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Stadler lanciert Börsengang an der SIX Swiss Exchange und legt Preisspanne auf 33 bis 41 Franken fest Freitag, 29. März 2019 - 15:10

Stadler lanciert Börsengang an der SIX Swiss Exchange und legt Preisspanne auf 33 bis 41 Franken fest

Stadler Rail AG («Stadler», das «Unternehmen»), ein weltweit führender, spezialisierter Hersteller von Schienenfahrzeugen und zugehörigen Systemen mit Hauptsitz in Bussnang, Schweiz, gibt heute den Start des Börsengangs («IPO») bekannt. Der Kotierungsprospekt wird heute veröffentlicht und das Bookbuilding-Verfahren beginnt am Montag, 1. April 2019.

  • Der Börsengang umfasst bis zu 40 250 000 bestehende Aktien. Das Basisangebot besteht aus bis zu 35 000 000 bestehenden Aktien aus dem direkten und indirekten (via PCS Holding AG) Besitz von Peter Spuhler. Den federführenden Banken wurde zudem eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 5 250 000 bestehenden Aktien eingeräumt, was 15 Prozent des Basisangebots entspricht.
  • Die Preisspanne für den Angebotspreis wurde auf 33 bis 41 Franken pro Aktie festgelegt, was einem Platzierungsvolumen von rund 1155 Millionen bis 1435 Millionen Franken im Basisangebot und einer Marktkapitalisierung von rund 3.3 Milliarden bis 4.1 Milliarden Franken entspricht.
  • Der Streubesitz («Free Float») von Stadler beträgt voraussichtlich bis zu 38.16 Prozent vor Ausübung der Mehrzuteilungsoption und bis zu 43.41 Prozent, falls die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird.1
  • Peter Spuhler wird Stadler nach dem Börsengang sowohl als grösster Aktionär als auch in seiner Funktion als exekutiver Verwaltungsratspräsident langfristig verbunden bleiben.
  • Im Jahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Nettoumsatz von zwei Milliarden Franken bei einer EBIT-Marge von 7.5 Prozent.
  • Stadler verzeichnet eine anhaltend positive Dynamik beim Auftragseingang. Für 2019 erwartet Stadler einen stabilen Auftragseingang auf dem Niveau von 4.4 Milliarden Franken des letzten Jahres, einen Nettoumsatz von rund 3.5 Milliarden Franken, von dem bereits mehr als 95 Prozent durch bestehende Aufträge gesichert sind, und eine stabile EBIT-Marge. Zudem erwartet das Unternehmen, dass sich das strukturell negative Nettoumlaufvermögen auf -400 Millionen bis -550 Millionen Franken belaufen wird. Für 2020 rechnet Stadler mit einem Umsatz von rund vier Milliarden Franken, von dem bereits rund 80 Prozent durch bestehende Aufträge gesichert sind. Die EBIT-Marge wird voraussichtlich innerhalb der mittelfristig angestrebten Zielspanne von 8.0 bis 9.0 Prozent liegen. Für die Jahre nach 2020 strebt Stadler an, das Nettoumsatzniveau von vier Milliarden Franken zu festigen und von dort im mittleren einstelligen Prozentbereich weiter zu wachsen.
  • Zum 31. Dezember 2018 belief sich die Nettocashposition von Stadler auf 532 Millionen Franken.2 Stadler strebt für das am 31. Dezember 2019 endende Geschäftsjahr eine Dividendenausschüttung von mindestens 120 Millionen Franken an. Mittelfristig hat sich das Unternehmen angesichts seiner starken Bilanz und Cash- Flow-Generierung eine Gewinnausschüttungsquote von rund 60 Prozent des Jahresgewinns und eine Nettocashposition von 1-2x EBITDA zum Ziel gesetzt. Die angestrebte Kapitalstruktur gewährt Stadler strategische Flexibilität. Flüssige Mittel, welche das Unternehmen darüber hinaus generiert, werden an die Aktionäre ausgeschüttet.
  • Die Kotierung der Aktien von Stadler und der erste Handelstag an der SIX Swiss Exchange werden voraussichtlich am oder um den 12. April 2019 stattfinden.

