Im Juli setzte sich der Aufwärtstrend an den Märkten bis zur Monatsmitte fort. Während der letzten Woche wurden die meisten Kursgewinne aber wieder abgegeben. Das Hauptereignis von politischer Seite war die Einigung der europäischen Regierungschefs zu einem EUR 750 Mrd. schweren Hilfspaket, was den Euro stabilisierte und den US-Dollar unter Druck setzte. Die US-Wahlen erhalten zunehmende Aufmerksamkeit. Der unter Druck stehende Präsident Donald Trump versucht mit aggressiverem Auftreten gegenüber China zu punkten, während sich der Herausforderer Joe Biden noch ziemlich passiv verhält. Beide sind an einer raschen Erholung der Wirtschaft interessiert. Die bröckelnden Kurse und tiefen Handelsvolumen gegen Monatsende dürften allerdings Vorboten für eine schwierige Marktphase sein. |