Solides Resultat von Allreal im ersten Halbjahr 2013 Donnerstag, 22. August 2013 - 06:00
Solides Resultat von Allreal im ersten Halbjahr 2013
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Zürich, 22. August 2013 – Mit CHF 55.5 Millionen lag das Unternehmensergebnis exklusive Neubewertungseffekt im ersten Halbjahr 2013 11.7 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Zum guten operativen Resultat wesentlich beigetragen haben sowohl höhere Mieterträge als auch der tiefere Finanzaufwand.
Das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt belief sich in der Berichtsperiode auf CHF 59.2 Millionen. Trotz besserem operativem Ergebnis liegt dieser Wert unter dem ersten Halbjahr 2012, da die Aufwertungsgewinne geringer sind als in der Vorjahresperiode.
In der Berichtperiode stiegen sowohl die Erträge aus der Vermietung der Renditeliegenschaften und der Liegenschaftenverwaltung als auch das von der Generalunternehmung abgewickelte Projektvolumen. Dies resultierte in einer Zunahme der Gesamtleistung im ersten Halbjahr 2013 um 26.8 Prozent auf CHF 612.4 Millionen.
Die Allreal-Aktie schloss am Stichtag mit CHF 132.80, entsprechend einem Rückgang gegenüber dem Jahresendkurs 2012 um 5.9 Prozent. Unter Berücksichtigung der Ausschüttung von CHF 5.50 pro Aktie, ergibt sich für das erste Halbjahr eine Gesamtperformance der Aktie von -2 Prozent.
Allreal geht für das zweite Halbjahr von einem stabilen Geschäftsverlauf aus und rechnet für das gesamte Geschäftsjahr weiterhin mit einem über dem Vorjahreswert liegenden operativen Ergebnis.
Ertragsstabiles Geschäftsfeld Immobilien mit erfreulicher Rendite Der Rückgang leerstandsbedingter Ertragsausfälle und der Ausbau des Portfolios der Renditeliegenschaften führten im ersten Halbjahr 2013 zu einer leichten Zunahme der Mieterträge um 1.4 Prozent auf CHF 72.8 Millionen.
Die Leerstandsquote verharrte im ersten Halbjahr 2013 bei tiefen 4.9 Prozent; der direkte Aufwand für vermietete Renditeliegenschaften lag bei 13.2 Prozent.
Aus der Vermietung des Wohn- und Geschäftsliegenschaften umfassenden Portfolios resultierte im ersten Halbjahr 2013 erneut eine konstant hohe Nettorendite von sehr respektablen 4.9 Prozent.
Der nach dem Erwerb der Hammer Retex Gruppe im Jahr 2012 in der Berichtsperiode erstmals voll ertragswirksame Erfolg aus Liegenschaftenverwaltung belief sich auf CHF 3.6 Millionen.
In der Berichtsperiode wurden zwei Anlageliegenschaften im Bau in den Bestand der Renditeliegenschaften überführt, zwei Wohnliegenschaften und eine Geschäftsliegenschaft veräussert. Aus den Verkäufen resultierte ein vier Prozent über Marktwert liegender Gewinn von CHF 0.7 Millionen. Ein bereits rund zur Hälfte vermietetes Bürogebäude wurde in das Portfolio der Anlageliegenschaften im Bau übernommen.
Per Stichtag umfasste das Portfolio der Anlageliegenschaften insgesamt 68 Liegenschaften. Dabei handelt es sich um 18 Wohn- und 45 Geschäftsliegenschaften sowie um fünf Anlageliegenschaften im Bau.
Bei der Bewertung des Portfolios kam in der Berichtsperiode erstmals der per 1. Januar 2013 neu in Kraft getretene Rechnungslegungsstandard IFRS 13 zur Anwendung, der eine Bewertung nach dem Konzept der bestmöglichen Nutzungsart verlangt. Daraus resultierte eine Höherbewertung der Renditeliegenschaften um insgesamt CHF 19 Millionen. Dank diesem Effekt ergab sich eine positive Wertveränderung des Portfolios der Anlageliegenschaften um CHF 5.2 Millionen. Ohne erstmalige Anwendung von IFRS 13 hätte das Portfolio aufgrund tieferer Bewertung insbesondere von Geschäftsliegenschaften eine negative Wertveränderung um CHF 13.8 Millionen erfahren.
Zu- und Abgänge sowie die positive Neubewertung führten zu einem Gesamtwert aller Anlageliegenschaften per Stichtag von CHF 3353.8 Millionen, entsprechend einer Zunahme gegenüber dem Stichtag des Vorjahres um sechs Prozent. Dabei entfallen auf die Renditeliegenschaften CHF 2784.4 Millionen (83%) und auf die Anlageliegenschaften im Bau CHF 569.4 Millionen (17%).
In der Berichtsperiode belief sich das Betriebsergebnis exklusive Neubewertung (EBIT) auf CHF 63.1 Millionen (1. Halbjahr 2012: CHF 60.4 Mio.). Der Anteil des Geschäftsfeldes Immobilien am operativen Unternehmensergebnis der Gruppe lag bei 73.1 Prozent (1. Halbjahr 2012: 71.5 %).