Angebotsstruktur

Der Börsengang umfasst bis zu 40 250 000 bestehende Aktien. Das Basisangebot besteht aus bis zu 35 000 000 bestehenden Aktien aus dem direkten und indirekten (via PCS Holding AG) Besitz von Peter Spuhler (gemeinsam die «verkaufenden Aktionäre»). Die PCS Holding AG hat den federführenden Banken («Joint Global Coordinators») zudem eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 5 250 000 bestehenden Aktien eingeräumt, die innerhalb von 30 Kalendertagen nach dem ersten Handelstag an der SIX Swiss Exchange ganz oder teilweise ausgeübt werden kann.

Insgesamt werden im Rahmen des Börsengangs (einschliesslich der Mehrzuteilungsoption) bis zu 40 250 000 bestehende Aktien angeboten.

Der Streubesitz («Free Float») von Stadler beträgt voraussichtlich bis zu 38.16 Prozent vor Ausübung der Mehrzuteilungsoption und bis zu 43.41 Prozent, falls die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird.3 Nach der Kotierung und unter der Annahme, dass die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird, wird Peter Spuhler direkt und indirekt 39.70 Prozent des Aktienkapitals halten.

Die Preisspanne für den Angebotspreis wurde auf 33 bis 41 Franken pro Aktie festgelegt, was einem Platzierungsvolumen von rund 1155 Millionen bis 1435 Millionen Franken im Basisangebot (1328 Millionen bis 1650 Millionen Franken bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption) und einer Marktkapitalisierung von rund 3.3 Milliarden bis 4.1 Milliarden Franken entspricht.


Weitere Details zum Angebot

Der Kotierungsprospekt wird heute, 29. März 2019, veröffentlicht. Das Bookbuilding-Verfahren beginnt am Montag, 1. April 2019, und wird voraussichtlich am oder um den 11. April 2019 (12.00 Uhr MESZ für Retail und Private Banking Aufträge und 15.00 Uhr MESZ für Aufträge von instutionellen Anlegern) enden. Der endgültige Angebotspreis wird voraussichtlich am oder um den 12. April 2019 vor Handelsbeginn an der SIX Swiss Exchange veröffentlicht. Die Kotierung der Aktien gemäss dem Swiss Reporting Standard der SIX Swiss Exchange und der Beginn des Handels an der SIX Swiss Exchange wird voraussichtlich am oder um den 12. April 2019 erfolgen.

Das Unternehmen, die RAG-Stiftung und alle Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung von Stadler haben sich zu einer Haltefrist («Lock-up») von zwölf Monaten ab dem ersten Handelstag verpflichtet. Die verkaufenden Aktionäre haben sich hinsichtlich 100 Prozent der Aktien, die sie direkt oder indirekt nach dem Börsengang halten werden, zu einem Lock-up von zwölf Monaten ab dem ersten Handelstag verpflichtet, sowie darüber hinaus, ihre kombinierte Beteiligung an Stadler für weitere 24 Monaten nicht unter 30 Prozent zu reduzieren.

Das Angebot besteht aus (i) einem öffentlichen Angebot in der Schweiz und (ii) Privatplatzierungen in bestimmten Rechtsgebieten ausserhalb der USA und der Schweiz gemäss den geltenden Wertpapiergesetzen und gemäss der Regulation S des U.S. Securities Act von 1933, in der geltenden Fassung, und auf der Grundlage der Ausnahmen nach Richtlinie 2003/71/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 betreffend dem Prospekt, der beim öffentlichen Angebot von Wertpapieren oder bei deren Zulassung zum Handel zu veröffentlichen ist, in der geltenden Fassung, jeweils gemäss den anwendbaren Wertpapiergesetzen, und (iii) Privatplatzierungen an zugelassene Anleger (accredited investors) und genehmigte Kunden (permitted clients) in Kanada in den Provinzen Alberta, British Columbia, Ontario und Quebec.

