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Ypsomed einigt sich im Rechtsstreit mit Insulet Montag, 04. Januar 2021 - 07:05

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Ypsomed einigt sich im Rechtsstreit mit Insulet
Burgdorf, 04.01.2021, 7:00 Uhr – Ypsomed (SWX: YPSN) hat sich im Rechtsstreit mit Insulet Corp. (NASDAQ: PODD) geeinigt. Insulet Corp. anerkennt die vertraglich vereinbarte Kompensation und entschädigt Ypsomed für die Beendigung der Kooperation zusätzlich mit USD 36.15 Mio. Die gesamte Entschädigung beträgt somit USD 41.25 Mio. Gleichzeit lässt Insulet eine Gegenforderung in der Höhe von USD 18.7 Mio. fallen.
Von 2010 bis 2018 war Ypsomed exklusiver Distributor für die mylife Omnipod® Patchpumpe in Europa. Diese Kooperation konnte nicht verlängert werden und wurde per 30. Juni 2018 beendet. In der Zeit der Zusammenarbeit hatte Ypsomed die Therapie mit der Insulin-Patchpumpe in Europa erfolgreich etabliert und teilweise über 20 Prozent Marktanteil in ihren Märkten gewonnen. Die Einigung mit Insulet ist eine Anerkennung der Leistung von Ypsomed, die die gesamte Vertriebsstruktur für den Omnipod® in Europa aufgebaut hatte.

CHF 1.00 pro Aktie als zusätzlicher Dividendenbeitrag
Ypsomed arbeitet konsequent an der strategischen Weiterentwicklung und Fokussierung ihres Portfolios. Die Einigung über die zusätzliche Entschädigung von USD 36.15 Mio. erlaubt es Ypsomed, Risiken zu reduzieren, den Cashflow im aktuellen Geschäftsjahr zu erhöhen und damit zu einer Reduktion der Verschuldung beizutragen. Wie angekündigt, wird im Sinne einer nachhaltigen Ausschüttungspolitik ein Anteil der Entschädigung als zusätzlicher Dividendenbeitrag in der Höhe von CHF 1.00 pro Aktie zur Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2020/21 vorgeschlagen. Das entspricht einer zusätzlichen Ausschüttung von CHF 12.6 Mio.

„Wir waren stets überzeugt, dass unsere Forderung gerechtfertigt war. Strategisch konnten wir uns schnell auf die neue Situation einstellen. Nun können wir uns operativ auf unsere Wachstumsinitiativen im Injektions- und Infusionsgeschäft noch besser fokussieren,“ resümiert Simon Michel, CEO Ypsomed, seine Zufriedenheit über die gütliche Einigung mit Insulet.

Die offene Gesamtforderung gegenüber Insulet war per 30. September 2020 währungsadjustiert mit CHF 42.6 Mio. in der Bilanz ausgewiesen. Ypsomed verbucht deshalb im Jahresabschluss 2020/21 auf Stufe EBIT eine nicht Cashflow-wirksame einmalige, ausserordentliche Wertberichtigung von rund CHF 9 Mio. Für das Geschäftsjahr 2020/21 geht Ypsomed weiterhin von einem leichten Umsatzwachstum und von einer Steigerung des Betriebsergebnisses aus der operativen Geschäftstätigkeit aus.

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Ypsomed ist die führende Entwicklerin und Herstellerin von Injektions- und Infusionssystemen für die Selbstmedikation und ausgewiesene Diabetesspezialistin mit 30 Jahren Erfahrung. Als Innovations- und Technologieführerin ist sie bevorzugte Partnerin von Pharma- und Biotechunternehmen für Pens, Autoinjektoren und Pumpensystemen zur Verabreichung von flüssigen Medikamenten. Ypsomed präsentiert und vertreibt ihre Produktportfolios unter den Dachmarken mylife Diabetescare direkt an Patienten oder über Apotheken und Kliniken sowie unter YDS Ypsomed Delivery Systems im Business-to-Business-Geschäft an Pharmafirmen. Sie hat ihren Hauptsitz in Burgdorf, Schweiz, und verfügt über ein globales Netzwerk aus Produktionsstandorten, Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern und beschäftigt weltweit rund 1800 Mitarbeitende.
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