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Das KWG modernisiert: Neue Generatoren und Transformatoren steigern die Stromproduktion Dienstag, 10. September 2013 - 07:00

Göschenen, 10. September 2013

Das KWG modernisiert: Neue Generatoren und Transformatoren steigern die Stromproduktion

Die Kraftwerk Göschenen AG (KWG) investiert weitere 25 Millionen Franken in die Modernisierung ihrer Anlagen. Das hat der Verwaltungsrat Ende August 2013 entschieden. Das KWG beschafft drei neue Generatoren und elf Transformatoren, die dem neusten Stand der Technik entsprechen. Sie sichern die Zuverlässigkeit, sind effizienter und steigern die Stromproduktion um rund drei Millionen Kilowattstunden, was dem jährlichen Verbrauch von 650 durchschnittlichen Haushalten entspricht.

Der beschlossene Komplettersatz der Generatoren und Transformatoren geht deutlich über das übliche Mass der kontinuierlichen Unterhalts- und Instandhaltungsarbeiten hinaus. In die drei neuen Generatoren investiert das KWG 15 Millionen Franken. Sie werden in den Jahren 2015 bis 2017 im Kraftwerk eingebaut. Die elf neuen Transformatoren kosten zehn Millionen Franken und werden ab 2015 in Betrieb gehen.

Mit der geplanten Modernisierung kann das KWG rund 50 Prozent der Produktionsverluste wettmachen, die durch die gesetzlich verordneten höheren Restwassermengen entstanden sind.

Bereits im Dezember 2012 hatte der Verwaltungsrat einen Investitionskredit über vier Millionen Franken für sechs neue Turbinenräder gesprochen. Diese Modernisierungsarbeiten, die ebenfalls die Stromproduktion steigern, erfolgen gestaffelt in den Jahren 2013 bis 2016. Weitere Investitionen in die Erneuerung von Steuerung und Leittechnik sind in Planung.

Die laufenden Modernisierungen in das 50-jährige Kraftwerk sind wichtig, weil sie die Stromproduktion deutlich steigern und ebenfalls die Zuverlässigkeit des Kraftwerks in den kommenden Jahren weiterhin sicherstellen. Das KWG mit seinem Stausee ist damit auch künftig in der Lage, Strom und Ausgleichsenergie während der Spitzenlastzeiten zu produzieren und so unregelmässig anfallenden Strom aus der Solar- und Windkraft auszugleichen.