Erfolgreiches Geschäftsfeld Generalunternehmung Im ersten Halbjahr 2013 erzielte die Generalunternehmung einen Erfolg aus Geschäftstätigkeit in Höhe von CHF 54.3 Millionen. Dieser Wert liegt CHF1.1 Millionen über jenem der Vorjahresperiode.
Das Betriebsergebnis belief sich in der Berichtsperiode auf CHF 21.0 Millionen. Es lag damit nur unwesentlich unter dem Vorjahreswert von CHF 23.7 Millionen.
Am Stichtag belief sich der Personalbestand auf 405 Mitarbeitende beziehungsweise 375 Vollzeitstellen (31.12. 2012: 409 Mitarbeitende/378 Vollzeitstellen). Die mit Drittaufträgen und Eigenprojekten gut ausgelastete Projektentwicklung bearbeitete in der Berichtsperiode ein konstant hohes potenzielles Projektvolumen von über CHF 1 Milliarde.
Das abgewickelte Projektvolumen verzeichnete gegenüber der Vergleichsperiode eine markante Zunahme um 30.8 Prozent auf CHF 536.0 Millionen. Von den über 100 Projekten in Ausführung war das Toni-Areal in Zürich-West das grösste und aufwendigste. Der Bezug der 100 Mietwohnungen wird ab April 2014 erfolgen, die Aufnahme des Studienbetriebs durch die Hochschulen im Sommer 2014.
Die Verantwortung für die Realisation liegt seit 1. August 2013 bei Raymond Cron. Er folgt auf Bruno Bettoni, der die Sparte ad interim geführt hat.
Vom abgewickelten Projektvolumen entfielen 54.9 Prozent auf Drittaufträge und 45.1 Prozent auf Eigenprojekte (1. Halbjahr 2012: 57.5%/42.5%). Der Anteil der Neubauprojekte lag bei 87 Prozent, jener der Renovationen und Umbauten bei 13 Prozent (1. Halbjahr 2012: 89%/11%). Am Stichtag belief sich der gesicherte Arbeitsvorrat auf CHF 1.7 Milliarden (31.12.2012: CHF 1.7 Mia.).
Im ersten Halbjahr 2013 wurden 162 Wohneinheiten aus eigener Entwicklung und Realisation abgesetzt. Dies entspricht einer Zunahme gegenüber der Vorjahresperiode um 60 Einheiten.
Der Anteil des Geschäftsfeldes Generalunternehmung am operativen Unternehmensergebnis der Gruppe belief sich auf 26.9 Prozent (1. Halbjahr 2012: 28.8%).
Vorteilhafte Finanzierung Am Stichtag lag der durchschnittliche Zinssatz für Fremdkapital bei tiefen 1.96 Prozent und einer durchschnittlichen Dauer der Zinsbindung von 43 Monaten (31.12.2012: 2.13%/54 Monate). Eine längerfristige Absicherung des zurzeit kurzfristig verzinslichen Fremdkapitals ist für das zweite Halbjahr 2013 absehbar.
Dank der per Stichtag frei verfügbaren Kreditlimiten in Höhe von CHF 467 Millionen und einer Verschuldungskapazität von insgesamt CHF 1.1 Milliarden ist sichergestellt, dass nicht nur die laufenden Eigenprojekte finanziert bleiben, sondern darüber hinaus auch kurzfristig sich ergebende Investitionsmöglichkeiten genutzt werden können.
Die Börsenkapitalisierung verzeichnete eine Abnahme um sechs Prozent auf CHF 2.11 Milliarden. Per 30. Juni 2013 betrug die Eigenkapitalquote 45.8 Prozent und das Net Gearing 89.6 Prozent (31.12.2012: 48.6%/80.6%).
Bestätigung der Erwartungen für das Geschäftsjahr 2013 Dank der bewährten Kombination eines ertragsstabilen Immobilienportfolios mit der Tätigkeit des Generalunternehmers ist Allreal in dem von Unsicherheiten geprägten wirtschaftlichen Umfeld gut aufgestellt. Das Unternehmen geht von einem stabilen Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr 2013 aus und rechnet für das gesamte Geschäftsjahr weiterhin mit einem über dem Vorjahreswert liegenden operativen Ergebnis.
Für Rückfragen und weitere Auskünfte:
| Allreal-Gruppe Roger Herzog Leiter Finanzen Tel. +41 44 319 12 04 Mobile +41 79 430 57 70 E-Mail roger.herzog@allreal.ch | Allreal-Gruppe Matthias Meier Leiter Unternehmenskommunikation Tel. +41 44 319 12 67 Mobile +41 79 400 37 72 E-Mail matthias.meier@allreal.ch |
Allreal-Gruppe
Allreal kombiniert ein ertragsstabiles Immobilienportfolio mit der Tätigkeit des Generalunter-nehmers (Projektentwicklung und Realisation). Der Wert des Immobilienportfolios beläuft sich auf CHF 3.2 Milliarden. Im Geschäftsjahr 2012 betrug das von der Generalunternehmung abgewickelte Projektvolumen CHF 940 Millionen. In Zürich, Basel, Bern, Cham und St. Gallen beschäftigt das Immobilienunternehmen über 400 Mitarbeitende. Allreal, mit operativem Sitz in Zürich, ist ausschliesslich in der Schweiz tätig. Die Aktien der Allreal Holding AG sind an der Börse kotiert.
