Neues Coronavirus: Medienkonferenz heute 10.15 Uhr - 28.2.2020 – Heute hat eine Bundesratssitzung zum Thema Coronavirus (COVID-19) stattgefunden. Dazu gibt es um 10:15 Uhr eine Medienkonferenz mit BR Berset. Freitag, 28. Februar 2020 - 10:04
Stand 28.2.2020
In der Schweiz wurde bei weiteren Personen das neue Coronavirus nachgewiesen. Informieren Sie sich hier über die aktuelle Situation – in der Schweiz und international, über Empfehlungen für Reisende und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
- Medienkonferenz vom 28. Februar 2020, 10.15 Uhr
- Informationskampagne «So schützen wir uns»
- Aktuelle Situation Schweiz
- Aktuelle Situation International
- Betroffene Gebiete
- Empfehlungen für Reisende
- Informationen für Gesundheitsfachpersonen
- COVID-19
- Ursprung des neuen Coronavirus
- Häufig gestellte Fragen
- Links, Dokumente und Medienmitteilungen
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Täglich 24 Stunden
Wie können Sie sich gegen das neue Coronavirus schützen? Die Kampagne «So schützen wir uns» informiert, wie das am besten geht. Achten Sie in erster Linie auf die Hygieneregeln und das richtige Verhalten bei Symptomen wie Atembeschwerden, Husten oder Fieber.

Gründlich Hände waschen.

In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen.

Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben.
Die Kampagnenwebsite www.bag-coronavirus.ch ist in Kürze verfügbar.
Zurzeit stehen ausschliesslich untenstehende Kampagnenprodukte zur Verfügung. Weitere Produkte werden laufend ergänzt:
Bei einer Person aus dem Kanton Tessin, einer aus dem Kanton Genf, zwei Personen im Kanton Graubünden und einer Person aus dem Kanton Aargau wurde das neue Coronavirus nachgewiesen. Alle Erkrankten sind hospitalisiert und isoliert. Ihr Gesundheitszustand ist gut. Die Zahl der positiv getesteten Fälle in der Schweiz steigt damit auf fünf.Die Gesundheitsbehörden benachrichtigen enge Kontaktpersonen.
Es ist möglich, dass weitere Erkrankungsfälle auftreten. Das Risiko für die Bevölkerung ist moderat.
Bisher wurden bei mehr als 500 Personen mit Verdacht auf das neue Coronavirus abgeklärt. Dabei wurden Abstriche aus Nase und Hals in Diagnose-Labors untersucht. Mehrere Personen sind in ihrem Wohnkanton in Quarantäne. Sie müssen in ihrer Wohnung bleiben und den Kontakt zu anderen vermeiden.
Bund, Kantone und die Gesundheitsversorgung sind vorbereitet.- Bei grippeähnlichen Symptomen werden die Tests auf das neue Coronavirus intensiviert.
- Die Infoline ist verstärkt in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch verfügbar.
- Einreisende und Pendler aus Italien werden an den Grenzen informiert, was sie tun sollen, wenn sie Symptome haben (Atembeschwerden, Husten oder Fieber).
- Auch Einreisende an den Flughäfen werden informiert.
Bei allen Massnahmen arbeitet der Bund eng mit den kantonalen Gesundheitsbehörden zusammen.
Keine Einreisebeschränkung in die SchweizFür die Einreise in die Schweiz gibt es keine Einschränkungen. Informationen an Einreisende von Italien sind in Vorbereitung.
In Italien gibt es 655 bestätigte Coronavirus-Fälle (Stand: 28. Februar 2020, 6:30 Uhr), davon sind 17 Menschen verstorben. Wie für alle vom Coronavirus betroffenen Länder und Regionen gilt auch für Italien: Reisende sollen sich über die lokale Situation informieren.
In China und mehr als 50 weiteren Ländern oder Regionen wurden Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus bestätigt.
In Südkorea steigen die Fallzahlen rasant an. Es gibt auch eine Ausbreitung der Fälle im Iran. Dort sind mehrere Menschen am neuen Coronavirus verstorben.
Weltweit sind mehr als 83 000 Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus gemeldet. Davon sind 2858 Menschen verstorben; 70 Personen starben ausserhalb des chinesischen Festlands.
«Betroffenes Gebiet» bedeutet: ein Land oder eine Region, in der eine fortgesetzte Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch stattfindet oder wo dies angenommen wird.
Zurzeit gehören China, der Iran, Südkorea, Singapur, sowie in Italien die Lombardei, das Piemont und Venetien zu den betroffenen Gebieten.
Die WHO hat bis jetzt keine Reisebeschränkungen ausgesprochen.
Flughäfen in Singapur, Hongkong, Thailand, Taiwan und anderen Ländern bzw. Regionen im asiatischen Raum haben für Passagiere aus China systematische Überwachungsmassnahmen eingeführt. Auch an anderen internationalen Flughäfen (in Europa, Nordamerika und Australien) müssen Reisende mit verstärkten Überwachungsmassnahmen rechnen.
Erkundigen Sie sich vor einer Reise bei der Botschaft oder dem Konsulat des Ziellandes über die aktuell gültigen Massnahmen (Webseite EDA > Ausländische Vertretungen in der Schweiz).
Haben Sie Symptome (Atembeschwerden, Husten oder Fieber), wollen in die Schweiz einreisen und haben medizinische Fragen? Dann rufen Sie die Infoline für Einreisende an: +41 (0)58 464 44 88.
Informationen zu medizinischen Fragen für Ihre Reise finden Sie auf www.safetravel.ch.
Von Reisen in die Provinz Hubei raten wir ab.Die Stadt Wuhan in der Provinz Hubei sowie weitere Grossstädte sind grossräumig abgeriegelt. Strassen-, Zug- und Flugverbindungen sind unterbrochen. Im öffentlichen Raum ist das Tragen von Masken Pflicht. Reisen aus bzw. in diese Regionen sind zurzeit – wenn überhaupt – nur mit einer Sondergenehmigung möglich. Es ist unklar, wie lange diese Einschränkungen und Vorschriften gelten.
Wenn Sie in ein betroffenes Gebiet reisen- Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder nutzen Sie ein Hand-Desinfektionsmittel.
- Niesen oder husten Sie in ein Papiertaschentuch und entsorgen Sie es danach; oder wenn sie keines haben, in Ihre Armbeuge.
- Vermeiden Sie den Kontakt mit Personen, die Atembeschwerden oder Husten haben.
- Meiden Sie grössere Menschenansammlungen wie beispielsweise Sportveranstaltungen oder öffentliche Verkehrsmittel.
- Beachten Sie die lokalen Weisungen und Empfehlungen.
- Gehen Sie bei Symptomen (Atembeschwerden, Husten oder Fieber) nicht mehr in die Öffentlichkeit und kontaktieren Sie umgehend – zuerst telefonisch – eine Ärztin, einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung (zum Beispiel ein Spital).
- Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder mit einem Hand-Desinfektionsmittel.
- Meiden Sie grössere Menschenansammlungen, wie beispielsweise Sportveranstaltungen oder öffentliche Verkehrsmittel.
- Wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben: Bleiben Sie zu Hause oder im Hotel. Gehen Sie nicht mehr in die Öffentlichkeit. Kontaktieren Sie umgehend – zuerst telefonisch – eine Ärztin, einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung (zum Beispiel ein Spital). Sagen Sie, dass Sie kürzlich in einem vom neuen Coronavirus betroffenen Gebiet waren und Beschwerden haben.
Haben Sie keine Symptome, dann macht ein Test keinen Sinn. Denn es gibt keinen Test, mit dem sich eine Ansteckung sicher feststellen lässt, wenn keine Symptome vorhanden sind.
Rufen Sie innert zwei Stunden die zuständige Kantonsärztin oder den zuständigen Kantonsarzt an, wenn ein Fall die Verdachts- und Meldekriterien erfüllt.
Die WHO hat die Krankheit «COVID-19» benannt (Abkürzung für «coronavirus disease 2019» oder auf Deutsch Coronavirus-Krankheit 2019).
Der örtliche Ursprung der Coronavirus-Epidemie in China ist wahrscheinlich ein Markt der zentralchinesischen Stadt Wuhan. Dort wurden nebst Fisch auch Fledermäuse, Schlangen und weitere Wildtiere gehandelt. Das Virus wurde von Tieren auf den Menschen übertragen. Seither wird das Virus von Mensch zu Mensch übertragen. Die chinesischen Behörden haben den Markt geschlossen.
Letzte Änderung 28.02.2020