Credit Suisse und UBS fungieren als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners für den Börsengang. BNP PARIBAS, Citigroup und Zürcher Kantonalbank agieren als Joint Bookrunners und UniCredit Bank AG als Co-Lead-Manager. Reichmuth & Co, St.Galler Kantonalbank AG und Thurgauer Kantonalbank sind Selling Agents im Börsengang. Alantra ist unabhängiger Finanzberater von Stadler und Peter Spuhler. Niederer Kraft Frey AG und BianchiSchwald LLC sind Rechtsberater von Stadler und Peter Spuhler, Lenz & Staehelin vertritt das Bankensyndikat als Rechtsberater.


Weltweit führender, spezialisierter Hersteller von Schienenfahrzeugen und zugehörigen Systemen

Stadler hat sich in seiner Geschichte stets auf die Produktion von Zügen, Metro- und Strassenbahnen und Lokomotiven konzentriert. Im Jahr 2018 entfielen 87.6 Prozent des Nettoumsatzes auf die Herstellung von Schienenfahrzeugen, das Service- und Komponenten-Segment steuerte die übrigen 12.4 Prozent bei. Stadler ist der Meinung, dass die grössere Fokussierung auf Schienenfahrzeuge und zugehörige Systeme im Vergleich zu diversifizierteren Wettbewerbern es dem Unternehmen erlaubt hat, eine sonst unerreichte Expertise im Design, der Konstruktion und der Herstellung hochentwickelter Züge und Lokomotiven auf effektive und effiziente Weise zu entwickeln. Stadler ist auch in der Lage, seine Expertise im Schienenfahrzeugbau auf das Design und die Produktion komplexer zugehöriger Komponenten und Systeme wie Fahrgestelle, Getriebe, Aluminium-Wagenkästen und Software, zu übertragen und seinen Kunden ein breites Serviceangebot für deren laufende Wartungsbedürfnisse zu bieten.

Als Ergebnis seiner Expertise in der Herstellung von Zügen und Lokomotiven hat Stadler in den letzten Jahren ein herausragendes Wachstum erzielt und substantielle Marktanteile im globalen Schienenfahrzeugmarkt gewonnen. Gemäss SCI Verkehr hat sich Stadler in seinen globalen strategischen Märkten zum zweitgrössten Hersteller von elektrischen Triebzügen (Electrical Multiple Units (EMU)) und zum viertgrössten Hersteller von Diesel-Triebzügen (Diesel Multiple Units (DMU)) entwickelt.4 Stadler hat eine besonders starke Wettbewerbsposition im europäischen Schienenfahrzeugmarkt (dem mit einem Volumen von elf Milliarden Euro5 grössten strategischen Markt von Stadler), wo das Unternehmen gemäss SCI Verkehr der drittgrösste Hersteller von Schienenfahrzeugen ist.6

Stadler bietet seinen Kunden ein kundenspezifisches Produkt- und Serviceangebot

Der Erfolg von Stadler beruht auf einem einzigartigen Leistungsversprechen an seine Kunden. Durch Spitzenleistungen in der Konstruktion und Technologieführerschaft stellt das Unternehmen Züge her, die höchst zuverlässig, effizient im Betrieb und komfortabel für Passagiere sind. Stadler bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten in Bezug auf Kundenwünsche an, einschliesslich massgeschneiderter Fahrzeuge in Gross- und Kleinserien. Damit steht seinen Kunden die ganze Bandbreite von Anpassungsgraden zur Verfügung, was Stadler einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten verschafft. Dank einer dezentralen und flexiblen Organisationsstruktur, in Kombination mit erstklassigen Fähigkeiten im Management und der Abwicklung von Projekten, hat sich das Unternehmen einen hervorragenden Leistungsausweis hinsichtlich kurzen Produkteinführungszeiten, pünktlicher Auslieferung und hoher Qualität erarbeitet. Aus Sicht von Stadler trägt jeder dieser Faktoren wesentlich zu seiner starken Marktposition bei.

