Repower-Halbjahresergebnis entspricht Erwartungen ― Rahmenbedingungen bleiben unsicher Dienstag, 27. August 2013 - 06:43
Repower-Halbjahresergebnis entspricht Erwartungen ― Rahmenbedingungen bleiben unsicher
Vor dem Hintergrund der anhaltend schwierigen Verhältnisse auf den Energiemärkten erzielte Repower im ersten Halbjahr 2013 ein den Erwartungen entsprechendes operatives Ergebnis. Bei leicht steigender Gesamtleistung belaufen sich der EBIT auf 43 Millionen Franken (- 17%) und der Gruppengewinn auf 29 Millionen Franken (+ 53%). Repower geht auch für die zweite Jahreshälfte von schwer abschätzbaren Rahmenbedingungen und weiterhin tiefen Marktpreisen aus.
Repower erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 1,195 Milliarden Franken (+2 %). Der EBIT sank auf 43 Millionen Franken (- 17%) und befindet sich damit im Rahmen der Erwartungen. Der Gewinn ist mit 29 Millionen Franken (+53%) höher als erwartet ausgefallen, was auf das positive Finanzergebnis zurückzuführen ist. Der operative Cashflow übertraf mit 31 Millionen Franken den Vorjahreswert deutlich.
Der Stromabsatz konnte im ersten Halbjahr 2013 gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um neun Prozent auf 8287 Gigawattstunden (GWh) gesteigert werden. Während das Handelsvolumen um 26 Prozent wuchs, sank die in Versorgung und Vertrieb abgesetzte Menge um 11 Prozent, was einerseits auf eine tiefere Nachfrage infolge der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Italien und anderseits auf weitere Optimierungen im Kundenportfolio zurück zu führen ist. Erfreulich entwickelt hat sich mit einem Wachstum von 32 Prozent im Vertrieb das Gasgeschäft. Die Eigenproduktion von Strom aus Wasserkraftwerken (321 GWh) lag im Rahmen des Vorjahres. Die Produktion aus Windanlagen (57 GWh) konnte gegenüber dem Vorjahr um 54 Prozent gesteigert werden. Die Produktion aus dem Gas-Kombikraftwerk Teverola wurde hingegen aufgrund der Marktsituation deutlich zurück gefahren (-31%). Der Markt Rumänien zeigt positive Signale: Nach der Stabilisierung im vergangenen Jahr erreichte Repower im ersten Halbjahr 2013 die Gewinnzone.
Halbjahresergebnis im Zeichen des angespannten Marktumfeldes Die Ergebnisse von Repower widerspiegeln die derzeit äusserst unsicheren Rahmenbedingungen und das anhaltend schwierige Marktumfeld. Zur allgemein schwachen Konjunktur in vielen Ländern Europas kommen die Folgen der falsch aufgesetzten Fördermodelle für erneuerbare Produktion. Die aktuellen Fördermodelle bringen die ökologisch ausdrücklich erwünschte Wasserkraft in Bedrängnis: Bestehende Anlagen gelangen an die Grenzen der Rentabilität und neue, nicht geförderte Projekte sind unter diesen Umständen gefährdet. Somit wird letztlich die Energiewende behindert, weil sie die Weiterentwicklung der besonders in der Schweiz stark verankerten Wasserkraft belastet. Repower bringt sich in die aktuellen Diskussionen um die Schweizer «Energiestrategie 2050» ein und plädiert für das marktnahe Quotenmodell.
Infolge der äusserst anspruchsvollen Bedingungen leitete Repower Ende letzten Jahres ein Programm zur Steigerung der Effizienz ein und kommunizierte im Januar die Massnahmen. Die sich in Umsetzung befindenden Massnahmen werden 2014 voll zum Tragen kommen. Das im letzten Januar kommunizierte Ziel von jährlichen Einsparungen von zehn Millionen Franken wird zudem deutlich übertroffen werden. Erste positive Effekte waren aber bereits im vergangenen Halbjahr spürbar. Der Betriebsaufwand konnte um sechs Millionen Franken reduziert werden. Zudem wurden auch die Investitionen im 2013 zurückhaltender vorgenommen (- 41 Mio. CHF).
