Starke Unternehmensleistung der AFG im ersten Halbjahr 2013 Donnerstag, 08. August 2013 - 06:54
Starke Unternehmensleistung der AFG im ersten Halbjahr 2013
Umsatzwachstum um 0.7% – EBIT-Verbesserung um CHF 3.1 Mio. – Weitere wichtige Schritte im Umbau und Ausbau der AFG vollzogen – Ausblick stimmt optimistisch – Grosses Potenzial entlang von Hülle und Raum vorhanden
A r b o n, 8. August 2013 – Die AFG Arbonia-Forster-Holding AG hat im ersten Halbjahr 2013 einen Nettoumsatz von CHF 597.3 Mio. (Vorjahr CHF 594.3 Mio.) erzielt. Bereinigt um Wäh-rungs-, Akquisitions- und Devestitionseffekte liegt der Nettoumsatz 0.7% über dem Vorjahr (effektiv 0.5%). Das EBIT ist mit CHF 14.7 Mio. deutlich höher als der Vorjahreswert von CHF 11.6 Mio (+26.9%). Mit einem Unternehmensgewinn nach Steuern von CHF 2.0 Mio. erzielte die AFG ein positives Resultat. Sie hat die wesentlichen Massnahmen im Umbau vollzogen; die strategischen Initiativen hin zum technologisch führenden Bauausrüster mit Produkten und Lösungen rund um Hülle und Raum zeigen deutliche Erfolge. Mit der Positionierung entlang der drei Megatrends Energieeffizienz, Sicherheit und Wohlbefinden verfügt die AFG über ein grosses Potenzial.
Die AFG kann auf eine erfreuliche Unternehmensleistung in den ersten sechs Monaten 2013 zurückblicken. Der Um- und Ausbau zum führenden Bauausrüster mit Produkten und Leistungen für Hülle und Raum konnte konsequent fortgeführt werden. Die Erneuerung der Gesellschaft erfolgte auch institutionell und personell mit den Entscheiden der Generalversammlung zur Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung von 5% und der Einführung einer Altersbeschränkung für Mitglieder des Verwaltungsrats sowie der neuen, zukunftsweisenden Zusammensetzung des Verwaltungsrats.
Der Umsatz liegt in den ersten sechs Monaten 2013 mit CHF 597.3 Mio. um 0.5% bzw. währungs-, akquisitions- und devestitionsbereinigt um 0.7% über dem Vorjahreswert – dies in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld. Zurückzuführen ist diese erfreuliche Entwicklung auf die positive Wirkung der einzelnen strategischen Programme, die Intensivierung der Vertriebsaktivitäten, aber auch auf positive Impulse aus einzelnen Märkten sowie auf das attraktive Produkt- und Lösungsportfolio. Generell haben sich die Heimmärkte Schweiz und Deutschland jedoch seitwärts bewegt, die südeuropäischen Märkte hingegen sind weiterhin eher negativ. Anhaltend positiv ist die Entwicklung in Russland, China und Middle East, wo die AFG mit eigenen Hubs die Markterschliessung aktiv vorantreibt.
Das EBIT liegt mit CHF 14.7 Mio. deutlich über dem Vorjahr (+26.9%). Die AFG-Gesellschaften sind in ihren Märkten zwar einem anhaltend starken, meist sogar zunehmenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt, der durch einen hohen Preisdruck mit einer entsprechenden Preissensitivität der Kunden gekennzeichnet ist. Einkaufs- als auch produktionsseitig ist es der AFG gelungen, die Kosten weiter zu senken und die Produktivität zu erhöhen.
Mit dem Verkauf der Business Unit Präzisionsstahlrohre an die Mubea-Unternehmensgruppe und dem Vollzug der Veräusserung des Forster Kühltechnikgeschäfts an die V-ZUG hat die AFG grosse Schritte in der Fokussierung auf die Bauausrüstung gemacht. Beide Unternehmen konnten einer langfristig gesicherten Zukunft zugeführt werden: Die Arbeitsplätze am Standort Arbon bleiben erhalten und Investitionen in die Weiterentwicklung der Unternehmen durch die neuen Eigentümer sind gesichert.