Die langfristigen Wachstumsperspektiven der Bahnindustrie sind getragen von makroökonomischen Entwicklungen, die zu einer steigenden Nachfrage nach Schienenverkehr führen

Bevölkerungswachstum und zunehmende Urbanisierung führen zu einem wachsenden Bedarf an Transportformen, die grosse Personenzahlen auf schnelle, sichere und zuverlässige Weise befördern können. Der Schienenverkehr bietet eine attraktive Alternative zum Flugzeug und der Beförderung auf der Strasse, was Kosten und Reisezeiten betrifft. Es wird erwartet, dass die zunehmende Verkehrsbelastung im Flug- und Strassenverkehr eine Verlagerung hin zum nachhaltigeren und umweltschonenderen Schienenverkehr begünstigt. Diese Trends tragen zum langfristigen Wachstum der Bahnindustrie und von Stadler als Hersteller von Schienenfahrzeugen bei.

Attraktives Finanzprofil und Aussichten

Der Erfolg des Geschäftsmodells von Stadler spiegelt sich in seinem attraktiven Finanzprofil wider. Zwischen 2008 und 2018 ist der Nettoumsatz des Unternehmens um durchschnittlich rund sieben Prozent pro Jahr auf zwei Milliarden Franken in 2018 gewachsen. Die Nachhaltigkeit von Stadlers Wachstumsgeschichte wird untermauert durch den Auftragsbestand von 13.2 Milliarden Franken per 31. Dezember 2018, der gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 19.3 Prozent angestiegen ist und 85 Prozent der Umsätze der kommenden beiden Jahre sichert. Der Auftragsbestand des Unternehmens ist gut diversifiziert und von hoher Qualität, da er überwiegend Aufträge von Kunden in Westeuropa umfasst.

Der finanzielle Leistungsausweis unterstreicht die Fähigkeit von Stadler, seine Profitabilität auch in herausfordernden makroökonomischen Phasen zu verteidigen. So ist die EBIT-Marge in den vergangenen 15 Jahren trotz zahlreicher Wirtschaftskrisen stets über 6 Prozent geblieben und lag 2018 bei 7.5 Prozent. Das strukturell negative Nettoumlaufvermögen des Unternehmens, sein kapitaleffizientes Geschäftsmodell und ein aussergewöhnlich hoher Umschlag des Anlagevermögens dank effizienter Kapazitätsauslastung führen zu attraktiver Wertgenerierung. So konnte Stadler 2018 eine starke Economic-Profit-Marge7 von 5.7 Prozent des Nettoumsatzes erwirtschaften.

Stadler verzeichnet eine anhaltend positive Dynamik beim Auftragseingang. Für 2019 erwartet Stadler einen stabilen Auftragseingang auf dem Niveau von 4.4 Milliarden Franken des letzten Jahres, einen Nettoumsatz von rund 3.5 Milliarden Franken, von dem bereits mehr als 95 Prozent durch bestehende Aufträge gesichert sind, und eine stabile EBIT-Marge. Zudem erwartet das Unternehmen, dass sich das strukturell negative Nettoumlaufvermögen auf -400 Millionen bis -550 Millionen Franken belaufen wird. Für 2020 rechnet Stadler mit einem Umsatz von rund vier Milliarden Franken, von dem bereits rund 80 Prozent durch bestehende Aufträge gesichert sind. Die EBIT-Marge wird voraussichtlich innerhalb der mittelfristig angestrebten Zielspanne von 8.0 bis 9.0 Prozent liegen. Für die Jahre nach 2020 strebt Stadler an, das Nettoumsatzniveau von vier Milliarden Franken zu festigen und von dort im mittleren einstelligen Prozentbereich weiter zu wachsen. Das erwartete Nettoumlaufvermögen soll zwischen -10 bis -18 Prozent vom Nettoumsatz betragen.

Zum 31. Dezember 2018 belief sich die Nettocashposition von Stadler auf 532 Millionen Franken.8 Stadler strebt für das am 31. Dezember 2019 endende Geschäftsjahr eine Dividendenausschüttung von mindestens 120 Millionen Franken an. Mittelfristig hat sich das Unternehmen angesichts seiner starken Bilanz und Cash-Flow-Generierung eine Gewinnausschüttungsquote von rund 60 Prozent des Jahresgewinns und eine Nettocashposition von 1-2x EBITDA zum Ziel gesetzt. Die angestrebte Kapitalstruktur gewährt Stadler strategische Flexibilität. Flüssige Mittel, welche das Unternehmen darüber hinaus generiert, werden an die Aktionäre ausgeschüttet.