Investitionsentscheide sind schwierig Das wirtschaftliche und regulatorische Umfeld für Kraftwerksprojekte ist zurzeit sehr anspruchsvoll und der Ausblick schwierig. Repower treibt das Projekt Lagobianco voran, da dieses mit der absehbaren Konzessions- und Projektgenehmigung gut positioniert ist. Im Verlauf der zweiten Jahreshälfte werden weitere Entscheide über die Projektentwicklung getroffen. Für das Projekt Chlus wurden im ersten Halbjahr 2013 die Arbeiten am Konzessionsprojekt und am Umweltverträglichkeitsbericht vorangetrieben. In den dreizehn Konzessionsgemeinden sind für das Frühjahr 2014 die Abstimmungen darüber geplant. Ein wichtiges Teilziel konnte im Projekt GuD Leverkusen erreicht werden. Im März erteilte die Bezirksregierung Köln den immissionschutzrechtlichen Vorbescheid und sprach damit dem Projekt die Genehmigungsfähigkeit zu. Das Vorhaben zur Beteiligung an einem modernen Kohlekraftwerk in Italien kommt zwar auf der bewilligungsrechtlichen Seite gut voran. Allerdings ist das Projekt Gegenstand politischer Diskussionen insbesondere in Graubünden, wo mittels einer Volksinitiative versucht wird, den Projektausstieg zu erzwingen. Die Abstimmung findet am 22. September 2013 statt. Die Regierung des Kantons Graubünden und grossmehrheitlich auch das Kantonsparlament lehnen den Vorstoss ab und unterstützen den sinnvollen Gegenvorschlag. Das Projekt in Italien steht im Einklang mit der Unternehmensstrategie und der energiepolitischen Marschrichtung in Italien.
Innovative Systeme im Interesse der Energiewende Als Ergänzung zum bewährten Geschäftsmodell eines vertikal integrierten Energieunternehmens positioniert sich Repower noch stärker im Bereich des intelligenten Energiemanagements und neuer Technologien. So wird zusammen mit Swisscom ein Projekt zum Aufbau eines virtuellen Kraftwerks vo-rangetrieben: Mit der Vernetzung von steuerbaren Anlagen wie Heizsystemen können so Beiträge zur Netzstabilität und damit zur effizienten Versorgung geleistet werden. Im Bereich der E-Mobilität wurden insbesondere in Italien Initiativen unternommen, unter anderem mit der Entwicklung der Ladestation PALINA und mit der Entwicklung von Stromprodukten, welche den Strombezug und Lösungen in der Elektromobilität kombinieren.
Das Umfeld bleibt schwierig Das äusserst angespannte Marktumfeld wird auch in der zweiten Hälfte 2013 und 2014 anhalten. Für das laufende Geschäftsjahr 2013 sowie das folgende Jahr 2014 geht Repower daher weiterhin von sehr anspruchsvollen und schwer prognostizierbaren Rahmenbedingungen aus. Repower erwartet, dass sich die Marktpreise kurz- und mittelfristig nicht erholen werden. Aus heutiger Sicht hält Repower an der geäusserten Erwartung fest, wonach das operative Ergebnis 2013 auf ähnlichem Niveau liegen wird wie im Vorjahr. Weitere regulatorische und politische Weichenstellungen können den Energiemarkt in der Schweiz und in Europa und damit auch das operative Ergebnis massgeblich beeinflussen. Bestehende Produktionsanlagen und laufende Projekte werden basierend auf den neuen politischen Weichenstellungen laufend auf deren Rentabilität überprüft.
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Il risultato semestrale di Repower è in linea con le attese ― Permane un clima d’incertezza generale
Alla luce delle condizioni ancora difficili sui mercati energetici Repower ha conseguito nel primo semestre 2013 un risultato operativo in linea con le previsioni. Il fatturato è risultato leggermente in crescita, l'EBIT si è attestato a 43 milioni di franchi (-17%) e l'utile del Gruppo a 29 milioni di franchi (+53%). Repower prevede anche per il secondo semestre condizioni di difficile interpretazione e prezzi di mercato che si manterranno bassi.
Repower ha realizzato nel primo semestre un fatturato di 1.195 miliardi di franchi (+2%). L'EBIT è calato a 43 milioni di franchi (-17%) rimanendo pertanto in linea con le previsioni. L'utile è stato superiore alle attese con 29 milioni di franchi (+53%), il che è imputabile al risultato finanziario positivo. Con 31 milioni di franchi il cash-flow operativo ha superato nettamente il valore dell'anno precedente.
Rispetto al pari periodo precedente, le vendite di energia elettrica sono aumentate del 9% nel primo semestre 2013, portandosi a 8.287 gigawattora (GWh). Mentre il volume dell’energia movimentata è cresciuto del 26 per cento, la quantità di energia venduta è scesa dell'11 per cento, il che è imputabile da un lato alla domanda più bassa, come conseguenza della difficile situazione economica in Italia, e dall'altro lato a ulteriori ottimizzazioni nel portafoglio clienti. Il settore del gas ha registrato uno sviluppo positivo, con una crescita del 32 per cento delle vendite. La produzione di energia propria da centrali idroelettriche (321 GWh) si attesta sui livelli dell'anno precedente, mentre la generazione di energia da impianti eolici (57 GWh) è aumentata del 54 per cento rispetto ai primi sei mesi del 2012. La produzione della centrale a ciclo combinato di Teverola è invece calata nettamente (-31%) a causa della situazione del mercato. Il mercato in Romania mostra segnali positivi: dopo la stabilizzazione della situazione nel 2012, Repower ha riacquistato la sua redditività nel primo semestre 2013.
