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Kanton Zürich: Umbau des Bildungszentrums mit einem Neubau der Kantonsschule Uster Donnerstag, 18. Juli 2013 - 10:01

Umbau des Bildungszentrums mit einem Neubau der Kantonsschule Uster

18.07.2013 - Medienmitteilung

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Der Regierungsrat des Kantons Zürich beantragt dem Kantonsrat einen Kredit über 72 Millionen Franken für den Neubau der Kantonsschule Uster auf dem Areal des bestehenden Berufsfachschulhauses. Zugleich beschliesst er als gebundene Ausgabe einen Kredit für die Sanierung dieses Berufsfachschulhauses über rund 55 Millionen Franken. Diese Ausgabe steht unter dem Vorbehalt, dass der Kantonsrat dem Neubau der Kantonsschule Uster zustimmt.

Der Kantonsrat fällte 2005 den Grundsatzentscheid, in Uster eine neue Kantonsschule zu errichten. Ein Jahr darauf genehmigte der Regierungsrat das Raumprogramm. Die Schulen, die sich auf dem gleichen Areal befinden, wurden in das Projekt einbezogen. Dies betrifft die Gewerblich-Industrielle Berufsschule Uster, die Wirtschaftsschule KV Uster und die Höhere Fachschule Uster.

Der Regierungsrat beantragt jetzt dem Kantonsrat einen Kredit über 72 Millionen Franken für den Neubau der Kantonsschule Uster auf dem Areal des bestehenden Berufsfachschulhauses. Zugleich beschliesst er als gebundene Ausgabe einen Kredit für die Sanierung des Berufsfachschulhauses, einschliesslich der erforderlichen Provisorien, von rund 55 Millionen Franken. Diese Ausgabe steht unter dem Vorbehalt, dass der Kantonsrat dem Neubau der Kantonsschule Uster zustimmt.

Insgesamt umfasst der Neubau der Kantonsschule Uster rund 9000 Quadratmeter. Die Bereiche Aula, Mensa, Mediothek und Sport werden von allen Schulen benutzt. Der Neubau wird gemäss dem Minergie-Eco-Standard errichtet. Die Energieversorgung erfolgt mit Sonden aus dem Erdreich, die im Sommerhalbjahr als Kühlquelle dienen.

Heute besteht auf dem Gebiet eine provisorische Pavillonanlage als Kantonsschule, die von rund 500 Schülerinnen und Schüler der früheren Kantonsschule Glattal besucht wird. Für die Zeit der Sanierung des Bildungszentrums sind ebenfalls Schulraumprovisorien vorgesehen. Im Bildungszentrum gehen insgesamt über 2600 Jugendliche zur Schule. Eine überlange Bauzeit soll vermieden und die Belastung für die Betroffenen so gering wie möglich gehalten werden.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)