1 Die Angaben zum Streubesitz schliessen alle Aktien aus, welche von Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Konzernleitung gehalten werden (kombinierter Anteil von 6.89 Prozent; exklusive den Anteilen von Peter Spuhler) und welche erst nach Ablauf der Haltefrist («Lock-up») von zwölf Monaten ab dem ersten Handelstag zum Streubesitz zählen werden.
2 Dies enthält nicht sonstige finanzielle Vermögenswerte von 59 Millionen Franken, Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures von 12 Millionen Franken, Stadlers Arbeitgeberbeitragsreserve zur Pensionskasse von 26 Millionen Franken, Rückstellungen für Personalvorsorgeverpflichtungen von 3 Millionen Franken (alle Positionen per 31. Dezember 2018) und berücksichtigt nicht die Dividende 2018 von 70 Millionen Franken, welche vor dem Börsengang ausbezahlt wurde.
3 Die Angaben zum Streubesitz schliessen alle Aktien aus, welche von Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Konzernleitung gehalten werden (kombinierter Anteil von 6.89 Prozent; exklusive den Anteilen von Peter Spuhler) und welche erst nach Ablauf der Haltefrist («Lock-up») von zwölf Monaten ab dem ersten Handelstag zum Streubesitz zählen werden.
4 Gemessen auf Basis der Anzahl gelieferter Einheiten zwischen 2013 und 2017, gewichtet mit dem Wert der Marktsegmente. SCI Verkehr GmbH ist eine auf die internationale Bahn- und Logistikbranche fokussierte strategische Unternehmensberatung.
5 In 2017; basiert auf dem 2016 bis 2018 rollenden Durchschnittswert an ausgelieferten Fahrzeugen.
6 Gemessen auf Basis der Anzahl gelieferter Einheiten zwischen 2013 und 2017, gewichtet mit dem Wert der Marktsegmente gemäss SCI Verkehr.
7 Economic-Profit-Marge ist definiert als Economic Profit dividiert durch Nettoumsatz. Economic Profit ist definiert als NOPAT minus WACC x Invested Capital. NOPAT ist definiert als EBIT abzüglich Steuern zum effektiven Steuersatz, und als Kapitalkosten (WACC) wurden 8.25 Prozent angenommen. Invested Capital ist definiert als Gesamteigenkapital (inklusive Minderheitsbeteiligungen) plus Nettoverschuldung / (Nettocashposition) am Jahresende.
8 Dies enthält nicht sonstige finanzielle Vermögenswerte von 59 Millionen Franken, Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures von 12 Millionen Franken, Stadlers Arbeitgeberbeitragsreserve zur Pensionskasse von 26 Millionen Franken, Rückstellungen für Personalvorsorgeverpflichtungen von 3 Millionen Franken (alle Positionen per 31. Dezember 2018) und berücksichtigt nicht die Dividende 2018 von 70 Millionen Franken, welche vor dem Börsengang ausbezahlt wurde.

Erfahrenes Managementteam und eine tiefverwurzelte Firmenkultur, welche für Spitzenleistungen und Swissness steht

Stadler wird von einem motivierten und erfahrenen Managementteam geführt, das einen erstklassigen Leistungsausweis bei der Umsetzung profitablen Wachstums vorweisen kann. Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung innerhalb der Stadler Unternehmensfamilie verfügt die Geschäftsleitung über die Expertise, welche für die Umsetzung der Strategie und die Erreichung der heutigen Marktstellung von zentraler Bedeutung gewesen ist. Darüber hinaus profitiert Stadler von einem erfahrenen, unternehmerischen Verwaltungsrat, der mehrheitlich unabhängig ist und unter dem Vorsitz des Verwaltungsratspräsidenten steht, der zuvor während des signifikanten Wachstums des Unternehmens 30 Jahre lang als Group CEO tätig war.

