LafargeHolcim investiert CHF 100 Mio. in Abwärme-Rückgewinnungsanlagen in Indien mit dem Ziel, seinen „Net-Zero"-Fahrplan weiter mit Nachdruck umzusetzen. Die Investitionen an den sechs Standorten werden in den nächsten zwei Jahren abgeschlossen. Damit verdoppelt LafargeHolcim seine Abwärme-Rückgewinnungsanlagen, die mit Heizwärme dekarbonisierte Elektrizität erzeugen. Das Unternehmen hat sich im Rahmen seines „Net Zero"-Fahrplans zum Ziel gesetzt, seine Scope 2-Emissionen bis 2030 um 65% gegenüber dem Ausgangswert von 2018 zu reduzieren. Dazu wurden eine Reihe von Massnahmen ergriffen, angefangen von der Abwärme-Rückgewinnung bis hin zu Investitionen in erneuerbare Energien. Scope-2-Emissionen beinhalten indirekte Emissionen aus der Erzeugung zugekaufter Elektrizität, die von den Anlagen verbraucht wird, die entweder im Besitz des Unternehmens sind oder von diesem kontrolliert werden. LafargeHolcim arbeitet aktiv mit Stromerzeugern rund um den Globus zusammen, um an seinen Standorten Anlagen für erneuerbare Energien zu installieren und den Anteil erneuerbarer Energie aus dem Netz zu erhöhen. An seinem US-Standort Paulding hat LafargeHolcim beispielsweise Windturbinen installiert, die jährlich mindestens 9.000 Tonnen CO2 einsparen. In Argentinien werden bereits heute über 30% der Elektrizität aus nachhaltigen Quellen gewonnen. Im belgischen Leffe arbeitet das Unternehmen seit Kurzem am Bau eines Windkraftwerks, mit dem mehr als 75 Prozent der Elektrizität im Steinbruch anhand erneuerbarer Energien erzeugt werden. Magali Anderson, Chief Sustainability Officer: „Auf unserem Weg zu einem Net-Zero-Unternehmen haben wir uns ein ehrgeiziges Scope 2-Ziel gesetzt. Ich freue mich sehr, dass Indien als Vorreiter CHF 100 Millionen in die Abwärme-Rückgewinnung investieren wird. Dies ist ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung unseres ehrgeizigen Plans. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem wichtigen Schritt haben dabei unsere Beschaffungsteams geleistet." "Beschaffung spielt eine wichtige Rolle beim Klimaschutz von LafargeHolcim. Aus diesem Grund schliessen wir eine Reihe von Partnerschaften für erneuerbare Energien auf der ganzen Welt, um Windturbinen und Solarparks zur Versorgung unserer Standorte zu installieren. Zudem beziehen wir Energie soweit wie möglich aus erneuerbaren Quellen" fügt Mario Gross, Chief Procurement Officer, hinzu. |