Il risultato semestrale nel segno della difficile situazione dei mercati I risultati di Repower rispecchiano le attuali condizioni generali estremamente incerte e il contesto ancora difficile dei mercati. Alla congiuntura generalmente debole in molti paesi europei si aggiungono le conseguenze dei modelli d'incentivazione delle rinnovabili, impostati su principi sbagliati. I modelli attuali mettono in pericolo l'energia idroelettrica, espressamente auspicata sul piano ecologico: gli impianti esistenti risultano al limite della redditività e, date le circostanze, i nuovi progetti non incentivati sono a rischio. In definitiva si ostacola la svolta energetica in quanto essa incide sullo sviluppo dell'idroelettrico, particolarmente radicato in Svizzera. Repower partecipa all'attuale dibattito sulla «Strategia energetica svizzera 2050» e si batte per il modello delle quote, più vicino alle logiche del mercato.
Come conseguenza delle condizioni estremamente difficili in cui versa tutto il settore, Repower ha introdotto verso la fine dell'anno scorso un programma per l'aumento dell'efficienza. Le misure previste in tale ambito, comunicate lo scorso gennaio e attualmente in fase di attuazione, saranno pienamente efficaci nel 2014. L'obiettivo dichiarato di risparmiare 10 milioni di franchi all'anno, sarà nettamente superato. I primi effetti positivi si sono già fatti sentire nel semestre che si è appena concluso. I costi operativi sono stati ridotti di sei milioni di franchi, inoltre nel 2013 gli investimenti sono stati fatti con maggiore prudenza (-41 milioni di franchi).
Le decisioni che riguardano gli investimenti sono difficili Il quadro economico e normativo per i progetti di centrali elettriche è attualmente molto complesso ed è difficile fare previsioni. Repower porta avanti il progetto Lagobianco in quanto è a buon punto con l'approvazione delle concessioni e del progetto, che dovrebbe giungere prossimamente. Nel corso della seconda metà dell'anno saranno prese altre decisioni riguardanti lo sviluppo del progetto. Per quanto riguarda il progetto Chlus, nel primo semestre 2013 sono proseguiti i lavori al progetto di concessione e alla valutazione d’impatto ambientale. Le votazioni nei tredici comuni concessionari sono programmate per la primavera 2014. Un importante traguardo parziale è stato raggiunto per il progetto di costruzione della centrale a ciclo combinato gas-vapore a Leverkusen. A marzo il governo distrettuale di Colonia ha dato la sua approvazione preliminare in materia di tutela dalle immissioni, decretando di fatto l’idoneità del progetto. Il progetto che prevede una partecipazione di Repower a una moderna centrale a carbone in Italia procede bene sul piano autorizzativo nell'ambito dell'attuale quadro normativo, tuttavia è oggetto di dibattiti politici soprattutto nei Grigioni, dove si cerca di imporre l'abbandono del progetto attraverso un'iniziativa popolare. La votazione avrà luogo il 22 settembre 2013. Il governo del Cantone dei Grigioni e, in larga maggioranza anche il parlamento cantonale, respingono l'iniziativa e appoggiano il controprogetto, ritenuto serio e ragionevole. Il progetto in Italia è in linea con la strategia dell'azienda e con l'orientamento dell’Italia in materia di politica energetica.
Sistemi innovativi nell'interesse della svolta energetica Come integrazione al collaudato modello di business di società elettrica verticalmente integrata, Repower rafforza la sua posizione nel settore della gestione intelligente dell'energia e delle nuove tecnologie. In tale ambito prosegue il progetto con Swisscom per la realizzazione di una centrale elettrica virtuale. Questa prevede il networking di impianti controllati da remoto, come i sistemi di riscaldamento, e consente di migliorare la stabilità della rete e di conseguenza di ottenere un approvvigionamento più efficiente. Nel settore dell'e-mobility sono state avviate iniziative soprattutto in Italia, tra queste ricordiamo lo sviluppo della stazione di ricarica PALINA e di nuove offerte che combinano consumi elettrici con soluzioni di elettromobilità.
Il contesto rimane difficile La situazione critica del mercato persisterà anche nella seconda metà del 2013 e nel 2014. Per la seconda metà dell'esercizio in corso e per l'esercizio 2014 Repower prevede ancora condizioni generali impegnative e difficili da pronosticare. Repower non prevede a breve e medio termine una ripresa dei prezzi e conferma le attese espresse in precedenza, secondo cui il risultato operativo 2013 si manterrà su livelli simili a quelli del 2012. Eventuali decisioni politiche e normative possono influenzare in maniera sostanziale il mercato dell'energia in Svizzera e in Europa, e di conseguenza anche il risultato operativo. La redditività degli impianti di produzione esistenti e dei progetti in corso viene monitorata costantemente sulla base delle nuove decisioni politiche. Download:
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