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Comparis/ETH Zürich: Immobilienblase: Kaufen oder nicht? Dienstag, 20. August 2013 - 08:32

Immobilienblase: Kaufen oder nicht?

Dienstag, 20. August 2013 - Wohnen

 

Immobilienblase oder nicht? Kaufen oder nicht? Fragen, die manchen Hauskäufern schlaflose Nächte bereiten. Der Immobilien-Report von der ETH Zürich und comparis.ch liefert Antworten.

Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, sieht sich zurzeit in einer komfortableren Situation als noch vor einem halben Jahr. Die Zahl der Bezirke, in denen starke Anzeichen einer Immobilienblase bestehen, ist nämlich von elf auf drei gesunken. Und auch in den «kritischen» Gebieten ist ein verhängnisvolles plötzliches Platzen nicht zu erwarten; die Forscher gehen vielmehr von einer allmählichen Abflachung des Preisanstiegs oder einer Stagnation der Preise aus.

Das zeigt der Immobilien-Report, den die Professur für Entrepreneurials Risks an der ETH zürich und comparis.ch jetzt zum zweiten Mal publizieren. Er beruht auf über einer Million Inserate für Häuser und Wohnungen, die seit 2005 auf comparis.ch erschienen sind.

Wo kaufen und wo nicht? Mit anderen Worten: Der Schweizer Immobilienmarkt hat sich abgekühlt. Wo also soll man kaufen? Glück hat, wer in Gebieten wohnen möchte, welche die Forscher der Kategorie «Entwarnung» zuteilen. Es sind dies die Bezirke Affoltern, Dietikon, Zug und Bremgarten. Da sich hier die Preisdynamik beruhigt hat und kein plötzlicher Preisrückgang zu erwarten ist, können sich gute Kaufgelegenheiten ergeben.

In anderen Gebieten der Schweiz sollte zurzeit nur kaufen, wer unbedingt muss. Das betrifft die Bezirke, die im Immobilien-Report folgende Kategorien erhalten:

  • «Kritisch»: Bülach, Baden, Dielsdorf. Hiersehen die Forscher starke Anzeicheneine Immobilienblase
  • «Zu überwachen»: Pfäffikon, Uster. Auch hier bestehen Anzeichen einer Immobilienblase, auch wenn diese nicht so stark ausfallen wie in den «kritischen» Gebieten.
  • «Zu beobachten»: Gebiete rund um Zürich und am Zürichsee (Hinwil, Horgen, Höfe, March), Bezirke im weiteren Einzugsgebiet beliebter Wohnlagen (Aarau, Lenzburg, Münchwilen, Jura-Nord vaudois, Monthey) sowie Lausanne, Locarno. Die Forscher sehen hier keine Anzeichen einer Blase mehr; gleichzeitig bestätigen die Daten noch nicht, dass sich die Situation beruhigt hat.

Zurückhaltung kann sich in diesen drei Bezirken ohne «Entwarnung» auszahlen, da noch ungewiss ist, wie die Preisdynamik in einigen Monaten ausfällt.

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