TX Group Abstimmungsumfrage: Stabile Mehrheit für KVI, knappes Rennen bei Kriegsgeschäft-Vorlage Dienstag, 03. November 2020 - 06:05
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Abstimmungsumfrage: Stabile Mehrheit für KVI, knappes Rennen bei
Kriegsgeschäft-Vorlage
Gut vier Wochen vor der Abstimmung erhält die Konzernverantwortungsinitiative
(KVI) weiterhin die Unterstützung von 57 Prozent der Stimmbevölkerung. Bei der
Volksinitiative "Für ein Verbot der Finanzierung von
Kriegsmaterialproduzenten" sagen noch 51 Prozent Ja, wie die zweite Welle der
20-Minuten-/Tamedia- Abstimmungsumfrage zeigt.
Zürich, 3. November 2020 - 20 Minuten und Tamedia haben auf ihren
Newsportalen die zweite Welle der titelübergreifenden Umfrage im Vorfeld der
eidgenössischen Abstimmung vom 29. November 2020 durchgeführt. 12'015
Personen aus der ganzen Schweiz haben am 29. und 30. Oktober online an der
Umfrage teilgenommen. Der Fehlerbereich liegt bei 1,5 Prozentpunkten.
57 Prozent für Konzernverantwortung
In der ersten Welle der Umfrage erhielt die Initiative aus dem Umfeld von NGOs,
Kirchen und Parteivertretern von links bis in die Mitte die Zustimmung von 57
Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern. Diesen Vorsprung kann die
Volksinitiative "Für verantwortungsvolle Unternehmen - zum Schutz von Mensch
und Umwelt (Konzernverantwortungsinitiative)" halten: In der zweiten Welle
wollen weiterhin 57 Prozent Ja oder eher Ja einlegen. 42 Prozent sagen Nein, 1
Prozent ist unentschlossen.
Die Vorlage polarisiert weiter entlang der Geschlechter und auf dem
Links-Rechts-Spektrum. Die Zustimmung bei den Unterstützern der Grünen und der
SP bleibt mit 96 Prozent beziehungsweise 92 Prozent sehr hoch. Am wenigsten
anfangen können die FDP-Wähler mit der Vorlage (23 Prozent Ja-Anteil). Danach
folgen die SVP-Wähler (28 Prozent Ja-Anteil). Das Zünglein an der Waage
könnten die Mitte-Wähler spielen: Hier zeigt sich, dass die Sympathisantinnen
und Sympathisanten der GLP die Vorlage im Vergleich zur 1. Umfragewelle fast
unverändert mit 75 Prozent unterstützen, während die Zustimmung der Vorlage
in der CVP-Wählerschaft leicht abgenommen hat (von 49 Prozent Ja auf 44 Prozent
Ja).
Der Geschlechtergraben zeigt sich folgendermassen: Frauen befürworten die
Konzernverantwortungsinitiative mit 65 Prozent, während die Männer die Vorlage
knapp mit einem Ja-Anteil von 48 Prozent ablehnen.
Als Hauptargument führen die Befürworter an, der Profit dürfe nicht über
der Umwelt und den Menschenrechten stehen. Bei den Gegnern ist das am
häufigsten genannte Argument, dass sich die Initiative nicht umsetzen lasse und
sich komplexe Lieferketten im Ausland nicht kontrollieren liessen.
Kriegsmaterial-Initiative: Knappes Rennen
Auch bei der zweiten Vorlage, der Initiative "Für ein Verbot der Finanzierung
von Kriegsmaterialproduzenten", zeigt sich in der zweiten Welle ein stabiles
Bild. 51 Prozent der Stimmberechtigten wollen derzeit ein Ja einlegen, 46
Prozent wollen Nein stimmen. 3 Prozent sind noch unentschlossen. Die Zustimmung
ist sehr hoch bei den Wählern der SP und der Grünen, während die
Sympathisantinnen und Sympathisanten der SVP und FDP die Vorlage deutlich
ablehnen. An Zustimmung eingebüsst hat die Initiative bei den GLP- und den
CVP-Wählern.
Die Befürworter überzeugt das Neutralitäts-Argument am meisten:
Investitionen in Rüstungskonzerne seien mit der Schweizer Neutralität nicht
vereinbar. Die Gegner wollen die Vorlage insbesondere ablehnen, weil die
Initiative keinen Einfluss auf die weltweite Nachfrage und das Angebot nach
Kriegsmaterial habe.
Umfassende Umfragen
Die 20 Minuten-/Tamedia-Abstimmungsumfragen werden in Zusammenarbeit mit LeeWas
durchgeführt. Sie modellieren die Umfragedaten nach demografischen,
geografischen und politischen Variablen, sodass die Stichprobe der Struktur der
Stimmbevölkerung entspricht. Die Resultate werden jeweils umgehend ausgewertet,
damit die Tageszeitungen und Newsplattformen von Tamedia und 20 Minuten
schweizweit rasch und fundiert darüber berichten können. Weitere Informationen
und der detaillierte Bericht zur Umfrage sind unter tamedia.ch/umfragen
(https://www.tamedia.ch/de/unternehmen/umfragen) abrufbar.
Beteiligte Medien
Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger, Basler
Zeitung, SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen;
Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève, lematin.ch und Le Matin
Dimanche;
Tessin: 20 minuti
Kontakt
Andres C. Nitsch, Kommunikationsverantwortlicher Tamedia +41 44 248 42 43,
andres.nitsch@tamedia.ch
* Medienmitteilung (PDF): http://e1.marco.ch/publish/tamedia/33_12042/20201103_MIT_Tamedia_Abstimmungsumfrage_2.Welle_DE.pdf
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