Liebe Leserinnen und Leser Ich melde mich zurück aus der Sommerpause. Am Montag vor einer Woche hat ein vierzigjähriger Eritreer in Frankfurt am Main einen achtjährigen Jungen auf das Gleis vor einen einfahrenden Zug gestossen und so ermordet. Besonders abscheulich an dieser Tat ist, dass sich der Mörder offensichtlich seine Opfer unter den schwächeren Mitgliedern unserer Gesellschaft ausgesucht hat. Er wollte nämlich neben dem kleinen Jungen auch dessen Mutter und eine 78-jährige Frau umbringen. Der Gleis-Killer reiste 2006 illegal in die Schweiz ein und wurde trotzdem nie ausgeschafft. Dabei sind die rund 40'000 Eritreer in der Schweiz keine Flüchtlinge. Sogar das Bundesgericht hat festgehalten, dass ihre Wegweisung zulässig und zumutbar ist. Für das Versagen der Schweizer Asylpolitik musste nun ein kleiner Junge in Deutschland büssen. Natürlich hat dieser Mörder nicht alle Sinne beisammen, natürlich wird er nun mehr therapiert als bestraft. Tatsache ist jedoch auch: Viele der Gleis-Schubser aus der letzten Zeit haben einen Migrationshintergrund. Sie kommen als junge Männer zu uns, sind von ihrem kulturellen Hintergrund her sehr stolz aber schlussendlich zu wenig qualifiziert und kaum integrierbar. Fast 90 % der Eritreer in der Schweiz leben von der Sozialhilfe, und ihre Kriminalität liegt weit über dem Durchschnitt. Betreut wurde der Gleis-Killer von unserer Sozialindustrie. Das Schweizer Arbeiterhilfswerk „Solidar Suisse" hat ihn als Beispiel einer besonders gelungenen Integration zelebriert. Das linke Hilfswerk wird von der SP und den Gewerkschaften getragen. Präsident ist der Genfer SP-Nationalrat Carlo Sommaruga, der sich für sein humanitäres Mandat mit CHF 15'000 pro Jahr entschädigen lässt. Mitglieder- und Trägerschaftsspenden betragen nur gerade CHF 438'000, der Aufwand jedoch CHF 16.8 Mio. – der grösste Teil davon zahlt der Staat, also wir Steuerzahler. Typisch waren die Reaktionen auf die entsetzliche Tat. Wäre sie in Zürich passiert, hätten wir womöglich die Herkunft des Täters nicht einmal erfahren. Der „Spiegel" schrieb, der Zug hätte den Achtjährigen „erfasst". Als wäre der Zug Schuld gewesen! Eine grüne Politikerin meinte, die Züge sollten eben langsamer in die Bahnhöfe einfahren. Kommentar überflüssig. Meine Damen und Herren, wir kommen nun zu einem speziellen Anliegen einer Grünen. Die Linken, die unsere lasche Asylpolitik zu verantworten haben, wollen sich zu dem Mord in Frankfurt lieber nicht äussern. Dafür verlangt die grüne Nationalrätin und Ständeratskandidatin Maya Graf vom Bundesrat „eine Ursachenforschung über die vielen Femizide in der Schweiz". Sie meint damit die häusliche Gewalt, die zum grossen Teil nicht Integrierbare betrifft. Wenn Maya Graf in der Schweiz von einem Femizid, also einer systematischer Ermordung von Frauen in grosser Zahl spricht, so frage ich mich allmählich, in welchem Land sie eigentlich lebt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne verbleibende Woche.
Mit freundlichen Grüssen aus den Sümpfen von Bern Thomas Matter |