Stadler hat bei seinen mehr als 8500 Mitarbeitenden eine Kultur schweizerischer Spitzenleistung, Pragmatismus, und Entschlossenheit sowie eine kollegiale «Geht nicht, gibt's nicht»-Mentalität etabliert, die wesentlich dazu beigetragen haben, Produkte und Serviceleistungen stets entsprechend den höchsten Kundenerwartungen liefern zu können.

Klare Strategie mit einer Vielzahl von Initiativen für die nächste Phase profitablen Wachstums über das Jahr 2020 hinaus

Das Unternehmen hat eine klare Strategie mit mehreren Pfeilern für Wachstum über das im Jahr 2020 erwartete Umsatzniveau von vier Milliarden Franken hinaus: 1) Weitere Stärkung der Expertise von Stadler in Technologie und Konstruktion durch kontinuierliche Produktentwicklung; 2) Konsolidierung der Präsenz im wichtigen europäischen Heimmarkt und gezielte Expansion in neue Regionen; 3) Beschleunigung des Wachstums im Service-Geschäft durch Vergrösserung des adressierbaren Marktes; und 4) Entwicklung eigener Lösungen in der Signaltechnik.

Wichtige IPO Informationen und indikativer IPO-Zeitplan

Eckdaten

Börsenkotierung

SIX Swiss Exchange (Swiss Reporting Standard)

Ticker

SRAIL

Valorennummer

217.818

ISIN

CH0002178181

Nennwert

0.20 Franken je Aktie

Preisspanne des Angebotspreises

33.00 – 41.00 Franken pro Aktie

Basisangebot

Bis zu 35 000 000 bestehende Aktien

Mehrzuteilungsoption

Bis zu 5 250 000 bestehende Aktien (15 Prozent des Basisangebots)

Gesamtzahl an ausgegebenen Aktien (vor und nach dem Börsengang)

100 000 000 Namenaktien

Indikativer IPO Zeitplan

Publikation Kotierungsprospekt

29. März 2019

Beginn Bookbuilding-Verfahren

1. April 2019

Ende Bookbuilding-Verfahren

Am oder um den 11. April 2019, 12.00 Uhr mittags MESZ für Retail- und Private-Banking-Aufträge und 15.00 Uhr MESZ für institutionelle Anleger

Publikation des definitiven Angebots-preises und Anzahl angebotener Aktien

Am oder um den 12. April 2019

Kotierung und erster Handelstag

Am oder um den 12. April 2019

Einbuchung/Lieferung der angebotenen Aktien gegen Bezahlung des Angebotspreises

Am oder um den 16. April 2019

Letzter Tag zur Ausübung der Mehrzuteilungsoption

Am oder um den 10. Mai 2019


Kontaktinformationen

Investor Relations

Raphael Widmer, Group CFO
Telefon: +41 71 626 86 80
E-mail: ir@stadlerrail.com

Media

Marina Winder, Generalsekretärin und Leiterin Kommunikation & PR
Telefon: +41 71 626 31 57
E-mail: media@stadlerrail.com

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Über Stadler

Stadler ist ein weltweit führender, spezialisierter Hersteller von Schienenfahrzeugen und zugehörigen Systemen mit einem starken Leistungsausweis gezielter Expansion. Seit seiner Gründung 1942 in der Schweiz kann das Unternehmen auf eine lange Tradition von Spitzenleistung in Design und Herstellung zurückblicken und seinen Kunden Schweizer Qualität, Präzisionskonstruktionen und erstklassige Projektmanagement-Fähigkeiten bieten. Die Ursprünge von Stadler als lokaler Hersteller von massgeschneiderten Zügen und Lokomotiven in Kleinserien waren die Grundlage für die Entwicklung zu einer multinationalen und gleichzeitig unabhängigen Organisation. Stadler ist stolz auf die Fähigkeit, sein Schienenfahrzeugangebot an die unterschiedlichsten und herausforderndsten Kundenbedürfnisse anpassen zu können und gleichzeitig massgeschneiderte Fahrzeuge auf Einzel- oder modularer Basis anbieten zu können. Im Laufe seiner Geschichte hat Stadler über 8000 Züge und Lokomotiven hergestellt, die heute in 41 Ländern im Einsatz sind.