Die Division Fenster und Türen hat am 21. Februar 2013 den polnischen Fensterhersteller Dobroplast definitiv übernommen. Damit steigt die AFG zur Nr. 3 unter Europas Fenster- und Türproduzenten auf und kann die Marktbearbeitung in Richtung Osten sowie Deutschland und Skandinavien vorantreiben. Mit Investitionen in der Höhe von CHF 33 Mio. und der Schaffung von Kompetenzzentren in der Schweiz und in der Slowakei wird die Division weiter gestärkt und auf die künftigen Herausforderungen ausgerichtet. Plangemäss vorwärts kommt der Ausbau der Türproduktion bei RWD Schlatter mit einem Neubau sowie einem neuen Maschinenpark, der eine deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten einleiten wird. Die Inbetriebnahme der ersten Phase ist für Ende des Jahres vorgesehen.
Per 1. Januar 2013 hat die Division Heiztechnik und Sanitär die Organisation und Verantwortlichkeiten klar auf die beiden Business Units Heiztechnik und Sanitär ausgerichtet. Der Business Unit Heiztechnik gelang im März 2013 an der wichtigsten Messe des Jahres, an der ISH in Frankfurt, mit dem neuen Komplettsystem «x-optimiert» eine Überraschung. Die Resonanz der Fachwelt auf das durch die Einführung der Wärmepumpe nun durchgängige System mit Wärmeerzeugung, -regulierung, -speicherung, -verteilung und -übertragung war gross. Die Heiztechnik wird damit ihre Entwicklung vom Komponenten- zum Systemanbieter konsequent umsetzen.
Von Division zu Division
Die Division Heiztechnik und Sanitär erzielte im ersten Halbjahr 2013 einen Umsatz von CHF 209.0 Mio. Bereinigt um den Währungseffekt und die Devestition von Aqualux resultiert ein Rückgang von 2.3% gegenüber der Vorjahresperiode. Im Bereich Heiztechnik entwickelten sich insbesondere die Märkte Russland und China positiv, schwieriger gestalteten sich die Exporte nach Polen, Iran und Irak. Im Sanitärbereich ist der Heimmarkt Deutschland stabil. Mit einem neuen, innovativ flachen Duschplatz entstehen neue Umsatzchancen. Die Minderumsätze hatten Auswirkungen auf das EBIT, welches mit CHF 16.1 Mio. um CHF 2.9 Mio. unter dem Vorjahr liegt, jedoch mit einer Marge von 7.7% den Erwartungen entspricht und damit erneut die operative Exzellenz der Sparte demonstriert.
Der Nettoumsatz der Division Fenster und Türen konnte gegenüber dem Vorjahr um 29.1% auf CHF 205.0 Mio. zulegen. Währungs- und akquisitionsbereinigt betrug das Wachstum stattliche 8.5%. Der Fenstermarkt Schweiz steht nach wie vor unter einem massiven Preisdruck insbesondere bei den Kunststoff-Fenstern. Mit den im Mai 2013 angekündigten Massnahmen zur Schaffung eines internationalen Produktverbundes mit der Etablierung von Kompetenzzentren bereitet sich die Division auf die künftigen Marktanforderungen vor und wird zudem in der Lage sein, Marktanteile im unteren Preisniveau zu gewinnen. Mit CHF 9.3 Mio. (4.6%) hat sich das EBIT gegenüber über dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Einen positiven Trend verzeichnet auch die Türproduktion bei RWD Schlatter.
Die Division Stahltechnik erzielte einen leicht über Vorjahresniveau liegenden Umsatz von CHF 66.0 Mio. Der Zuwachs der Drittumsätze konnte vor allem dank dem Einstieg in den Direktvertrieb in Österreich realisiert werden. Das mit CHF 4.7 Mio. (7.2%) um CHF 4.3 Mio. über dem Vorjahr liegende EBIT ist auf Minderabschreibungen als Folge der Ende 2012 vorgenommen Impairments sowie auf höhere Umsätze bei tieferen Materialaufwendungen zurückzuführen. Der anstehende Verkauf der Business Unit Präzisionsstahlrohre macht für die Business Unit Profilsysteme den Weg frei zur Umsetzung einer fokussierten Wachstumsstrategie.
Das unter dem Namen AFG Küchen firmierende Küchengeschäft (ohne das verkaufte Forster Kühltechnikgeschäft) musste in den ersten sechs Monaten einen Umsatzrückgang von 8.4% auf CHF 75.9 Mio. hinnehmen. Der Rückgang war insbesondere im Direktverkauf der beiden Marken Forster Stahlküchen und Piatti spürbar. Das EBIT der AFG Küchen ist mit CHF –3.4 Mio. (-4.5%) nach wie vor deutlich negativ, eine Verbesserung gegenüber der Vorjahresperiode ist aber feststellbar. Die Business Unit Küchen verfügt über einen deutlich über dem Vorjahr liegenden Auftragsbestand, was für das zweite Halbjahr positiv stimmt.
