BAG: Neues Coronavirus: Information um 17 Uhr - 25.2.2020 – Erster bestätigter Fall in der Schweiz. Wir informieren um 17 Uhr. Infoline (täglich von 8 bis 18 Uhr): +41 58 463 00 00 Dienstag, 25. Februar 2020 - 16:23
Stand 25.2.2020
Die WHO beurteilt die Ausbreitung des neuen Coronavirus als internationale Gesundheitsnotlage. Informieren Sie sich hier über die aktuelle Situation – international und in der Schweiz, über Empfehlungen für Reisende und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
+41 58 463 00 00
Täglich von 8 bis 18 Uhr
In Italien gibt es 231 bestätigte Coronavirus-Fälle (Stand: 25. Februar 2020, 6.45 Uhr), davon sind sieben Menschen verstorben. Wie für alle vom Coronavirus betroffenen Länder und Regionen gilt auch für Italien: Reisende sollen sich über die lokale Situation informieren.
Ausserhalb von Italien ist in Europa die Situation unverändert: Es liegen Meldungen vor aus Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Russland, Schweden und Spanien.
In China und mehr als 30 weiteren Ländern oder Regionen wurden Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus bestätigt.
In Südkorea steigen die Fallzahlen rasant an. Es gibt auch eine Ausbreitung der Fälle im Iran. Dort sind mehrere Menschen am neuen Coronavirus verstorben.
Weltweit sind mehr als 80 000 Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus gemeldet. Davon sind 2701 Menschen verstorben; 38 Personen starben ausserhalb des chinesischen Festlands.
In der Schweiz wurde bis jetzt in keiner der untersuchten Proben das neue Coronavirus nachgewiesen.
Es ist aber möglich, dass auch in der Schweiz Fälle auftreten werden. Für den Fall einer Ausbreitung des neuen Coronavirus in der Schweiz sind Bund, Kantone und die Gesundheitsversorgung vorbereitet.
Für die Einreise in die Schweiz gibt es keine Einschränkungen.
Zurzeit werden von allen Verdachtsfällen Abstriche aus der Nase und dem Hals in Diagnose-Labors untersucht. Sollte das Labor eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigen, werden die Personen, welche Kontakt hatten zur erkrankten Person, über ihr Risiko informiert. Das geschieht durch die Gesundheitsbehörden.
Die WHO hat bis jetzt keine Reisebeschränkungen ausgesprochen.
Flughäfen in Singapur, Hongkong, Thailand, Taiwan und anderen Ländern bzw. Regionen im asiatischen Raum haben für Passagiere aus China systematische Überwachungsmassnahmen eingeführt. Auch an anderen internationalen Flughäfen (in Europa, Nordamerika und Australien) müssen Reisende mit verstärkten Überwachungsmassnahmen rechnen.
Erkundigen Sie sich vor einer Reise bei der Botschaft oder dem Konsulat des Ziellandes über die aktuell gültigen Massnahmen (Webseite EDA > Ausländische Vertretungen in der Schweiz).
Informationen zu medizinischen Fragen für Ihre Reise finden Sie auf www.safetravel.ch.
Von Reisen in die Provinz Hubei raten wir ab.Die Stadt Wuhan in der Provinz Hubei sowie weitere Grossstädte sind grossräumig abgeriegelt. Strassen-, Zug- und Flugverbindungen sind unterbrochen. Im öffentlichen Raum ist das Tragen von Masken Pflicht. Reisen aus bzw. in diese Regionen sind zurzeit – wenn überhaupt – nur mit einer Sondergenehmigung möglich. Es ist unklar, wie lange diese Einschränkungen und Vorschriften gelten.
Wenn Sie in die übrigen Regionen Chinas reisen- Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder nutzen Sie ein Hand-Desinfektionsmittel.
- Niesen oder husten Sie in ein Taschentuch; oder wenn sie keines haben, in Ihre Armbeuge.
- Vermeiden Sie den Kontakt mit Personen, die Atembeschwerden oder Husten haben.
- Meiden Sie grössere Menschenansammlungen, wie beispielsweise Sportveranstaltungen oder öffentliche Verkehrsmittel.
- Beachten Sie die lokalen Weisungen und Empfehlungen.
- Gehen Sie bei Symptomen (Atembeschwerden, Husten oder Fieber) nicht mehr in die Öffentlichkeit und kontaktieren Sie umgehend – zuerst telefonisch – eine Ärztin, einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung (zum Beispiel ein Spital).
- Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder mit einem Hand-Desinfektionsmittel.
- Meiden Sie grössere Menschenansammlungen, wie beispielsweise Sportveranstaltungen oder öffentliche Verkehrsmittel.
- Wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben: Bleiben Sie zu Hause oder im Hotel. Gehen Sie nicht mehr in die Öffentlichkeit. Kontaktieren Sie umgehend – zuerst telefonisch – eine Ärztin, einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung (zum Beispiel ein Spital). Sagen Sie, dass Sie sich kürzlich in China aufgehalten haben und Beschwerden haben.
Wenn Sie keine Symptome haben, macht ein Test keinen Sinn. Denn es gibt keinen Test, der eine Ansteckung sicher ausschliesst, wenn Sie keine Symptome haben.
Rufen Sie innert zwei Stunden die zuständige Kantonsärztin oder den zuständigen Kantonsarzt an, wenn ein Fall die Verdachts- und Meldekriterien erfüllt.
Der örtliche Ursprung der Coronavirus-Epidemie in China ist wahrscheinlich ein Markt der zentralchinesischen Stadt Wuhan. Dort wurden nebst Fisch auch Fledermäuse, Schlangen und weitere Wildtiere gehandelt. Das Virus wurde von Tieren auf den Menschen übertragen. Seither wird das Virus von Mensch zu Mensch übertragen. Die chinesischen Behörden haben den Markt geschlossen.
Letzte Änderung 25.02.2020