Stadler ist in zwei Berichtssegmenten aktiv: Das Schienenfahrzeug-Segment konzentriert sich auf Design, Konstruktion und Herstellung von Hochgeschwindigkeitszügen, Intercity- und Regionalzügen und Waggons für den Personenverkehr, sowie Lokomotiven, Metro- und Strassenbahnen. Damit adressiert Stadler alle relevanten Segmente des Schienenfahrzeugmarktes. Das Service & Komponenten-Segment bietet Kunden ein breites Angebot von Serviceleistungen, von der Lieferung von Ersatzteilen, Fahrzeugreparaturen, Modernisierungen und Revisionen bis hin zu vollständigen Full-Service-Angeboten, welche gewährleisten, dass die Fahrzeuge von Stadler auch nach Auslieferung über den ganzen Lebenszyklus von durchschnittlich 30 Jahren hinweg die höchsten Kundenanforderungen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit erfüllen.

Stadler ist im Mehrheitseigentum von Peter Spuhler, der direkt und indirekt 79.95 Prozent des Aktienkapitals hält. Die übrigen Aktien werden von der RAG-Stiftung (10.00 Prozent), Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Konzernleitung (6.89 Prozent)9 und übrigen Aktionären (3.16 Prozent) gehalten.

9 Bezieht sich auf insgesamt 17 Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung, von denen niemand mehr als drei Prozent besitzt (exklusive den Anteilen von Peter Spuhler).

Disclaimer

Diese Mitteilung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar. Sie ist weder ein Prospekt im Sinn von Artikel 652a OR noch ein Kotierungsprospekt im Sinn von Artikel 27 ff. des Kotierungsreglements der SIX Swiss Exchange oder eines ähnlichen Reglements einer anderen Börse oder eines beaufsichtigten Handelsplatzes in der Schweiz oder ein Prospekt gemäss irgendeinem anderen anwendbaren Gesetz. Kopien dieser Mitteilung dürfen nicht in oder aus Jurisdiktionen versandt oder anderweitig verteilt werden, wo dies von Gesetzes wegen eingeschränkt oder verboten ist. Die in dieser Mitteilung enthaltene Information stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren in irgendeiner Jurisdiktion dar, in der dies vor Registrierung (oder Gewährung einer Ausnahme davon) oder sonstigen Handlungen gegen wertpapierrechtliche Bestimmungen verstossen würde. Jeder Entscheid über den Kauf oder die Zeichnung von Aktien der Stadler Rail AG (die «Gesellschaft») sollte ausschliesslich auf der Grundlage eines von der Gesellschaft in diesem Fall dafür veröffentlichten Emissions- und Kotierungspropekts erfolgen.

This document is not an offer to sell or a solicitation of offers to purchase or subscribe for shares. This document is not a prospectus within the meaning of Article 652a of the Swiss Code of Obligations, nor is it a listing prospectus as defined in articles 27 et seqq. of the listing rules of the SIX Swiss Exchange AG or of any other stock exchange or regulated trading venue in Switzerland or a prospectus under any other applicable laws. Copies of this document may not be sent to jurisdictions, or distributed in or sent from jurisdictions, in which this is barred or prohibited by law. The information contained herein shall not constitute an offer to sell or the solicitation of an offer to buy, in any jurisdiction in which such offer or solicitation would be unlawful prior to registration, exemption from registration or qualification under the securities laws of any jurisdiction. A decision to invest in securities of Stadler Rail AG should be based exclusively on the offering memorandum published by Stadler Rail AG for such purpose. Copies of the offering memorandum, the pricing supplement and any other supplements to the offering memorandum can be obtained free of charge in Switzerland from Credit Suisse AG, Zurich, Switzerland (e-mail: equity.prospectus@credit-suisse.com), UBS AG, Swiss Prospectus Switzerland, P.O. Box, 8098 Zurich, Switzerland (voicemail: +41 44 239 47 03; fax number: +41 44 239 69 14; e-mail: swiss-prospectus@ubs.com) and Stadler Rail AG, Investor Relations, Ernst-Stadler-Strasse 1, 9565 Bussnang, Switzerland (tel: +41 71 626 86 80; e-mail: ir@stadlerrail.com).

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