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Tamedia veröffentlicht 2. Wahlumfrage Freitag, 29. Juni 2018 - 06:32
Die zweite Tamedia-Umfrage im Vorfeld der Nationalratswahlen 2019 zeigt, wie
gut die Parteien 16 Monate vor den Wahlen in Form sind. Keine Partei kann
gegenüber den Wahlen 2015 einen markanten Wählerzuwachs verzeichnen. Die
grösste Sorge der Wähler sind die steigenden Gesundheitskosten.
Zürich, 29. Juni 2018 - Die Mediengruppe Tamedia hat auf ihren Newsportalen
eine zweite titelübergreifende Umfrage hinsichtlich der eidgenössischen Wahlen
2019 durchgeführt. 14'851 Personen aus der ganzen Schweiz haben am 21. und
22. Juni online an der Umfrage teilgenommen. Der Fehlerbereich liegt bei 1,5
Prozentpunkten.
CVP bleibt im Formtief
Die Schweizer Parteienlandschaft präsentiert sich laut der Umfrage als recht
stabil: Die meisten Verschiebungen bei der Wählerstärke liegen innerhalb des
statistischen Unschärfebereichs.
Wären am vergangenen Wochenende Nationalratswahlen gewesen, hätte die CVP
allerdings zu den Verliererinnen gezählt: Sie käme noch auf 10 Prozent - 1,6
Prozentpunkte weniger als bei den Wahlen 2015. Die Partei kann den Abwärtstrend
aber stoppen: Bei der letzten Tamedia-Wahlumfrage von Anfang Jahr erreichte die
Partei einen Wähleranteil von nur 9,1 Prozent.
SVP, FDP und SP treten vor Ort
Auf hohem Niveau stabil ist die SVP: Sie kommt auf 29,2 Prozent, das sind 0,2
Prozentpunkte weniger als bei den Nationalratswahlen 2015. Vor Ort treten auch
die FDP, die SP und die Grünen, bei denen die Veränderungen nicht im
signifikanten Bereich liegen. Gut in Form ist die GLP: Sie kommt laut der
Umfrage auf 5,7 Prozent (+ 1,1 Prozentpunkte).
Die Umfrage liefert auch Antworten darauf, in welchen Bereichen die
Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die drängendsten Probleme sehen. Dabei
konnten die Befragten aus 19 Problemkreisen frei wählen. An der Spitze liegen
wie schon bei der letzten Erhebung im Januar die Gesundheitskosten: 70 Prozent
sehen darin ein gewichtiges Problem. Auf den nächsten Plätzen folgen die Sorge
um die Altersvorsorge (57 Prozent) und das Verhältnis zur EU (47 Prozent).
Diese beiden Themen scheinen die Wählerschaft aber weniger stark zu
beschäftigen als noch Anfang Jahr: Die Werte sind um 7 beziehungsweise 9
Prozentpunkte gefallen.
Mehrheit für Kostenbremse im Gesundheitswesen
In Kongruenz mit der Problemwahrnehmung sind die geplanten Volksinitiativen von
CVP und SP im Gesundheitswesen bei der Stimmbevölkerung äusserst populär. Die
Initiative der Christdemokraten verlangt, dass Bund und Kantone Massnahmen zur
Kostensenkung ergreifen müssen, wenn die Kostensteigerung im Gesundheitswesen
eine bestimmte Schwelle überschreitet. Derzeit unterstützen 71 Prozent das
Volksbegehren tendenziell, 21 Prozent lehnen es ab. 8 Prozent machten keine
Angaben.
Die Initiative der SP soll dafür sorgen, dass die Prämienlast bei keinem
Haushalt mehr als zehn Prozent des verfügbaren Einkommens überschreitet. Ihr
würden derzeit 62 Prozent sicher oder eher zustimmen, 35 Prozent lehnen die
Idee ab. 3 Prozent machten keine Angaben.
Gewichtete Online-Umfrage
Die Tamedia-Wahlumfrage wird in Zusammenarbeit mit der LeeWas GmbH der
Politikwissenschaftler Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen durchgeführt. Sie
gewichten die Umfragedaten nach demografischen, geografischen und politischen
Variablen.
Bis zu den eidgenössischen Wahlen am 20. Oktober 2019 sind insgesamt sechs
Erhebungen geplant. Weitere Informationen und der Bericht zur ersten Wahlumfrage
sind unter tamedia.ch/umfragen (http://tamedia.ch/umfragen) abrufbar.
Beteiligte Tamedia Medien
Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger,
SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen
Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève und Le Matin/Le Matin
Dimanche
Tessin: 20 minuti
Kontakt
Christoph Zimmer, Leiter Kommunikation & Public Affairs Tamedia
+41 44 248 41 35, christoph.zimmer@tamedia.ch
Über Tamedia
Tamedia ist die führende private Schweizer Mediengruppe. Die
Digitalplattformen, Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften von Tamedia
bieten Überblick, Einordnung und Selektion. Das 1893 gegründete Unternehmen
beschäftigt rund 3'400 Mitarbeitende in der Schweiz, Dänemark, Deutschland,
Frankreich, Israel, Luxemburg, Österreich und Serbien und ist seit 2000 an der
Schweizer Börse kotiert.
Weitere Informationen zu Tamedia für Medienschaffende:
www.tamedia.ch/de/gruppe/newsroom (http://www.tamedia.ch/de/gruppe/newsroom)
Im Newsroom unter Bilddatenbank stehen frei verfügbare aktuelle Bilder rund um
Tamedia zum Herunterladen zur Verfügung, unter anderem Aufnahmen der Gebäude
mit dem seit Januar 2017 eingesetzten Logo.
www.tamedia.ch (http://Tamedia%20ver%C3%B6ffentlicht%202.%20Wahlumfrage)
* Medienmitteilung (PDF): http://e1.marco.ch/publish/tamedia/33_8581/20180629_MM_Tamedia-Wahlumfrage_DE.pdf
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