Publiziert in: Marktpuls, Unternehmen
Frei
Tamedia-Abstimmungsumfrage: Gegner des Geldspielgesetzes fallen zurück Mittwoch, 30. Mai 2018 - 06:31
Zwei Wochen vor dem Abstimmungswochenende sprechen sich 55 Prozent der
Stimmberechtigten für das neue Geldspielgesetz aus, 42 Prozent lehnen es ab.
Damit setzt sich der Trend in Richtung einer Annahme fort. Chancenlos dürfte
laut der Tamedia-Abstimmungsumfrage die Vollgeld-Initiative bleiben.
Zürich, 30. Mai 2018 - Die Schweizer Mediengruppe Tamedia hat auf ihren
Newsportalen die dritte titelübergreifende Umfrage im Vorfeld der
eidgenössischen Abstimmung vom 10. Juni 2018 durchgeführt. 6'386 Personen
aus der ganzen Schweiz haben zwischen dem 24. und 26. Mai online an der
Befragung teilgenommen. Der Fehlerbereich liegt bei 1,8 Prozentpunkten.
Klare Mehrheit für das Geldspielgesetz
Im Rennen um das neue Geldspielgesetz haben die Befürworter stark zugelegt.
Eine deutliche Mehrheit von 55 Prozent befürwortet inzwischen das Gesetz -
das sind 8 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Befragung Mitte Mai. Derweil
büsst das Nein-Lager 5 Prozentpunkte ein und kommt noch auf 42 Prozent. 3
Prozent machten keine Angaben zu ihren Stimmabsichten.
Die Unterstützung ist bei der Wählerschaft sämtlicher Bundesratsparteien
angewachsen. So sprechen sich mittlerweile 59 Prozent der FDP-Anhänger für die
Vorlage aus. Auch bei den CVP- und SP-Wählern befürwortet eine klare Mehrheit
das Gesetz (64 beziehungsweise 59 Prozent Ja). Gespalten ist die SVP-Basis.
Gemeinnutz als Hauptargument
Am meisten Support erhält das Gesetz nach wie vor bei den Senioren. Von den
über 65-Jährigen stimmen 62 Prozent dem Gesetz zu, 36 Prozent lehnen es ab.
Gekippt ist die Stimmung bei den jüngeren Stimmbürgern. Laut der Umfrage sind
51 Prozent der 18- bis 34-Jährigen für das neue Geldspielgesetz. Das sind 14
Prozentpunkte mehr als noch Mitte Mai.
Das mit Abstand stärkste Argument für ein Ja ist aus Sicht der Befürworter
der Vorlage, dass mit dem Gesetz sichergestellt werde, dass alle Anbieter
Abgaben für gemeinnützige Zwecke bezahlen. Dagegen sehen laut der Umfrage
viele der Nein-Stimmenden im Gesetz einen schweren Eingriff in die Wirtschafts-
und Informationsfreiheit.
68 Prozent sind gegen die Vollgeld-Initiative
Ein wuchtiges Nein zeichnet sich bei der Vollgeld-Initiative ab: 68 Prozent
wollen ein Nein in die Urne legen, während 29 Prozent die Vorlage annehmen. 3
Prozent machten keine Angaben zu ihren Stimmabsichten.
Umfassende Tamedia-Abstimmungsumfragen
Die Tamedia-Abstimmungsumfragen werden in Zusammenarbeit mit der LeeWas GmbH
der Politikwissenschaftler Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen durchgeführt.
Sie gewichten die Umfragedaten nach demografischen, geografischen und
politischen Variablen, sodass die Stichprobe der Struktur der Stimmbevölkerung
entspricht. Die Resultate werden jeweils umgehend ausgewertet, damit die
Tageszeitungen und Newsplattformen von Tamedia schweizweit rasch und fundiert
darüber berichten können. Weitere Informationen und der Bericht zur Umfrage
sind unter tamedia.ch/umfragen (http://tamedia.ch/umfragen) abrufbar.
Beteiligte Tamedia-Medien
Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger,
SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen;
Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève und Le Matin/Le Matin
Dimanche;
Tessin: 20 minuti
Kontakt
Christoph Zimmer, Leiter Kommunikation & Public Affairs Tamedia
+41 44 248 41 35, mailto:christoph.zimmer@tamedia.ch
Über Tamedia
Tamedia ist die führende private Schweizer Mediengruppe. Die
Digitalplattformen, Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften von Tamedia
bieten Überblick, Einordnung und Selektion. Das 1893 gegründete Unternehmen
beschäftigt rund 3'400 Mitarbeitende in der Schweiz, Dänemark, Deutschland,
Frankreich, Israel, Luxemburg, Österreich und Serbien und ist seit 2000 an der
Schweizer Börse kotiert.
Weitere Informationen für Medienschaffende: www.tamedia.ch/de/gruppe/newsroom
(http://www.tamedia.ch/de/gruppe/newsroom)
Im Newsroom unter Bilddatenbank stehen frei verfügbare aktuelle Bilder rund um
Tamedia zum Herunterladen zur Verfügung, unter anderem Aufnahmen der Gebäude
mit dem seit Januar 2017 eingesetzten Logo.
www.tamedia.ch (http://www.tamedia.ch)
* Medienmitteilung (PDF): http://e1.marco.ch/publish/tamedia/33_8497/20180530_MM_Tamedia_Abstimmungsumfrage_3.Welle_DE.pdf
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