Der Nettoumsatz der Division Oberflächentechnologie liegt mit CHF 33.2 Mio. im ersten Halbjahr 2013 1.4% über dem Vorjahr. Die Umsatzentwicklung ist nach wie vor von der schwachen Nachfrage in den Segmenten Print und Paper geprägt. Die tiefen Umsätze führten zu einem EBIT-Rückgang um CHF 0.5 Mio. auf CHF −2.4 Mio. (-7.2%) gegenüber dem Vorjahr. Trotz der hohen Volatilität für das gesamte Jahr erwartet die AFG in der Division Oberflächentechnologie ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes EBIT.
Ausblick
Für das gesamte Jahr wird mit einem leichten Umsatzwachstum gerechnet. Die Herausforderung besteht darin, dem anhaltenden Preisdruck durch Importe in die Heimmärkte mit geeigneten Massnahmen und innovativen Produkten entgegenzutreten sowie weiter an internationalem Wachstum und Profitabilität zuzulegen. Die AFG nutzt das laufende Jahr dazu, das Kerngeschäft nachhaltig zu festigen, den Ausbau zum technologisch führenden Bauausrüster für Hülle und Raum voranzutreiben, Dobroplast zu integrieren, fehlende Kompetenzen zu entwickeln und zu beschaffen sowie die formulierten strategischen Programme im Hinblick auf die Erreichung der finanziellen Ziele der AFG 2015 konsequent umzusetzen.
Kontakt Daniel Frutig CEO daniel.frutig(at)afg.ch
Stefan Kern Head Corporate Communications stefan.kern(at)afg.ch
Halbjahresbericht 2013 Kennzahlen Halbjahr 2013
Strong performance by AFG in the first half of 2013
0.7% growth in revenue – EBIT improvement by CHF 3.1 million – Further key steps in the restructuring and expansion of AFG completed – Optimistic outlook – Great potential in plans for cladding and interiors
A r b o n, 8 August 2013 – AFG Arbonia-Forster-Holding AG brought in a net revenue of CHF 597.3 million (previous year: CHF 594.3 million) in the first half of 2013. Adjusted for currency, acquisition and effects and divestment effects, the net revenue is up 0.7% on the previous year (actual 0.5%). At CHF 14.7 million, EBIT is significantly higher than the past year's figure of CHF 11.6 million (+26.9%). With a net profit before tax of CHF 2.0 million, AFG achieved a positive result. It has completed key restructuring measures; the strategic initiatives leading toward making AFG the technological leader in construction materials with all kinds of products and solutions for cladding and interiors are proving to be very successful. With its positioning in the three megatrends of energy efficiency, safety & security and well-being, AFG has great potential.
AFG can look back on solid performance in the first six months of 2013. Its restructuring and expansion to become the leader in construction materials with products and solutions for cladding and interiors is being consistently continued. Resolutions of the Annual General Meeting also led to personnel and institutional renewal of the company to abolish the 5% restriction on voting rights and introduce an age limit for members of the Board of Directors as well as the new forward-looking composition of the Board of Directors.
At CHF 597.3 million, revenue is 0.5% up on the previous year (0.7% when adjusted for currency, acquisition and divestment effects) – and this in a difficult environment. This solid performance is attributable to the positive effect of the individual strategic programmes and the intensification in sales activities, but also positive impulses from individual markets as well as the Company's attractive portfolio of products and solutions. In general the home markets of Switzerland and Germany have tended sideways while the South European markets remain negative. The trend remains positive in Russia, China and the Middle East, where AFG is actively pursuing opening up these markets with its own hubs.
At CHF 14.7 million, EBIT has improved significantly year-on-year (+26.9%). The AFG companies are exposed to continuing strong and largely increasing competitive pressure in their markets. This is characterised by high price pressure with corresponding price sensitivity among customers. AFG has succeeded in further reducing its procurement and production costs and increasing productivity.
By selling the Precision Steel Tubes business unit to the Mubea Group and completing the sale of the Forster refrigeration technology business to V-ZUG, AFG has made significant progress in the pursuit of its strategic focus on building supplies. The two businesses have been guaranteed a secure long-term future with investments by the new owners in the further development of the businesses while the jobs at the Arbon location remain intact.
