anderem Gebäude für die elektrische Einrichtung, Kühlgeräte, die Ventilation und Kompressoren. Die Herausforderungen in diesem anspruchsvollen Tunnel- und Spezialtiefbauprojekt liegt in der Geologie und der Nähe zu den sich in Betrieb befindlichen Anlagen des CERN. Entsprechend gilt es, die Vibration bei den Arbeiten, sowohl über- als auch untertags, möglichst gering zu halten, da technische Anlagen der Auftraggeberin ansonsten beeinträchtigt werden könnten. Implenia setzt deshalb auf elektrische Aushubmaschinen. Einerseits reduzieren sich damit die Erschütterungen und andererseits entstehen keine Abgase.

Für Implenia ist dieser Projektgewinn ein wichtiger Schritt in der weiteren Diversifizierung ihres Projektportfolios in Frankreich. Nach den beiden Losen beim „Grand Paris Express“ in der Hauptstadt des Landes sichert sich die Gruppe strategiekonform einen weiteren Auftrag für ihren Bereich Infrastructure.

Implenia erstellt zusammen mit einem Partner verschiedene Werke untertage sowie an der Oberfläche (Bild: Implenia).

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