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NATIONALRAT THOMAS MATTER SVP: In den Sümpfen von Bern - «Neo-Nationalräte und ihre Berufe» Mittwoch, 15. Januar 2020 - 10:26

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«Neo-Nationalräte und ihre Berufe»

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Liebe Leserinnen und Leser

Herzlich willkommen zu meinem ersten Newsletter im neuen Jahr. Ich hoffe, Sie sind alle gut gestartet.
 
Wenn ich die Berufsbezeichnungen und Lebensläufe der neugewählten linken Nationalräte anschaue, kann ich nur staunen. Ein beruflicher Leistungsausweis ist bei unseren neuen Politikern offenbar nicht mehr gefragt. Lesen sie hierzu meinen Kommentar.
 
Die offizielle Parlamentsseite zeigt erstaunliche Berufe oder Pseudo-Berufe von gewissen neuen Parlamentariern. Die SP-Frau Tamara Funiciello – bekannt durch ihre Verbrennungs-Aktion von Büstenhaltern und regelmässige Kolumnistin im Haus «Tages-Anzeiger» – hat überhaupt keine Berufsbezeichnung. An einem anderen Ort nennt sie sich «Studentin». Und das im zarten Alter vom dreissigsten Lebensjahr!
 
Die grüne Delphine Klopfenstein aus Genf hat mit 43 Jahren ebenfalls keine Berufsbezeichnung. An einem anderen Ort lese ich, sie sei Soziologin und Co-Generalsekretärin der Grünen im Kanton Genf. Mit anderen Worten: eine lupenreine Berufspolitikerin.
 
Einen hochinteressanten Beruf hat eine andere Genfer Grüne, nämlich Isabelle Pasquier-Eichenberger. Die 44-Jährige nennt sich nämlich «Koordinatorin der Alpenschutz-Initiative», über die wir 1994 abgestimmt haben. Also schon vor einem Vierteljahrhundert! Ich habe nicht gewusst, dass das ein Beruf sein kann.

Oder nehmen wir den 59-jährigen grünliberalen Thomas Brunner, der sich «Klimatologe» nennt - weil das Klima gerade in Mode ist. Dabei hat er früher als Lufthygieniker bei der öffentlichen Verwaltung gearbeitet. Der angebliche Klimatologe geht seit seinem 55. Lebensjahr keinem ordentlichen Beruf mehr nach und arbeitet anscheinend hin und wieder in der sogenannten «Äss-Bar», einem alternativen Lokal in St. Gallen. 
 
Die 60-jährige grüne Zürcherin Katharina Prelicz-Hueber hat keine Berufsbezeichnung. Die Sozialarbeiterin hat sich früher «Professorin» einer Fachhochschule genannt, obwohl sie nie eine Matura gemacht hat, nie eine Universitätsvorlesung besucht hat und nie etwas Wissenschaftliches publiziert hat.  
 
Der Genfer Grüne Nicolas Walder trägt im zarten Alter von 53 keine Berufsbezeichnung. Man hört, er habe Soziologie studiert, einmal beim IKRK gearbeitet und würde im Stadtrat von Carouge sitzen.
 
Und die grüne Zürcherin Meret Schneider nennt sich Co-Geschäftsleiterin einer  Organisation namens «Progressive Politik für Tiere». Dort sei sie Projektleiterin von verschiedenen kommunalen Projekten «für nachhaltige Ernährung». Wie nachhaltig ihre eigene Ernährung ist, überlasse ich Ihrem Urteil. 
 
Die SP-Frau Céline Widmer gibt als Beruf «Kantonsrätin» an. Sie ist Politologin und weil man bei den Linken gegenseitig so gut zueinander schaut, hat sie auf Kosten der Steuerzahler ein Jöbli im Stab von Corine Mauch in der Züricher Stadtverwaltung gefunden.  

 Mit freundlichen Grüssen aus den Sümpfen von Bern 
Thomas Matter

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