The Windows and Doors Division permanently took over Polish window manufacturer Dobroplast on 21 February 2013. This raises AFG to number three among Europe’s window and door manufacturers and it can therefore continue to push ahead in cultivating the market in Eastern Europe, Germany and Scandinavia. The Windows and Doors Division is being strengthened and geared towards future challenges with investments amounting to CHF 33 million and the establishment of new centres of competence in Switzerland and Slovakia. The expansion of door production at RWD Schlatter is progressing according to plan with a new building and new machines that will herald a significant increase in production capacity. The first phase is scheduled to enter operation at the end of the year.
Since 1 January 2013, the Heating Technology and Sanitary Equipment Division has been clearly focusing its organisation and responsibilities on the two business units Heating Technology and Sanitary Equipment. The business unit Heating Technology came up with a surprise in March 2013 at the most important trade fair of the year, the ISH in Frankfurt, by unveiling the new “x-optimiert” complete system. The feedback from the industry was positive on what, thanks to the introduction of the heat pump, is now an end-to-end system with heat generation, regulation, storage, distribution and transmission. Heating Technology is therefore set to develop consistently from a component supplier to a system supplier.
From Division to Division
The Heating Technology and Sanitary Equipment Division posted revenue of CHF 209.0 million in the first half of 2013. Adjusted for currency effects and the divestment of Aqualux, it fell by 2.3% year on year. In the heating technology sector, the Russian and Chinese markets are experiencing particularly positive growth, while exports to Poland, Iran and Iraq are more sluggish. The home market of Germany in the sanitary equipment sector is stable and an innovative new flat shower offers new sales opportunities. The lower revenues impacted EBIT, which is CHF 2.9 million down on the previous year at CHF 16.1 million, but, with a margin of 7.7%, they meet expectations and thus once again bear witness to the operational excellence of the division.
The net revenue of the Windows and Doors Division increased by 29.1% year on year to CHF 205.0 million. Adjusted for currency and acquisition effects, growth came to an impressive 8.5%. The Swiss windows market remains subject to massive price pressure – particularly for plastic windows. With the measures announced in May 2013 to create an international product network with the establishment of centres of competence, the division is preparing itself for future market requirements and will be able to gain market shares in the lower price segment. At CHF 9.3 million (4.6%), EBIT is twice as high as it was in the past year. Door production at RWD Schlatter is also displaying a positive trend.
The Steel Technology Division achieved a slight increase in year-on-year revenue to CHF 66.0 million. The rise in third-party sales was largely made possible by the launch of direct distribution in Austria. The EBIT of CHF 4.7 million (7.2%) that is up CHF 4.3 million on the previous year is attributable to the reduced depreciation owing to the impairment carried out at the end of 2012 as well as a combination of higher sales and lower material costs. The imminent sale of the business unit Precision Steel Tubes will clear the way for the Profile Systems business unit to implement a focused growth strategy.
The kitchen business operating under the name AFG Kitchens (excluding the Forster refrigeration technology business that has been sold) sustained a fall in revenue of 8.4% to CHF 75.9 million in the first six months of the year. The fall in revenue left its mark in particular on the direct sales of both brands, Forster Steel Kitchens and Piatti. The EBIT of AFG Kitchens remains significantly negative at CHF -3.4 million (-4.5%) albeit that an improvement on the prior-year period can be noted. The business unit Kitchens has a considerably greater order backlog compared with the previous year, which should facilitate positive growth in the second half of the year.
The net revenue of the Surface Technology Division in the first half of 2013 is up 1.4% year on year at CHF 33.2 million. Its revenue performance remains shaped by the weak demand in the Print and Paper segments. The low revenue resulted in a year-on-year decrease in EBIT of CHF 0.5 million to CHF -2.4 million (-7.2%). Despite the high volatility for the whole year, AFG expects EBIT in the Surface Technology Division to improve on the previous year.
Outlook
A slight growth in revenue is expected for the year as a whole. The challenge lies in countering the on-going price pressure due to imports to the home markets by means of suitable measures and innovative products and making further gains in terms of international growth and profitability. AFG is making use of the present year to strengthen its core business in a sustainable manner, push ahead with its expansion to become the technological leader in construction materials for cladding and interiors, integrate Dobroplast, develop and procure skills that are lacking and consistently implement the strategic programmes drawn up with a view to achieving the financial targets of AFG for 2015.
Contact Daniel Frutig CEO daniel.frutig(at)afg.ch
Stefan Kern Head Corporate Communications stefan.kern(at)afg.ch
2013 First Semester Financial Report 2013 First Semester Key Figures
