Kanton Zürich: Regierungsrat beantragt ZVV-Rahmenkredit Donnerstag, 11. Juli 2013 - 09:50
Regierungsrat beantragt ZVV-Rahmenkredit
11.07.2013 - Medienmitteilung
Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat einen Rahmenkredit für den ZVV von 737,8 Millionen Franken für die Fahrplanperiode 2014/2015. Für zusätzliche Verkehrsangebote sind in den nächsten zwei Jahren rund 20 Millionen Franken vorgesehen. Im Zentrum steht die Inbetriebnahme der Durchmesserlinie in Zürich sowie der ersten Etappe der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn.
Der Rahmenkredit deckt diejenigen Kosten des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich, die nicht durch den Verkehrsertrag oder Nebenerträge gedeckt werden. Er wird zur Hälfte durch die Gemeinden und zur Hälfte durch den Kanton finanziert.
Kostenunterdeckung bleibt stabil
Für die Jahre 2014 und 2015 rechnet der ZVV mit steigendem Aufwand. Rund 20 Millionen Franken entfallen auf zusätzliche Verkehrsangebote. Ebenfalls ins Gewicht fallen steigende Kapitalkosten für neue Zugskompositionen der SBB. Dieser Ausbau des Angebots führt dazu, dass die Fahrgastzahlen weiter zunehmen und so mehr Verkehrserträge erwirtschaftet werden können. Dadurch nimmt die Kostenunterdeckung des ZVV im Vergleich zum laufenden Jahr nicht etwa zu, sondern sogar leicht ab. Insgesamt beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat für die nächsten zwei Jahre einen Rahmenkredit von 737,8 Millionen Franken. Das sind 60,4 Millionen Franken weniger im Vergleich zum aktuellen Rahmenkredit.Angebot: Startschuss für die Durchmesserlinie und die 4. Teilergänzungen
Mit den Angebotsänderungen auf dem S-Bahn-Netz und bei Bus- und Tramlinien bleibt der ZVV auf Ausbaukurs und erfüllt den Auftrag des Kantonsrates, die steigende Nachfrage in den kommenden Jahren abzudecken. Den Schwerpunkt bildet das zusätzliche Angebot der S-Bahn, das aufgrund der Eröffnung der Durchmesserlinie in Zürich und der 4. Teilergänzungen ermöglicht wird. Hierfür findet ein zusätzlicher Fahrplanwechsel am 15. Juni 2014 statt. Auf diesen Zeitpunkt wird auch das Busnetz in den Städten und in der Region erheblich ausgebaut. Im ersten Schritt ab Juni 2014 betreffen die Änderungen vor allem das linke Zürichseeufer.
Der Regierungsratsbeschluss Nr. 788/2013 ist unter www.rrb.zh.ch verfügbar.
(Medienmitteilung des Regierungsrates)
